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Vorteil?

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  1. Vorteil?

    Autor: DrWatson 03.05.13 - 15:44

    Ich hab immer noch nicht ganz verstanden, was der Vorteil von Wayland ist. X kann doch schon alles und die Architektur von Wayland ist auch nicht sooo viel besser.

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  2. Re: Vorteil?

    Autor: bodsch 03.05.13 - 16:08

    Dann schau dir mal das hier an: http://wayland.freedesktop.org/architecture.html
    Da erkennt man durchaus, das Wayland deutlich schlanker und effizienter sein wird.

    X11 ist nun mal in die Jahre gekommen und schleppt dadurch einiges an angeflanschten Krücken mit sich herum.

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  3. Re: Vorteil?

    Autor: DrWatson 03.05.13 - 16:24

    Danke

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  4. Re: Vorteil?

    Autor: Thaodan 03.05.13 - 16:28

    Auch wenn das Video schon X mal geposted wurde das Video erklärt das ganz gut:
    http://www.youtube.com/watch?v=RIctzAQOe44&noredirect=1

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  5. Re: Vorteil?

    Autor: andy123 03.05.13 - 19:26

    bodsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > X11 ist nun mal in die Jahre gekommen und schleppt dadurch einiges an
    > angeflanschten Krücken mit sich herum.

    Ich würde da gerne etwas umformulieren:

    Der Kern des X11-Protokolls ist in die Jahre gekommen, muss aber von jedem X-Server wie z.B. X.org implementiert werden, obwohl quasi kein Programm ihn verwendet. Alles was wirklich verwendet wird, z.B. von den Toolkits sind zum Großteil angeflanschte Krücken.

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  6. Re: Vorteil?

    Autor: Casandro 05.05.13 - 09:26

    Naja, aber hätte man es dann nicht gleich richtig machen können und so wie unter Plan9? Sprich das Graphiksubsystem wird auf einen Dateibaum abgebildet, so dass man endlich ohne Libraries auskommt und auch mit Shell Skripten graphische Anwendungen erstellen kann?

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  7. Re: Vorteil?

    Autor: Casandro 05.05.13 - 10:40

    Hmm, ich hab mir jetzt den Vortag angehört. Ja die Kritikpunkte an X kann ich nachvollziehen. Das sind viele der Probleme damit.

    Das große Problem das ich aber dabei habe wurde hier gar nicht angegangen, und dass die, dass es das "Bibliotheksproblem" nicht löst. Ich muss immer noch Bibliotheken rein linken was zu Bloat und Inkompatibilitäten führt.

    Mein Vorschlag würde grob so aussehen:
    Alle Schnittstellen laufen über "Dateien" wie bei /proc Sprich wenn ich einen Framebuffer haben will, so habe ich eine "Datei" die ich dann auf beiden Enden per mmap aufrufe. Befehle werden wenn möglich im Text auf einem Kanal daneben übertragen, bzw einfache und zeitkritische Sachen (wie, das ist jetzt mein Buffer) per ioctl.
    Will ich als Anwendung ein GUI Toolkit nutzen, so starte ich das entsprechende GUI Toolkit Programm. Es klinkt sich in das Anzeigensubsystem ein und stellt mir wiederum "Dateien" zur Verfügung.

    Die Idee dahinter ist, dass so was funktioniert:

    #!/bin/bash
    gui-toolkit start irgendwas
    echo makewindow foo >irgendwas/cmd
    echo makebutton bar > irgendwas/foo/cmd
    echo Taste > irgendwas/foo/bar/caption
    read < irgendwas/input
    gui-toolkit kill irgendwas

    Eine simple und minimale GUI Anwendung bei der ich keine binären Schnittstellen brauche. Das GUI-Toolkit kann sich jetzt deutlich ändern, es können neue Optionen hinzukommen, aber mir als Anwendungsentwickler kann das egal sein, es funktioniert einfach. So lange das da ist was ich haben will, funktioniert das. Wenn ich in einer Bibliothek bei einer Funktion einen Parameter hinzufüge fliegt mir das ganze um die Ohren.
    Durch das Dateisystem kann ich auch sehen welche Eigenschaften meine Taste hat. Ein simples ls genügt. Man kann auch von der Seite eingreifen, zum Beispiel für Debugging-Zwecke.
    Das GUI Toolkit kann dann auch trivial bestimmte Dinge in eigenen Prozessen ausführen. Beispielsweise könnte es ein "Video" Element haben, das einfach den mplayer aufruft. Der würde in dieser Idee dann ein Verzeichnis darstellen in dem ich ihm zum Beispiel einen Videostream zuführen kann.

    Das wäre eine Chance gewesen, die man leider verpasst hat.

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  8. Re: Vorteil?

    Autor: attitudinized 05.05.13 - 20:37

    Also wenn man es wirklich sauber haben möchte muss man auch auf ein Dateisystem verzichten und verwendet stattdessen eine richtige Datenbank die sowohl die Funktion als Filesystem übernimmt als auch den Zugriff auf Systemkomponenten und IPC.

    Dass ist dann aber ein richtiger Bruch.

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  9. Re: Vorteil?

    Autor: Thaodan 05.05.13 - 20:44

    Plan9 zeigt das deine Aussage falsch ist.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  10. Re: Vorteil?

    Autor: attitudinized 05.05.13 - 21:43

    In wie fern?

    Plan 9 hat ein paar ganz gute Ansätze "everything is a File" ist IMHO keiner davon weil ein Filesystem ist eine Datenbank, eine ganz gaaaanz furchtbar schlechte Datenbank was man sehr schnell merkt wenn man keine symbolische sonder richtige links verwendet. Und weil es so eine schlechte Datenbank ist startet ein durchschnittliches Linux System über 20 mehr oder weniger schlechte Datenbanken die das etwas besser machen beim Start gconf, DBus, startup, postgres, Sqlite,... Plan9 nicht, richtig, soweit ist es nicht entwickelt.

    Aber wenn man unbedingt alles als Baum braucht, kann das auch die Datenbank - nur schneller und besser.

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  11. Re: Vorteil?

    Autor: Thaodan 06.05.13 - 05:30

    Du scheinst ja viel Ahnung zu haben wenn für dich DBUS eine Datenbank ist.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  12. Re: Vorteil?

    Autor: attitudinized 07.05.13 - 02:28

    DBus ist eine Datenbank die Zeiger verteilt, manche leute realisieren damit bescheidene Interprozesskommunikation.

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  13. Re: Vorteil?

    Autor: Thaodan 07.05.13 - 06:17

    DBUs ist keine Datenbank es ist ein Datenbus, nicht alles was Datenbereitstellt ist eine Datenbank.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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