Ich versteh nicht wieso jeder Hanswurst eine eigene Distribution zusammenschmeisst, die ohnehin nur ein halbes Jahr einigermassen gewartet wird und dann wieder in der Versenkung verschwindet, siehe die ganzen Netbook-Linuxe.
Wäre der Linuxmarkt nicht so zerfasert und unübersichtlich, könnte es auch endlich mal was werden mit dem anvisierten Durchbruch auf dem Desktop-Markt. Aber so... niemals
Warum leckt sich der Hund die Eier?
Weil er's kann!
SM schrieb:
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> Wäre der Linuxmarkt nicht so zerfasert und unübersichtlich, könnte es auch
> endlich mal was werden mit dem anvisierten Durchbruch auf dem
> Desktop-Markt. Aber so... niemals
Dieses Argument hört man immer wieder. Aber warum bist du denn der Meinung, dass viele verschiedene Arten hinderlich für die Verbreitung werden. So ist doch die Chance viel größer, dass jemand "ein Linux" findet, mit dem er auch wirklich arbeiten möchte. Dank Open Source hat auch jeder Entwickler etwas von Fortschritten in anderen Distributionen, ein Vorteil, der mit einer einzigen Distribution nicht existieren würde. Ich vergleiche das Thema gerne mit der Evolution. Natürlich bleiben dabei auch einige Produkte mangels Innovation auf der Strecke, aber gute Eigenschaften und Funktionen setzen sich halt durch und lassen so nach und nach ein sehr brauchbares System entstehen. Hätte es von Anfang an nur eine Distribution gegeben, wäre Linux vermutlich nicht da, wo es jetzt ist. Von der Verbreitung spreche ich da jetzt gar nicht. Die ist nicht unbedingt ein Indikator für die Qualität eines Produktes.
Ich muss SM Recht geben, obwohl ich zu 100% überzeugter Linux-User bin und es in seinen vollen Zügen genieße. Aber manchmal habe ich echt auch das Gefühl, dass es viele Distributionen gibt, die wirklich keiner braucht. Wenn man eine Distribution startet, dann sollte man sie in eine Richtung entwickeln, die einen ganz klaren Zweck definiert. Bei Ubuntu _war_ es eben, Linux für den Desktop attraktiv zu machen, was ihnen meiner Meinung nach auch sehr gelungen ist. Fedora setzt auf OSS und Sicherheit. Archlinux will es dem fortgeschrittenen User möglichst angenehm machen. Und schließlich Gentoo, die dem User ALLES ermöglichen wollen, v.a. in Richtung persönliche Optimierung. Das sind alles Distributionen, die einem einen Grund geben, es zu installieren. Jeder halt die, die ihm besser passt. Aber dieser Frankenstein ... Installiert euch lieber (K,X,..)Ubuntu, da habt ihr mehr von!
Vielleicht hat Manhattan OS eben das Ziel, das von vielen als angestaubt betrachtete Ubuntu als "Linux für Einsteiger" abzulösen. Warum soll man das denn nicht versuchen? Wenn's ein Flop wird, ist doch auch nichts verloren.
SM schrieb:
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> Ich versteh nicht wieso jeder Hanswurst eine eigene Distribution
> zusammenschmeisst, die ohnehin nur ein halbes Jahr einigermassen gewartet
> wird und dann wieder in der Versenkung verschwindet, siehe die ganzen
> Netbook-Linuxe.
WEIL MANS KANN!
Weil Linux doch Freiheit und so weiter bedeutet und da jeder tun kann was er will und nicht von großen bösen Firmen eingeschränkt wird. ;)
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Warum soll man das
> denn nicht versuchen? Wenn's ein Flop wird, ist doch auch nichts verloren.
Doch, Glaubwürdigkeit
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Dieses Argument hört man immer wieder. Aber warum bist du denn der Meinung,
> dass viele verschiedene Arten hinderlich für die Verbreitung werden. So ist
> doch die Chance viel größer, dass jemand "ein Linux" findet, mit dem er
> auch wirklich arbeiten möchte.
Vielleicht weil 99% der Leute da draussen gar keinen Bock haben, Zeit und Geld zu investieren, nur um irgendwann "ihr" Linux zu finden?
Bei Windows nimmt ja auch fast jeder die Standardversion und selbst wenn man ne andere Fassung nimmt, ist das hier kein Problem. Bei Linux sieht das aber anders aus, da ists ein riesen Unterschied ob ich nu DistriXY oder DistriAB nehme.
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Aber warum bist du denn der Meinung,
> dass viele verschiedene Arten hinderlich für die Verbreitung werden. So ist
> doch die Chance viel größer, dass jemand "ein Linux" findet, mit dem er
> auch wirklich arbeiten möchte.
Die Chance vergrößert sich, wenn jede Woche irgendn Hansel ne neue Distri auf den Markt schmeisst? Glaub ich nicht.
Hans Wolfenstein schrieb:
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> Bei Linux sieht das
> aber anders aus, da ists ein riesen Unterschied ob ich nu DistriXY oder
> DistriAB nehme.
Nö, eigentlich nicht. Was ist denn der Unterschied, ob ich Ubuntu oder Mint nehme? Die Programme, mit denen die Leute arbeiten, die keinen Bock oder nicht genug Wissen haben, um sich tiefer damit zu beschäftigen (ich nenne hier mal Firefox, Gimp, Thunderbird, Pidgin, ...), die gibt es für alle Distributionen und die sehen auch überall gleich aus.
Ubuntu war auch nicht die erste Linux-Distribution, das war am Anfang auch nur eine Distribution von "irgendeinem Hansel". Aber viele haben sich dafür entschieden und mittlerweile spielen sie ganz oben mit. Wenn sich Manhattan OS nicht durchsetzt, wird es wieder eingestampft. Und wem ist dann ein Schaden entstanden? Warum soll man das denn nicht einfach versuchen?
Ist mit dem Aussterben von OS/2 die Glaubwürdigkeit von Betriebssystemen verloren gegangen?
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Vielleicht hat Manhattan OS eben das Ziel, das von vielen als angestaubt
> betrachtete Ubuntu als "Linux für Einsteiger" abzulösen.
Da fallen mir auf auf Anhieb bereits zwei Distris ein, die sich dieses Ziel auch auf die Fahne geschrieben haben:
- EasyLinux
- Linux Mint
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Die Programme, mit denen die Leute arbeiten, die keinen Bock oder
> nicht genug Wissen haben, um sich tiefer damit zu beschäftigen (ich nenne
> hier mal Firefox, Gimp, Thunderbird, Pidgin, ...), die gibt es für alle
> Distributionen und die sehen auch überall gleich aus.
Die gibts aber auch für Windows. ;)
Wozu sollten die sich dann also die Mühe machen auf Linux umzusteigen und erst rausfinden welches davon das richtige ist?
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Ubuntu war auch nicht die erste Linux-Distribution, das war am Anfang auch
> nur eine Distribution von "irgendeinem Hansel". Aber viele haben sich dafür
> entschieden und mittlerweile spielen sie ganz oben mit. Wenn sich Manhattan
> OS nicht durchsetzt, wird es wieder eingestampft. Und wem ist dann ein
> Schaden entstanden? Warum soll man das denn nicht einfach versuchen?
Damals gings aber noch nicht um den Massenmarkt und die Gewinnung von DAUs die mit Windows arbeiten. Ubuntu wurde von Linuxfreaks nach oben gepusht.
Tja, bei denen hat's aber scheinbar nicht geklappt. Vielleicht (!) klappt es aber bei Manhattan OS. Man weiß das vorher nicht und ich würde auch kein Geld drauf setzen. Aber ganz ausschließen kann man das nicht. Das zeigt die jüngste Vergangenheit von Linux.
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Ist mit dem Aussterben von OS/2 die Glaubwürdigkeit von Betriebssystemen
> verloren gegangen?
Nein aber die von Birnen.
Es wird wohl die verschiedensten Gründe für den Umstieg auf Linux geben. Das ist aber hier gar nicht das Thema, es geht hier um für den Anwender sichtbare Unterschiede zwischen Linux-Distributionen und die sind sehr häufig nur marginal.
Nö, denk ich nicht. Ich würde mich nicht als Linuxfreak bezeichnen, habe aber doch dem einen oder anderen zu Ubuntu geraten, der mit Windows einfach unzufrieden war und bisher sind viele davon immer noch zufrieden damit. Auch die tragen letztendlich zur Verbreitung bei.
Du hast den Vergleich nicht begriffen. Ich denke Distribution XYZ verhält sich zu Linux wie OS/2 zu Betriebssystemen. Wenn man also das Aussterben einer Distribution mit einem Imageverlust für "Linux" gleichsetzt, dann müsste man das auch mit OS/2 für Betriebssysteme tun, dem ist aber nicht so. Also ist das keineswegs ein Äpfel-Birnen-Vergleich, falls du darauf hinaus wolltest.
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