Wenn ich mobil mit einem kleinen Screen unterwegs bin, will ich nicht raten müssen, wo man klicken muss.
Ich will keinen Flash-Trash usw.
Auch hellgrauer Text auf dunkelgrauem Hintergrund in 6 Pixel-Font ist nicht wirklich gut zu lesen.
Seiten so darzustellen, das der CONTENT klar rüberkommt, wäre mal eine seriöse Aufgabe. Macht google ja auch. Da wird ja auch nur indiziert, wonach gesucht wird. Der Rest (farben, fonts, flash-trash,...) wird normalerweise ignoriert. Und die Suchergebnisse sind ja oft auch gut. Wir wollen das Web mit den Augen-Filtern von Google sehen und nicht mit einer psychodelischen-Farb-Shakra-Kiffer-Brille in 10000 Farben auf einem kleinen Handy.
Wenn man nicht verklagt/abgemahnt würde (wie z.b. google für Links auf belgische Zeitungs-Websites) , gäbs längst schon Site-Rewriter-Configs.
Guckt Euch mal Sites mit opera-Mini an. Und dann stellt Euch vor, die Seite würde vernünftiger dargestellt so das man z.b. den Text/Content schneller zu sehen kriegt als mehrere Handy-Bildschirme die Navigation und anderen Crap vorbeiziehen zu sehen/runtepagen zu müssen.
Sowas müsste trickreich sein, um nicht verboten zu werden. Z.b. hashes der sites. dann kriegt man für ebay 5 rewriter angezeigt und sucht den raus, der passt. die anderen 4 rewriter haben nur zufällig denselben (absichtlich kurz gewählten) hash wie ebay und sind in Wirklichkeit für andere Sites oder war für ein anderes Handy mit anderer Auflösung oder graustufen-netbook gedacht. Und keiner weiss es, da das Wort "ebay" in den rewriter-scripten nicht vorkommt.
Aber da hier die wenigsten wirklich mobil surfen, wissen sie nicht, wie beschissen das oft ist. Und zwar wegen der Crap-Sites und nicht wegen des Handies o.ä.
hmmm, du hast recht, dass es häufig keinen Sinn macht, normale Seiten auf den kleinen Displays anzuschauen.
Allerdings haben die größeren Seiten mittlerweile häufig
angepasste Mobil-Seiten...
Heise, Golem und SPON kann man über sich so gut anschauen. Flickr, Facebook und Picasa sind sogar ziemlich gut auf Mobile-Browser ausgelegt.
Ich finde, es auch sinnvoller, wenn sich die Seitenbetreiber selbst darum kümmern, dass ihre Inhalte für mobile Browser optimiert werden.
Da hast du einerseits kein Rechteproblem und zweitens musst du nicht die Seitenstruktur "erraten". Besonders, wenn sich die Struktur/das Layout ändert...
Gut wäre so etwas, wie das Stylish-Plugin für Firefox... Eigene Css-Dateien für bestimmte Seiten, die man irgendwo zentral herunterladen kann...
Ich weiß nicht, was du da erzählst mit Verbot und Tricksen, aber:
a) Es gibt diese Rewriter. Das ganze nennt sich GreaseMonkey -> http://de.wikipedia.org/wiki/Greasemonkey
b) Es gibt Content-Blocker-Proxies zum Blocken unerwünschter Inhalte (Die gleiche Funktionsweise wie Adblock, blos halt als Proxy). Entweder als Dienstleistung oder auch als Open Source zum selber betreiben.
c) Wenn du einen Filter *.css in Adblock (oder halt so einem Proxy) hinterlegst, müsstest du (zumindest auf den meisten Seiten) das erreichen, was du willst. Zum Glück sind anno 2009 die meisten Seiten so aufgebaut, das Inhalt und Desing getrennt ist. Sprich, wenn CSS deaktiviert ist, kommt i.d.R. erst das Menü, dann der Inhalt, dann der Rest (Ausprobieren kannst du das z.B. im Opera, da gibt es einen Menüpunkt zum deaktivieren von CSS oder halt im Firefox+Adblock+Filter*.css, du wirst überrascht sein, wie gut das funktioniert.
d) Zu Zeiten von Web 2.0 bieten viele Seiten eine API an (golem.de zum Beispiel auch). Es hindert dich keiner daran, legal, deinen eigenen, für mobile Darstellung angepassten, golem.de Viewer zu programmieren. Ich weiß noch genau, als die Wii gerade rauskam, haben sich viele der Sache angenommen und beliebte Seiten wie Youtube, für die Wii optimiert.
e) Gibt es genug Seiten, die selber eine Wap bzw. Mobile Seite mit optimierter Darstellung anbieten.
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