Ich war schon ein wenig über die Nachricht überrascht. Ich dachte nämlich ffmpeg sei im verschwinden begriffen und wird/wurde von avconv ersetzt. Hat jemand einen tieferen Einblick in die Projekte rund um die libav um da ein wenig Aufklärung zu betreiben?
Ich dachte nämlich das ffmpeg nur noch der Kompatibilität wegen existiert. (Oder widerspricht sich das gar nicht?)
3 mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.12 15:03 durch pythoneer.
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pythoneer schrieb:
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> Hat
> jemand einen tieferen Einblick in die Projekte rund um die libav um da ein
> wenig Aufklärung zu betreiben?
Im heise-Forum wurde mehrfach http://blog.pkh.me/p/13-the-ffmpeg-libav-situation.html verlinkt, allerdings anscheinend nicht nur im heise-Forum, jedenfalls ist die Seite gerade extrem überlastet.
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Dank dir, wenns wieder geht, werde ich es mir mal zu gemühte führen.
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FFMPEG-Hierarchie und Organisation und Teamleiter waren scheiße, Fork wurde gebildet - jetzt ignoriert der Fork aber alle vernünftigen Sachen von FFMPEG und FFMPEG zieht an libdav vorbei (mit Beispielen und Quellen).
Kurzfassung des Artikels.
Sollte der Artikel stimmen, ist FFMPEG klar vorzuziehen aus meiner Sicht.
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Gute Zusammenfassung, habe den Artikel auch eben durchgelesen. Scheinbar hat sich schwer was in der Teamleitung getan, zumindest laut Artikel.
Ich denke der Streit hat ffmpeg wachgerüttelt und neu angespornt während libav auf ihrem Revolutionspodest einzuschlafen scheint :( Es braucht halt immer zwei zum Streiten.
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grorg schrieb:
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> FFMPEG-Hierarchie und Organisation und Teamleiter waren scheiße, Fork wurde
> gebildet
Das eigentliche Streit war ja, dass die heutigen libav.org-Leute den ffmpeg-Maintainer und anscheinend pauschal auch mal große Teile des Rests rauswerfen wollten. Erst nachdem sie nicht erfolgreich waren, wurde geforkt.
Wenn ich mir den Blog-Eintrag so durchlese und sehe, dass libav.org inkl. Logo dem Original fast vollkommen gleicht und außerdem auch noch behauptet wird, VLC würde libav.org-Code nutzen, tendiere ich zu der Annahme, dass die heutigen libav.org-Leute schon immer das Problem waren.
Die LibreOffice-Leute waren ja auch nicht zufrieden, wie Oracle OpenOffice leitete, doch statt so 'nen schwachsinnigen Putsch zu versuchen, haben die ganz einfach geforkt.
Wäre ich Entwickler, wüsste ich ganz genau, dass ich nicht zu dem Projekt gehen würde, bei dem ich die ganze Zeit Schiss haben müsste, rausgeworfen zu werden.
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Seitan-Sushi-Fan schrieb:
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> Das eigentliche Streit war ja, dass die heutigen libav.org-Leute den
> ffmpeg-Maintainer und anscheinend pauschal auch mal große Teile des Rests
> rauswerfen wollten. Erst nachdem sie nicht erfolgreich waren, wurde
Den Teamleiter zuallererst und das auch, wie ich gelesen habe, ziemlich nachvollziehbaren Gründen.
Der Typ hat sich anscheinend aufgeführt wie Kaiser Nero persönlich und dabei ne ziemliche Menge Teamgeist "abgefackelt".
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Das was dann einige libav-Leute darauf versucht haben, verdient nicht mal das Wort asozial.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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Mittlerweile soll er sich ja laut einem ffmpeg/mplayer Entwickler auch deutlich gebessert haben. Habe die aktuellen Mailinglists jedoch nicht überprüft ob das jetzt auch wirklich stimmt.
Nachdem was ich heute durch diverse Quellen gelesen habe stimme ich bstea vollkommen zu.
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grorg schrieb:
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> Den Teamleiter zuallererst
Reihenfolge ist doch egal. Wer pauschal den „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“-Teil des Teams mit rauswerfen will, ist der eigentliche Diktator.
> und das auch, wie ich gelesen habe, ziemlich
> nachvollziehbaren Gründen.
> Der Typ hat sich anscheinend aufgeführt wie Kaiser Nero persönlich und
> dabei ne ziemliche Menge Teamgeist "abgefackelt".
Ohne diese konkrete Situation genau zu kennen, aber bei FOSS-Projekten ist ein Putsch der größte Bullshit überhaupt.
Wenn er doch angeblich so schlimm war, hätten alle unzufriedenen in einem offenen Brief eine Erklärung verfassen können, ihre Sachen packen und einfach forken.
Bei KOffice waren ALLE auf eine Einzelperson (KWord-Maintainer) angepisst. Folge war, dass alle anderen Calligra gegründet haben, statt dämlicherweise zu versuchen, hinter seinem Rücken ihm (und all seinen potenziellen Alliierten) Admin-Passwörter zu entziehen und ihn rauszuwerfen.
FOSS ermöglicht demokratische Software-Entwicklung und das heißt auch, dass man jederzeit forken kann. Man muss die Entwickler-Organisation nicht erst übernehmen, um an die Quelltexte zu kommen. Wer sich bei FOSS-Projekten gegen jeden Zwang trotzdem für einen Putsch entscheidet, ist ein Ar… Asozialer. Punkt.
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Die Frage ist nur wie Wichtig der alte Name war das kann je nach Projekt sehr Wichtig sein.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Thaodan schrieb:
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> Die Frage ist nur wie Wichtig der alte Name war das kann je nach Projekt
> sehr Wichtig sein.
ffmpeg/libav sind Codec-Lieferanten für andere Software. Es ist kaum Außenwirkung nötig.
Und wenn schon: Was wollten die eigentlich? Eine andere Projektstruktur oder Ruhm?
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Seitan-Sushi-Fan schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Thaodan schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Die Frage ist nur wie Wichtig der alte Name war das kann je nach Projekt
> > sehr Wichtig sein.
>
> ffmpeg/libav sind Codec-Lieferanten für andere Software. Es ist kaum
> Außenwirkung nötig.
> Und wenn schon: Was wollten die eigentlich? Eine andere Projektstruktur
> oder Ruhm?
Meine Aussage war eher Allgemein gemeint und nicht unbedingt auf den aktuellen Fall bezogen.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Nun bei LibreOffice vs. OpenOffice hat es ja auch funktioniert.
MySQL vs. MariaDB hingegen, naja :-/
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