Ist echt schade, dass U1 immer noch nicht brauchbar ist.
Würde gerne von Dropbox umsteigen, aber solange der Windows client noch nicht fehlerfrei funktioniert und es keinen Mac client gibt, kann ich das vergessen.
Canonical sollte mehr ressourcen in U1 stecken, so dass auch nicht Ubuntu nutzer dafür zahlen würden!
Das kann ich nur bestätigen. Mit U1 habe ich so ziemlich alles erlebt, was da überhaupt schief gehen kann:
- Datenverlust von mehreren hundert MB beim Abgleich von 4 PCs (statt die Dateien zu verteilen, wurden sie in der Cloud gelöscht!)
- Abstürze des Clients (Ubuntu+Windows)
- Hänger des Clients (Ubuntu), die das Herunterfahren des Systems verhinderten
- fehlende Erreichbarkeit des Dienstes (Ubuntu+Windows)
- diverse Fehlermeldungen, die auf sehr schlechte Codequalität schließen lassen (obwohl ich den Code nicht selbst eingesehen habe)
- sehr langsamer Dateitransfer, kaum Bandbreitenutzung (Ubuntu+Windows)
- viel zu hohe Bandbreitenutzung, wenn der Transfer funktioniert, wodurch parallele Programme massiv behindert werden (Ubuntu+Windows)
EDIT: - die Bandbreitenbegrenzung funktioniert nicht zuverlässig
So ein Schund hätte noch nicht ansatzweise released werden dürfen. Ähnlich sehe ich es übrigens mit Ubuntu - 11.10 war für mich nach dem Release unbenutzbar wegen sehr vieler existenzieller Bugs. Nach 5 Jahren Ubuntu nutze ich derzeit wieder Windows und werde maximal noch einen Versuch mit Mint 12 machen - wenn es soweit ist (und Letzteres finde ich viel wichtiger als ein Release am festgelegten Tag dd.mm.yyyy, weil KEIN Feature wichtiger ist, als Zuverlässigkeit, Usability und Qualität - womit Linuxdistros und vor allem Ubuntu mal geglänzt haben)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.11 18:32 durch Der Kommunist.
jup, du sagst es!
> 11.10 war für mich nach dem Release unbenutzbar wegen sehr vieler existenzieller Bugs. Nach 5 Jahren Ubuntu nutze ich derzeit wieder Windows und werde maximal noch einen Versuch mit Mint 12 machen.
Dir ist anscheinend nicht klar, dass LinuxMint nur Ubuntu in Grün ist. Und nein, LinuxMint fixt keine Bugs von Ubuntu. Der Entwickler von LinuxMint benutzt die Ubuntu-Paketquellen und baut nur dort die Pakete neu, wo das Branding auf LinuxMint geändert wurde.
Was U1 betrifft:
Datenverluste (Dateien) hatte ich seit Ubuntu 11.04 keine mehr, aber dafür hat mir U1 bei jedem Test mein Adressbuch unter Evolution gefressen. Deshalb benutze ich auch seit ein paar Monaten GoogleMail als Adressbuch-Sync.
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