Den Ansatz vom Berlin-Projekt zur Netzwerktransparenz fande ich ziemlich vielversprechend. Wäre auch was für Wayland denke ich. Es wird nicht mehr der Bildschirminhalt über das Netz übertragen, sondern nur die Anweisungen für das Toolkit. Das führt naturgemäß zu einer enormen Beschleunigung.
Was genau denkst Du, wie X11 funktioniert?
Das Problem ist, das die "Instruktionen" entweder irrelevant geworden sind (Linien, Füllmuster) oder (immer noch!) lausig unterstützt werden (XRender gradients, mehr als zwei Knoten -Anfang/Ende- sind HW-seitig kaum drin und der SW rasterizer ist nur traurig) weswegen die Clients dazu übergegangen sind, intern zu rendern und das Ergebnis per XPutImage auf den Server zu schieben. Das ist dann fast wie vnc, nur daß das Pixmap auf dem Server verbleibt und wiederverwendet werden kann.
OpenGL arbeitet übrigens ähnlich.
Wayland basiert im Prinzip auf shared memory - die Clients rendern (wie de facto jetzt schon) intern und schreiben das Ergebnis in den offscreen buffer, von wo der Compositor ihn auf den Bildschirm zaubert.
So ein Ansatz eignet sich überhaupt nicht für die vielbeschworene (aber überbewertete) Netzwerktransparenz (die stammt aus einer anderen Zeit)
Ich hatte eine GUI im Hinterkopf auf Basis von SVG animiert mit Javascript.
Das wäre auch Netzwerktransparent.
Ein bischen geht es ja in die Richtung mit GTK 3.x.
Aber das dauert mir alles zu lange.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.