von beiden Seiten, dass sich sich nicht einigen und beide Projekte zusammen legen....
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Für offene Standards
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samy schrieb:
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> von beiden Seiten, dass sich sich nicht einigen und beide Projekte zusammen
> legen....
Schein festgefahren. Ich plädier ja dafür, dass die ASF auch einfach an Libreoffice mitarbeitet, die GPL ist einfach die geeignetere Lizenz.
es setzt sich immer das aktivere Projekt durch, das ist nunmal Libreoffice, daher wird halt libreoffice gewinnen und der Name Openoffice wird halt in die wikipedia wandern als vorgänger von Libreoffice. So wie es früher cdrecord gab und jetzt nur noch wodim.
Bin Gottfroh das es so ist, den Openoffice war featuremäsig nicht schlecht, aber speed und usabilty waren meiner ansicht nahc immer schrecklich, nicht das hier das MS Prog viel besser war, aber eben die meiste andere opensource software war es. Es erinnert mich an den alten Mozillabrowser, heißt glaub jetzt Seamonkey, das war auch schreckliches monster, hat sich auch erstmal jeden verfügbaren speicher gekrallt das ding.
"So wie es früher cdrecord gab und jetzt nur noch wodim."
Sarkasmus?
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http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
kmork schrieb:
> ... Ich plädier ja dafür, dass die ASF auch einfach an
> Libreoffice mitarbeitet, die GPL ist einfach die geeignetere Lizenz.
Für wen?
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benutzt noch wer cdrecord? selbst Ubuntu ist auf wodim umgestiegen, und die sind normal recht Schmerzfrei siehe firefox vs iceweasel, wobei es hier ja nur um anderen Namen und anderes Artwork geht und wenige Patches, bei Wodim vs cdrecord ists wohl eindeutiger das cdrecord keine Zukunft mehr hat oder benutzen noch viele andere große distries cdrecord?
Oder versteh ich deine Frage diesbezüglich falsch?
für die entwickler die nicht wollen das andere Entwickler von ihrem Code profitieren die nix zurück geben wollen. Sprich also den Source nehmen mit ihrem Code und noch bisschen was dazu fügen das dann als proprietäres Produkt verkaufen eventuell noch Schadcode einbauen und damit bestimmte User ohne deren Wissen schädigen (überwachen, beschränken...).
Klar es gibt auch entwickler denen das wurscht ist, aber wenn man das noch koppelt mit Chefentwicklern die sehr konservativ sind Patches an zu nehmen wie es bei Openoffice war, dann kann es rein über den Markennamen zu einer gewissen Marktverzerrung führen so das es nur eine Mittelmäsige freie Version gibt und eine nicht freie mit mehr featuren, im Extremfall sogar mit den featuren die im freien Projekt nicht angenommen wurden oder änlcihes.
Naja aber kann man so oder so sehen. die meisten Entwickler die zu freier Software beitragen dürften aber lieber nicht wollen das sowas mit ihrem Code gemacht wird, sonst wäre heute bsd populärer als Linux und nicht umgekehrt.
spiderbit schrieb:
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> für die entwickler die nicht wollen das andere Entwickler von ihrem Code
> profitieren die nix zurück geben wollen. Sprich also den Source nehmen mit
> ihrem Code und noch bisschen was dazu fügen das dann als proprietäres
> Produkt verkaufen eventuell noch Schadcode einbauen und damit bestimmte
> User ohne deren Wissen schädigen (überwachen, beschränken...).
Die OpenOffice-Entwickler (übrigens genauso OpenSource) wollen also Malware und Trojaner unters Volk schmeißen?
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Für offene Standards
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Naja die Libreoffice leutz haben ja gefragt ob sie den Namen haben können, das war nicht erwünscht, und da Oracle oder Apache oder wer da jetzt noch an dem alten Codehaufen nach fast nem Jahr Stillstand (26.1 kam die letzte stable version 3.3 raus) wohl festhalten werden zumindest erstmal, wie sollte eine Einigung aussehen?
Die Trennung kam ja auch nicht nur wegen der Oracle-übername zustande, es gab davor ja schon ein Fork Go-OO wo die Patches die bisher nicht oder nur sehr lahm übernommen wurden in OO aufgegangen sind.
Für eine quasi Aufgabe des Libreoffice Projektes (besser wär ja OO würde dicht machen ob nun mit dem Namen herausrücken oder nicht), müsste sich hier die Politik von OO stark verändern dahingehend das Patches schneller in den Hauptzweig aufgenommen werden, Oracle hat die Lage aber noch verschlimmert, da sie nur zögerlich wenn überhaupt mit der Opensource gemeinde redet geschweige denn offener wird.
Es würde dann also darauf raus laufen das im besten Fall es so weiter gehen würde wie vor der Übername, sprich extrem konservative übername des Codes wenig parallele entwicklung, Feature-freezes statt Timebased Freezes.
Es spricht heutzutage auch wenig dagegen 2 Repositories zu führen, da der Aufwand per Se erstmal nicht groß ist die Commits gegenseitig auszutauschen, nur wenn die 2 Zweige schnell sehr Unterschiedlich werden, dann würde das schwerer werden, aber dann sieht man ja das die Ziele sehr weit auseinander lagen und es gut war das die 2 Gruppen ihre Wege gingen.
Oracle und Sun sind halt noch die alte Softwarewelt, nicht nur von den Lizenzwahlen her (denke da an Java) eben auch am Entwicklungsstiel, Catedrahle vs Bazar, Timebased Releases vs Feature based...
Ich finde seit etlichen Jahren zum ersten mal wieder ein OO-Fork interessant, weil sich schnell viel ändert und das Monster langsam Modularer wird. Das was ich bisher gesehen hab, macht mich Hoffnungsvoll, die Leute scheinen deutlich mehr Ahnung zu haben wie man ein großes Opensource Projekt aufzieht. Des weiteren kommt noch dazu das die Lizenz nicht 100% Kompatibel ist die jetzt Oracle gewählt hat und es ist auch verräterisch das man diese Lizenz gewählt hat, man will wohl Ableger proprietär vermarkten.
Es ist wenn dann nur von Oracles Seite aus bescheuert, aber der Fork ist Super und wird viel Früchte tragen, und da OO aus allen Distries raus geflogen ist zeigt auch wohin die Reise geht, in einem Jahr werden nur noch irgendwelche Hyperkonservative Firmen die dann eine 3-5 Jahre alte version von OO benutzen dieses noch benutzen mit eventuell kommerziellem Support von Oracle. Da gibts ja auch noch firmen die Widnows 98 benutzen in der Firma und solche ausgeburten, in der Breite hat sich dann klar Libreoffice durchgesetzt. OO wird dann so ein Randprodukt wie Netscape oder wie der jetzt heißt.
spiderbit schrieb:
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> Naja aber kann man so oder so sehen. die meisten Entwickler die zu freier
> Software beitragen dürften aber lieber nicht wollen das sowas mit ihrem
> Code gemacht wird, sonst wäre heute bsd populärer als Linux und nicht
> umgekehrt.
So seh ich das auch. Wer etwas entwickelt, entscheidet, unter welche Lizenz er es stellt. Ein Recht auf kommerzielle Ausbeutung, ohne etwas zurückzugeben, gibt es bei der GPL eben nicht und genau das macht sie attraktiv.
Wenn ich noch CDs brennen würde, würde ich nicht auf unmaintain, kaputte Software setzen, die um Jahre hinterherhinkt und bugkompatibel zum damaligen Branch ist.
Schau dir einfach mal die Changelog/Commits der letzten Jahre an. Bei cdrkit passiert praktisch gar nichts und das seit Jahren!
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http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
Wisch mal den Schaum vom Mund und bleib' bei den Fakten:
Oracle wollte den Namen nicht hergeben und Apache gibt ihn auch nicht mehr weg.
Die Philosophien der beiden Gruppen entscheiden sich fundamental, was auch Ausdruck in der Lizenz findet.
Die Trennung kam zustande, weil viele mit Oracle als Unternehmen nicht klarkommen und die GPL bevorzugen.
Und wenn du die Entwicklung verfolgt hättest, LO frickelt auch um die häßlichen Stellen herum. Das Grundproblem, beschissener C++ Code, eng verzahnt bleibt weiterhin bestehen. Vor allem, die GUI von Lotus Symphony ist nicht so grausam wie die von OO/LO. Dann lieber clever zerlegen und eine Plugin Infrastruktur aufbauen wie es bei Eclipse ist.
Ich als Anwender würde mich freuen irgendwann einmal ein Office auf mobilen Endgeräten zu sehen und das für alle Plattformen! Das ist leider mit der GPL nicht machbar und nicht gewollt(LO)!
Forks sind toll, aber bitte nicht 10 Releases jedes Jahr, wovon die Hälfte entweder total verbuggt ist oder off. gar nicht für den prod. Betrieb geeignet ist. Dann lieber 2, wo der Anwender auch ein pos. Fortschritt erkennen kann. Keiner will monatlich sein Office updaten mit einen übergroßen Patch.
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Ich hoffe für dich du bekommst zu Weihnachten keine Geschenke unter der GPL.
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ja geb dir Recht das 10 Forks oft nicht so der Brüller sind, gibts hier ja aber auch nicht gibt nur einen Fork und paar kommerzielle Forks, vielleicht noch ein paar von denen niemand weiß, im Grunde ist halt jede Kopie vom Source den ein Entwickler hat ein kleiner Fork und dann jeder Branch wieder, aber gut wir reden schon von den traditionellen Dauerforks ;)
Zu den often releasen, gibts nix zu sagen, warum weil man die ja stabilisieren kann und jeder ist frei dann auf die neue version umzusteigen wenn sie einem Stabil genug erscheint, klar das muss man dann halt mit der Erfahrung sehen wie gut .0,1,2,3,4,5 minor Releases sind und wann man umsteigt.
Das ist ja bei Windows änlich, da kann man ein Windows auch im Professionellen Umfeld frühestens benutzen wenn es ein SP2 gab. Das mag natürlich auch leicht variieren aber gut.
Also klar man braucht auch nicht Releasen wenn man nur 2 Buttons in ner anderen Farbe hat, aber bei Libreoffice wird ja doch viel gemacht, viel mehr wie bei OO am schluss noch vorran ging.
Heufige Releases sind für alle gut für experimentierfreundlichere Leute, für Entwickler, weil sie A oft eine Gelegenheit haben ein Releasewindow zu erwischen wenn sie noch die letzten Hürden vor der Aufnahme entfernen, auchn wieder für die Entwickler weil sie ihren Code oft in der Wildbahn getestet bekommen von den experimentierfreudigeren Usern, und davon profitieren dann auch die konservativen User da diese Features dann schnell Rocksolid sind weil sei von mehr Leuten früher getestet wurden.
Ein Win-Win für alle nur wenn wirklich nur 1-2 Entwickler an dem Projekt interessiert wären und aktiv wären, dann würde sich solche Paralelisierung von Arbeiten das ists eigentlich nicht lohnen da der Verwaltungsaufwand ein wenig größer ist, das scheint bei Libreoffice ja nicht gegeben sein, und ja sie machen ja auch keine 10 Releases pro jahr halt 2-3-4 oder so.
Zu den schweren Codestellen, das ja das schöne da kann jeder wo Lust hat oder wo eben hier Verbesserungen will, diese machen und er hat keinen Releasetag wo er fertig sein muss, er kann aber auch jederzeit dort weiterentwickeln auch wenn grad wieder eine neue version released wird oder Featurefreeze ist oder sonst was einfach in einem Extra branch. Ich weiß nicht was für eine Versionierungssoftware OO früher benutzt hat, hoffentlich wenigstens svn, aber selbst svn wäre mit solchen Anforderungen keine gute wahl, und würde solches vorgehen zumindest erheblich erschwerer, da es keine lokalen Branches kannte und man immer erst Stundenweise alles auf dem Server mergen und branchen musste, naja am schluss haben sie schon früh auf git oder sowas umgestiegen dann wär das Argument blöd ^^
Aber es scheint halt nicht so, andernfalls ist bei größeren Projekten mit mehr als ganz wenigen Entwicklern solch ein Timebased Entwicklungsschritt bei einem Opensource Programm ein logischer fast unausweichlicher Schritt weil alles andere bescheuert wäre. Und eben eher das Modell einer Katedrahle die von oben herab sagt wo es lang geht anstatt eines Bazars wo eben alle loslegen können was sie am besten könnten nicht entsprechen. Deshalb wird dieses Modell eben auch meistens bei Proprietären Programmen benutzt und weil dadurch oft die Entwickler gefrustet werden und selten denen freie Hand gewärt wird kommt dann oft ziemlicher Mist raus, unoptimiert buggy ... Aber gut das führt jetzt zu weit.
Ich habe es bei X11 gesehen wie nach dem Umstieg auf ein freieres Modell pllötzlich alles Modularer und besser wurde und sich dann die Entwicklungsgeschwindigkeit gesteigert hat und wer benutzt heute denn noch X11R6 niemand, weils technisch nicht mit halten konnte. Um so offener weniger von oben herab ein Projekt gesteuert ist um so schneller entwickelt sichs weiter da nicht nur ein Ziel vorgegeben wird und alles andere weitgehend ignoriert wird oder auf die lange Bank geschoben wird.
bstea schrieb:
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> Wenn ich noch CDs brennen würde, würde ich nicht auf unmaintain, kaputte
> Software setzen, die um Jahre hinterherhinkt und bugkompatibel zum
> damaligen Branch ist.
> Schau dir einfach mal die Changelog/Commits der letzten Jahre an. Bei
> cdrkit passiert praktisch gar nichts und das seit Jahren!
Korrekt, seit dem 6. Mai 2007 passiert bei cdrkit nichts als Schreibfehlerkorrekturen.
Bug-Reports werden ignoriert und der Code repräsentiert einen Stand vom September 2004, der in etwa nur die Hälfte der aktuell verfügbaren Features enthält. Man findet alle Bugs, die der Originalcode im September 2004 hatte und darüberhinaus viele neue Bugs aus der "Feder" Debians.
Du kannst aber die Situation der cdrtools nicht mit der Situation von OpenOffice vergleichen.
Bei den cdrtools haben OSS Feinde einen Pseudo-Fork erzeugt um einem OSS Projekt zu schaden; bei wodim bestand niemals die ernsthafte Absicht oder die Kenntnis um eine Weiterentwicklung durchzuführen. Ernsthafte Anwender und Distros verwenden daher den Originalcode.
Bei OO sind hingegen beide Seiten auf ehrlichem Wege zu dem Quellcode gekommen und haben allem Anschein nach auch die Absicht ernsthafte Weiterentwicklung zu betreiben.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
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