1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Mobile Computing
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Zuliefererkreise: Nächstes…

Welches Retina-Durcheinander?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Welches Retina-Durcheinander?

    Autor wasabi 14.12.12 - 17:20

    Also zunächst mal hat Apple ja auch gesagt, dass der "Retina-Effekt" (die Auflösung ist so hoch, dass man keine Pixel mehr sieht) vom üblichen Betrachtungsabstand abhängt. Und der ist dann nunmal bei einem Notebook höher als bei einem Smartphone.

    Vor allem aber heißt "Retina" bei Apple doch nicht einfach hohe ppi, sondern damit einher geht der 200%-Skalierungsfaktor in der Software. Weder OSX noch iOS sind ja auflsösungsunabhängig und skalierbar, daher hat sich Apple das ja mit dieer Pixelverdoppelung ausgedacht, das machte eben einiges einfacher.

    Ich bin kein iOS-Entwickler, aber war nicht schon beim iPhone abzusehen, dass wenn das Teil eine höhere Auflösung bekommt, dann eben gleich die doppelte, mit diesem Trick dass ein "Punkt" für nicht angepasste Software nun aus vier Pixeln besteht? Wie hätten denn sonst die ganzen Apps ausgesehen?

    Als das iPhone4 dann wirklich so rauskam, war doch abzusehen, dass wenn das ipad ein RetinaDisplay bekommt, dass eben nicht 326ppi wie das iPhone haben wird, sondern die doppelte Auflösung des bisherigen iPAds.

    Und bei den MacBooks genauso. Jedes Retina-Gerät von Apple hat einen nicht-Retina-Vorgänger, dessen Display die halbe Auflösung hat und Inhalte genauso groß, aber nicht so scharf aussehen. Ich sehe da kein Durcheinander.

    Ich kann mir daher auch nicht vorstellen, dass es ein iPad Mini mit einer Auflösung geben wird, die irgendwo zwischen der jetztigen und der "doppelten" liegt. Wie soll das Softwaremäßig sinnvoll funktionieren?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Welches Retina-Durcheinander?

    Autor caso 14.12.12 - 17:29

    Sehe ich alles genauso, hatte aber keine Lust es auf zu schreiben.
    Ein iPad mini mit einer neuen iDevice Auflösung wäre ganz schön blöd bei der App-Entwicklung.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Welches Retina-Durcheinander?

    Autor flasher395 14.12.12 - 18:12

    ...Ja, und? Es ist alles richtig was du sagst bis auf das Retina irgendwas mit der Pixelverfierfachung zu tun hätte, das ist einfach wie du auch schon gesagt hast auf die software zurückzuführen und hat nichts mit der hohen Auflösung per se zu tun.

    Es existiert aber einfach ein Durcheinander. Der Retina Effekt hat sich bei Apple auf die Displaynomenklatur ausgewirkt, so dass eben Displays Retina Displays heißen wenn sie eine bestimmte ppi in ihrem Anwendungsbereich überschreiten. So würde ich jedes Display welches in Notebooks benutzt wird und die ppi vom Macbookpro übersteigt als Retina Display bezeichnen. Daher gibt es auf die ppi gesehen ein gewaltiges Durcheineinander weil verschiedene Auflösungen je nach Anwendungsgebiet als Retina Displays bezeichnet werden. ...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Welches Retina-Durcheinander?

    Autor caso 14.12.12 - 18:23

    flasher395 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Ja, und? Es ist alles richtig was du sagst bis auf das Retina irgendwas
    > mit der Pixelverfierfachung zu tun hätte, das ist einfach wie du auch schon
    > gesagt hast auf die software zurückzuführen und hat nichts mit der hohen
    > Auflösung per se zu tun.
    >
    > Es existiert aber einfach ein Durcheinander. Der Retina Effekt hat sich bei
    > Apple auf die Displaynomenklatur ausgewirkt, so dass eben Displays Retina
    > Displays heißen wenn sie eine bestimmte ppi in ihrem Anwendungsbereich
    > überschreiten. So würde ich jedes Display welches in Notebooks benutzt wird
    > und die ppi vom Macbookpro übersteigt als Retina Display bezeichnen.

    Gibt aktuell kein besseres Notebookdisplay

    > Daher gibt es auf die ppi gesehen ein gewaltiges Durcheineinander weil
    > verschiedene Auflösungen je nach Anwendungsgebiet als Retina Displays
    > bezeichnet werden. ...

    Das ist es doch gerade, man darf nicht nur den ppi-Wert betrachten. Es kommt ganz darauf an wie nach der Bildschirm normalerweise am Auge ist.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Welches Retina-Durcheinander?

    Autor wasabi 14.12.12 - 18:39

    > ...Ja, und?
    Der Autor des Artikels tut so, als wenn es kein System hinter den Retina-Auflösungen geben würde und spricht sogar von einem Durcheinander. Ich wollte nun sagen, dass das nicht stimmt, sondern sehr wohl ein System dahinter steckt.

    > Es ist alles richtig was du sagst bis auf das Retina irgendwas
    > mit der Pixelverfierfachung zu tun hätte, das ist einfach wie du auch schon
    > gesagt hast auf die software zurückzuführen und hat nichts mit der hohen
    > Auflösung per se zu tun.

    Es hat eben insofern was damit zu tun, dass "Retina-Display" bei Apple nicht einfach bedeutet, dass das Display eine hohe Pixeldichte hat, sondern das dazu eben auch dieser "Retina-Modus" in der Software gehört. "Retina" ist also mehr ein Gesamtkonzept bei Apple.

    > Es existiert aber einfach ein Durcheinander.
    Find ich überhaupt nicht.

    > Der Retina Effekt hat sich bei
    > Apple auf die Displaynomenklatur ausgewirkt, so dass eben Displays Retina
    > Displays heißen wenn sie eine bestimmte ppi in ihrem Anwendungsbereich
    > überschreiten.
    Die konkreten ppi-Werte haben sich doch im Grunde erst durch die Verdoppelung ergeben. Ich bin mir sehr sicher, dass wenn das erste iPhone nur 145ppi gehabt hätte, dass dann die Retina-Version 290ppi gehabt hätte. Und die hätten es auch Retina genannt, obwohl Steve Jobs jetzt bei der Präsentation vom iPhone4 meinte, dass die Grenze so bei 300ppi liegt.

    > So würde ich jedes Display welches in Notebooks benutzt wird
    > und die ppi vom Macbookpro übersteigt als Retina Display bezeichnen.
    ICh würde den Bergiff nur bei Apple-Notebooks benutzen, weil dann klar ist, was damit gemeint ist. Man kann eh drüber streiten was übliche Betrachtungsabstände sind ab welcher Pixeldichte man keine Pixedl mehr erkennen kann, da ist wohl auch jedes Auge etwas anders.

    > Daher
    > gibt es auf die ppi gesehen ein gewaltiges Durcheineinander weil
    > verschiedene Auflösungen je nach Anwendungsgebiet als Retina Displays
    > bezeichnet werden. ...

    Ja, bei den ppis., Aber nur wenn man sich darauf versteift., dass Retina bei Apple einfach für Displays steht, die einen gewissen PPI-Wert überstreiten. Stattdessen muss man einfach eher schauen, ob das Betriebssystem im Retina-Modus läuft oder nicht. Ich finde das alles ziemlich logisch, eindeutig, und vorhersehbar.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Welches Retina-Durcheinander?

    Autor zettifour 14.12.12 - 19:20

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weder
    > OSX noch iOS sind ja auflsösungsunabhängig und skalierbar, daher hat sich
    > Apple das ja mit dieer Pixelverdoppelung ausgedacht, das machte eben
    > einiges einfacher.

    Ich muß dir widersprechen. Es gibt weder in iOS oder OS X eine Begrenzung der Auflösung. Aus Entwicklersicht sind die Variablen zum Ansprechen der x y Koordinaten Float Werte - ohne Grenzen. Man hätte prinzipiell mit einem alten Xcode und iOS 4 schon eine App schreiben können, die bei einem iPhone 5 mit iOS 6 schon den gesamten Bildschirm ausfüllt. Der Trick bei Retina (HiDPI Mode) ist, daß im HiDPI Mode ein iPad Screen in der Breite genauso 1024 Punkte hat (0 bis 1023) wie auf nin Retina Displays im LowDPI Mode. Die zusätzlichen Pixel erreicht man einfach durch Kommawerte in den Koordinaten. Ein sehr cleverer und effizeinter Mechanismus.
    Man muß die Retina Displays auch immer im Zusammenhang mit dem HiDPI Mode sehen. Beides für sich allein macht keinen Sinn.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Welches Retina-Durcheinander?

    Autor wasabi 14.12.12 - 20:51

    > Ich muß dir widersprechen. Es gibt weder in iOS oder OS X eine Begrenzung
    > der Auflösung.
    Hab ich das irgendwo geschrieben?

    > Der Trick bei Retina
    > (HiDPI Mode) ist, daß im HiDPI Mode ein iPad Screen in der Breite genauso
    > 1024 Punkte hat (0 bis 1023) wie auf nin Retina Displays im LowDPI Mode.
    > Die zusätzlichen Pixel erreicht man einfach durch Kommawerte in den
    > Koordinaten. Ein sehr cleverer und effizeinter Mechanismus.
    Ja, find ich auch :-)

    > Man muß die Retina Displays auch immer im Zusammenhang mit dem HiDPI Mode
    > sehen. Beides für sich allein macht keinen Sinn.
    Ja, das sage ich ja die ganze Zeit! :-) Das wollte wollte der User flasher395 in diesem Thread irgendwie nicht ganz einsehen, hab dann versucht ihm das nochmal deutlich zu machen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Sony: Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen
Sony
Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen

Störfeuer von Sony: Kurz vor der Enthüllung der nächsten Xbox hat Sony ein Video veröffentlicht, das zumindest einen verschwommenen Blick auf das Gehäuse der Playstation 4 gewährt.

  1. Temash, Kabini, Richland AMDs mobile APUs von 4 bis 35 Watt sind da
  2. Electronic Arts Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"
  3. Lords of the Fallen Witcher-2- und Ankh-Macher arbeiten an Rollenspiel

In eigener Sache: Bitte schalte deinen Adblocker aus!
In eigener Sache
Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

  1. In eigener Sache Golem.de und das Leistungsschutzrecht

  1. Antifeatures: Freie Software gegen Bevormundung
    Antifeatures
    Freie Software gegen Bevormundung

    Linuxtag 2013 Einige Hard- und Softwarehersteller betreiben enormen Aufwand, um Funktionen auf ihren Geräten einzuschränken. MIT-Forscher Benjamin Mako Hill bezeichnet diese als "Antifeatures" - und sieht freie Software als Möglichkeit, sie einzudämmen.

  2. Video: Yahoo gibt Angebot für Hulu ab
    Video
    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

    Nach dem Kauf von Tumblr bietet Yahoo jetzt auch für die Video-on-Demand-Plattform Hulu. Das Unternehmen ist rund 2 Milliarden US-Dollar wert.

  3. Google X: Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien
    Google X
    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

    Zwei Drittel der Weltbevölkerung sind noch offline. Google X setzt mit einem großen Projekt auf mobiles Internet über TV-Frequenzen, Satelliten und Ballons.


  1. 17:14

  2. 13:18

  3. 11:44

  4. 17:34

  5. 16:22

  6. 14:55

  7. 14:37

  8. 14:00