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Ubuntu

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  1. Ubuntu

    Autor Ampel 27.07.12 - 17:25

    Ich kann mich immer noch nicht mit Unity irgendwie anfreunden.
    Für mich ist und bleibt Gnome das eingzig wahre. Und immer wieder Unity aus Ubuntu rausschmeißen und durch Gnome ersetzten wird auf dauer langweillig :-) . Daher nutze ich zur Zeit Linux Mint 13 , 64 Bit.

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  2. was stört dich denn?

    Autor ubuntu_user 27.07.12 - 18:18

    also ich finde es ist eine sehr große verbesserung zu gnome 2 und gnome 3.x ist ne katastrophe

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  3. Re: Ubuntu

    Autor $USERNAME 27.07.12 - 18:19

    GNOME hat bei mir verloren seitdem sie absolut jedes Feature auf die Abschussliste gesetzt haben. Unity entwickelt sich voran, GNOME entwickelt sich zurück. Sogar die GNOME Entwickler verlassen das sinkende Schiff inzwischen und haben scheinbar noch immer nicht begriffen was sie falsch gemacht haben. Und ich finde das wirklich schade. Früher, vor GNOME 3, habe ich für GNOME alle anderen Desktops liegen gelassen. Aber so kommt das, wenn man User-Feedback, das wichtigste überhaupt, blatant ignoriert. :(

    Jetzt benutze ich Ubuntu 12.04 nachdem nach einem Hardwareaustausch meine alte Distribution (ArchLinux mit Cinnamon) aufgegeben hat und ich erstmal irgendein Backupsystem installieren musste. Und dabei bin ich geblieben, trotz anfänglicher Skepsis. Canonical hat da viel Arbeit reingesteckt und etwas sehr nutzbares draus gemacht, gerade jetzt mit der Web-API.

    GNOME ist tot, lang lebe Unity.

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  4. Re: Ubuntu

    Autor BasAn 27.07.12 - 18:45

    > Aber so kommt das, wenn man User-Feedback, das wichtigste überhaupt, blatant ignoriert. :(

    Ich kenne bisher überhaupt kein Feedback eines der Core-Gnome-Programmierer betreffs der überwiegend negativen Gnome3-Kritik. Kannst du mir eine Seite zeigen...?

    Was ich kenne ist genau das Gegenteil: http://www.golem.de/1105/83493.html

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  5. Re: Ubuntu

    Autor ubuntu_user 27.07.12 - 18:58

    BasAn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber so kommt das, wenn man User-Feedback, das wichtigste überhaupt,
    > blatant ignoriert. :(
    >
    > Ich kenne bisher überhaupt kein Feedback eines der Core-Gnome-Programmierer
    > betreffs der überwiegend negativen Gnome3-Kritik. Kannst du mir eine Seite
    > zeigen...?
    >
    > Was ich kenne ist genau das Gegenteil: www.golem.de
    http://www.fedora-blog.de/2011/10/gnome-3-ist-unbrauchbar/

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  6. Re: Ubuntu

    Autor BasAn 27.07.12 - 19:06

    Das ist aber kein Feedback eines der Core-Gnome-Entwickler, das ist einer der vielen User die Gnome3 dahin treten wo es hingehört.

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  7. Re: Ubuntu

    Autor ubuntu_user 27.07.12 - 19:20

    BasAn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber kein Feedback eines der Core-Gnome-Entwickler, das ist einer
    > der vielen User die Gnome3 dahin treten wo es hingehört.


    die coreuser werder sich kaum äußern, aber fedora ist doch einer der hauptsupporter

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  8. Re: Ubuntu

    Autor unnicknamed 27.07.12 - 19:43

    Ampel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...immer wieder Unity aus
    > Ubuntu rausschmeißen und durch Gnome ersetzten...


    http://ubuntu-gs-remix.sourceforge.net/p/home/

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  9. Re: Ubuntu

    Autor motzerator 27.07.12 - 19:56

    Ampel schrieb:
    ----------------------------
    > Ich kann mich immer noch nicht mit Unity
    > irgendwie anfreunden.

    Ich mich auch nicht, es gefällt mir nicht und sieht einfach
    hässlich aus.

    Ich will eine Taskbar, ich will das Anwendungsmenü aus
    Gnome 2.0 oder aber ein Startmenü.

    Ich will keinen hässlichen Balken links im Display, der
    wohl als Startleistenersatz dienen soll mit Monstericons
    und Schiebetechnik für Wurstfinger.

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  10. Re: Ubuntu

    Autor $USERNAME 27.07.12 - 20:06

    BasAn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber so kommt das, wenn man User-Feedback, das wichtigste überhaupt,
    > blatant ignoriert. :(
    >
    > Ich kenne bisher überhaupt kein Feedback eines der Core-Gnome-Programmierer
    > betreffs der überwiegend negativen Gnome3-Kritik. Kannst du mir eine Seite
    > zeigen...?
    >
    > Was ich kenne ist genau das Gegenteil: www.golem.de

    Statement von einem GNOME-Programmierer zur Kritik findet man keine. Weil sie diese ignorieren. Aber die Auswirkungen dessen kann man wunderschön an diesen beiden Postings erkennen...

    - GNOME Mitgründer zum Thema Featurephobia:
    http://permalink.gmane.org/gmane.comp.gnome.desktop/47343

    - Aktuelle Situation des GNOME Projektes:
    http://blogs.gnome.org/otte/2012/07/27/staring-into-the-abyss/

    Dein Link ist über ein Jahr alt, seitdem haben die UI-Magier von GNOME Tonnen an Features entfernt weil sie den armen, dummen User überfordern könnten, hier mal die neusten beiden aus Nautlus:

    - "Create new File" Eintrag im Kontextmenü
    - Zusätzliche Leiste zum Anzeigen von zwei Ordneransichten

    Zudem jegliche andere UI sinnlos herunterminimiert und den Platz der vorher durch Funktionen belegt wurde frei gelassen. Wahrscheinlich für Tabletfreundlichkeit. Und wie bereits in "Staring into the Abyss" angeschnitten wurde, es gibt keine Tablets mit GNOME.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.12 20:12 durch $USERNAME.

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  11. Re: Ubuntu

    Autor BasAn 27.07.12 - 20:17

    Am meisten nervt mich das da ein paar Leute kommen und eine über Jahre bewährte GUI-Nutzungsweise einfach wegnehmen und Menschen ein neues Konzept aufzwingen wollen(zumal viele dieses neue auch noch als Verschlechterung wahrnehmen).

    Und da warten jetzt tatsächlich User Monate auf neue Versionen bis für dieses Gnome3 endlich so viele Skripte vorhanden sind das man es irgendwie benutzbar hinfrickeln kann.

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  12. Re: Ubuntu

    Autor bitshift 27.07.12 - 20:24

    ubuntu_user schrieb:
    > die coreuser werder sich kaum äußern, aber fedora ist doch einer der
    > hauptsupporter

    Ja, und Fedora hat auch kein Problem mit GNOME3. Fedora-blog.de ist absolut inoffiziell.

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  13. Re: was stört dich denn?

    Autor bitshift 27.07.12 - 20:31

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also ich finde es ist eine sehr große verbesserung zu gnome 2 und gnome 3.x
    > ist ne katastrophe

    Mein Empfinden ist genau das Gegenteil. Canoncial braut seinen eigenen Scheiß zusammen und man kettet sich an Ubuntu, weil Unity wo anders nie so gut laufen wird (wenn es denn mal läuft). Und es hat weitaus mehr Bugs als GNOME3, habe den täglichen Vergleich hier.

    Wobei ich eigentlich die Kritik an den neuen Desktops generell nicht verstehen kann. Nachdem ich letztes Jahr nach 10min Nutzung bemerkt hatte, dass sich das Applikations- und Startmenü über die Super-Taste (=Windows-Taste) aufrufen lässt und das Suchfeld automatisch fokussiert ist, bin ich versöhnt:
    Programm starten via "SUPER-Taste, Anfangsbuchstabe(n) der Anwendung,
    Enter drücken" ist schnell und weitaus universeller als jedes
    spezifische Shortcut ("STRG+Foo+Bar" sind auch drei Tasten), dass ich
    erst festlegen muss. Der Rest ist Gewöhnungssache und einige Dinge
    die wirklich jeden stören werden in GNOME 3.x sicher ausgebessert
    sein. Bis dahin noch 1,2 Extensions + Gnome-Tweak-Tool und gut.

    All die neuen Desktops wirken zwar fremd und daher abschreckend (ging
    auch mir so), letztlich kommt man aber wunderbar damit zurecht, wenn
    man mal kurz 2-3 Einführungen liest. Wofür benutzt man eine
    Desktop-Umgebung denn zu 99%? Genau: Programme starten. Und das geht
    mit den neuen Desktops durchaus sehr komfortabel von der Hand, wenn
    man mal 10 Sekunden liest.

    Ich habe mich schon komplett an GNOME3 gewöhnt und will nicht mehr
    weg. Nach den ersten Previews bekam ich wirklich Bauchweh ob der
    anstehenden Umstellung. GNOME2 läuft aus und das Alter hat man der
    Umgebung schon angemerkt, Unity ist ein reines Ubuntu Ding (sicher,
    es wird Ports geben, aber das ist Frickel) und gefällt mir zudem
    nicht. Blieb ein kurzer KDE4 Test - nett, aber nicht mein Ding. Zwar
    sehr schön, aber ich habe mich an viele GNOME-Anwendungen gewöhnt,
    die unter KDE dennoch irgendwie fremd wirken. Und ein Konfigtool für
    Skripte wie GConf2 bzw jetzt GStettings fehlt einfach. Also damals beim
    Wechsel doch GNOME3 unter Fedora 15. Und nach 1-2 Tagen war alles gut
    und ich mit der Welt versöhnt. Und ich habe für X Jahre meinen Frieden.

    Was GNOME IMHO allen modernen Konkurrenten voraus hat: ich kann
    einfach sehr viele Settings (und zwar Desktop UND Anwedungen) über
    die Konsole setzen (-> GSettings) und daher ein schönes Configscript
    bauen bzw. z.B. Puppet das erledigen lassen, welches mir das
    alles einstellt, wie ich will. Und zwar nicht nur für Ubuntu, denn GNOME
    wird auch auf anderen Distributionen laufen.
    Es ist einfach super, wenn man eine Kiste neu installiert und man dank
    Automatisierung die Dinge alle so eingestellt sind (inkl. Anwendungen!),
    wie man das gerne haben will, und zwar OHNE Altlasten und krams, wie
    man das beim Umzug von Configdateien von System A nach B so hat.
    Windows hat seine GPOs, ich habe das mächtigere Puppet und GNOME.
    Was will man mehr?

    Und kein anderer Desktop ist so leicht anzupassen, indem man nur ein
    wenig CSS und JavaScript-Verständnis mitbringt:
    http://blog.fpmurphy.com/2011/05/more-gnome-shell-customization.html
    http://blog.fpmurphy.com/tag/gnome-shell

    Super sind auch Features wie integriertes Screencast recording:
    https://live.gnome.org/GnomeShell/CheatSheet#Screencast_recording

    Also ehrlich, was soll die ganze Kritik? Meiner Meinung nach bietet
    kein anderer Desktop eine so leichte Schnittstelle für
    Automatisierungen und sehr einfach umzusetzende Anpassungen via
    Extensions wie GNOME3. Einzige wirkliche Umstellung im Alltag: "OMG
    kein klassisches Startmenü!!!11!!elf!!, Heulsusen :-P.

    Außerdem: wenn klassische Konzepte für einen selbst besser passen,
    dann nutzt doch einfach XFCE anstatt an anderen Konzepten wie GNOME3
    so lange rumzuheulen, bis alles überall wieder gleich ist. Genau
    deshalb hat man doch die Auswahl.

    Warum jetzt aber gerade Unity von dir geliebt wird und GNOME3 abgelehnt
    erschließt sich mir nicht wirklich. Denn - abgesehen von den genannten
    Vorteilen und besserer Unabhängigkeit - sind die Nutzungskonzepte jetzt
    nicht gerade Lichtjahre auseinander. Gäbe es kein GNOME 3 würde ich wohl
    zu Unity greifen.

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  14. Re: was stört dich denn?

    Autor posix 27.07.12 - 20:47

    Immer dieses rumgeheule über die Benutzeroberflächen ö.Ö

    Wer zwingt einen irgendetwas davon zu benutzen? Niemand!

    Wenige Klicks in der Softwareverwaltung jeder Distri reichen schon aus, und jeder hat den Desktop den er will.

    Ist dass nun ein so großes Hexenwerk? Es gibt soviele Desktops, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

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  15. Re: was stört dich denn?

    Autor ubuntu_user 27.07.12 - 21:18

    bitshift schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Empfinden ist genau das Gegenteil. Canoncial braut seinen eigenen
    > Scheiß zusammen und man kettet sich an Ubuntu, weil Unity wo anders nie so
    > gut laufen wird (wenn es denn mal läuft). Und es hat weitaus mehr Bugs als
    > GNOME3, habe den täglichen Vergleich hier.

    naja unity ist auch noch nicht so alt. usubilitytechnisch ist unity echt ein fortschritt. hat du 12.04? da hat sich einiges verbessert im vergleich zu vorigen versionen


    > Programm starten via "SUPER-Taste, Anfangsbuchstabe(n) der Anwendung,
    > Enter drücken" ist schnell und weitaus universeller als jedes
    > spezifische Shortcut ("STRG+Foo+Bar" sind auch drei Tasten), dass ich
    > erst festlegen muss. Der Rest ist Gewöhnungssache und einige Dinge
    > die wirklich jeden stören werden in GNOME 3.x sicher ausgebessert
    > sein. Bis dahin noch 1,2 Extensions + Gnome-Tweak-Tool und gut.
    >
    > All die neuen Desktops wirken zwar fremd und daher abschreckend (ging
    > auch mir so), letztlich kommt man aber wunderbar damit zurecht, wenn
    > man mal kurz 2-3 Einführungen liest. Wofür benutzt man eine
    > Desktop-Umgebung denn zu 99%? Genau: Programme starten. Und das geht
    > mit den neuen Desktops durchaus sehr komfortabel von der Hand, wenn
    > man mal 10 Sekunden liest.

    wie gesagt ich finde unity sehr angenehm. thunderbird im panel, rechte maustaste, neue email. geht viel schneller. dazu die musiksuche.

    > Ich habe mich schon komplett an GNOME3 gewöhnt und will nicht mehr
    > weg. Nach den ersten Previews bekam ich wirklich Bauchweh ob der
    > anstehenden Umstellung. GNOME2 läuft aus und das Alter hat man der
    > Umgebung schon angemerkt, Unity ist ein reines Ubuntu Ding (sicher,
    > es wird Ports geben, aber das ist Frickel) und gefällt mir zudem
    > nicht. Blieb ein kurzer KDE4 Test - nett, aber nicht mein Ding. Zwar
    > sehr schön, aber ich habe mich an viele GNOME-Anwendungen gewöhnt,
    > die unter KDE dennoch irgendwie fremd wirken. Und ein Konfigtool für
    > Skripte wie GConf2 bzw jetzt GStettings fehlt einfach. Also damals beim
    > Wechsel doch GNOME3 unter Fedora 15. Und nach 1-2 Tagen war alles gut
    > und ich mit der Welt versöhnt. Und ich habe für X Jahre meinen Frieden.

    kde mag ich gar nicht, dabei ist das nichtmal schlecht.
    an gnome 3 finde ich es schade, dass man so sachen wie (entf taste umgenannt), keine dateien auf dem desktop, usw gemacht hat.

    > Was GNOME IMHO allen modernen Konkurrenten voraus hat: ich kann
    > einfach sehr viele Settings (und zwar Desktop UND Anwedungen) über
    > die Konsole setzen (-> GSettings) und daher ein schönes Configscript
    > bauen bzw. z.B. Puppet das erledigen lassen, welches mir das
    > alles einstellt, wie ich will. Und zwar nicht nur für Ubuntu, denn GNOME
    > wird auch auf anderen Distributionen laufen.
    > Es ist einfach super, wenn man eine Kiste neu installiert und man dank
    > Automatisierung die Dinge alle so eingestellt sind (inkl. Anwendungen!),
    > wie man das gerne haben will, und zwar OHNE Altlasten und krams, wie
    > man das beim Umzug von Configdateien von System A nach B so hat.
    > Windows hat seine GPOs, ich habe das mächtigere Puppet und GNOME.
    > Was will man mehr?

    ich bin mit der ubuntu-standardinstallation fast vollkommen zufrieden und hab nur einen rechner ^^ also hilft mir das nicht so viel

    > Und kein anderer Desktop ist so leicht anzupassen, indem man nur ein
    > wenig CSS und JavaScript-Verständnis mitbringt:
    > blog.fpmurphy.com
    > blog.fpmurphy.com
    >
    > Super sind auch Features wie integriertes Screencast recording:
    > live.gnome.org#Screencast_recording
    >
    > Also ehrlich, was soll die ganze Kritik? Meiner Meinung nach bietet
    > kein anderer Desktop eine so leichte Schnittstelle für
    > Automatisierungen und sehr einfach umzusetzende Anpassungen via
    > Extensions wie GNOME3. Einzige wirkliche Umstellung im Alltag: "OMG
    > kein klassisches Startmenü!!!11!!elf!!, Heulsusen :-P.
    >
    > Außerdem: wenn klassische Konzepte für einen selbst besser passen,
    > dann nutzt doch einfach XFCE anstatt an anderen Konzepten wie GNOME3
    > so lange rumzuheulen, bis alles überall wieder gleich ist. Genau
    > deshalb hat man doch die Auswahl.

    gnome 3 und unity nutzen soweit ich weiß den selben unterbau, daher finde ich das jetzt nicht so gravierend.

    > Warum jetzt aber gerade Unity von dir geliebt wird und GNOME3 abgelehnt
    > erschließt sich mir nicht wirklich. Denn - abgesehen von den genannten
    > Vorteilen und besserer Unabhängigkeit - sind die Nutzungskonzepte jetzt
    > nicht gerade Lichtjahre auseinander. Gäbe es kein GNOME 3 würde ich wohl
    > zu Unity greifen.

    was mich jetzt an gnome 3 stört:
    - keine dateien auf dem desktop (absolutes no go)
    - große guielemente
    - aktivitätendialog (wirkt wie so ein pausemenü auf der ps3)
    - inzwischen finde ich die benutzerdefinierten befehle in unity echt gut und sowas vermisse ich in gnome 3

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  16. Re: was stört dich denn?

    Autor kmork 27.07.12 - 21:33

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - inzwischen finde ich die benutzerdefinierten befehle in unity echt gut
    > und sowas vermisse ich in gnome 3

    Ich vermiss die HUD... einfach überall :P

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  17. Re: was stört dich denn?

    Autor JayDevlin 27.07.12 - 21:40

    Ich unterschreibe das mal so. Gnome3 ist imho die beste UI die man momentan kriegen kann. Leider braucht's knapp ein halbes Dutzend Extensions um Grundlegendes abzudecken und ein bissl Eingewöhnung, aber dann läuft's echt prima.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.12 21:43 durch JayDevlin.

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  18. Re: was stört dich denn?

    Autor Thaodan 27.07.12 - 22:52

    bitshift schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > also ich finde es ist eine sehr große verbesserung zu gnome 2 und gnome
    > 3.x
    > > ist ne katastrophe
    >
    > Mein Empfinden ist genau das Gegenteil. Canoncial braut seinen eigenen
    > Scheiß zusammen und man kettet sich an Ubuntu, weil Unity wo anders nie so
    > gut laufen wird (wenn es denn mal läuft). Und es hat weitaus mehr Bugs als
    > GNOME3, habe den täglichen Vergleich hier.
    >
    > Wobei ich eigentlich die Kritik an den neuen Desktops generell nicht
    > verstehen kann. Nachdem ich letztes Jahr nach 10min Nutzung bemerkt hatte,
    > dass sich das Applikations- und Startmenü über die Super-Taste
    > (=Windows-Taste) aufrufen lässt und das Suchfeld automatisch fokussiert
    > ist, bin ich versöhnt:
    > Programm starten via "SUPER-Taste, Anfangsbuchstabe(n) der Anwendung,
    > Enter drücken" ist schnell und weitaus universeller als jedes
    > spezifische Shortcut ("STRG+Foo+Bar" sind auch drei Tasten), dass ich
    > erst festlegen muss. Der Rest ist Gewöhnungssache und einige Dinge
    > die wirklich jeden stören werden in GNOME 3.x sicher ausgebessert
    > sein. Bis dahin noch 1,2 Extensions + Gnome-Tweak-Tool und gut.
    >
    > All die neuen Desktops wirken zwar fremd und daher abschreckend (ging
    > auch mir so), letztlich kommt man aber wunderbar damit zurecht, wenn
    > man mal kurz 2-3 Einführungen liest. Wofür benutzt man eine
    > Desktop-Umgebung denn zu 99%? Genau: Programme starten. Und das geht
    > mit den neuen Desktops durchaus sehr komfortabel von der Hand, wenn
    > man mal 10 Sekunden liest.
    >
    > Ich habe mich schon komplett an GNOME3 gewöhnt und will nicht mehr
    > weg. Nach den ersten Previews bekam ich wirklich Bauchweh ob der
    > anstehenden Umstellung. GNOME2 läuft aus und das Alter hat man der
    > Umgebung schon angemerkt, Unity ist ein reines Ubuntu Ding (sicher,
    > es wird Ports geben, aber das ist Frickel) und gefällt mir zudem
    > nicht. Blieb ein kurzer KDE4 Test - nett, aber nicht mein Ding. Zwar
    > sehr schön, aber ich habe mich an viele GNOME-Anwendungen gewöhnt,
    > die unter KDE dennoch irgendwie fremd wirken. Und ein Konfigtool für
    > Skripte wie GConf2 bzw jetzt GStettings fehlt einfach. Also damals beim
    Ist nicht erforderlich, wenn dir KDE in den Standard Einstellungen nicht gefällt kannst du es komplett umbauen bis es dir gefällt. Meine aktuellen KDE Einstellungen sehen auch überhaupt nicht mehr aus wie die Standard Einstellungen eher wie eine Mischung aus KDE, Windows 7, Unity, Mac OS X und Gnome 3.

    Was mich viel eher stört das Canocial mit den Unity Web Apis Teilweise Dinge implementiert die schon existieren, so das aufgrund der Bekanntheit von Ubuntu eher die benutzt werden obwohl andere schon existieren die Genauso Funktionieren und nicht an Unity gebunden sind.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  19. Re: Ubuntu

    Autor Tzven 27.07.12 - 23:23

    BasAn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am meisten nervt mich das da ein paar Leute kommen und eine über Jahre
    > bewährte GUI-Nutzungsweise einfach wegnehmen und Menschen ein neues Konzept
    > aufzwingen wollen(zumal viele dieses neue auch noch als Verschlechterung
    > wahrnehmen).
    >
    > Und da warten jetzt tatsächlich User Monate auf neue Versionen bis für
    > dieses Gnome3 endlich so viele Skripte vorhanden sind das man es irgendwie
    > benutzbar hinfrickeln kann.


    Aufzwingen? So weit sind wir also schon. Ich hab ja echt nichts dagegen wenn man die aktuelle marschrichtung von Canonical oder auch gnome kritisiert aber von zwang zu reden is dreist. Du hast doch wirklich alle Freiheiten dir die entwicklung von unity von außerhalb anzuschauen. Und wenn die sache damit endet das du 2014 immer noch bei gnome 2.x bist, sollte doch deutlich zeigen wo die Vorteile von OSS liegen. Ich würde auch eher davon ausgehen das Gnome 2.x noch ne sehr viel längere zunkunft hat als bisher bekannt. Ich glaube man sollte da optimistisch sein.

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  20. Re: was stört dich denn?

    Autor motzerator 28.07.12 - 01:05

    posix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer dieses rumgeheule über die Benutzeroberflächen ö.Ö
    >
    > Wer zwingt einen irgendetwas davon zu benutzen? Niemand!

    Naja ich hatte Unity mit einem Update plötzlich vor der Nase,
    ohne Vorwarnung. Das empfand ich schon extrem Sche|sse.
    Hätt man das nicht zurückstellen können, ich hätt sofort eine
    andere Distribution aufgespielt.

    > Wenige Klicks in der Softwareverwaltung jeder Distri reichen
    > schon aus, und jeder hat den Desktop den er will.

    Ja? Wie bekomme ich in die aktuellste Ubuntu mein Gnome 2
    wieder rein?

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