1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » OpenSource
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Canonical: Ubuntu wechselt zurück…

Ist das alles wirklich notwendig ?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ist das alles wirklich notwendig ?

    Autor dabbes 21.09.12 - 17:57

    Grundsätzlich begrüsse ich ja mehr Sicherheit, aber in den letzten Jahren sind mir keine Meldungen aufgefallen, die einen so "verdongelten" Rechner nötig machen.

    Statt sich darum zu bemühen alles einfacher zu machen, wird viel Energie in kompliziert techniken gesteckt, die (hoffentlich) kaum jemand braucht.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. verschlüsseln?

    Autor ubuntu_user 21.09.12 - 18:05

    was ist denn daran besser als einfach die festplatte zu verschlüsseln?

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundsätzlich begrüsse ich ja mehr Sicherheit, aber in den letzten Jahren
    > sind mir keine Meldungen aufgefallen, die einen so "verdongelten" Rechner
    > nötig machen.
    >
    > Statt sich darum zu bemühen alles einfacher zu machen, wird viel Energie in
    > kompliziert techniken gesteckt, die (hoffentlich) kaum jemand braucht.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: verschlüsseln?

    Autor EqPO 21.09.12 - 18:24

    Hier geht es nicht um unberechtigten Zugriff, sondern um unberechtigten Code, der sich in das System einschleust und versteckt. Du kannst deine Festplatte trotzdem verschlüsseln. :)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: verschlüsseln?

    Autor ubuntu_user 21.09.12 - 18:41

    EqPO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier geht es nicht um unberechtigten Zugriff, sondern um unberechtigten
    > Code, der sich in das System einschleust und versteckt. Du kannst deine
    > Festplatte trotzdem verschlüsseln. :)

    ja das weiß ich, aber wie willst du in einem verschlüsseltem system unbemerkt code einschleusen ohne alles zu zerstören ?^^

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: verschlüsseln?

    Autor pythoneer 21.09.12 - 19:33

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EqPO schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ja das weiß ich, aber wie willst du in einem verschlüsseltem system
    > unbemerkt code einschleusen ohne alles zu zerstören ?^^

    Wenn ich ein Programm schreibe, dann merke ich doch gar nicht, ob die Platte verschlüsselt ist oder nicht. Das läuft doch alles transparent entweder über das OS oder über das Programm, was die Verschlüsselung vornimmt. So wie ich einfach Dateien erzeugen, ablegen und verändern kann, so kann ich auch Code in Teile anderer Programme einschleuse, da ist es mir doch herzlich egal in welchem Format die Daten auf der Platte liegen. ich habe eine transparente API mit der ich auf Dateien zugreife, ob das jetzt NTFS, EXT, Lochkarten oder verschlüsselte Dateien sind ...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Ist das alles wirklich notwendig ?

    Autor lala1 21.09.12 - 19:42

    Kurz: Nein. Das ist alles Blödsinn für meinen Geschmack. Das macht nichts sicherer sondern alles nur komplizierter.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: verschlüsseln?

    Autor ubuntu_user 21.09.12 - 19:54

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich ein Programm schreibe, dann merke ich doch gar nicht, ob die
    > Platte verschlüsselt ist oder nicht.

    bei secure boot aber auch nicht.

    > Das läuft doch alles transparent
    > entweder über das OS oder über das Programm, was die Verschlüsselung
    > vornimmt. So wie ich einfach Dateien erzeugen, ablegen und verändern kann,
    > so kann ich auch Code in Teile anderer Programme einschleuse, da ist es mir
    > doch herzlich egal in welchem Format die Daten auf der Platte liegen.

    ich dachte eher: system kann nicht unbemerkt verändert werden. wenn das system läuft, warum sollte man software erlauben den bootloader zu verändern?

    > ich
    > habe eine transparente API mit der ich auf Dateien zugreife, ob das jetzt
    > NTFS, EXT, Lochkarten oder verschlüsselte Dateien sind ...

    mit secure boot soll doch nur sichergestellt werden, dass nur ein signierter bootloader gestartet wird und den sollte man doch in der regel nicht ändern?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: verschlüsseln?

    Autor pythoneer 21.09.12 - 20:04

    reden wir gerade aneinander vorbei?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: verschlüsseln?

    Autor ubuntu_user 21.09.12 - 20:16

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > reden wir gerade aneinander vorbei?

    ich fürchte. ich kenne mich mit secure boot im detail nicht aus. ich fasse mal meinen wissensstand zusammen:
    secureboot erlaubt, dass nur signierte kernel/bootloader gestartet werden können. müsste dann alles was im kernelspace läuft signiert werden? eher nicht oder? oder nur der bootloader? wenn nur der bootloader signiert werden muss, hilft das ja rein gar nichts weil man dann ja nur den kernel austauschen müsste.

    wäre es dann nicht schlauer das im betriebssystem zu kontrollieren? externe änderung könnte man dann ja über die verschlüsselung erkennen

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: verschlüsseln?

    Autor x5444 21.09.12 - 20:28

    So wie ich das verstanden habe, soll der Betriebsystemhersteller eine Chain of Trust implementieren. D.h. der uEFI startet einen signierten Bootloader, der signierte Bootloader startet nur signierte Kernel, der signierte Kernel startet nur signierte Treiber und Anwendungen. So kann nichts unsigniertes ins System kommen. Selbst wenn man Code in eine laufende Anwendung einschleust wird spätestens beim nächsten Neustart der Fehler in der Signatur erkannt.
    Wenn irgendjemand es schafft einen signierten Bootloader zu erstellen, der unsignierte Kernel/Sonstwas läd kann man machen, was man will, man muss nur sequentiell alle Sig-Checks abschalten.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: verschlüsseln?

    Autor Chinese Foooood 21.09.12 - 20:35

    EqPO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier geht es nicht um unberechtigten Zugriff, sondern um unberechtigten
    > Code, der sich in das System einschleust und versteckt. Du kannst deine
    > Festplatte trotzdem verschlüsseln. :)

    Und nun die große Preisfrage: was ist "unberechtigter Code" bzw. wer definiert das? Microsoft? Die Mainboard-Hersteller?

    Und wenn nun Code von Microsoft für mich persönlich "unberechtigt" und nicht vertrauenswürdig ist? Wem er vertraut, kann doch nur jeder für sich selbst entscheiden.

    Konsequenz: der Endanwender muss die Kontrolle über die Schlüssel haben, neue installieren können und vorinstallierte wie den von MS auch löschen können. Und zwar nicht nur auf x86; wieso sollte man auf ARM nicht installieren können was man will?

    Dass die Linux-Distributoren an irgendeiner Stelle im Prozess - in welcher Form auch immer - auf eine Firma wie Microsoft angewiesen sind, damit die Benutzer ihr System auf ihrer eigenen bezahlten Hardware installieren können, kann auf gar keinen Fall der richtige Weg sein.

    Der ganze Kram gehört entsorgt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: verschlüsseln?

    Autor Thaodan 21.09.12 - 23:31

    x5444 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So wie ich das verstanden habe, soll der Betriebsystemhersteller eine Chain
    > of Trust implementieren. D.h. der uEFI startet einen signierten Bootloader,
    > der signierte Bootloader startet nur signierte Kernel, der signierte Kernel
    > startet nur signierte Treiber und Anwendungen. So kann nichts unsigniertes
    > ins System kommen. Selbst wenn man Code in eine laufende Anwendung
    > einschleust wird spätestens beim nächsten Neustart der Fehler in der
    > Signatur erkannt.
    > Wenn irgendjemand es schafft einen signierten Bootloader zu erstellen, der
    > unsignierte Kernel/Sonstwas läd kann man machen, was man will, man muss nur
    > sequentiell alle Sig-Checks abschalten.

    Secure Boot erfordert keines Falls nur signierte Programme der Kernel muss signiert werden mehr nicht, Secure Boot kommt gar nicht so weit um Kernel Module und Anwendungen zu kontrollieren wenn die geladen/gestartet werden ist EFI schon lange nicht mehr Aktiv. Ist aber auch fast logisch glaubst du etwa ich Signiere jeden Shellscript der über die Shebang wie ein normales Programm gestartet wird?

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Hier ein Beispiel!

    Autor PyCoder 22.09.12 - 01:42

    Es geht darum das sich kein "Bösewicht" in den Bootprozess einmischt.

    Es gibt Malware und Rootkits die sich beim z.B. MBR festsetzen.
    Da der MBR zuerst gelesen wird, wird die Malware/Rootkit ausgeführt und erst dann der Kernel geladen!

    Deshalb kann die Malware/Rootkit auch den Kernel manipulieren!

    z.B. http://www.heise.de/security/meldung/MBR-Rootkit-mutiert-192308.html

    Auch, Joanna Rutkowska zeigt schon vor Jahren auf der Black Hat Konferenz, wie sie mittels ihrem Root-Kit aka Blue Pill (bevor es im Laufendenbetrieb ging) das Betriebssystem in ne VM verfrachtet hat, weil der Rootkit vor dem System geladen wurde!


    Da bringt es dir garnichts, wenn dein System verschlüsselt ist!


    PS. Secure Boot wurde eh schon ausgehebelt! http://winfuture.de/news,66687.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.12 01:47 durch PyCoder.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  14. Re: Hier ein Beispiel!

    Autor ubuntu_user 22.09.12 - 13:06

    PyCoder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht darum das sich kein "Bösewicht" in den Bootprozess einmischt.
    >
    > Es gibt Malware und Rootkits die sich beim z.B. MBR festsetzen.
    > Da der MBR zuerst gelesen wird, wird die Malware/Rootkit ausgeführt und
    > erst dann der Kernel geladen!

    kann man den MBR nicht einfach überwachen?
    bzw ganz doof readonly machen? (oder ist die frage zu doof?)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  15. Re: Hier ein Beispiel!

    Autor Thaodan 22.09.12 - 13:22

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PyCoder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es geht darum das sich kein "Bösewicht" in den Bootprozess einmischt.
    > >
    > > Es gibt Malware und Rootkits die sich beim z.B. MBR festsetzen.
    > > Da der MBR zuerst gelesen wird, wird die Malware/Rootkit ausgeführt und
    > > erst dann der Kernel geladen!
    >
    > kann man den MBR nicht einfach überwachen?
    > bzw ganz doof readonly machen? (oder ist die frage zu doof?)
    Der MBR ist eh readonly aber wenn jemand Root Rechte bekommt kann er dort schreiben.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  16. Re: Hier ein Beispiel!

    Autor Erdie 24.09.12 - 14:07

    Man könnte für den MBR einfach eine Bios Option einführen, die die Beschreibbarkeit im Standardfall verhindert. Für den Fall, dass der MBR überschrieben werdn muß, muß den user den Readonly Mode ausschalten oder beim Booten eine Sondertaste drücken. Das hätte den gleichen Sicherheitseffekt mit viel weniger Aufwand.

    P.S. aber dann hätte MS ja nicht die Kontrolle ..

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Need for Speed Rivals: Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern
Need for Speed Rivals
Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.


Surface Pro im Test: Microsofts Tablet überzeugt als Notebook
Surface Pro im Test
Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

Ein bisschen dicker, ein bisschen schwerer und dafür viel schneller: Das ist Microsofts Surface Pro im Vergleich zum Surface RT. Wir haben das Windows-8-Gerät auf seine Stärken hin untersucht und stellen fest, dass auch Microsoft Probleme mit einem kleinen Full-HD-Display hat.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. XPS 10 und Surface Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
  3. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter

  1. Xbox One: Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren
    Xbox One
    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

    Wer ein gebrauchtes Spiel für die Xbox One verkaufen will, muss damit zum Händler marschieren: Dies berichtet zumindest ein britisches Fachmagazin. Unterdessen verkauft sich die neue Konsole schon sehr gut - und Microsoft verkündet hohe Ziele für seine "alte" Xbox 360.

  2. Lenovo: "Wir können uns jede Übernahme leisten"
    Lenovo
    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

    Lenovos Finanzchef protzt, dass sich der PC-Hersteller jedes Unternehmen, das zum Verkauf steht, auch leisten könnte.

  3. Bundesdatenschützer: Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren
    Bundesdatenschützer
    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

    Peter Schaar wendet sich dagegen, dass Jobcenter-Mitarbeiter bei Facebook die soziale Lage der Menschen ausforschen und verdeckt Freundschaftsanfragen senden. Die Bundesagentur für Arbeit sagt, dass das gar nicht möglich sei.


  1. 17:34

  2. 16:22

  3. 14:55

  4. 14:37

  5. 14:00

  6. 12:30

  7. 12:03

  8. 12:02