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Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

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  1. Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

    Autor spiderbit 12.03.13 - 00:41

    Ich habs jetzt kapiert, ich hab mich schon ein wenig rum gequält und in 1-2 anderen Posts versucht zu erklären, das das jetzt quasi ein Linux fork sei, wobei Linux hier eben zu ungenau ist, Linux ist eben klar der Kernel, aber es wird auch das Betriebssystem so genannt, dazu zählen jeh nach Standpunkt eben verschiedene andere Sachen wie z.B. der Bootmanager und anderes.

    Ich wollte es so sagen das wir jetzt GNU/Linux haben und Ubuntu/Linux oder so änlich, um klar zu stellen, das es eben wie Android jetzt was eigenes ist. Android würde ja auch niemand als Linux-distribution an sehen.

    Aber ich hab jetzt kapiert was der Hauptbeweggrund hinter dem ganzen Schmuh ist, sicher es mag noch andere Gründe geben zumsammen mit dem aushebeln der GPL per Lisesence Agreements um exclusiv-software an zu bieten, da niemand solch komische verträge unterschreiben wird wenn er eine Software unter einer copyleft Lizenz weiterentwickeln will...

    Es geht auch stark wahrscheinlich primär darum:

    Wayland:

    http://www.golem.de/1011/79246.html

    soweit ich das richtig sehe ist das immernoch der status quo

    MIR:

    http://www.golem.de/news/displayserver-mir-nvidia-kooperiert-mit-canonical-bei-der-treiberentwicklung-1303-98071.html



    Nvidias Linux Fork -> Ubuntu
    f.u. Canonical go to hell f.u. nvidia

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  2. Re: Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

    Autor tanren 12.03.13 - 10:26

    >dem aushebeln der GPL per Lisesence Agreements um exclusiv-software an zu >bieten, da niemand solch komische verträge unterschreiben wird wenn er eine >Software unter einer copyleft Lizenz weiterentwickeln will...

    Die GPL wird also per Licence Agreement ausgehebelt, kannst du das mal genauer erklären wie das funktioniert? Hast du gewusst das wenn du Code zu einem GNU Projekt beiträgst auch so ein Agreement für die FSF unterschreiben musst.
    http://www.gnu.org/prep/maintain/html_node/Copyright-Papers.html
    Also die Erfinder der GPL scheinen nicht der Meinung zu sein das CLA etwas schlechtes ist. Zum GNU Projekt gehören so total unwichtige Sachen wie glibc, gcc, make, etc. die die Grundlage für jedes Linux System bilden.
    Aber Canonical ist halt böse, da ist das bestimmt was ganz anderes oder?

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  3. Re: Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

    Autor Thaodan 12.03.13 - 14:20

    tanren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >dem aushebeln der GPL per Lisesence Agreements um exclusiv-software an zu
    > >bieten, da niemand solch komische verträge unterschreiben wird wenn er
    > eine >Software unter einer copyleft Lizenz weiterentwickeln will...
    >
    > Die GPL wird also per Licence Agreement ausgehebelt, kannst du das mal
    > genauer erklären wie das funktioniert? Hast du gewusst das wenn du Code zu
    Bei Canocials CLA können diese den Code unter einen beliebigen Lizenz neu lizenzieren, so mit kann man den Code neu lizenzieren, die Entwicklungsinstanz schließen und den Code mit der neuen Instanz geschlossen weiterentwickeln.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  4. Re: Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

    Autor spiderbit 12.03.13 - 16:09

    Naja ich hab das auf die schnelle so verstanden, das wenn eine 2. distribution code von ubuntu nehmen will und integrieren, sie diese Lizenz unterschreiben müssen, aber schön das jemand anders genauer bescheit weiß und ich nicht noch mehr regergieren muss ^^

    Das von dir genannte ist zwar weniger schlimm wie das was ich angenommen habe, aber ja auch schlimm genug.

    Das Problem bei ubuntu war ja das sie mit falschen Karten gespielt haben, mal von dem Vertrag jetzt ab gesehen, hätten sie von anfang an gesagt, wir haben das ziel jegliche Software durch eine eigene variante zu ersetzen, und die kontrolle über jede Software (klar nicht jegliche, das ist schlicht nicht machbar selbst wenn sie wollten) aber halt wichtige kernkomponenten selber machen, und jeweils eine speziallösung machen.

    Hätten die die eher an Xorg und Gnome und Co glauben eben sich frühzeitig ne x-beliebige andere Distribution gesucht, und die die hauptsache möglichst viel kommerziellen support wollen wären bei Ubuntu geblieben oder wären neu dazu gekommen.


    Aber dieses heimliche getue, die Lügenmärchen über Wayland nachdem man vorher breit überall verkündet man will zu wayland wechseln, das hat schon fast was von taktischem Kampf.

    Warum, was macht die Presse wenn sie was aufm Kicker haben, nein die feinden das nicht sofort an, sie schreiben es erstmal extrem hoch, um es dann von ganz oben wider runter fallen zu lassen und hetzen dann dagegen.

    Warum um erstmal die eigene Glaubwürdigkeit zu steigern, in dem man es als positiv dar stellt, und dann vermeintlich gute Gründe erfindet warum es doch nicht gut ist, dann ist man ja nicht kategorisch dagegen sondern muss angeblich gute Gründe dafür haben.

    "Hoch und Runterschreiben" ist ein bekannter begriff.

    Das ist daran so widerwertig, davon ab gesehen, das sie sich wohl jetzt jeglichem Fortschritt verwehren und alles was neu dazu kommt, an größerem immer nen eigenen Weg gehen müssen, kann man ja gut finden, wenn man ein Ubuntu-fanboy ist, ich sehe neben der reinen gpl lizenz aber auch eine Kultur hinter der Bewegung, die erstmal solange eine Person gute Arbeit macht und sich nicht änderungen verweigert, als erster der etwas in die Welt haut, als Autoritätsperson an erkennt und ihn als offiziellen Zweig an erkennt, solange es nicht gute gründe dagegen gibt. Wo dann nur sein können das man A was ganz anderes will, oder B die Person zu langsam oder gar nicht auf Vorschläge + Patches reagiert.

    Beides ist in keinem der Fälle in denen jetzt Canonical wild um sich geforkt hat gegeben. Canonical ist halt unfähig und vorallem wahrscheinlcih eher unwillig jegliche zusammenarbeit die ihnen nicht direkt selbst am besten exclusiv nutzt einzugehen.

    Das hat vielleicht noch mit den Rechtlichen Rahmenbedinungen der GPL was zu tun, aber nichts mit dem Geist dahinter.

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  5. Re: Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

    Autor tanren 13.03.13 - 08:49

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja ich hab das auf die schnelle so verstanden, das wenn eine 2.
    > distribution code von ubuntu nehmen will und integrieren, sie diese Lizenz
    > unterschreiben müssen, aber schön das jemand anders genauer bescheit weiß
    > und ich nicht noch mehr regergieren muss ^^

    Ne, du musst nur was unterschreiben wenn du Canonical Code schickst, wenn du nur etwas von Canonical nimmst, kannst sogar einen fork von Mir machen, musst du gar nichts unterschreiben.
    So eine CLA hat einfach ganz praktische Gründe. Weil die das z.B. beim Linux Kernel nicht machen können sie jetzt nicht von GPL2 zu GPL3 wechseln weil dann ja jeder der ein Stückchen Code beigesteuert hat zustimmen müsste und das wäre ziemlich kompliziert.

    >
    > Das hat vielleicht noch mit den Rechtlichen Rahmenbedinungen der GPL was zu
    > tun, aber nichts mit dem Geist dahinter.

    Hinter der GPL steht der Geist/Philosophie der Freien-Software, der besagt, dass proprietäre Software schlecht für unsere Gesellschaft ist und das der User die Kontrolle über seine Software haben muss. Frei Software ist etwas das folgende 4 Freiheiten enthält.

    Die Freiheit, das Programm für jeden Zweck auszuführen (Freiheit 0).

    Die Freiheit, die Funktionsweise des Programms zu untersuchen und eigenen Bedürfnissen der Datenverarbeitung anzupassen (Freiheit 1). Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung.

    Die Freiheit, das Programm weiterzuverbreiten und damit seinen Mitmenschen zu helfen (Freiheit 2).

    Die Freiheit, das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen der Öffentlichkeit freizugeben, damit die gesamte Gemeinschaft davon profitiert (Freiheit 3). Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung.

    Das hat nichts mit einem Entwicklungsmodell zu tun. D.h. ob die Software im stillen Kämmerlein entwickelt wird und dann unter der GPL veröffentlicht oder ob die Software von Anfang an offen mit anderen Zusammen entwickelt wird ist der GPL und der Philosophie dahinter schnurz piep egal.

    Was du vermutlich meinst ist der Geist der hinter Open-Source steht. Open-Source ist ein Entwicklungsmodell für Software das eben aussagt, dass wenn man offen mit Anderen zusammen Entwickelt, man bessere Software als auf dem proprietären Weg produzieren kann. Mit dem Geist der hinter der GPL steht hat das aber überhaupt nichts zu tun.
    Solange Canonical noch freie Software produziert ist das für mich völlig egal ob sie jetzt dem Open-Source Entwicklungsmodell folgen oder irgend einem anderen.

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  6. Re: Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

    Autor spiderbit 13.03.13 - 14:15

    du bist schon ein wenig witzig, also du sagst, sie verstoßen dabei nur gegen opensource gedanken oder entwicklungsmodelle.

    Du glaubst aber das sie der freien Software Idee die ja viel Strenger ist, die eigentlich keine Kompromisse erlaubt weitgehend über ein stimmt. Dann schau aber mal auf gnu.org ob ubuntu da unterstützt wird, aus free software sicht ist Ubuntu schon viel länger ein viel größeres Ärgeris, nur unter den lockereren opensource Gepflogenheiten, die das ganze bloss als Mittel zum Zweck sehen für ein anderes Entwicklungsmodell, die aber Closedsource erstmal moralisch nicht verdammen sondern eher aus effizienzgründen das ab lehnen so weit wie möglich, kann man für Distributionen wie Ubuntu sein.

    Wenns um freie Software geht, brauchen wir uns nicht über Ubuntu zu unterhalten, das ist schon lange keine mehr, streng genommen trifft das allerdings auch auf Debian und Redhat zu.

    Schau einfach mal auf gnu.org welche Distributionen da als empfehlenswert eingestuft werden, weil sie wirklich nur freie Software enthalten.

    Das ist mal ein Eigentor... du willst ubuntu nicht an den lockereren opensource Massstäben messen sondern an den härteren Free Software massstäben rofl...

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  7. Re: Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

    Autor tanren 14.03.13 - 10:03

    Meine Argumentation bezog sich rein auf das Mir/Wayland Thema und nicht auf Ubuntu als ganzes, deine Kritik ist also nicht angebracht.
    Ubuntu wird von der FSF nicht unterstützt weil es binäre Treiber Blobs enthält genau so wie fast alle anderen Distributionen auch. Die FSF unterstützt aber vor allem die Distribution gNewSense und jetzt rate man auf was sie basiert.... genau auf Ubuntu. gNewSense ist einfach nur Ubuntu ohne binäre Blobs.

    Du deutest an das die Philosopie hinter Freiersoftware einfach nur eine verschärfte Version von der Philosopie die hinter Open-Source steht ist. Das ist aber Quatsch die beiden haben einfach nichts miteinander zu tun und sind zwei völlig verschiedene Dinge. Die Philospie hinter Freiersoftware stellt die Freiheit des Users ins Zentrum wohingegen die Philosopie hinter Open-Source rein utilitaristisch begründet ist.

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  8. Re: Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

    Autor spiderbit 14.03.13 - 21:18

    naja was ich damit meine ist, das es viele software gibt die zwar unter opensource gesichtspunkten ok ist, und unter opensource gesichtspunkten ists auch relativ unproblematisch closed source software mit openosurce software zu mischen, wärend free software höhere ansprüche hat, das sieht man ja beim streit zwischen gpl3 vs 2, ich steh ja hinter der "schärferen" Ansicht.

    Ob man das jetzt schärfer oder freier oder sonstwie nennt, ist jetzt reine interpretation!

    Fakt ist das es mehr opensource software gibt, als freie software nach GNU denkweise...

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  9. Re: Ubuntu bekommt neuen Namen: NVIDIA/Linux

    Autor Thaodan 14.03.13 - 22:36

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fakt ist das es mehr opensource software gibt, als freie software nach GNU
    > denkweise...
    Klar, aber diese sollte sich nicht untereinander parasitär verhalten.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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