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Steam's Big Picture Mode statt Gnome (oder KDE, etc.)

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  1. Steam's Big Picture Mode statt Gnome (oder KDE, etc.)

    Autor: bhabba 03.12.12 - 20:40

    Vielversprechender scheint mir ein direktes Login in den Big Picture Mode von Steam zu sein: http://www.omgubuntu.co.uk/2012/11/how-to-login-to-steam-big-picture-mode-in-ubuntu

    Quellcode: https://github.com/dz0ny/lightdm-login-steam

    Hierbei beansprucht gar keine grafische Benutzeroberfläche im Hintergrund CPU- oder GPU-Rechenleistung und belegt somit auch keinen Arbeitsspeicher, nur Steam läuft. Und Valve dürfte seine Software maximal auf einen ressourcenschonenden, "Gaming-freundlichen" Betrieb optimiert haben. Ich denke, das dürfte Performance-technisch jeden Windows- oder Mac OS-Desktop schlagen – wobei Left 4 Dead 2 ja bereits jetzt schon unter Ubuntu 12.04 schneller läuft als unter Windows 7 (!): http://www.heise.de/open/meldung/Valve-Left-4-Dead-2-laeuft-unter-Linux-schneller-1658363.html

    [edit]
    Es läuft doch ein Window Manager (xfwm4), der aber im Vergleich zu Gnome oder KDE vernachlässigbar wenig Ressourcen benötigt.
    [/edit]

    Natürlich kommt diese Lösung nur für Steam-Nutzer in Frage, aber auf absehbare Zeit dürfte dies sowieso die einzige ernstzunehmende Möglichkeit sein, "grosse" Titel unter Linux (legal) zu zocken...

    @golem: Meiner Meinung nach hätte die Erwähnung dieses "lightdm-login-steam"-Projekts in den Artikel gehört – neben einer kritischeren Verarbeitung des Schwachsinns, den KWin-Entwickler Martin Gräßlin so von sich gibt!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.12.12 20:47 durch bhabba.

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  2. Re: Steam's Big Picture Mode statt Gnome (oder KDE, etc.)

    Autor: Thaodan 03.12.12 - 21:53

    Die wenigsten starten aber nur Steam, da wäre sogar eine Emacs only Session realistischer.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  3. Re: Steam's Big Picture Mode statt Gnome (oder KDE, etc.)

    Autor: lear 03.12.12 - 22:05

    bhabba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kritischeren Verarbeitung des Schwachsinns, den KWin-Entwickler Martin Gräßlin so von sich gibt!

    Hast Du den Blogpost auch zufällig gelesen?

    "So if you want to get some of the now finally available games for Linux, KDE Plasma should be your primary choice to enjoy the game."

    Das ist die Aussage im Kontext des "KDE wird compositing nicht erzwingen, und daß ist auch gut so" auf die sich Golem, vermutlich über Phoronix' "Why KDE Is Great For Gaming On The Linux Desktop" Verwurstung bezieht...

    "I find it annoying as it puts a light on the blog post I did not intend to have. The things I wanted to point out are how we handle the non-composited case, that this has some advantages is just a side-note."
    Und das ist Martin's Reaktion auf den Moronix Artikel.

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  4. Witzig, was die Ubunter alles als "hack" bezeichnen...

    Autor: PyCoder 03.12.12 - 23:21

    Ich finde es mittlerweile peinlich was (vorallem aus der Ubuntu-Ecke) als "hack" bezeichnet wird.

    Anlegen einer neuen Session für GDM/LightDM und direktes Starten einer Anwendung als "hack" zu bezeichnen ist einfach nur lächerlich!

    Dann wäre ein "xinit /usr/bin/steam -- :1" in der Ubuntu-Welt wohl auch ein "Hack"!

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  5. Re: Witzig, was die Ubunter alles als "hack" bezeichnen...

    Autor: lear 03.12.12 - 23:39

    Du meinst, auf der "DOS-Ebene (tm)" ;-)
    Lass' sie - die meisten Ubuntu Nutzer sind zwar Klickibunti Nutzer, aber sie machen auch die Masse, die Relevanz erzeugen.
    Daß ihnen ein Texteditor (Wie bringt man einen Ubuntu Nutzer zum Suizid? "Tipp mal 'vim /etc/profile' ein") oder gar eine Textshell daß Gefühl von Ahnung verleiht, tut ihnen gut und Dir nicht weh (na ja, nur wenn Du es zuläßt) und mit ein bißchen Glück haben ein paar von ihnen die eines Tages.

    Denk mal an Deine ersten Gehversuche mit einem Rechner zurück.
    Den Unfug, den Du irgendwann mal in einen C64 gehackt hast.
    Das magische Gefühl zum ersten mal über 620kB zu kommen (auf der originalen DOS-Ebene vom Weltmarktführer (cr))
    Das erste "Ich kann Dich auch sehen!!" nachdem Dein vermalledeiter Kumpel endlich den Terminator aufgesteckt hat.
    Das erste C Programm (für das Du Dich in Grund und Boden schämen mußt)
    Der erste erfolgreiche Login in eine Mailbox.
    Sound in Linux.
    Sound in Linux *ohne* Störgeräusche.
    Als das erste "shutdown -h now" den Rechner im andern Stock runtergefahren hat.

    Sei nicht eifersüchtig, nur weil sie das hoffentlich noch vor sich haben - und nicht arrogant weil ihnen einiges davon auf immer entgangen ist =)

    Und hör' auf zu flennen!

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  6. Re: Witzig, was die Ubunter alles als "hack" bezeichnen...

    Autor: Thaodan 03.12.12 - 23:45

    Naja von einem Entwickler sollte man mehr erwarten können.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  7. Ich hatte nie nen C64 *heul*

    Autor: PyCoder 03.12.12 - 23:46

    Noch ne Sitzung mehr beim Psychiater :(

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  8. Re: Witzig, was die Ubunter alles als "hack" bezeichnen...

    Autor: lear 04.12.12 - 00:52

    Definiere "Entwickler"
    Das Zeug auf dem github würde ich jetzt nicht zwingend einem "Entwickler" zuordnen.
    Der spielt ein bißchen mit kleineren Python/JS/html Sachen.
    Besser, als wenn er irgendwelchen Unfug treiben würde ;-)

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  9. Re: Witzig, was die Ubunter alles als "hack" bezeichnen...

    Autor: Thaodan 04.12.12 - 01:03

    Naja selbst wenn so dumm sollte niemand sein.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  10. Re: Steam's Big Picture Mode statt Gnome (oder KDE, etc.)

    Autor: Tapirleader 04.12.12 - 06:42

    Ich denke das Problem wird überschätzt.
    Und selbst wenn es ein Problem wäre, so wäre die technisch wesentlich elegantere Lösung, dass ein Rich-Desktop sich im Fullscreen einfach weitgehend suspendiert.

    Das fängt schon an mit den Compositing-Offscreen-Bypass, kann man aber fortführen auf das gesamte Compositing (schon möglich in KDE per Scripting) und könnte man bestimmt weiterführen, sodass die Daemons rund um den Desktop schlafenlegen, auf die Festplatte serialisieren oder ganz abschalten. Würde mich nicht wundern, wenn es das schon gibt.

    Irgendwie erschliesst sich mir der Sinn hinter einem Steam-Desktop auch nicht.
    Du begrenzt die Anzahl Prozesse mit einer Art Kiosk-System und machst den Sinn eines Betriebssystems, mit mehreren Aufgaben gleichzeitig umgehen zu können, zunichte. Wozu?

    Ich will lieber 1000 Aufgaben gleichzeitig erledigt haben und trotzdem nicht die geringste Performance-Einbusse beim Gamen haben. Technisch ist das eben möglich.

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  11. Re: Steam's Big Picture Mode statt Gnome (oder KDE, etc.)

    Autor: elgooG 04.12.12 - 08:37

    Tapirleader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke das Problem wird überschätzt.
    > Und selbst wenn es ein Problem wäre, so wäre die technisch wesentlich
    > elegantere Lösung, dass ein Rich-Desktop sich im Fullscreen einfach
    > weitgehend suspendiert.
    >
    > Das fängt schon an mit den Compositing-Offscreen-Bypass, kann man aber
    > fortführen auf das gesamte Compositing (schon möglich in KDE per Scripting)
    > und könnte man bestimmt weiterführen, sodass die Daemons rund um den
    > Desktop schlafenlegen, auf die Festplatte serialisieren oder ganz
    > abschalten. Würde mich nicht wundern, wenn es das schon gibt.
    >
    > Irgendwie erschliesst sich mir der Sinn hinter einem Steam-Desktop auch
    > nicht.
    > Du begrenzt die Anzahl Prozesse mit einer Art Kiosk-System und machst den
    > Sinn eines Betriebssystems, mit mehreren Aufgaben gleichzeitig umgehen zu
    > können, zunichte. Wozu?
    >
    > Ich will lieber 1000 Aufgaben gleichzeitig erledigt haben und trotzdem
    > nicht die geringste Performance-Einbusse beim Gamen haben. Technisch ist
    > das eben möglich.

    Den Kiosk-Modus kann sehr wohl gebrauchen. Ein gutes Beispiel ist hier zB der Bau einer eigenen individuellen Linux-Konsole. Hier macht die Beschränkung auf Steam Sinn, insovern man lediglich Steam-Spiele hat. Ansonsten kann man sich ja auch sehr einfach ein eigenes kleines Launchermenü zusammenstellen und dieses anstelle von Steam nach dem login anzeigen.

    Bei einem normalen Rechner dagegen möchte ich mich nicht abmelden (Auch wenn es immer noch um Längen bequemer ist als ein Reboot nach Windows) um ein Spiel zu spielen. Hier ist die Lösung von KDE immer noch die Beste.

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  12. Witzig, dass einige keine ahnung haben was ein hack ist

    Autor: ubuntu_user 04.12.12 - 08:55

    PyCoder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es mittlerweile peinlich was (vorallem aus der Ubuntu-Ecke) als
    > "hack" bezeichnet wird.
    >
    > Anlegen einer neuen Session für GDM/LightDM und direktes Starten einer
    > Anwendung als "hack" zu bezeichnen ist einfach nur lächerlich!
    >
    > Dann wäre ein "xinit /usr/bin/steam -- :1" in der Ubuntu-Welt wohl auch ein
    > "Hack"!

    das ist wohl eher gemeint:

    Als Hack kann auch eine Art Workaround bezeichnet werden, um ein Programm unter veränderten Bedingungen schnell lauffähig zu machen. Die englische Entsprechung dafür ist aber eher „klu(d)ge“.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hack

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  13. Re: Witzig, dass einige keine ahnung haben was ein hack ist

    Autor: PyCoder 04.12.12 - 09:14

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PyCoder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde es mittlerweile peinlich was (vorallem aus der Ubuntu-Ecke)
    > als
    > > "hack" bezeichnet wird.
    > >
    > > Anlegen einer neuen Session für GDM/LightDM und direktes Starten einer
    > > Anwendung als "hack" zu bezeichnen ist einfach nur lächerlich!
    > >
    > > Dann wäre ein "xinit /usr/bin/steam -- :1" in der Ubuntu-Welt wohl auch
    > ein
    > > "Hack"!
    >
    > das ist wohl eher gemeint:
    >
    > Als Hack kann auch eine Art Workaround bezeichnet werden, um ein Programm
    > unter veränderten Bedingungen schnell lauffähig zu machen. Die englische
    > Entsprechung dafür ist aber eher „klu(d)ge“.
    >
    > de.wikipedia.org

    Normaler Weg: LightDM ---> Unity ---> Steam
    Der "hacked" Weg: ---> LightDM ---> Xfwm4 ---> Steam

    Nur weil jetzt der Eintrag in LightDM "Steam" und nicht Xfwm4 heisst und Steam automatisch (yeah voll der hack) startet, ist es noch lange kein "hack" oder Workaround und es ist einfach peinlich, das Thor27 überall das Wort "hacked" reinhaut!

    Wenn ich den Eintrag "xinit /usr/bin/steam -- :1" in rc.local haue und mir dann Steam OHNE WM auf tty8 startet, sobald rc.local ausgeführt wird, dann rede ich auch nicht von "hacked".

    Ich finds peinlich sowas als "Hack" zu bezeichnen, thats it :)

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  14. Re: Steam's Big Picture Mode statt Gnome (oder KDE, etc.)

    Autor: lear 04.12.12 - 16:49

    Tapirleader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Desktop schlafenlegen, auf die Festplatte serialisieren oder ganz
    > abschalten. Würde mich nicht wundern, wenn es das schon gibt.

    kill -SIGSTOP <pid>
    kill -SIGCONT <pid>

    Wenn der Kernel Speicher braucht, swapped er schon ganz von alleine (zu diesem Zweck sollte natürlich ein Swapdevice vorhanden sein...)

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  15. Re: Steam's Big Picture Mode statt Gnome (oder KDE, etc.)

    Autor: Thaodan 04.12.12 - 18:58

    Oder in jedem "normalen" Terminal: STRG+S und STRG+Q

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  16. Re: Steam's Big Picture Mode statt Gnome (oder KDE, etc.)

    Autor: lear 04.12.12 - 23:06

    Meinst Du, er wollte ein VT oder xterm/konsole anhalten =)
    (Jedenfalls wäre mir ein Terminal, das dann erst mal fragt, was angehalten werden soll, unbkannt)

    Nebenbei: ACHTUNG
    Das der Prozeß angehalten ist, bedeutet nicht, daß das Fenster (bei GUI Prozessen) keine inputevents mehr erhält, die dann alle schön abgearbeitet werden, sobald er weiter läuft - also nicht wild rumclicken.

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