Wird Blender eigentlich auch irgendwo im professionellen Umfeld eingesetzt, oder nehmen da alle 3D Studio Max / Lightwave?
Klar, der Big Buck Bunny Film war schon nett, aber auch nur ein Proof-of-Concept.
Wer nutzt Blender?
http://www.plumiferos.com/
http://www.elephantsdream.org/
http://durian.blender.org/
+ viele kleine Studios/grafiker/whatever die blender in ihrere pipeline einsetzen.
Zudem lohnt sich ein Blick hier:
http://www.blender.org/features-gallery/movies/
Man kann also schon profesionell mit blender arbeiten (war nicht deine frage ich weiss).
Bei irgendeinem der Spiderman Filme wurde Blender für die Storyboard visualisierung benutzt...
Seit 1991 arbeite ich professionell im Bereich CGI, 3D und Film-Trick.
Zwar arbeite ich noch mit selber mit Blender (leider finde ich keine Zeit, mich damit ernsthaft zu beschäftigen) aber in den Gruppen in denen ich tätig war, kamen immer öfter Blenderleute zum Einsatz .
Ob das gut geht, oder nicht hängt dabei kaum von der Software ab, sondern von der Organisation: Vieles lässt sich in den 3D-Prozess einbinden, egal woher es kommt. ZB. haben die Blenderleute in einem meiner letzten Projekte in Deutschland einfach nur Modelle erstellt. Die Modelle können ohne Probleme zwischen allen Programmen ausgetauscht werden.
Bei solchen Projekten lässt sich aber grundsätzlich nicht sagen "mit welcher Software" sie gemacht sind. Je besser das Projekt organisiert wird, desto mehr Software kann darin zum Einsatz gebracht werden, ohne daß einem dadurch mehr Probleme, als Lösungen entstehen.
Die Akzeptanz von Blender ist bei professionellen 3D-Leuten ist immer mehr im Steigen. Es hat einen guten ruf, _weil_ es nichts kostet, und dennoch sehr viel Leisten soll - das beeindruckt die Leute sehr.
Kann ich bestätigen, wir nutzen Blender zusammen mit Autodesk Produkten für Industrie und Spielfilm und das klappt super...
Nur die Aussage das Blender nix kostet ist ein Irrglaube - unsere prof. Blender User bezahlen eine Menge Geld dafür, um z.B. Renderer wie V-Ray einzusetzen, oder sich Anpassungen Programmieren zu lassen, oder für Trainings und Literatur...
Nur bei Blender kommt dann keiner und verbietet Dir die Software auch noch auf weiteren Rechnern zu installieren - das ist im Vergleich zu dem Lizenz-Key Mist der Closed Source Programme absolut super! ;-)
logisch. je nach Situation oder den gewünschten Bedingungen.
Das Problem ist nur das OpenSource kein Sponsoring an Uni's/Fhh betreibt und keine Schulungen finanziert oder finanzieren kann. Ganz im Gegensatz zu Adobe und Autodesk! :(
>das ist im Vergleich zu dem Lizenz-Key Mist der Closed Source Programme absolut super! ;-)
Auch super ist dass in der Industrie immer noch Max-, Maya-, Cinema- etc. Kenntnisse gefragt sind. Und keine Blenderkenntnisse. Mit Blenderkenntnissen kommst du dann superweit in deiner Karriere ;)
Neugier schrieb:
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> Wird Blender eigentlich auch irgendwo im professionellen Umfeld eingesetzt,
> oder nehmen da alle 3D Studio Max / Lightwave?
>
> Klar, der Big Buck Bunny Film war schon nett, aber auch nur ein
> Proof-of-Concept.
>
> Wer nutzt Blender?
BBC nutzt Blender für so manche Animation in ihren Dokus!
Steht auch noch irgendwo in den News von Blendernation ;)
glaubichkaum schrieb:
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> Kann ich bestätigen, wir nutzen Blender zusammen mit Autodesk Produkten für
> Industrie und Spielfilm und das klappt super...
>
> Nur die Aussage das Blender nix kostet ist ein Irrglaube - unsere prof.
> Blender User bezahlen eine Menge Geld dafür, um z.B. Renderer wie V-Ray
> einzusetzen, oder sich Anpassungen Programmieren zu lassen, oder für
> Trainings und Literatur...
>
> Nur bei Blender kommt dann keiner und verbietet Dir die Software auch noch
> auf weiteren Rechnern zu installieren - das ist im Vergleich zu dem
> Lizenz-Key Mist der Closed Source Programme absolut super! ;-)
Toll und trotzdem hat dein Prof 0€ für Blender bezahlt sondern für alles drum herum!
Gute Leute im 3D Bereich durften schon immer benutzen, was sie wollten. Eine Firme, die einem Kreativen vorschreibt, was für Tools er benutzen darf, ist eh Schrott. Solches Gehabe gibt's normal nur im 0815 Gewerbe, wo alle MSOffice "können müssen" ...
ätsch schrieb:
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> >das ist im Vergleich zu dem Lizenz-Key Mist der Closed Source Programme
> absolut super! ;-)
>
> Auch super ist dass in der Industrie immer noch Max-, Maya-, Cinema- etc.
> Kenntnisse gefragt sind. Und keine Blenderkenntnisse. Mit
> Blenderkenntnissen kommst du dann superweit in deiner Karriere ;)
Dummes Gelaber - Wieso sollten Blenderkentnisse nicht gewünscht sein? Ich bezweifel auch, dass es wenig sind die es nutzen..
Wir auch immer, es ist hier der gleiche Open-Source/frei vs. Closed-Source/kostenbehaftete "Kampf", wie bei Gimp <-> Adobe Photoshop. Die Leute die für den überteuerten Kram von Adobe bezahlen, müssen natürlich i-wie ihre dumme Investition begründen und Photoshop als besser darstellen, obwohl Gimp genauso viel und mehr kann, aber eben nichts kostet.
Oh Man jetzt geht der Mist wieder los... Hättest dir aber ruhig mal ein paar der Argumente aus dem "Kampf" merken können (8 Bit Farbraum, unmögliches Bedienkonzept um mal zwei zu nennen), statt diesen "teuren Preis rechtfertigen" Bockmist zu verzapfen. Ich finde es eine dermaßen dreist-dämliche Anmassung von manchen OS-Freaks, zu meinen, sie könnten anderen ihre Arbeitswerkzeuge vorschreiben bzw professionelles Werkzeug durch Amateur-Tools zwangs zu ersetzen. Gimp, Blender & Co haben durchaus ihre Daseinsberechtigung, aber im professionellen Bereich können (und wollen) sie eben nicht mithalten.
Wenn du als einzelner Freelancer arbeitest, der das Material fertig als Image bzw. Movie abliefert, magst du Recht haben. Wenn du aber in einem Team in einem Studio mit mehreren direkt am Szenenmaterial arbeitest, dann selbstberständlich mit der im Studio eingesetzten Software, und nicht mit deinem Wunschtool.
Wenn auch glaube ich verrutscht. Besonders Freelancer und kleinere Studio's sind diesbezüglich besonders kreativ tätig.
Viele Wege führen nach Rom. Es gibt jedoch Menschen die direkt vor dem Kolosseum stehen und immer noch nach dem Weg fragen ;)
Ich komme zum Beispiel aus einer Zeit als es Cinema noch nicht gab und man in 3DS noch selbst Hand anlegen müsste und von Adobe und Autodesk nirgends die Rede war. Da waren die meisten Programme, welche heute unter besagten Namen verkauft werden, noch in eigenständigen Unternehmen untergebracht.
Dank Monopolismus, gedankenloser und/oder geschmierter Kartelämter sind diese heute alle "Assimiliert". (StarTrek lässt grüssen :))
Trollversteher schrieb:
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> Wenn du als einzelner Freelancer arbeitest, der das Material fertig als
> Image bzw. Movie abliefert, magst du Recht haben. Wenn du aber in einem
> Team in einem Studio mit mehreren direkt am Szenenmaterial arbeitest, dann
> selbstberständlich mit der im Studio eingesetzten Software, und nicht mit
> deinem Wunschtool.
>
Ich habe schon mache große Aufwendige Studios gesehen, die heilten los wenn diese freie Werke von Hobby-Designern gesehen haben. Wie hat der das gemacht?
Ob nun Blender oder was auch immer spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.
Beispiele dazu (dachte ihr kennt alle Suchmaschinen und wisst wie das geht ;)) gibt es hier:
http://personal.inet.fi/koti/jate/images/Talo_Tervo/Talo.Tervo_kuva.1_800x600_edited_gradient.jpg
http://personal.inet.fi/koti/jate/images/Talo_Tervo/Talo.Tervo_kuva.2_800x600_edited_gradient.jpg
http://www.pixelarq.com/popup/piria-livingroom.jpg
Nur grob und auf die schnelle herausgesucht (hier unter Bing).
Trollversteher schrieb:
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> Oh Man jetzt geht der Mist wieder los... Hättest dir aber ruhig mal ein
> paar der Argumente aus dem "Kampf" merken können (8 Bit Farbraum,
> unmögliches Bedienkonzept um mal zwei zu nennen), statt diesen "teuren
> Preis rechtfertigen" Bockmist zu verzapfen. Ich finde es eine dermaßen
> dreist-dämliche Anmassung von manchen OS-Freaks, zu meinen, sie könnten
> anderen ihre Arbeitswerkzeuge vorschreiben bzw professionelles Werkzeug
> durch Amateur-Tools zwangs zu ersetzen. Gimp, Blender & Co haben durchaus
> ihre Daseinsberechtigung, aber im professionellen Bereich können (und
> wollen) sie eben nicht mithalten.
Was ist Professionell? Ich wiederhole mich jetzt auch mal. Ich habe 1995 eine Visualisation mit Spirit 8 und Monzoom erstellt, wenn es dir noch etwas sagenb sollte. Den Archis sind damals die Augen förmlich aus dem Kopf gesprungen, zumal die nur die Statikpläner als Vorlage hatte. Problematisch, was damals allerdings auch an der Reschnerleistung lag, wären nur die Animationen dazu.
Professionell ist man nicht da durch dass mean in einem großen Büro arbeitet, sondern durch das was man am Ende abliefert. Und ich habe schon oft erlebt das Freelancer hier eine viel bessere und kostengünstigere Arebit abgeliefert haben. Hängt auch mit der Arbeitsumgebung zusammen. Das kann niemand abstreiten.
Dies Diskussion hier läuft doch nur wieder darauf hinaus dass der eine meint besser zu sein als andere. Das gleiche was auf der Straße abgeht. Nur bringt es niemanden wirklich weiter :)
Jeder talentierte Designer/Künstler kann auch aus dem schlechtesten Tool noch etwas herausholen (womit ich jetzt Blender nicht schlecht reden will, dazu kenne ich es zu wenig). Es gibt wahre Kunstwerke, die von Verrückten mit Windows Paint erstellt wurden - darum ging aber in meinem Beitrag nicht.
Profssionell ist auch, professionell arbeiten zu können. Und das bedeutet, sich, wenn es darauf ankommt, nach Branchenstandards zu richten - und nicht nach quasireligiösen Opensource Ideologien. Ich spreche keinem ab, mit einem Opensourcetool ordentliche Arbeit abliefern zu können - ich habe auch schon mit Gimp arbeiten müssen, weil es ein Projekt erforderte (auch wenn ich es im Vergleich zu Photoshop als ziemlich unbequem empfand). Was mich nur nervt, ist diseses ewige "Braucht kein Mensch, gibt's doch als freie Alternative und alle die kommerzielle Produkte benutzen sind verblendete snobistische Idioten" - Kindergequake.
Wieso musstest du mit Gimp arbeiten wenn du/ihr Photoshop einsetzt?
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