Also so schön es ist, dass nun endlich mal diese Technologie an sinnvoller und prominenter Stelle verwendet wird, so kritik ist doch die Umsetzung geworden. Anstatt das Nepomuk sich nahtlos in Amarok einfügt und die bestehenden Funktionen aufwertet, findet sich jetzt eine separate "Nepomul-Kollektion" in der Musiksammlung, die idealerweise nochmals alle Musikdaten enthält, die in der normalen Kollektion gespeichert sind.
Das ist eine selten blöde Vorgehensweise! Ich frage mich manchmal, ob es überhaupt irgendwelche Benutzbarkeitskriterien gibt, an denen sich ein Feature messen muss, bevor es released wird.
Nichtsdestotrotz ist es wunderbar, dass Amarok nach 5 Jahren Nepomuk endlich mal diese Technik überhaupt integriert hat.
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Also auf den ersten Blick finde ich nun nichts schlimmes an der Umsetzung.
Wie ich auf der Detailseite zur Nepomuk-Einbindung (ist auch im Artikel verlinkt) entnehmen kann, wird _entweder_ die interne DB _oder_ Nepomuk zur Speicherung der Metadaten verwendet. Es ist also nicht so das beides verwendet wird.
Und das ist doch Optimal für alle Nutzer. KDE-Nutzer mit Nepomuk können auf Wunsch Nepomuk als Speicherort verwenden. Und KDE-Nutzer, die kein Nepomuk verwenden möchten, sowie auch die Nutzer aller anderen DEs können wie gewohnt Amarok ohne Nepomuk verwenden.
Für micht sieht das nach einer sehr sinnvollen Vorgehensweise aus. Besser als plötzliche alle Nutzer zur Nutzung von Nepomuk zu zwingen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.13 16:01 durch smurfy.
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Die Umsetzung ist naja kein Cover Informationen, kein richtiges Erscheinungsjahr im Prinzip aktuell eher ein was könnte es bald geben statt ein Feature. Das Nepmuk Backend könnte den Vorteil haben das Amarok keine eigne Datenbank mehr braucht.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Es gibt noch ein paar mehr Infos auf der GSoC Seite: https://google-melange.appspot.com/gsoc/proposal/review/google/gsoc2012/phalgun/12002
Ein weiterer Vorteil der Collection wäre, dass man den Amarok-internen Indexer nicht mehr braucht. Der nervt mich zum Beispiel regelmäßig, und macht im Prinzip dasselbe. Das Beibehalten der Metadaten nach dem Verschieben von Dateien ist auch sehr praktisch. Die in Amarok genutzte MySQL embedded Instanz wegzulassen ist aber vermutlich der wichtigste Punkt, da das von sehr vielen Leuten kritisiert wird.
Die Erfahrung, die die Amarok Entwickler mit ihrem Indexer gesammelt haben, können sie ja dem KDE File Indexer zu Gute kommen lassen. Dessen Architektur ändert sich gerade afaik zum dritten Mal (Kat -> Strigi -> Jetzt Nepomuk Indexer).
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