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"warnt vor" oder "droht mit" ? (kwt)

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  1. "warnt vor" oder "droht mit" ? (kwt)

    Autor Hacker Harry 04.09.09 - 11:45

    kwt

  2. Re: "warnt vor" oder "droht mit" ? (kwt)

    Autor egalo 04.09.09 - 12:13

    macht das einen Unterschied?

  3. Re: "warnt vor" oder "droht mit" ? (kwt)

    Autor asd 04.09.09 - 12:51

    Er weist einfach darauf hin, dass der Treiber entfernt wird, wenn er nicht den Qualitätsansprüchen genügt, nicht gewartet wird und die Entwickler nicht mal auf Anfragen antworten.

  4. Re: "warnt vor" oder "droht mit" ? (kwt)

    Autor 0o9i8u7z 04.09.09 - 13:26

    Es soll NICHT der Eindruck entstehen, dass jeder, der seinen Code zu Linux beisteuert, ihn auch selbst warten muss. Das wäre völlig kontraproduktiv - der Vorteil bei der Integration von Code im Linuxkernel ist ja gerade, dass man sich um dessen Anpassungen an neuere Kernel nichtmehr direkt kümmern oder Hand anlegen muss. Wenn dem so wäre, hätte Linux es wohl nie geschafft, mehr als ein Terminalemulator eines finnischen Studenten zu werden...

    Aber: Für Gewöhnlich sollten Entwickler dann doch erreichbar sein, wenn kleinere Anfragen anstehen. Mal davon abgesehen dass das ein Zeichen guten Willens ist, sind auch Linuxprogrammierer keine Götter oder verstehen jeden Code gleich auf Anhieb. Verglichen mit dem Aufwand des Programmierens ist das Bereitstellen von Support ein Witz: Es reicht normalerweise, einen einzigen Mitarbeiter der nicht soviel zu tun hat, zusätzlich als Ansprechpartner zu nennen und ihn z.B. für telefonische und elektronische Rückfragen zur Verfügung zu stellen.

    Man darf aber auch nicht vergessen: Microsoft hat ihren Code ja nicht freiwillig herausgegeben, sondern deswegen, weil eine Verletzung der GPL vorlag (Golem hatte darüber berichtet). Ob die jemals ein Interesse hatten, den Code offenzulegen, darf bezweifelt werden. Da ist es nur verständlich, dass die erst recht keinen Bock haben, der Konkurrenz noch weiter zu helfen...

  5. GPL ist das Problem

    Autor Reinmuther 04.09.09 - 13:42

    0o9i8u7z schrieb:

    > Man darf aber auch nicht vergessen: Microsoft hat ihren Code ja nicht
    > freiwillig herausgegeben, sondern deswegen, weil eine Verletzung der GPL
    > vorlag (Golem hatte darüber berichtet). Ob die jemals ein Interesse hatten,
    > den Code offenzulegen, darf bezweifelt werden. Da ist es nur verständlich,
    > dass die erst recht keinen Bock haben, der Konkurrenz noch weiter zu
    > helfen...

    Sehe ich genauso. Und ich würde es auch verstehen, wenn man bei Microsoft mit der GPL-gemäßen Veröffentlichung die Sache nun ruhen lässt. Ein paar Leute bei Microsoft haben leider übersehen, dass die GPL große Verpflichtungen enthält, auf die ich als Softwareentwickler auch nicht eingehen würde, wenn ich meinen Quellcode nicht freigeben wollte (wohl aber mein Binary, was ja bei Linux auch kein Problem ist, siehe NVidia).

  6. Re: GPL ist das Problem

    Autor THA MS USA 04.09.09 - 14:06

    Ich denk die mit dem MS Treiber in Linux war ne Idee der Marketing Abteilung... (wie fast alles bei MS :))

  7. Re: GPL ist das Problem

    Autor Snake Plissken 04.09.09 - 14:47

    Und da heissts immer "Linux ist Opensource und jeder darf mitmachen"...

  8. Re: GPL ist das Problem

    Autor Reinmuther 04.09.09 - 14:52

    Snake Plissken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da heissts immer "Linux ist Opensource und jeder darf mitmachen"...

    Man darf schon. Die Frage ist nur, ob man es dann auch macht.

  9. Re: "warnt vor" oder "droht mit" ? (kwt)

    Autor das ist typisch für MS 04.09.09 - 15:17

    Erst beim Kernel 2.8 gibts wieder arbeit daran.

    Wie immer. NT-Kernel entwickeln rausbringen und nächster kernel.

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