Wenn ich an die ganzen Umbenennungen denke (sind die immer noch drin?) und mir die Anbiederung an die FSF (GNU/Linux-Namensstreit) vergegenwärtige, kann ich mit ner solchen Ideologie nichts anfangen.
Sorry Debian. Aber es gibt bessere Distros, die mehr an den User denken als an Ideologie.
Debian go home schrieb:
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> Wenn ich an die ganzen Umbenennungen denke (sind die immer noch drin?) und
> mir die Anbiederung an die FSF (GNU/Linux-Namensstreit) vergegenwärtige,
> kann ich mit ner solchen Ideologie nichts anfangen.
>
> Sorry Debian. Aber es gibt bessere Distros, die mehr an den User denken als
> an Ideologie.
Noch was: Das ist kein Trollbeitrag. Meine das 100% ernst!
tjoe, ich finde es schon konsquent mit der Namensgebung. Ich benutz Debian aber auch nicht wegen irgendeiner ideologischen Nummer, sondern weils einfach imho die beste Distribution fuer Server ist...
Aber benutz ruhig was anderes, wenns Dir zu ideologisch ist.. :)
.............................x................... schrieb:
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> tjoe, ich finde es schon konsquent mit der Namensgebung.
"Konsequenz" (aka "Prinzipien") ist eines der Hauptprobleme bei Debian. Ich sach ja: Ideologie ist wichtiger als der User.
Ja, Prinzipien sind eine wichtige Sache, fuer mich jedenfalls.. von daher finde ich Debian auch gut :)
Dafür läuft Debian mMn mit geringerem Wartungsaufwand als es bei anderen Distros nötig ist.
Nur eine strikte Polik lässt wirkliche Qualitätsprodukte gedeihen. Ich möchte als Programmierer nicht auf mein Debian verzichten müssen.
Wenn es dich jedoch stört, es gibt doch Distros, dir steht zu zu wechseln.
Hauptsache du bist mit deinem Distro glücklich.
Für mich sind deine Gründe eher Schein.
darkfate schrieb:
> Nur eine strikte Polik lässt wirkliche Qualitätsprodukte gedeihen.
Bei Debian ist es nicht nur strikte Politik, sondern kranke Ideologie, was sich schon die Verwendung von "GNU/Linux" erahnen lässt. Das macht mir keine Sorgen, weil ich eh eine andere Distro benutze. Aber würde ich Debian benutzen, würde ich mich sorgen, denn die Distro benutze ich nicht wegen der Ideologie, sondern weil ich Technik haben will, die sich an MICH anpasst und nicht umgekehrt.
> Für mich sind deine Gründe eher Schein.
Und für mich klares Ausschlusskriterium.
Wenn du schreibst, dass sich die Technik an dich anpassen soll: ok, du hast deine Sicht als User.. Ich passe die Technik an meine Beduerfnisse an, halt eine Sicht als Admin.. aber wie gesagt, benutz, was du willst, keiner zwingt dich zu irgendwas..
Naja ich passe eher meine Hardware (wenn du das mit Technik meinst) an mein OS an. Dann habe einfach langfristig keine Probleme und spare mir Kopfschmerzen und Geld weil die Hardware in dem Moment schon ein wenig reifer ist.
Debian go home schrieb:
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> Bei Debian ist es nicht nur strikte Politik, sondern kranke Ideologie
Ideologie ja, krank nein.
> Aber würde ich Debian benutzen, würde ich mich sorgen, denn die Distro
> benutze ich nicht wegen der Ideologie, sondern weil ich Technik
> haben will, die sich an MICH anpasst und nicht umgekehrt.
Die Ideologie ist für mich ein starker Grund für Debian, die Technik liefern dir die meisten Distributionen in etwa auf einem Level.
> Und für mich klares Ausschlusskriterium.
Warum schreibst du dann hier? Du hast die freie Wahl, lass sie anderen genauso und versuch nicht Debian schlecht zu machen. Nur weil du etwas für krank hältst, ist es das noch lange nicht.
> Bei Debian ist es nicht nur strikte Politik, sondern kranke Ideologie, was
> sich schon die Verwendung von "GNU/Linux" erahnen lässt. Das macht mir
> keine Sorgen, weil ich eh eine andere Distro benutze. Aber würde ich Debian
> benutzen, würde ich mich sorgen, denn die Distro benutze ich nicht wegen
> der Ideologie, sondern weil ich Technik haben will, die sich an MICH
> anpasst und nicht umgekehrt.
>
tja, typisch Ich-Gesellschaft. Passen sie es doch selber an, und lassen optimalerweise andere daran teilhaben. Oder reichts dazu nicht? Gäbe es diese Ideologie nicht, dann gäbe es gar kein Linux sonder nur patentierte Software von irgendwelchen Weltkonzernen.
Leider ist es den Leute heute nicht mehr klar, daß man für Überzeugungen und Wünsche auch mal Opfer und Einschränkungen in Kauf nehmen muss.
Es wird echt mal wieder Zeit für nen richtigen Weltkrieg. Damit diese "Jammerei" mal ein Ende hat und die Leute wieder wisse, was sie eigentlich an der heutigen Zeit haben. Und wie hart Leben eigentlich sein kann. Aber vielleicht rafft uns ja der Klimawandel weitgehend dahin. Ein Schade wäre es vermutlich nicht.
weia schrieb:
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> > Bei Debian ist es nicht nur strikte Politik, sondern kranke Ideologie,
> was
> > sich schon die Verwendung von "GNU/Linux" erahnen lässt. Das macht mir
> > keine Sorgen, weil ich eh eine andere Distro benutze. Aber würde ich
> Debian
> > benutzen, würde ich mich sorgen, denn die Distro benutze ich nicht wegen
> > der Ideologie, sondern weil ich Technik haben will, die sich an MICH
> > anpasst und nicht umgekehrt.
> >
>
> tja, typisch Ich-Gesellschaft.
Nur mal zur Info:
Distributionen sind genau dazu da, dass sie einen Service für den User bieten.
> Nur mal zur Info:
>
> Distributionen sind genau dazu da, dass sie einen Service für den User
> bieten.
Eher dafür, dass sie einen bestimmten Zweck erfüllen und gewissen Regeln gehorchen um deterministisch zu sein. Das kann z.B. beim gewerblichen Einsatz hinsichtlich Lizenzen sehr relevant sein. Der User soll sich dann anhand dieser Info die richtig aussuche. Nicht die Distri sich an den User anpassen. Noch nie nen Maintainer Guide gelesen?
> Sorry Debian. Aber es gibt bessere Distros, die mehr an den User denken als
> an Ideologie.
Debian ist in erster Linie keine Klicki-Bunti Desktop Distri, sondern eher für Server konzipiert. Hier werden m.E. Äpfel mit Birnen verglichen.
Ich würde Debian auch nicht unbedingt auf meinem Notebook nutzen, auf der anderen Seite Ubuntu aber nicht auf dem Server.
> Ich würde Debian auch nicht unbedingt auf meinem Notebook nutzen, auf der
> anderen Seite Ubuntu aber nicht auf dem Server.
Wieso denn nicht? Ich hab Debian auf meinem Laptop sowie auf
meinem Desktoprechner, ganz einfach deshalb, weil ich mit den anderen Distries wie Ubuntu, Suse, etc nicht zurechtkomm.
Und ich bin ein ganz einfacher Endverbraucher.
Im allgemeinen verstehe ich die Diskusion nicht so ganz,
der eine nimmt Suse, der andere nimmt Ubuntu und die meisten
nehmen Windows.
Ich mein halt das es am wichtigsten ist das man zufrieden ist,
mit dem was man hat und Spaß daran hat.
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