So aufwendig dürfte das nicht sein, schließlich gibt es MS Office auch für den Mac, welches ein vollwertiges Unix ist, deshalb übertreibt der Autor hier etwas.
Der größte Aufwand dürfte das Anpassen der GUI sein, da Apple hierfür eine eigene API hat.
L. G.
Steffo
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Steffo schrieb:
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> So aufwendig dürfte das nicht sein, schließlich gibt es MS Office auch für
> den Mac, welches ein vollwertiges Unix ist, deshalb übertreibt der Autor
> hier etwas.
> Der größte Aufwand dürfte das Anpassen der GUI sein, da Apple hierfür eine
> eigene API hat.
>
> L. G.
> Steffo
Der Aufwand dürfte auch schon alleine deshalb gering sein, weil MS Office 2010 bereits unter Crossover bzw. auch über Wine sehr gut läuft und die meiste Arbeit eigentlich schon getan ist.
Würde man mit Crossover zusammenarbeiten, wäre das Paket schnell portiert, ohne dass der Kunde selbst Wine installieren müsste. Ansonsten gibt es nur kleinere/mittlere Probleme wie zB die noch fehlende Cloud-Integration von OneNote. (Unter Android funktioniert sie dagegen bereits.)

1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.13 18:12 durch elgooG.
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Ich wollte dasselbe auch schon schreiben.
Golem soll aufhören wild herum zu spekulieren (in der Phoronix-Quelle steht nichts von "Aufwendige Portierung" oder "Kaum sinnvoll"), Office for Mac gibt es schon eine Weile, eine Portierung für Android wird immer wahrscheinlicher - warum dann nicht auch Linux. Es geht Microsoft einzig und allein um Marktdurchdringung, sie verdienen doch am meisten mit Office sowie dem Support für Firmen, warum also nicht den eigenen Einfluss durch eine weitere Portierung erweitern?
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Portierung sehe ich auch nicht so Aufwendig, es gibt wine und mono. Das würde sicher einiges vereinfachen. Der sanfte Schritt wäre, das original mit Wine kompatibel zu halten.
Das fehlende MSO ist aber das meist gehörte Argument, warum man kein Linux verwendet. So würden sie manchem Kunden die Tür zu Linux hin öffnen, welche sich jene irgendwann selbst verbaut haben. Derartige interne Projekte halte ich nicht mal für so abwegig, aber als offizielles Produkt doch unwahrscheinlich.
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Steffo schrieb:
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> So aufwendig dürfte das nicht sein, schließlich gibt es MS Office auch für
> den Mac, welches ein vollwertiges Unix ist, deshalb übertreibt der Autor
> hier etwas.
Sehe ich genauso, der Aufwand dürfte sich in Grenzen halten. Bei einem Unternehmen wie Microsoft werden die Kosten einer solchen Portierung zwar trotzdem 7-stellig sein, aber das sollte bei dem zu erwartendem Umsatz kein Problem darstellen.
Ein bisschen mehr Offenheit schadet Microsofts Geschäftszahlen wahrscheinlich auch nicht - möglicherweise würde sich sich sogar eine Gewinnsteigerung einstellen. Allein schon um Apple etwas Wind aus den Segeln zu nehmen wäre eine solche Strategie klug.
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nicoledos schrieb:
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> Das fehlende MSO ist aber das meist gehörte Argument, warum man kein Linux
> verwendet.
Wegen der gesamten Officesuite würde ich nicht unbedingt sagen..
ich habe parallel noch ein Windows, weil openoffice/libreoffice etc. einfach keine gescheite Alternative zu powerpoint bieten..
Der Rest funktioniert auch mit opensource gut ^^
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sasquash schrieb:
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> nicoledos schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> Wegen der gesamten Officesuite würde ich nicht unbedingt sagen..
> ich habe parallel noch ein Windows, weil openoffice/libreoffice etc.
> einfach keine gescheite Alternative zu powerpoint bieten..
>
> Der Rest funktioniert auch mit opensource gut ^^
Geschmackssache würde ich sagen. Powerpoint ist das erste worauf ich im OfficePaket verzichten könnte.. PPT wird eh viel zu viel eingesetzt und wenn ich wirklich eine Aussagekräftige Präsentation benötige macht LaTeX Beamer das um Größenordnungen besser als PPT.
Aber ich habe mich mittlerweile so sehr an Word gewöhnt, dass ich sogar lieber Ribbons in Kauf nehme als OpenOffice für mittelkomplexe Dokumente zu verwenden.
LG AveN
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Naja, die Portierung ist schon aufwändig, denn an MacOSX ist die GUI gar nicht unixoid. Sprich die müssten die GUI neu entwickeln, damit die das, im Rest der Welt übliche, X11 nutzt.
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wow haben hier alle Ahnung.
beschäftigt euch damit mal, was UNIX heißt / ist.
Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass ich mal eben so Programme mit komplexen GUIs portieren kann. Ginge es um Kommandozeilentools währe selbst der Aufwand von Windows zu Unix verschwindend gering.
Aber Moderne Betriebssysteme bieten APIs und Systemfunktionen, auf die Programme zurückgreifen (müssen). Und da unterscheiden sich Mac und Linux mal komplett.
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OS X hat abseits der Funktionen die es durch FreeBSD hat wenig mit UNIX zu tun, der ganze OBJ-C Kram ist nicht portabel.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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nicoledos schrieb:
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> Portierung sehe ich auch nicht so Aufwendig, es gibt wine und mono.
die office division verweigert das .net framework, somit bringt mono rein gar nichts. office setzt nach wie vor auf win32 (aber da kommt dann eben wine zum zug)
-> http://arstechnica.com/features/2012/10/windows-8-and-winrt-everything-old-is-new-again
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MS Office verwendet auch .NET wer es mal unter Wine verwenden wollte hats gemerkt.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Inwiefern? Sowohl Mach als auch FreeBSD sind Unices!
Inwiefern ist Objective C nicht portabel? Es ist eine Sprache wie alle anderen auch und sowohl der gcc als auch llvm unterstützen sie!
Es ist nicht mal sicher, ob MS überhaupt obj-c verwendet hat, da Mac OS X genauso C/C++ unterstützt. Man kann auch eine dieser Sprachen mit Cocoa kombinieren.
Je nach dem, ob MS Mac-spezifische Dinge wie grand central dispatch benutzt hat oder nicht, ist die Portierung aufwendig oder eben nicht.
L. G.
Steffo
Thaodan schrieb:
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> OS X hat abseits der Funktionen die es durch FreeBSD hat wenig mit UNIX zu
> tun, der ganze OBJ-C Kram ist nicht portabel.
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Ganz genau mein Gedanken beim sehen der ganzen Kommentare hier -.-
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Mir ging es eher um die OBJ-C Runtime die Apple ausliefert, fast jede Sprache an sich ist ja portabel.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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RS_ schrieb:
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> möglicherweise würde sich sich sogar eine Gewinnsteigerung einstellen.
ich wüsste nicht wie ms dadurch gewinn manchen würde. wer office nutzen will nutzt aktuell windows oder mac. der marktanteil bei unternehmen ist sehr gering bei mac. also brauch ein großteil der office kunden auch windows. sollte office für linux rauskommen würden einige windows kunden wegfallen.
wie sollte ms den verlust denn ausgleichen? durch die eingefleischten linux fans die sich kein windows installieren würden, aber unbedingt ms office haben wollen? gibts die?
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Epistolarius schrieb:
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> Office for Mac gibt es schon eine Weile, ...
ironischerweise sogar länger als die Windows Version. ^^
Mac Version: ab 1985
Windows Version: erst ab 1990
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Steffo schrieb:
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> Inwiefern? Sowohl Mach als auch FreeBSD sind Unices!
> Inwiefern ist Objective C nicht portabel? Es ist eine Sprache wie alle
> anderen auch und sowohl der gcc als auch llvm unterstützen sie!
> Es ist nicht mal sicher, ob MS überhaupt obj-c verwendet hat, da Mac OS X
> genauso C/C++ unterstützt. Man kann auch eine dieser Sprachen mit Cocoa
> kombinieren.
> Je nach dem, ob MS Mac-spezifische Dinge wie grand central dispatch benutzt
> hat oder nicht, ist die Portierung aufwendig oder eben nicht.
>
> L. G.
> Steffo
>
> Thaodan schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > OS X hat abseits der Funktionen die es durch FreeBSD hat wenig mit UNIX
> zu
> > tun, der ganze OBJ-C Kram ist nicht portabel.
Steffo kann dir nur recht geben, inbesondere ist Cocoa nur eine Implementierung
von Openstep und das läuft als GnuStep auch unter Linux und Windows eine Migration ist relativ leicht möglich siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Cocoahttp://de.wikipedia.org/wiki/Cocoa
letzter Abschnitt.
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Steffo schrieb:
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> So aufwendig dürfte das nicht sein, schließlich gibt es MS Office auch für
> den Mac, welches ein vollwertiges Unix ist, deshalb übertreibt der Autor
> hier etwas.
> Der größte Aufwand dürfte das Anpassen der GUI sein, da Apple hierfür eine
> eigene API hat.
MS Office für Mac war schon immer eine Eigenentwicklung von einem seperaten Team und hat mit Office für Windows fast nichts gemeinsam, außer dem Dokumentformat, das nur kompatibel so lange man keine Ansprüche hat.
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Verdammt, warum bewerbt ihr euch nicht bei Microsoft? Mit eurer Hilfe sollte das doch in 2 Wochen fertig sein.
Ich lache immer wieder über solche Bananeneinschätzungen. Ihr habt echt keine Ahnung was Softwareentwicklung alles beinhaltet. Ihr denkt vermutlich, da sitzen 2 Leute die einfach ein paar defines im Code ändern, neu compilieren und zack hat man ein Linux Office....
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