Abseits von Windows kann fast jedes Betriebssystem Dateien nicht nur via Dateienden unterscheiden sonder auch durch Dateitypen/Mime-Typen. Versteht mich nicht falsch Dateiendungen können sinnvoll sein, aber Dinge wie das man Textdateien wie README oder INSTALL immer ein .txt anhängen muss nerfen. Ich verstehe nicht warum MS da nicht mal nachzieht, ich meine das würde einige Sicherheits-Probleme lösen den Viele System erkennen Dateien nach Endung und meckern nicht wenn eine PE-EXE die Endung .exe.jpg hat oder User werden Ausgenutzt in dem eine Datei die gleiche Endung hat und denken die Datei wäre ein Bild und lösen damit einen Virus aus.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Wenn kein MIME-Typ als Dateiattribut festgelegt ist, dann ist das Vorgehen von UNIX extrem imperformant.
Es gibt unendlich viele Dateiformate. Jedes bekannte Dateiformat drüber laufen zu lassen und die Datei erkennen zu lassen, wo dann noch mehrere zurück geben könnten "Jap, kann ich lesen" ist extrem langsam und imperformant.
Außerdem müsste die Datei nur um das richtige Symbol anzuzeigen gleich geöffnet werden, was unter Windows ein FILE-LOCK bedeutet.
Grüße vom Planeten Deviluke!
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******* Wenn der Mime-Type nicht festgelegt ist, wird nichts gemacht. Auf jedenfall nicht /usr/bin/* mit der Datei ausgeführt, bis ein Programm mit Errorcode 0 austeigt...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.10.12 14:34 durch ap (Golem.de).
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Wenn nichts gemacht wird, ist das ja sehr toll...
Wie erkennt das Dateisystem oder das OS, was für ein Format das Programm gerade erstellt, wenn es neue Dateien anlegt?
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Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Wenn nichts gemacht wird, ist das ja sehr toll...
>
> Wie erkennt das Dateisystem oder das OS, was für ein Format das Programm
> gerade erstellt, wenn es neue Dateien anlegt?
Es gibt eine Mime Datenbank die Mime Typen enthält (siehe: http://standards.freedesktop.org/shared-mime-info-spec/shared-mime-info-spec-latest.html) das jeweilige DE reagiert darauf und sucht nach Programmen in /usr/share/applications bzw. ~/.local/share/applications die den Mime-Typ unterstützen und startet diese. Programme können zusätzlich Typen registrieren. Lediglich wenn die Dateiinformation über die Datei abgefragt werden wird der Mime-Typ abgefragt (mal abgesehen von Inderxern wie Nepomuk).
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-- Georg Schramm
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Erklärt immer noch nicht, wie erkannt wird welches Mime-Typ gesetzt werden muss, wenn ein Programm eine neue Datei erstellt oder eine Datei aus einem Datenträger ohne Mime-Typ-Angabe kopiert wird...
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Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Erklärt immer noch nicht, wie erkannt wird welches Mime-Typ gesetzt werden
> muss, wenn ein Programm eine neue Datei erstellt oder eine Datei aus einem
> Datenträger ohne Mime-Typ-Angabe kopiert wird...
Jede Datei enthält irgend wie einen Mime-Typ da dieser vom shared-mimetype festgestellt wird (zb. README ist eine Textdatei die keinen Mime-Typ enthält), kennt das diesen nicht oder der Datei Name überschreibt diesen (ganz oft bei XML Dateien) wird dieser genutzt.
shared-mimetyp reagiert gar nicht wenn eine neue Datei erstellt wird, nur wenn ein neuer Typ erstellt wird kann die Datenbank mit ''update-mime-database'' geupdatet werden. Das DE/Toolkit ließt bei lesen der Datei Informationen diesen aus wenn eine Anwendung dies erfordert (zb. Dateimanager) so das die Anwendung selber oder das DE die passende Anwendung starten kann.
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-- Georg Schramm
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Heißt also, dass doch die Datei geöffnet wird und rein geguckt wird...
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Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Heißt also, dass doch die Datei geöffnet wird und rein geguckt wird...
Ja aber erst wenn es so wie so durch die Handlungen des User geschehen würde und nicht vorher.
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-- Georg Schramm
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Thaodan schrieb:
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> Lala Satalin Deviluke schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Heißt also, dass doch die Datei geöffnet wird und rein geguckt wird...
>
> Ja aber erst wenn es so wie so durch die Handlungen des User geschehen
> würde und nicht vorher.
Naja wenn ich in einen Ordner gehen werden die Icons der Datei den Programmen zugeordnet. Also wird jede Datei geöffnet und nach dem MIME Typen geprüft...
Hinzu kommt noch das Problem bei Scripten. Als Beispiel ich möchte eine install.sh aufrufen. Als user werde ich immer gefragt ob ich die Datei Ausführen möchte oder bearbeiten. Das kann einem nach einiger Zeit schon auf den Zeiger gehen, besonders wenn man öfter mit Scripten Arbeitet. ( und komm jetzt nicht damit, dass ich das auch von der Konsole aus machen könnte. )
Bei der Dateierweiterung ist das überflüssig. Beide Lösungen sind sicher nicht perfekt aber ich bevorzuge die Dateierweiterung.
Unter Windows würde ich mir aber schon einen Mechanismus wünschen, der in der Datei nach einem MIME-Typen sucht, falls keine Dateierweiterung vorhanden ist.
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nille02 schrieb:
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> install.sh aufrufen. Als user werde ich immer gefragt ob ich die Datei
Ist je nach DE unterschiedlich bei GNOME habe ich ähnliches gesehen bei KDE werden Datein mit +x je nach Typ ausgeführt (manche wie .run nicht), allgemein sollte man nicht graphische Programme wie Shell-Scripts (die meisten habe nur eine CLI Gui, ich zb. verwende eine Wrapper Funktion d_msg (ein Wrapper der wenn DMSG_GUI, true oder 1 ist, je nach DE kdialog, zenity oder xmessage nutzt und ansonsten die Ausgaben in der Shelll nur an echo weiterleitet oder dialog nutzt) wenn es Sinnvoll). ist in einem Terminal öffnen.
> Unter Windows würde ich mir aber schon einen Mechanismus wünschen, der in
> der Datei nach einem MIME-Typen sucht, falls keine Dateierweiterung
> vorhanden ist.
Windows sollte die Datei Endung aber trotzdem noch mal mit dem Mime-Typ überprüfen wenn nichts anderes gesetzt ist.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.10.12 15:38 durch Thaodan.
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Thaodan schrieb:
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> nille02 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Unter Windows würde ich mir aber schon einen Mechanismus wünschen, der
> in
> > der Datei nach einem MIME-Typen sucht, falls keine Dateierweiterung
> > vorhanden ist.
> Windows sollte die Datei Endung aber trotzdem noch mal mit dem Mime-Typ
> überprüfen wenn nichts anderes gesetzt ist.
Das kann Windows auch schon lange. Man kann Handler definieren.
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Erfordert aber extra Arbeit und verkompliziert das System stat es zu vereinfachen.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
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Ach, auf einmal ist das wichtig. Das Konzept von Linux sieht Vereinfachung doch gar nicht erst vor!
1000000 Konfigurationsdateien, keine Zentrale Datenbank
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Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Ach, auf einmal ist das wichtig. Das Konzept von Linux sieht Vereinfachung
> doch gar nicht erst vor!
>
> 1000000 Konfigurationsdateien, keine Zentrale Datenbank
shared-mime-cache cached Mine-Typen vor. Eine Zentrale Datenbank ist falsch, da Konzept alles ist eine Datei ist viel besser als dieses.
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-- Georg Schramm
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Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Das kann Windows auch schon lange. Man kann Handler definieren.
Und wo? Ich würde z.b gerne alles ohne Dateierweiterung mit einem Editor öffnen.
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Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Ach, auf einmal ist das wichtig. Das Konzept von Linux sieht Vereinfachung
> doch gar nicht erst vor!
>
> 1000000 Konfigurationsdateien, keine Zentrale Datenbank
jop alle i.d.R. schön sortiert nach Applikation unter /etc
Im Gegensatz dazu Windows mit einer riesen Datenbank für die es einen Editor benötigt und dann findet man die Konfigurationseinstellungen auch noch schön verteilt. Ausserdem kann es dann sein dass du nichtmal alle Konfigurationen dort findest sondern gelegentlich noch unter AppData oder gar im Programm-Verzeichnis.
Also wenn man da mal abwägt ist die Konfigurationsverwaltung von Linux deutlich besser als bei Windows. Im übrigen:
Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Hört mal mit dem Windows-Bashing auf.
Hör doch mal mit dem Linux-Bashing auf.
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kitingChris schrieb:
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> Lala Satalin Deviluke schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ach, auf einmal ist das wichtig. Das Konzept von Linux sieht
> Vereinfachung
> > doch gar nicht erst vor!
> >
> > 1000000 Konfigurationsdateien, keine Zentrale Datenbank
>
> jop alle i.d.R. schön sortiert nach Applikation unter /etc
> Im Gegensatz dazu Windows mit einer riesen Datenbank für die es einen
> Editor benötigt und dann findet man die Konfigurationseinstellungen auch
> noch schön verteilt. Ausserdem kann es dann sein dass du nichtmal alle
> Konfigurationen dort findest sondern gelegentlich noch unter AppData oder
> gar im Programm-Verzeichnis.
>
> Also wenn man da mal abwägt ist die Konfigurationsverwaltung von Linux
> deutlich besser als bei Windows.
Das ist Ansichtssache. Microsoft legt sehr genau fest wo welche Konfigurationsdateien zu liegen haben und wo nicht. Die Registry ist zum Beispiel kein solcher Ort und seit Jahren wird einem davon abgeraten dort die Konfiguration zu Speichern.
Benutzereinstellungen kommen nach %APPDATA%
Programmeinstellungen nach %PROGRAMDATA%
Unter Linux gibt es ebenfalls ähnliche Richtlinien. Ob diese immer befolgt werden steht aber auch auf einem anderen Blatt.
Ich bin persönlich aber auch kein freund davon wie die Konfigurationsdateien unter Linux abgelegt werden. Wenn man sich mal in seinem Home-Ordner alle Files und Ordner anzeigen lässt möchte man am liebsten brechen.
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nille02 schrieb:
> Ich bin persönlich aber auch kein freund davon wie die
> Konfigurationsdateien unter Linux abgelegt werden. Wenn man sich mal in
> seinem Home-Ordner alle Files und Ordner anzeigen lässt möchte man am
> liebsten brechen.
+1
Grüße vom Planeten Deviluke!
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nille02 schrieb:
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> Ich bin persönlich aber auch kein freund davon wie die
> Konfigurationsdateien unter Linux abgelegt werden. Wenn man sich mal in
> seinem Home-Ordner alle Files und Ordner anzeigen lässt möchte man am
> liebsten brechen.
Das Programm Einstellungen des Netzers gehören nach ~/.config und das entweder als einzelne Datei oder als Ordner. Die des Systems in gleicher Manier nach /etc was bei jedem Unix System akzeptiert ist, das User Dateinen nach ~/.config gehören ist hingegen eine Linux Erfindung wo bei ich die restliche Akzeptirrung nicht weiß, den gemein war es davor immer Dateinen nach ~/.$appname* bzw ~/.$appname/ zu packen.
Bei Linu gibt es hingen auch noch einen Ordner für Cache des Users ~/.cache und für Programm Dateien des Users ~/.local/share.
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-- Georg Schramm
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