...und da man wohl auch bei Mint den Untergang von Ubuntu kommen sieht, stellen die Entwickler sogar schon die Alternative mit Debian-Basis bereit. Diese wird zukünftig weiter verbessert werden, bald die Ubuntu-Lösung als Hauptversion ablösen und einige Zeit später wird sich Ubuntu endgültig verabschieden und neben Nitix, Red Hat und wie sie alle hießen einreihen.
*wave*
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Naja, als ich kürzlich mal einen Fehler in quasi allen VoIP Programmen unter Ubuntu bemerkt habe, habe ich mal bei Debian nachgeschaut, und die hatten überall deutlich neuere Versionen.
Ubuntu geht mir viel zu stark in Richtung "single user", wenn die nicht aufpassen gehen die noch einen Schritt weiter. :)
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Ohne Ubuntu wäre Linux heute nicht da, wo es jetzt ist. Das muss man einfach so sagen. Vor Ubuntu ware Linux für die meisten User nicht nutzbar, da die Lernkurve zu hoch war. Ubuntu hat unheimlich viele Bereiche vereinfacht und Linux im Allgemeinen einen großen Schub verpasst. Heute denken die meisten bei Linux automatich an Ubuntu und Ubuntu wird 2013 voraussichtlich auf immerhin 5 % aller PCs vorinstalliert werden. Zudem kommen Ubuntu for Android, Ubuntu TV und Ubuntu für Tablet PCs. Unity ist auch eine großartige Entwicklung, die zeigt, dass man innovativ sein kann. Es mag sein, dass einige Leute Unity nicht mögen, da wage ich aber zu behaupten, dass die meisten davon Unity vielleicht nur einmal zu Beginn und dann nie wieder getestet haben, so wie es häufig bei Linux-Gegnern der Fall ist. "Ich habe Linux vor 5 Jahren mal getestet und es taugt nichts." hört man recht häufig. Dass 5 Jahre ein langer Zeitraum sind und sich in dieser Zeit im Linux-Bereich verdannt viel tut, scheint bei diesen Leuten nicht anzukommen. Zurück zum Thema. Ubuntu ist eine großartige Distribution für Einsteiger und wenn man Unity erst einmal probiert hat, möchte man auch als Langzeituser nicht mehr davon ab. So geht es mir zumindest nach 7 Jahren Ubuntu.
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Nunja was man vorallem nicht vergessen darf, hinter Ubuntu steckt Cannonical mit dem Milliardär Mark Shuttleworth, dessen Finanzspritze haben Ubuntu überhaupt erst soweit gebracht.
Jedes andere Entwicklerteam mit endlosen Geldreserven hätte das genauso vollbringen können wenn es absolut an nichts mangelt.
Von dem Standpunkt aus hatte man nur mehr Geld um die Technologien die bereits vorhanden waren schneller voran zu bringen.
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noneofthem schrieb:
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> Ohne Ubuntu wäre Linux heute nicht da, wo es jetzt ist. Das muss man
> einfach so sagen.
Stimmt und nicht zu vergessen Mint!
> Es mag sein, dass einige Leute Unity nicht mögen, da wage ich aber zu
> behaupten, dass die meisten davon Unity vielleicht nur einmal zu Beginn und
> dann nie wieder getestet haben, so wie es häufig bei Linux-Gegnern der Fall
> ist.
Stimmt definitv nicht. Ich selbst würde mich als privaten Prospector bezeichnen und hatte Unity von Anbeginn an und jedes Upgrade mitgemacht. Da man seinen "working" Desktop auch nicht einfach mal Neuaufsetzt hab ich sehr viel versucht es irgendwie anständig zu Konfigurieren aber vergebens. Letzendlich hatte ich es weitgehend ignoriert und alternative Panels etc. installiert. Und vor etwa einem Monat dann den Schritt gemacht den schon viele vor mir gemacht haben -> Mint
Das passiert eben, wenn man versucht Stufen in der Entwicklung zu überspringen. (Auch bei Windows 8 sehe ich es übrigens als fraglich an, ob es schon für Metro reif ist.) Oder anders ausgedrückt, wenn Entwickler LSD nehmen und auf Drogenpartys gemeinsam Tastaturen vergewaltigen.
Privat kenne ich niemanden der die aktuellere Entwicklung von Ubuntu gut heißen würde. Schaut man in Foren bekommt man ein ähnliches Bild.
Das einzige was den Untergang von Ubuntu noch verhindern könnte, sind besagte Sponsor-Millionen. Aber auch die verzögern den Prozess eventuell nur.
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noneofthem schrieb:
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> Ohne Ubuntu wäre Linux heute nicht da, wo es jetzt ist. Das muss man
> einfach so sagen. Vor Ubuntu ware Linux für die meisten User nicht nutzbar,
> da die Lernkurve zu hoch war. Ubuntu hat unheimlich viele Bereiche
> vereinfacht und Linux im Allgemeinen einen großen Schub verpasst. Heute
> denken die meisten bei Linux automatich an Ubuntu und Ubuntu wird 2013
> voraussichtlich auf immerhin 5 % aller PCs vorinstalliert werden. Zudem
> kommen Ubuntu for Android, Ubuntu TV und Ubuntu für Tablet PCs. Unity ist
> auch eine großartige Entwicklung, die zeigt, dass man innovativ sein kann.
> Es mag sein, dass einige Leute Unity nicht mögen, da wage ich aber zu
> behaupten, dass die meisten davon Unity vielleicht nur einmal zu Beginn und
> dann nie wieder getestet haben, so wie es häufig bei Linux-Gegnern der Fall
> ist. "Ich habe Linux vor 5 Jahren mal getestet und es taugt nichts." hört
> man recht häufig. Dass 5 Jahre ein langer Zeitraum sind und sich in dieser
> Zeit im Linux-Bereich verdannt viel tut, scheint bei diesen Leuten nicht
> anzukommen. Zurück zum Thema. Ubuntu ist eine großartige Distribution für
> Einsteiger und wenn man Unity erst einmal probiert hat, möchte man auch als
> Langzeituser nicht mehr davon ab. So geht es mir zumindest nach 7 Jahren
> Ubuntu.
Besser hätte ich es nicht formulieren können!!
Unity reift, auch wenn es noch seine Ecken und Kanten hat!
Ich finde es schade, dass die Desktop-Umgebungen jetzt so verfransen mit Unity, Cinnamon, Mate, etc, aber so hat man auch die größere Auswahl.
Ubuntu wird weiterhin die Nummer 1 bleiben auf dem Linux-Markt...
(Auf Distrowatch werden ja nur HPD gezählt ;-) )
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Ja, Geld braucht man halt.
Ist doch gut das sich Mark Shuttleworth so viel Geld da rein steckt.
Soweit ich weiß, machen sie mit Ubuntu derzeit noch immer kein Gewinn. Sie stecken also Geld reich, bekommen aber nicht so viel raus.
Das zeigt, dass es ihnen um mehr geht als Geld.
Wobei ich es der Firma gönnen würde, wenn sie bald Gewinn einfahren könnten. So könnten sie noch mehr investieren, indem sie z.B. mehr Entwickler einstellen.
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Du wirst auch kaum Foren finden, wo positiv über Windows oder Apple geredet wird. Das interessiert aber niemanden. Denn die Nutzerzahlen sprechen andere Zahlen.
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posix schrieb:
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> Nunja was man vorallem nicht vergessen darf, hinter Ubuntu steckt
> Cannonical mit dem Milliardär Mark Shuttleworth, dessen Finanzspritze haben
> Ubuntu überhaupt erst soweit gebracht.
novell hatte ca 1 mrd us$ cash und read hat dürfte ebensoviel haben, beide hatten fast eine MRD umsatz
canonical soll angeblich ca 10 mio pro jahr von shuttleworth zugeschossen bekommen. inzwischen dürfte das weitaus mehr sein. ich glaube novell hat damals für suse 210 mio $ gezahlt.
ubuntu ist jetzt knapp 8 jahre alt.
macht knapp 25 mio dollar pro jahr (verglichen mit suse). ich glaube nicht dass shuttleworth da wesentlich mehr reinbuttert, wobei ubuntu ja auch geringfüge eigene einnahmen hat.
also ich finde dafür ist ubuntu echt sehr erfolgreich.
red hat, früher novell, debian/osf schaffen ja auch kaum mehr auf dem consumermarkt
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BLi8819 schrieb:
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> Ja, Geld braucht man halt.
> Ist doch gut das sich Mark Shuttleworth so viel Geld da rein steckt.
>
> Soweit ich weiß, machen sie mit Ubuntu derzeit noch immer kein Gewinn. Sie
> stecken also Geld reich, bekommen aber nicht so viel raus.
> Das zeigt, dass es ihnen um mehr geht als Geld.
>
> Wobei ich es der Firma gönnen würde, wenn sie bald Gewinn einfahren
> könnten. So könnten sie noch mehr investieren, indem sie z.B. mehr
> Entwickler einstellen.
wobei ich mir schon vorstellen könnte, dass man umsätze erzielen könnte:
- ubuntu one (dropbox macht glaube ich 240 mio $ umsatz)
- ubuntu music store
- cloud dienste
- ubuntu tv, oems
- standard linux server dienste
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goldeneyeonline schrieb:
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> Besser hätte ich es nicht formulieren können!!
> Unity reift, auch wenn es noch seine Ecken und Kanten hat!
> Ich finde es schade, dass die Desktop-Umgebungen jetzt so verfransen mit
> Unity, Cinnamon, Mate, etc, aber so hat man auch die größere Auswahl.
> Ubuntu wird weiterhin die Nummer 1 bleiben auf dem Linux-Markt...
> (Auf Distrowatch werden ja nur HPD gezählt ;-) )
das eine war ja gnome 2.x (mate?) das wird längerfristig eh aussterben
und Cinnamon (sorry verwchsel die beiden immer) mehr oder weniger ein plugin für gnome3
genauso wie unity im wesentlichen auf gnome + compiz basiert.
xfce ist auch nicht so weit von gnome entfernt (ich habe früher nautilus + xfce panel(das gnome plugins nutzen konnte) genutzt)
wenn man kde mal außen vor lässt sind die meisten desktopumgebungen ein baukasten aus gnome+gtk libs.
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ich denke ubuntu soll auch mehr in richtung neukunden gehen. kde (desktop widgets) und gnome (altivitäten) ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig.
unity nähert sich ja windows 7 + osx an
ich glaube neue nutzer gewinnt man mehr mit ubuntu/unity als mit gnome3, kde. etwas schade, dass canonical auf so vielen hochzeiten tanzt und mit den anderen entwicklern relativ schlecht klarkommt. ich sehe canonical mehr als linux-vermarkter als wirkliche softwarefirma
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Ja, Potential ist da.
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international mag das stimmen...in de war's aber eher suse...
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Was ist denn Mint? ;)
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Trollig schrieb:
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> ...und da man wohl auch bei Mint den Untergang von Ubuntu kommen sieht,
> stellen die Entwickler sogar schon die Alternative mit Debian-Basis bereit.
> Diese wird zukünftig weiter verbessert werden, bald die Ubuntu-Lösung als
> Hauptversion ablösen und einige Zeit später wird sich Ubuntu endgültig
> verabschieden und neben Nitix, Red Hat und wie sie alle hießen einreihen.
>
> *wave*
Die meisten Distributionen scheitern schon an völlig bescheuerten Namen. Wer will denn mit einem System arbeiten, das Minze heisst? Davon abgesehen finde ich die Minze-Oberflächen noch deutlich schlimmer als Unity. Einen anderen Grund gibt es ohnehin nicht, sich diesen Rotz zu installieren.
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ubuntu_user schrieb:
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> ich denke ubuntu soll auch mehr in richtung neukunden gehen. kde (desktop
> widgets) und gnome (altivitäten) ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig.
> unity nähert sich ja windows 7 + osx an
>
> ich glaube neue nutzer gewinnt man mehr mit ubuntu/unity als mit gnome3,
> kde. etwas schade, dass canonical auf so vielen hochzeiten tanzt und mit
> den anderen entwicklern relativ schlecht klarkommt. ich sehe canonical mehr
> als linux-vermarkter als wirkliche softwarefirma
Hmm, ich bin mir da nicht so sicher. Ich sehe, wie sich mehr und mehr Leute von Ubuntu abwenden und sich Alternativen suchen. Die "Poweruser" zu vergraulen ist aber nicht sehr hilfreich.
Gnome3 und Unity sind nette Ansätze. Ich habe allerdings immer den Eindruck, da wird nur versucht, ein Trauma zu verarbeiten: beim Netbook-Hype kein adäquates System zur Verfügung gehabt, und somit den langjährigen Traum vom Erfolg auf dem Desktop verschlafen zu haben. Am effizientesten fand ich Ubuntu übrigens mit Gnome2 und Gnome-Do. Unschlagbar =)
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