Was ist der Vorteil der BSDs (z.B. eben FreeBSD) gegenüber Linux auf dem Server? Ich hatte schon mehrmals überlegt, einen kleinen Heimserver auf BSD-Basis aufzusetzen, bin aber bisher immer wieder bei Linux gelandet, so oft setzt man so ein Ding ja auch nicht auf. Und bitte keine Diskussion über BSD vs. GPL.
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Der Molch macht's.
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How much money have you spent on League of Legends?
Hab mich vor ner Weile auch mal damit beschäftigt und den Artikel gefunden.
http://board.gulli.com/thread/175780-hat-freebsd-vorteile-gegenueber-linux-/
Vielleicht kürzt das die Diskussion hier ein bisschen ab ;-)
Also wenn man keine spezifischen Anforderungen hat die eine bestimmte Distribution bevorzugt, dann spielt es keine Rolle ob man Linux, Bsd oder Solaris nimmt für den eigenen Server. Die meisten Leute entscheiden sich eh nicht für das "beste" Werkzeug für den Job, sondern für das Betriebssystem das sie am besten kennen.
Aber für Webserver mit heiklen Daten empfehle ich OpenBsd oder Linux mit SELinux-Erweiterung. Die lassen sich vernünftig schliessen und schützen.
http://www.over-yonder.net/~fullermd/rants/bsd4linux/bsd4linux1.php
triffts ganz gut und ich bin zu faul mir selber was auszudenken.
Im taeglichen Gebrauch macht's eigentlich keinen Unterschied. Trotzdem ziehe ich FreeBSD vor, aber eher aus geekigen Gruenden:
* ZFS
* DTrace
* GEOM
* netgraph
* Grand Central Dispatch is portiert
* devfs (ja, ich finde das is ein Feature ^_^)
ZFS!!?
Für mich der wichtigste Grund zuhause von Debian auf FreeBSD zu wechseln. Suche noch die passende Hardware. Jemand ne idee? (viele Festplatten Pflicht :))
Welchen Vorteil bietet ZFS gegenüber Ext4 mit mdadm und LVM?
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How much money have you spent on League of Legends?
http://blog.backblaze.com/2009/09/01/petabytes-on-a-budget-how-to-build-cheap-cloud-storage/
Deutlich einfacher aufzusetzen, zu warten, zu benutzen. Es hat Snapshots. Und dann ist da noch die Ende zu Ende Verifizierung der Daten.
da waeren z.B. Snapshots, Clones, das Zurueckrollen von Aenderungen und das das Partionieren des Volumes wegfaellt. Und du kannst wirklich fuer jeden Mist ein neues Dateisystem aufmachen, ohne das es die Performance groszartig beinflussen wuerde. Im ZPool meines Schleppis hausen allein so um die 20 Dateisysteme
Es gibt keine wirklichen Vorteile. Früher war mal der Netzwerkstack von BSD besser, mittlerweile seit Kernel 2.6 (so liest man) soll der Linux Stack sogar besser und performanter sein.
FreeBSD hatte leider immer mit arg vielen Problemen und Akzeptanz zu kämpfen. Nvidia hat sehr lange gebraucht und auch erst Aufgrund von Petitionen sich herabgelassen einen FreeBSD Treiber bereitzustellen. Viele Hardware funktioniert bis heute noch nicht unter FreeBSD, man fühlt sich da oft etwas erinnert an die Anfänge von Linux.
Auf dem Server relativiert sich das etwas, weil man da natürlich keinen proprietären Grafiktreibner oder Sound etc. benötigt. Aber einen wirklichen Vorteil in Sachen Performance oder Handhabung konnte ich zumindest nicht bei FreeBSD ausmachen.
(Hatte FreeBSD auch mal einige Zeit testweise als DesktopOS und auch als ServerOS in Benutzung und bin letztlich dann doch wieder bei Linux gelandet)
> ZFS
Was konkret ist der Vorteil gegenüber Ext4 mit mdadm und LVM?
> DTrace
Das sieht in der Tat interessant aus, auch wenn ich es bisher zum Glück nicht bräuchte - aber darum geht es hier ja nicht.
> GEOM
Sieht für mich wie das Pendant zu mdadm aus. Stimmt das?
> netgraph
hmmm... kann da nur Infos aus dem Wiki-Artikel entnehmen, und da wird mir das Prinzip nicht klar.
> Grand Central Dispatch is portiert
Das ist in der Tat eine feine Sache.
> devfs
Darüber möchte ich mir kein Urteil erlauben, dafür kenne ich mich da nicht ausreichend aus.
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Es ist viel strukturierter aufgebaut (bei Linux sind die config files bei jeder Dristro wo anders) und die Man Pages sind so geil.
Muss ich dem Vorposter beipflichten: Das System ist
designed und nicht zusammengestueckelt und es ist sauber
dokumentiert. Auf dem Server wuerde ich nur (Free)BSD
nutzen, falls nicht technische Gruende (= Treiber) dagegen
sprechen.
> da waeren z.B. Snapshots, Clones, das Zurueckrollen von Aenderungen und das das Partionieren des Volumes wegfaellt
Das sind in der Tat gute Punkte. Besonders die Snapshots. Allerdings sind die auch bei LVM enthalten. ZFS hat natürlich momentan den Vorteil, dass es das einzige "moderne" Dateisystem auf dem Markt ist (siehe dazu auch [lwn.net], und dass das nicht in den Linuxkernel kommt, ist kein Zufall. Ich werde mich - sollte ich demnächst mal Zeit haben - mal an ein BSD wagen.
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Der Molch macht's.
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man-pages habe ich allerdings unter Linux auch und Konfigurationsdateien liegen in /etc. Was ist da der Unterschied?
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> Zusätzlich wurde der USB-Stack komplett überarbeitet [...] arbeitet noch mit den alten Treibern zusammen, um Abwärtskompatibilität zu gewährleisten.
Das ist für mich der größte Unterschied zwischen BSD und Linux.
Die Manpages sind eine echte oft vollstaendige
Referenzdokumentation (man pf.conf inkl. Grammatik!) und das
Handbuch ist auch noch da. Die Konfiguration der Packete
ist folgt einem einheitlichen Schema. Viele Ports sind
so angepasst, dass sie in dieses Schema passen.
Die Struktur der Komponenten ist sauber: "pass in on $if
proto tcp port ssh" arbeitet mit IPv4 und IPv6. Unter Linux
braucht man dafuer zwei verschiedene Produkte - iptables und
ip6tables. Und so kommen viele andere Details zusammen. Nicht
falsch verstehen: Das Ergebnis kann man in den meisten Faellen
mit Linux auch erreichen, aber wer auf dem Weg ein sauberes
System bevorzugt bei dem alles zusammen passt, bekommt mit
FreeBSD einen echten Mehrwert.
> > GEOM
>
> Sieht für mich wie das Pendant zu mdadm aus. Stimmt das?
>
Joa. IMO eher das Gegenstueck zu dm/md und so. Alles was irgendwie mit Festplatten zu tun ist im GEOM Framework drin. Raids, Verschluesselung, Partitionstypen, usw. All diese Sachen sind dann als Klassen verfuegbar die man beliebig uebereinander stapeln kann. Ist IMHO einfach besser designed als die Gegenstuecke in Linux
> > netgraph
>
> hmmm... kann da nur Infos aus dem Wiki-Artikel entnehmen, und da wird mir
> das Prinzip nicht klar.
Qausi wie GEOM nur fuer den OSI Layer 2. Damit kannst du dir also lustige Sachen unterhalb von ip und so zusammenbauen. Der Bluetooth Stack von FBSD is z.B. teilweise als Netgraph Nodes implementiert.
captainat schrieb:
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> ZFS!!?
>
> Für mich der wichtigste Grund zuhause von Debian auf FreeBSD zu wechseln.
> Suche noch die passende Hardware. Jemand ne idee? (viele Festplatten
> Pflicht :))
Sehr gutes Setup:
http://forums.freebsd.org/showthread.php?t=3689
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