...gegen Profiprogramme kommt Blender nicht an.
Und um so modellieren und animieren zu können wie die Typen die diese Minifilme machen, braucht man jahrelange Erfahrung.
Außerdem finde ich das Blender nicht gerade Anfämgerfreundlich ist :P
Das stimmt so nicht ganz.
Ich hab mit Cinema 4D gearbeitet, kurz mit Maya, dann mit Blender und arbeite mich gerade in 3ds Max ein. Bei allen Programmen war es anfangs das gleiche: "Gott, warum ist das hier so besch****, bei [Programm was ich davor genutzt hab] war das viel besser!!"
So auch jetzt bei 3ds Max. Blender kann da einige Dinge einfach besser, oder machen mehr Sinn, während man arbeitet.
Vieles ist aber auch Geöhnungssssache.
Auf Grund eines Praktikums steh ich auch in Kontakt mit einer Firma, die Special Effekts für Hollywood Filme macht. Die Benutzen 3ds max und einer der Modeller meinte selbst, dass Blender immer besser wird und für Animationen schon bei einigen 3ds max vorgezogen wird.
Und selbst wenn Blender insagesamt schlechter ist. Wir reden hier von mehreren Tausend Euro im Vergleich zu 0€.
Blender hat somit einfach einen riesengroßen Markt, weils auf der Ebene keine Konkurrenz gibt. Hobby 3Dler werden keine 3.000€+ für ein Programm ausgeben.
Sync schrieb:
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> Außerdem finde ich das Blender nicht gerade Anfämgerfreundlich ist :P
Anfämgerfreundlich? Was ist das? Du meist wohl anfängerfreundlich?
Auch Max, Maya und co. sind genauso anfängerfreundlich wie Blender; nämlich gar nicht. Alle 3 genannten Progs sind hoch komplizierte Werkzeuge von Profis für Profis.
Epic Fail.
Blender ist KEINE Freeware SONDERN OpenSource.
Mein Liebingsspruch passt hier:
"Du kannst auch mit Picasso's Pinsel nicht automatische gute Bilder malen"
Blender zielt nicht darauf ab anfängerfreundlich zu sein.
Ja, es hat eine sehr steile Lernkurve. Dafür wirst du aber mit einer Oberfläche belohnt die sich sehr schnell bedienen lässt.
Und man braucht jahrelange Erfahrungen. Aber eben ganz unabhängig vom Programm.
Das blender in manchen Bereichen hinterherhinkt mag sein.
Global Illumination fehlt mir zB. sehr.
Sync schrieb:
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> ...gegen Profiprogramme kommt Blender nicht an.
> Und um so modellieren und animieren zu können wie die Typen die diese
> Minifilme machen, braucht man jahrelange Erfahrung.
> Außerdem finde ich das Blender nicht gerade Anfämgerfreundlich ist :P
1) Modelliert man mit Blender WESENTLICH schneller als mit allen anderen "Profi-Programmen" (Maya, 3DS, ...). Ich arbeite übrigens seit 1995 auf dem Gebiet. Die Bedienung ist ungewöhnlich, aber mit etwas Übung (Nein, nicht Jahre, sondern Tage!) ist man damit um Faktoren schneller!
2) Man braucht keine Jahrelange Erfahrung. Es gibt in der BlenderWiki n Tutorial für 30 Minuten. Dafür braucht man zwar in Wirklichkeit anderthalb Stunden, aber immerhin ganz flott für die erste Animation. Nach einer Woche ist man in Blender drin, und vergisst das Erlernte auch über längere Pausen nicht.
3) Blender IST ein absolutes Profi-Programm (wie du es so schön nennst) und nicht nur ein simpler 3D-Editor. Und wenn ein Anfänger für ein paar Stunden Tutorials lesen zu faul ist, soll er mit Paint malen. Immer das selbe: Nur weil man den Würfel in der Standardszene nicht auf Anhieb mit der Maus umherschubsen kann, ist die "Lernkurve" sehr steil oder was?
Ist zwar schon etwas länger her (da gabs in Blender noch keine Nodes) aber ich hatte nach einer Woche und pro Tag 5 Stunden eigentlich ALLE Blenderfunktionen begriffen und konnte sie anwenden.
Also entweder 3D is interessant, und man investiert mal ein paar Tage um was zu lernen, oder man lässt es sein und schreibt auch nix in Foren zu dem Thema. :)
Sync schrieb:
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> ...gegen Profiprogramme kommt Blender nicht an.
> Und um so modellieren und animieren zu können wie die Typen die diese
> Minifilme machen, braucht man jahrelange Erfahrung.
> Außerdem finde ich das Blender nicht gerade Anfämgerfreundlich ist :P
Was ist mit Big Buck Bunny und Elephant's Dream? Es kommt also sehrwohl gegen "Profiprogramme" an.
Und natürlich braucht man Einarbeitungszeit, ist bei jedem komplexen Programm so.
JzstNobody schrieb:
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> Epic Fail.
>
> Blender ist KEINE Freeware SONDERN OpenSource.
Oh man...bevor ich so die Fresse aufreiße würde ich mich vielleicht vorher informieren.
Blender wird unter der GPL herausgegeben.
Und diese umfasst beide Versionen von "free":
"free as in freedom" und "free as in free beer".
Auch wenn nun der Begriff Freeware nur die letztere Bedeutung inne hat, so ist jedoch Software unter der GPL in jedem Fall auch Freeware.
PS: Du wirst es nicht glauben aber es gibt sogar OpenSource Software die nicht umsonst ist. Diese ist dann natürlich keine Freeware.
Gruß
Lincoln
Ich habe in Blender reingeschnuppert. Dabei war mein Eindruck der, dass viele Funktionen scheinbar nur um der Funktionen willens gestaltet sind. Etwa sind Zahleneingabemöglichkeiten zwar massig vorhanden, aber diese orientieren sich eher an einer möglichst physikalischen Korrektheit, was zwar wunderschöhn und ästhetisch aussieht, was in einer Produktionsumgebung aber eher zur Verwirrung führt. Und auch in den Tutorials ist die Menge der Klicks die benötigt werden, um selbst einfache Dinge zu erstellen, für meinen Begriff schon ziemlich beeindruckend.
Vielleicht irre ich mich ja, aber Blender macht mir momentan eher den Eindruck eines Experimentier/Spielprogramms, als einer Produktionssoftware. Nicht falsch verstehen: im Grunde ist Blender einen beeindruckende Sache, Blender hat auch sehr coole Futures wie etwa den volumetrischen Rauch, muss um ernst genommen zu werden aber ganz erheblich auf schnelle Ausführbarkeit, auf Reduktion auf das Wesentliche, auf Verständlichkeit und auf benutzbare Vorgabewerte getrimmt werden.
Und wenn ich mich doch irre, wo sind dann ernstzunehmende Produktionsbeispiele? Videos und Stills welche an Max-, Maja- oder auch C4DProduktionen zumindest ansatzweise heranreichen? In der Gallerie der Blenderseite findet man so etwas jedenfalls nicht.
Echt? Ich finde die Bilder / Videos in der Blender Gallery wesentlich besser als die von C4D, 3DS, ... is wohl Geschmackssache. :)
Außerdem hat Blender in den letzten zwei bis drei Jahren so dermaßen große Schritte gemacht, wie ich sie bei kommerzieller 3D-Software noch nicht mal ansatzweise gesehen habe.
Und zum tausendsten mal: Blender ist DEFINITIV eine Profi-Software, die gar nicht für Amateure gedacht ist. Wenn jemand Blender benutzen möchte, ist davon auszugehen, dass diese Person sich auch ein paar Tage / Wochen mit der Materie auseinandersetzt ... so wie bei Maya & Co eben auch. :)
Ach so, und das Blender Interface ist um ein Vielfaches intuitiver und produktiver als alles andere was ich bisher gesehen habe.
BIG BUCK BUNNY / ELEPHANT'S DREAM <-- Kurzfilme
Komplett mit Blender und anderer OSS erstellt. GIDF.
Es gibt auch viele mit Blender erstellte Spiele. GIDF.
Man sieht eben nur, was man auch sehen will.
Big Buck Bunny ist IMHO sogar schöner als der Ice-Age Kurzfilm "no time for nuts".
Lincoln schrieb:
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> Oh man...bevor ich so die Fresse aufreiße würde ich mich vielleicht vorher
> informieren.
> Blender wird unter der GPL herausgegeben.
> Und diese umfasst beide Versionen von "free":
> "free as in freedom" und "free as in free beer".
Quatsch. Genau das umfasst Stallmans Definition freier Software *nicht*:
> "Free software" is a matter of liberty, not price.
> To understand the concept, you should think of
> "free" as in "free speech," not as in "free beer."
und
> The freedom to study how the program works, and
> change it to make it do what you wish (freedom 1).
> Access to the source code is a *precondition* for this.
Quelle: http://www.gnu.org/philosophy/free-sw.html
Also "No Time For Nuts" ist eine andere Liga, was Grass Fell/Hahre, Reflexionen und vor allem Licht betrifft. Auch das Rigging, aber das liegt nicht unbedingt am Programm, das Ice Age Team ist mit Sicherheit ziemlich geübt.
Elefant Dream gefällt mir von den beiden Beispielen am besten. weniger wegen der Charakteranimation und viel mehr wegen der guten Beleuchtung.
Ich finde Blender aber auch wie gesagt nicht schlecht, halt nur umständlich und es gibt trotzdem nur so wenige Beispiele, jedenfalls im Vergleich zu anderer Software. Wirklich überzeugen können mich diese beiden sehr schönen Videos deshalb immer noch nicht davon, dass man mit dem Programm auch flüssig arbeiten kann. Via YouTube wirst du mit Max/Maja Vids in hervorragender Qualität förmlich zugeschmissen.
Müssen einfach noch mehr Beispiele her, damit mehr Leute nicht nur Notiz davon nehmen, sondern sich auch darauf einlassen. Dann wird die Software automatisch auf deren Bedürfnisse zugeschnitten. Henne/Ei Problem
Sync schrieb:
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> ...gegen Profiprogramme kommt Blender nicht an.
> Und um so modellieren und animieren zu können wie die Typen die diese
> Minifilme machen, braucht man jahrelange Erfahrung.
> Außerdem finde ich das Blender nicht gerade Anfämgerfreundlich ist :P
Is ja cool. Bist ein Anfänger, aber vermisst die Profi-Funktionen bei Blender. So wie die Leute die ungebedingt Photoshop brauchen, statt Gimp. Wegen der Funktionen die Gimp fehlen und die sie aber nie nutzen. Natürlich haben sie keine legale Photoshop-Version ist ja zu teuer...
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Für offene Standards
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Also zunächst mal sehe ich keinen Zusammenhang zwischen der Qualität einer Software und der Erfahrung eines Nutzers.
Ich arbeite mit 3D Studio Max seit der Version 1 und davor schon mit 3D-Studio (damals noch unter DOS). Ich sehe in dieser Software inzwischen eine Sackgasse und rate fast jedem, der mich fragt, womit er anfangen soll zu Blender, oder (wenn es richtig ernst zur Sache gehen soll zu Houdini).
Aber gegen Houdini kommt ohnehin nichts an, weder Maya noch 3DMAX (zu XSI kann ich nicht viel sagen, kenne ich zu wenig) und solche "Nettigkeiten", wie Cinema lasse ich mal weg.
Unterschätze Belnder nicht! Das Ding ist ne krasse Sache. Aber wer glaubt, sich "mal eben" in ein 3D-Programm einarbeiten zu können, der sollte es (meistens) besser lassen.
Ach schrieb:
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> Und wenn ich mich doch irre, wo sind dann ernstzunehmende
> Produktionsbeispiele?
Wo sind solche Beispiele von Maja, Max oder C4D? Publisher haben wohl kaum ein Interesse daran die Software vorzustellen womit die Filme etc. produziert wurden.
"Wo sind solche Beispiele von Maja, Max oder C4D? Publisher haben wohl kaum ein Interesse daran die Software vorzustellen womit die Filme etc. produziert wurden."
So, warum den? Auf jeden fall tuen sie es trotzdem, spätestens im Abspann bzw. im Forumsthread.
Aber schau dir die einschlägigen Seiten doch mal selber an.
www.cgsociety.org
www. c g c h a n n e l . c o m
(mus ich so schreiben weil angeblich spam)
www.evermotion.org
www.3dtotal.com
Ich habe da bisher höhst selten und dann nur recht rudimentäre Blender-Werke entdeckt.
OP informier dich erstmal über die Geschichte von Blender.
Blender WAR EIN KOMMERZIELLES CLOSED SOURCE PROGRAMM!!
Und es ist NICHT Freeware sondern FREIE OPEN SOURCE SOFTWARE!
Freeware ist proprietär und kann mangels Quellcode von NIEMAND anderem als dem ursprünglichem Autor verändert werden.
Aber das ist eh ein Kampf gegen Windmühlen, also was solls...
Ich sag dir was:
wenn die Blendercommunity es schafft, ChaosGroup davon zu überzeugen einen V-Ray Client für Blender zu entwickeln, dann währe das ein wirklicher Markstein. Mental Ray, Final Render oder Maxwell währen natürlich auch nicht schlecht. Dafür müsste man kommerziellen Trittbrettfahren natürlich schon aufgeschlossen sein. Aber wenn Blender so proffesionell ist, dann sollte das ja kein Problem darstellen.
Ach schrieb:
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> Ich sag dir was:
>
> wenn die Blendercommunity es schafft, ChaosGroup davon zu überzeugen einen
> V-Ray Client für Blender zu entwickeln, dann währe das ein wirklicher
> Markstein. Mental Ray, Final Render oder Maxwell währen natürlich auch
> nicht schlecht. Dafür müsste man kommerziellen Trittbrettfahren natürlich
> schon aufgeschlossen sein. Aber wenn Blender so proffesionell ist, dann
> sollte das ja kein Problem darstellen.
Exporter Blender->vray gibt es schon schon.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
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