Wiso halbtote Rentner nochmal mit Morphium auf die Beine spritzen, wenn man auch einen Jungen Nachfolger in der Pipeline hat. Wäre eine gute Gelgenheit Wayland zu pushen und im Unix-Umfeld zum Standard zu machen. Und das alte X11 wie gehabt unter Wayland laufen lassen wenn es Abwärtskompatibilitätsanforderungen nötig machen.
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Wieso nur auf ein Pferd setzen?
Gibt ja auch dutzende Desktop Environments.
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Turner schrieb:
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> Wiso halbtote Rentner nochmal mit Morphium auf die Beine spritzen, wenn man
Jawoll, am besten gleich erschiessen, Morphium ist zu teuer, der Nachfolger hat dasselbe Know-How wie der Rentner der seit 30 Jahren seinen Job sehr gut macht, kostet weniger, ist Hipper und kann als Bonus bisher an speziellen, experimentellen Yutani-Renter-Arbeitspläten benutzt werden.
Wenn's dann (wie bei 99% der Wir-sind-der-X11-nachfolger-Projekten) mal wieder nicht klappt, kann man ihn ja wieder ausbuddeln und entschiessen.
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X.org wird und noch viele Jahre begleiten. X.org wird auch noch unter anderen Systemen eingesetzt wo Wayland noch lange kein Thema ist.
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jayrworthington schrieb:
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> Jawoll, am besten gleich erschiessen, Morphium ist zu teuer, der Nachfolger
> hat dasselbe Know-How wie der Rentner der seit 30 Jahren seinen Job sehr
> gut macht
Prust. X funktioniert, macht aber nichts sehr gut.
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Turner schrieb:
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> Wayland zu pushen und im Unix-Umfeld zum Standard zu machen.
Unter Unix kann man nichts zum Standard _machen_.
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Dazu sollte es aber auch plattformunabhängig/außerhalb Linux existent sein, was aber bei diesem Design fast unmöglich ist.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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Na toll, jetzt kommen die anderen an die den Unterschied nicht verstanden haben. Wayland kann und soll X11 nicht (komplett) ersetzen. Das hat auch nichts mit Abwärtskompatibilität zu tun, Wayland bringt keine Netzwerktransparenz mit und soll es auch nicht, dafür bleibt nach wie vor X11 notwendig.
Und jetzt verrate mir doch noch einmal warum man die Arbeit an diesem überaus erfolgreichen Projekt einstellen sollte.
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ID51248 schrieb:
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> Turner schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Wayland zu pushen und im Unix-Umfeld zum Standard zu machen.
>
> Unter Unix kann man nichts zum Standard _machen_.
Doch kann man siehe POSIX und anderes, Unix ist grade zu von Standards abhängig da alle
verwandt aber nicht gleich sind.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.12 20:26 durch Thaodan.
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bstea schrieb:
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> Dazu sollte es aber auch plattformunabhängig/außerhalb Linux existent sein,
> was aber bei diesem Design fast unmöglich ist.
Ich denke das liegt daran das sie mit bisherigen Techniken Wayland so nicht umsetzen konnten, Wayland nutzt als nicht Komponenten die auf anderen Plattformen verfügbar sind:
udev und KMS. Bei KMS gibt es schon Anfänge es nach BSD zu porten, bei udev wird das hoffentlich auch bald der Fall sein. Wäre das gelöst wär schon mal ein großer schritt getan
X zu ersetzen.
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Schnarchnase schrieb:
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> Na toll, jetzt kommen die anderen an die den Unterschied nicht verstanden
> haben. Wayland kann und soll X11 nicht (komplett) ersetzen. Das hat auch
> nichts mit Abwärtskompatibilität zu tun, Wayland bringt keine
> Netzwerktransparenz mit und soll es auch nicht, dafür bleibt nach wie vor
> X11 notwendig.
>
> Und jetzt verrate mir doch noch einmal warum man die Arbeit an diesem
> überaus erfolgreichen Projekt einstellen sollte.
Nein Wayland soll später noch Netzwerktransparenz bekommen:
>On Tue, Nov 9, 2010 at 2:51 PM, David Eisner <deisner at gmail.com> wrote:
>> On Tue, Nov 9, 2010 at 1:48 PM, <Darxus at chaosreigns.com> wrote:
>>> The "network transparency argument" is pointless because network
>>> transparency via the X protocol will never go away.
>>>
>>> I think people who are concerned about this must not be aware that X
>>> clients already run seamlessly with Windows or Mac OS as the native
>>> graphical environment.
>>>
>>> Such ignorance may account for some concern. But even those who know
>>> that Wayland will support an X Server Wayland Client might be worried
>>> for the following reason: Should Wayland become ubiquitous on the Free
>>> desktop, it may come to pass that most (non-browser-hosted) apps will
>>> be written as native Wayland clients. Let's say you really need to run
>>> AppFoo on a remote system. If AppFoo isn't an X client, you're out of
>>> luck.
>
> You're right, using X for remote applications is not a full answer. I
>do think HTML5 is a better answer than most people acknowledge, but at
>the same time I agree that there may be a need to run native wayland
>applications across the network. Wayland isn't a remote rendering API
>like X, but that doesn't exclude network transparency. Clients render
>into a shared buffer and then have to tell the compositor the what
>they changed. The compositor can then send the new pixels in that
>region out over the network. The wayland protocol is already
>violently asynchronous, so it should be able to handle a bit of
>network lag gracefully. Remote fullscreen video viewing or gaming
>isn't going to work well, I don't know any other display system that
>handles that well and transparently.
>
> Kristian
Quelle: http://lists.freedesktop.org/archives/wayland-devel/2010-November/000097.html
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Bei der schieren Menge an Abhängigkeiten, der Aktivität der Entwickler wage ich das zu bezweifeln dass man jemals auf einen brauchbaren Stand kommt. KMS ist auch nicht gleich Linux KMS. Von den Problemen die ein Wechsel aufreist, X, Mesa, Radeon mag ich gar nicht denken.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
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Thaodan schrieb:
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> Nein Wayland soll später noch Netzwerktransparenz bekommen:
Ja davon habe ich auch schon gelegentlich gelesen. Bisher gibt es aber keine konkreten Pläne geschweigedenn ein Projekt dazu. Bis das Einsatzbereit ist werden noch viele Jahre ins Land gehen und so lange bleibt nur X.
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Das ist die eine Seite.
Mir stellt sich die Frage, warum muss sich ein System, welches für die grafische Vermittlung zwischen Anwendung und der Grafikhardware zuständig ist, überhaupt um Schnittstellen kümmern? Das ist Sache des Kernels. Ein Grafiksubsystem soll sich gefällisgt mit Grafikausgabe beschäftigen.
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Wie auch immer. Solange die proprietären Treiber von nvidia und amd Wayland nicht unterstützen, wird Wayland eine Totgeburt bleiben. Und irgendwelche Neigungen seitens nvidia und amd daran etwas zu ändern kann ich nirgendwo erkennen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.12 23:49 durch laimtohon.
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laimtohon schrieb:
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> Wie auch immer. Solange die proprietären Treiber von nvidia und amd Wayland
> nicht unterstützen, wird Wayland eine Totgeburt bleiben. Und irgendwelche
> Neigungen seitens nvidia und amd daran etwas zu ändern kann ich nirgendwo
> erkennen.
Haben wir schon Freitag oder wieso wird hier so getrollt ?
Wer braucht bitte die proprietären Treiber von NV oder AMD. Es findet sich so gut wie kein Einsatzmöglichkeit für diese. Generell kommt man mit den freien Treibern genau so gut ( teilweise besser ) aus.
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Bei dir ist offensichtlich schon Freitag.
Ohne prop. Treiber brauchst du auch keine prof. Spiele.
Klar für den x-ten Quake Clon mögen freie Treiber grad noch so reichen, für mehr nicht.
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akoww schrieb:
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> laimtohon schrieb:
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> > Wie auch immer. Solange die proprietären Treiber von nvidia und amd
> Wayland
> > nicht unterstützen, wird Wayland eine Totgeburt bleiben. Und
> irgendwelche
> > Neigungen seitens nvidia und amd daran etwas zu ändern kann ich
> nirgendwo
> > erkennen.
>
> Haben wir schon Freitag oder wieso wird hier so getrollt ?
> Wer braucht bitte die proprietären Treiber von NV oder AMD. Es findet sich
> so gut wie kein Einsatzmöglichkeit für diese. Generell kommt man mit den
> freien Treibern genau so gut ( teilweise besser ) aus.
nicht nur spiele, wie mein vorredner meint, auch viele andere anwendungen sind mit den offenen noch, ich will es jetzt nicht als "grauß" bezeichnen, eher bescheiden.
Ein beispiel wären OpenCL anwendungen, welche ich bei meiner Arbeit des öfteren brauche, bzw. selbst schreibe.
Aber abgesehen davon sind die offenen Treiber auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.
Nicht mehr lang und sie sind auch für mich von nutzen.
Das bis dahin neue GL/CL/blibloblap versionen erschienen sind stört mich eher minder, da die meister opengl4.0 funktionen mir nicht viel bringen, und openCL ja doch schnell genug aufhohlt.
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Bei Linux ist es das Problem das man sich nicht auf einen Standard einigen kann. Man kann etwas hervorheben und es Befürworten ,aber das war es auch schon.Das Was Fehlt sind festgesetzte Standards wo sich jeder danach Orientieren kann. Egal im welchen Bereich. Das erleichtert auch die Umsetzung anderer Probleme erheblich.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.12 16:17 durch Ampel.
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Ampel schrieb:
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> Bei Linux ist es das Problem das man sich nicht auf einen Standard einigen
> kann. Man kann etwas hervorheben und es Befürworten ,aber das war es auch
> schon.Das Was Fehlt sind festgesetzte Standards wo sich jeder danach
> Orientieren kann. Egal im welchen Bereich. Das erleichtert auch die
> Umsetzung anderer Probleme erheblich.
Korrekt, man sieht es auch immer schön an den verschiedenen Standards (wenn man sie denn so bezeichnen kann) für die Verarbeitung/Darstellung von Videos.
gstreamer scheint sich als Standard langsam zu etablieren.
Die Frage ist nur wo sich da OpenMAX (Khronos Group), DCE (von TI ist irgendwie Teil von TIs Ducati - siehe unten), VDPAU (von nVidia), VA API (Intel?), OVD (von AMD) etc. wieder finden.
Mir scheint einiges davon wird "irgendwie" an gstreamer "ran gefrickelt".
Außerdem blickt man schon bei einem Hersteller nicht mehr durch, was wozu benötigt wird oder welches Modul mit einem anderen zusammen hängt.
TI hat einmal Ducati aber auch OpenMax, prinzipiell ist es das gleiche. Für beides gibt es entsprechende gstreamer module (so nenne ich es mal). Allerdings scheint gst-OpenMax gerade zu sterben. gst-Ducati lebt scheinbar noch.
Im Grunde braucht man mal einen Beziehungsbaum der verschiedenen Standards (boxes und lines) mit der Art der Beziehung (uses, is part of,...).
Andere Baustellen wo sich die Hersteller nicht einigen können sind OpenCL (Khronos Group, mit AMD und anderen) vs CUDA (nVidia). OpenCL ist etwas weiter gefasst (sprich umfangreicher) als CUDA, so dass alles was CUDA kann auch mit OpenCL geht, aber nicht unbedingt anders herum.
Generell würde ich es begrüßen wenn sich alle Standards der Khronos Group (OpenGL, OpenCL, OpenMAX) durchsetzen würden. Dann könnte man tatsächlich weitgehend auf jeder Plattform seinen Kram weiter verwenden ohne das Rad neu zu erfinden.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.12 19:19 durch mars96.
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