Kann man überhaupt andere Programme unter Chrome OS installieren?
Ein X.Org scheint ja vorhanden zu sein. Was fehlt ist ein richtiger Displaymanager. Trotzdem ist es nicht auszuschließen, dass man ein OpenOffice oder Thunderbird so anpassen kann, dass diese Programme auch unter Chrome OS laufen.
Theoretisch wird es über Umwege ganz sicher möglich sein, zusätzliche Applikationen zu installieren. Allerdings ist die GUI dermaßen abgespeckt (weil vom Browser übernommen), dass auch hier noch umfangreich Pakete nachinstalliert werden müssten.
Wenn du dann mit allem fertig bist, hast du am Ende ein ganz schnödes Debian mit Chrome als Browser.
Das kannste auch einfacher, schneller und ohne Gefrickel haben.
Was eher hinderlich sein wird, sind die Geräte, für die ChromeOS gedacht ist. Die sollen, was den Pressemeldungen so zu entnehmen ist, ja hardwareseitig so drastisch abgespeckt werden, dass für zusätzliche Softwarepakete oder gar ein vollwertiges Linux praktisch kein Platz sein wird.
Mehr als ein knapper Application-Cache wird wohl nicht drin sein.
Runkelrübe schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
[..]
> nachinstalliert werden müssten.
> Wenn du dann mit allem fertig bist, hast du am Ende ein ganz schnödes
> Debian mit Chrome als Browser.
> Das kannste auch einfacher, schneller und ohne Gefrickel haben.
Sicher, das stimmt schon. Nicht Debian, aber ein Ubuntu.
Aber wenn Chrome OS mehr Verbreitung finden sollte, machen ich eine Wette, dass es die Leute trotzdem machen werden.
>
> Was eher hinderlich sein wird, sind die Geräte, für die ChromeOS gedacht
> ist. Die sollen, was den Pressemeldungen so zu entnehmen ist, ja
> hardwareseitig so drastisch abgespeckt werden, dass für zusätzliche
> Softwarepakete oder gar ein vollwertiges Linux praktisch kein Platz sein
> wird.
> Mehr als ein knapper Application-Cache wird wohl nicht drin sein.
Hmm, das müssen dann aber sehr mager ausgestattete Kisten sein.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.