Hallo,
statt sich auf was zu einigen und evtl. kompromisse einzugehen, wird gleich mal wieder ein Fork eröffnet und Energien verschwendet... Warum?
Gruß
M.C.
Weil es keinen Kompromiss geben kann. Einer will mit Linux (debian) als Unterbau arbeiten und der andere mit FreeBSD und beide haben das gute Recht dazu. Ferner heißt ein Fork nicht, dass Änderungen bzw. Neuerungen in einem Projekt nicht dem anderen Projekt zugute kommen können.
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naja
aktueller leiter sagt: "ÖY ich mach jetzt xyz!!"
die hälfte der community sagt "wtf?HAX!!"
da wittert der alte leiter des projekts, der sowieso nie was vom neuen hielt, seine chance: "WATCH ME AMAZE YOU!!!"
M.C. schrieb:
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> Hallo,
>
> statt sich auf was zu einigen und evtl. kompromisse einzugehen, wird gleich
> mal wieder ein Fork eröffnet und Energien verschwendet... Warum?
>
> Gruß
> M.C.
Linux kann kein ZFS, was wohl der Hauptgrund sein dürfte.
answer23 schrieb:
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> M.C. schrieb:
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> > Hallo,
> >
> > statt sich auf was zu einigen und evtl. kompromisse einzugehen, wird
> gleich
> > mal wieder ein Fork eröffnet und Energien verschwendet... Warum?
> >
> > Gruß
> > M.C.
>
> Linux kann kein ZFS, was wohl der Hauptgrund sein dürfte.
"darf kein ZFS" wuerde es eher treffen, obwohl selbst das nicht eindeutig geklaert ist, was den eigentlichen Grund darstellt - also noch besser "will kein ZFS". ZFS als Userspace-Treiber gibt es btw...
Das ist sehr wohl geklärt, die GPL ist nicht CDDL kompatibel.
Das ist auch ganz leicht selbst zu prüfen, in dem man sich einfach mal GPL §7 und CDDL $6 ansieht.
Der Kommunist schrieb:
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> answer23 schrieb:
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> > M.C. schrieb:
> >
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> > -----
> > > Hallo,
> > >
> > > statt sich auf was zu einigen und evtl. kompromisse einzugehen, wird
> > gleich
> > > mal wieder ein Fork eröffnet und Energien verschwendet... Warum?
> > >
> > > Gruß
> > > M.C.
> >
> > Linux kann kein ZFS, was wohl der Hauptgrund sein dürfte.
>
> "darf kein ZFS" wuerde es eher treffen, obwohl selbst das nicht eindeutig
> geklaert ist, was den eigentlichen Grund darstellt
Tja, würde man generell auf wirklich freie Lizenzen setzen ("Macht damit, was Ihr wollt"), gäbe es diese Probleme nicht. Aber es müssen ja unbedingt Fesseln an sogenannte "freier" Software ran.
GPL-Hasser Nr. 82014675032579 schrieb:
> Tja, würde man generell auf wirklich freie Lizenzen setzen ("Macht damit,
> was Ihr wollt"), gäbe es diese Probleme nicht. Aber es müssen ja unbedingt
> Fesseln an sogenannte "freier" Software ran.
Und das aus gutem Grund. Wenn du etwas bahnbrechendes Entwickelst, es aber der OSS Community zur Verfügung stellst, magst du ja auch nicht, dass andere Leute dann Geld mit Deiner "Arbeit" verdienen. Komplett frei ( In deinem Sinne ) geht also nicht. Weitestgehend Frei heißt die Alternative.
Die offene Frage ist, ob das überhaupt eine Rolle spielt.
Ich bin mir ziemlich sicher Binärtreiber von NVIDEA oder ATI sind auch nicht sonderlich kompatibel zur GPL.
trogdor schrieb:
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> Die offene Frage ist, ob das überhaupt eine Rolle spielt.
>
> Ich bin mir ziemlich sicher Binärtreiber von NVIDEA oder ATI sind auch
> nicht sonderlich kompatibel zur GPL.
nVidia hat NICHTS mit Nivea Creme zu tun!111einself
Kurzum der Faktor Neid, denn mit Freiheit hat dies nichts zu tun. Wir leben schon in einer Welt, in der Freiheit stetig eingeschränkt wird, ironischerweise zum Schutze derselbigen. Schön, daß die GPL-Fanboy mit Bush Jr., unserer Regierung und vielen anderen Nationen geschlossen in einer Reihe stehen :-)
Komplett frei heißt uneigennützig und das ist dir offentsichlich vollkommen unbekannt. Schau dir nur die Langlebigkeit der vielen BSD Projekte an, hat der Entwicklung nicht geschadet. Ich als Entwickler nutze jedenfalls kein GPL Bibliotheken.
Ja, aber man ist ja selber konsequent genug, die Lizenz anderer ebenfalls zu beachten. Ich könnte nun auch argumentieren, die CDDL sei schlecht, mache ich aber nicht, ist ja nicht meine Sache, welche Lizenz andere wählen. Nur du hast es irgendwie nötig.
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Zingel schrieb:
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> Und das aus gutem Grund. Wenn du etwas bahnbrechendes Entwickelst, es aber
> der OSS Community zur Verfügung stellst, magst du ja auch
"Mami, Mami, der hat seine Sandburg in meiner Ecke gebaut".
nicht, dass
> andere Leute dann Geld mit Deiner "Arbeit" verdienen.
Und wie genau verhindert das GPL, CDDL oder BSD? Das eine hat GAR NIX mit dem anderen zu tun, ich kann dir auch problemlos GPL Software verkaufen, zu jedem preis den ich will, und den Du zahlst.
Zum eigendlichen Thema: Ist durchaus ok das Code GPL sein muss um in den vanilla kernel zu gelangen. Was nicht ok ist, das alles GPL sein soll, das irgendwie in kontakt mit kernel-schnittstellen kommt, letzteres ist alles andere als Unumstritten, ob ein Kernelmodul "derived work" ist...
IMHO ist ein Kernelmodul (am Beispiel nvidia) alles andere als "derived work". Das Modul könnte auch ohne den Kernel existieren. Schließlich lädt der Kernel das Modul und nicht umgekehrt. Das ist eben das Problem an der Sache: Dass sich Sachverhalte aus der IT nicht auf Analogien aus dem alltäglichen Leben übertragen lassen, denn natürlich braucht der Kerneltreiber Informationen (Header) über den Kernel und doch ist er nicht von ihm abgeleitet. Ich finde Torvalds Meinung zu dem Thema vollkommen richtig (und die von RMS abwegig).
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GNU/Linux waere nicht GNU/Linux, wenn es auf wirklich freie lizenzen setzen wuerde, sondern wuerde auf dem status von *bsd rumduempeln.. :-P
.............................x................... schrieb:
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> GNU/Linux waere nicht GNU/Linux, wenn es auf wirklich freie lizenzen setzen
> wuerde, sondern wuerde auf dem status von *bsd rumduempeln.. :-P
Nachts um halb 3, nach 5 Bier, würde ich vielleicht auch auf solche Ideen kommen. ;)
Guten Morgen!
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