... schon jetzt recht gut. Allerdings frag ich mich, was daran "News" sein soll - die Planung der Umstellung ist doch schon länger bekannt.
Heinz L Mann schrieb:
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> ... schon jetzt recht gut. Allerdings frag ich mich, was daran "News" sein
> soll - die Planung der Umstellung ist doch schon länger bekannt.
Trotz intensiven Debian-einsatz hör ich heute zum ersten mal davon.
bin nicht abgeneigt von der news.
so weiß ich auf jedenfall was ich im serverbetrieb wieder abstellen sollte.
Warum? Was ist der Nachteil am Init-System Upstart im Serverbetrieb?
never stop a running system ;)
Fliwatüt schrieb:
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> Warum? Was ist der Nachteil am Init-System Upstart im Serverbetrieb?
Das sich der sysV init schon laenger funktioniert als Du am leben bist (vermutung ;))...? Das man nicht immer alles neu-und-cool machen muss? Das es bei nem Server nicht auf sekunden beim bootvorgang ankommt, man lieber ein stabiles, bewährtes und notfalls auch debugbares system hat...?
> (vermutung ;))...? Das man nicht immer alles neu-und-cool machen muss? Das
> es bei nem Server nicht auf sekunden beim bootvorgang ankommt, man lieber
Naja wenn man wirklich nach dem motto vorgeht "never touch a running system" dann hätte man wohl fast überall noch DOS ;)
Wobei wenn man sich das mal anschaut
http://upstart.ubuntu.com/
dann währen das dinge die auch auf einem Server sinvoll seien könnten:
# Services may be respawned if they die unexpectedly
# Supervision and respawning of daemons which separate from their parent process
Ein wirkliches Argument ist "es ist zu neu" ja nicht mehr wirklich bei upstart immerhin kam die erste version ja schon vor 3 jahren raus. Und ich bin mir auch nicht sicher ob systeme beim update überhaupt umgestellt werden, oder ob es nur neu installationen betrifft.
Autor angeben. schrieb:
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> Fliwatüt schrieb:
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> > Warum? Was ist der Nachteil am Init-System Upstart im Serverbetrieb?
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> Das sich der sysV init schon laenger funktioniert als Du am leben bist
> (vermutung ;))...? Das man nicht immer alles neu-und-cool machen muss? Das
> es bei nem Server nicht auf sekunden beim bootvorgang ankommt, man lieber
> ein stabiles, bewährtes und notfalls auch debugbares system hat...?
Hast du die News überhaupt gelesen?
Es geht hier nicht um "neu-und-cool", sondern darum, dass aktuelle Kernel-Versionen eher ereignisorientiert arbeiten und es somit nicht mehr unbedingt eine feste Reihenfolge gibt, wann welcher Treiber geladen wird. Die System-V-Init-Scripte haben sich zwar jahrelang bewährt, sind aber nicht flexibel genug, um damit zuverlässig umzugehen. Wenn bei deinem Server noch alles wie gehabt funktioniert, besteht kein Handlungsbedarf, aber spätestens wenn er beim Booten versucht, auf Geräte zuzugreifen, die noch garnicht vorhanden sind, wirst du wohl mal darüber nachdenken müssen.
Wenn du andere Software auch aktualisierst, solltest du irgendwann auch das aktuelle Init-System austauschen. Das wird nämlich immer inkompatibler mit dem Kernel.
> Naja wenn man wirklich nach dem motto vorgeht "never
> touch a running system" dann hätte man wohl fast überall
> noch DOS ;)
Guter Witz!
Inwiefern wird Upstart bzw. dessen Vorteile bei Ubuntu derzeit benutzt? Als ich mich das letzte Mal durch das dortige Startup-Chaos gewühlt habe, ware "Upstart" nicht viel Mehr als eine Reihe Wrapper, die die alten SysV-Init-Scripte aufgerufen haben.
Ausnahmsweise hätte ich mal nix dagegen, wenn hier alte Zöpfe abgeschnitten werden (wobei ich ansonsten nicht von dem ständigen Rad-Neuerfinden als Folge des NIH-Syndroms in der Linux-Szene begeistert bin). Upstart ermöglicht das parallele Hochfahren mehrerer Dienste, die nicht voneinander abhängen, was durchaus auch bei Servern nicht sinnlos ist (z.B. verhindert ein hängender NTP oder NFS-Mount nicht den Start des sshd). Für Desktops und N(et|ote)books würde das die Bootzeiten drastisch verringern, das sieht jeder, der sich schonmal "bootchart" angeschaut hat.
Ubuntu benutzt das wie du schreibst im "Kompatibilitätsmodus" mit nur wenigen nativen Jobs. Gemeinsam mit Debian will man aber die (ja eher umfangreiche) Umstellung nächstes Jahr schaffen (AFAIK wird das mit Ubuntu 10.04 passieren).
Ich hab das System inzwischen komplett auf Upstart umgestellt, allerdings sicher nicht optimal bzgl. der Abhängigkeiten zwischen Jobs, wird also sicher noch mehr Parallelität möglich sein.
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