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Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

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  1. Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: demon driver 26.11.12 - 19:39

    ... die Schreibfähigkeit der Original-StarOffice-Formate gekillt hätte, würde mich das interessieren. So geht mir ein neues LibreOffice-Release gepflegt am Allerwertesten vorbei, wie es allerdings auch ein neues Apache OpenOffice-Release würde, denn dort hat man diesen "Fortschritt" inzwischen leider auch gemacht.

    So bleibe ich dann bis auf weiteres bei StarOffice 5.2 (und OpenOffice 3.3 für die ganz, ganz wenigen Dinge, die nicht schon mit StarOffice 5.2 gingen und weiterhin gehen). Bin damit schon zirka zwölf Jahre bestens zurechtgekommen, warum sollte das meine Anforderungen nicht auch noch weitere zwölf Jahre erfüllen?

    Cheers,
    d, d,

  2. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: Rulf 26.11.12 - 19:48

    warum willst du so veraltete formate heutzutage noch schreiben?...läuft bei dir etwa noch so ein museumsstück von rechner mit win95 und 32MB arbeitsspeicher auf dem nur solche uraltsoftware zufriedenstellend läuft?...hab jetzt nicht nachgeschaut, aber vielleicht gibt's für solche fälle ja eine erweiterung...ansonsten spricht ja nix gegen ne parallelinstallation...dann biste auch zu modernen formaten kompatibel die mit den alten versionen gar nicht gehen...

  3. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: tupolew 26.11.12 - 20:17

    Es zeugt nunmal nicht gerade von streben nach Benutzerfreundlichkeit einfach so kombatiblitäten mehr oder weniger Grundlos zu killen.

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

  4. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: Rulf 26.11.12 - 20:32

    ich bin deiner meinung, benutze aber trotzdem gebräuchliche formate...

  5. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: tupolew 26.11.12 - 20:34

    Generell benutze ich auch nur die gebräuchlichen Formate, aber hin und wieder bekomme ich auch alte Dokumente im Star-Office-Format.

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

  6. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: NochEinLeser 26.11.12 - 22:02

    Die lesbar sind, oder nicht? Nur eben nicht schreibbar.

    Kann man also problemlos konvertieren.

  7. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: tupolew 26.11.12 - 22:10

    NochEinLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die lesbar sind, oder nicht? Nur eben nicht schreibbar.
    >
    > Kann man also problemlos konvertieren.

    Wenn du meine Lehrer kennen würdest...

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

  8. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: demon driver 26.11.12 - 23:12

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum willst du so veraltete formate heutzutage noch schreiben?

    Weil ich weiterhin StarOffice 5.2 nutzen möchte, die Mutter von OpenOffice und LibreOffice, die auch heute noch das für meine Zwecke bessere Officepaket ist – in einzelnen Aspekten auch heute noch besser als OO/LO. OO/LO brauche ich nur hin und wieder mal für ein paar Dinge, die SO 5.2 nicht oder nicht so gut kann, und ich möchte im Normalfall meine Dokumente weiterhin in SO 5.2 bearbeiten können, auch wenn ich sie zwischendurch mal in OO angefasst habe.

    Ich weiß, ich bin damit ein Freak ;-) Trotzdem, die Entscheidung, die eigenen Vorgänger-Formate über Bord zu werfen, während man die absurdesten Microsoft-Formate lesen und schreiben will, finde ich schon etwas unglücklich. Jetzt kann ich im Prinzip irgendwann auch genausogut zu Microsoft wechseln, wenn die Schreibkompatibilität von OO/LO zu meinen wichtigsten Formaten nicht mehr gegeben ist.

    Cheers,
    d. d.

  9. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: grorg 27.11.12 - 02:14

    Wenn du an deinen Uraltformaten hängst, dann ist das wohl so .........
    Ich arbeite ja auch noch mit DOS und Floppy-Disks und häng in den 90ern fest.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.11.12 02:15 durch grorg.

  10. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: Rulf 27.11.12 - 06:44

    grorg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich arbeite ja auch noch mit DOS und Floppy-Disks und häng in den 90ern
    > fest.

    damit bist du bei weitem nicht allein...bei mir in der firma stehen noch ein paar ehemals extrem teure anlagen, wo auch noch mit diesen bewährten mitteln gearbeitet wird...vieles musste auch schon umgerüstet werden, weil es für so alte steuerungen einfach keine ersatzteile mehr gibt...und gebrauchte teile sind hier auch keine alternative...

  11. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: rangnar 27.11.12 - 08:37

    tupolew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es zeugt nunmal nicht gerade von streben nach Benutzerfreundlichkeit
    > einfach so kombatiblitäten mehr oder weniger Grundlos zu killen.

    Was wurde dir denn weggenommen? Zudem, man bedenke, LibreOffice ist open source software. Da deine Bedürfnisse mit absoluter Sicherheit den Bedürfnis der Masse entsprechen, und du ein begabter, begnadeter Mensch bist, mach deinen Fork und werde berühmt. Oder arbeite mit, um es besser zu machen.

    > In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe
    > ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

    Hmmm ... du meinst damit Linus Torvald? Und sein Linux? Macht nichts, deswegen mußt du dein GNU nicht erschiessen. Es gibt auch noch GNU/freeBSD und natürlich GNU/hurd.

  12. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: honk 27.11.12 - 09:56

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... die Schreibfähigkeit der Original-StarOffice-Formate gekillt hätte,
    > würde mich das interessieren. So geht mir ein neues LibreOffice-Release
    > gepflegt am Allerwertesten vorbei, wie es allerdings auch ein neues Apache
    > OpenOffice-Release würde, denn dort hat man diesen "Fortschritt" inzwischen
    > leider auch gemacht.
    >
    > So bleibe ich dann bis auf weiteres bei StarOffice 5.2 (und OpenOffice 3.3
    > für die ganz, ganz wenigen Dinge, die nicht schon mit StarOffice 5.2 gingen
    > und weiterhin gehen). Bin damit schon zirka zwölf Jahre bestens
    > zurechtgekommen, warum sollte das meine Anforderungen nicht auch noch
    > weitere zwölf Jahre erfüllen?
    >
    > Cheers,
    > d, d,
    Wieviel Menschen nutzen dieses format und das seit langem nicht mehr gepflegte StarOffice weltweit noch? 20?

    Sicher wäre es nett wenn ihrgend jemand für die noch eine extension programmiert hätte, um dieser nutzergruppe zu ermöglichen, aktuelle Formate zurück in die digitale Steinzeit zu exportieren, aber letzlich muß man mit so uralten propritären orchideenformaten damit leben, das der Support ihrgendwann eingestellt wird. Features die von 99,9% der Nutzer schlichtweg nicht benötigtr werden, sollte man auch mal über bord werfen, um den code schlank zu halten. Lesbar ist das format ja weiterhin, so das der Weg von StarOffice zu aktuellen Formaten weiterhin besteht.

    Wenn Openoffice/Libre Office für deine Ansprüche nicht ausreichen, solltets Du eine andere aktuelle Office Suite suchen, die Deinen Anforderungen genügt.

    Oder halt 12 Jahre weiter jammern, das niemand mehr im StarOffice Format speichern will.

  13. Re: Wenn LibreOffice nicht schon vor mehreren Versionen...

    Autor: demon driver 27.11.12 - 11:26

    Solange StarOffice 5.2 auf aktuellen Systemen noch stabil genug läuft, muss ich gar nichts suchen. Ich akzeptiere nicht unreflektiert jede Behauptung, irgendetwas sei "veraltet". Ich brauche nicht die neueste Software, nicht die neueste Hardware, nicht das neueste Smartphone, kein "aktuelles" Auto, keine "aktuelle" Digitalkamera. Schlimmstenfalls gehen die paar Sachen dann halt nicht, die nur mit OO/LO gehen, nicht mit SO 5. OO/LO ist nun mal auch heute noch kein hundertprozentiger Ersatz für SO 5; mit der Quellöffnung und dem Schritt zu SO 6/OO 1 ist manches an Funktionalität, aber auch Usability auf der Strecke geblieben, was auch nicht mehr wiederkam. Es gibt also durchaus Sachgründe dafür, auch heute noch SO 5 zu nutzen, das muss keine bloße Nostalgie sein und das muss auch nicht die Weigerung sein, sich auf Neues einzulassen, obwohl auch die allein manchmal schon durchaus gesund und vernünftig sein kann.

    Mir muss keiner die Gründe erklären, die für den Wegfall der Ausgabe von SO-Formaten sprechen. Es ist halt eine Abwägungsfrage, ob man den dafür ja bis vor kurzem noch existierenden Code weiter pflegen will oder nicht, und mir ist auch klar, dass speziell der Code zum Schreiben der SO-Binärformate recht komplex war.

    Bei OpenOffice/LibreOffice muss man aber immerhin festhalten, dass es sich dabei im Grunde genommen um sowas wie StarOffice 10 handelt. Wenn man irgendwann irgendwelche uralten und obskuren Fremdformate rausschmeißt, dann ist das etwas anderes, als das, was vor ein paar Jahren mal ein alternatives Standardformat der eigenen Vorgängerversion war, mit dem erst die Popularität erreicht wurde, auf deren Basis das freie Office gedeihen konnte. Wer das ganz unbekümmert wegwirft oder den Wegwurf ganz unbekümmert zu rechtfertigen versucht, der wird sich entsprechende Hinweise gefallen lassen müssen. Der scheißt nämlich auf die User, die mit ihrem Engagement damals mit dafür gesorgt haben, dass sich sowas neben Microsoft überhaupt etablieren konnte. Auch wenn es nur noch "20" wären. Ich bezweifle aber, dass sich jemand überhaupt ernsthaft gefragt hat, wieviele es denn tatsächlich noch sein könnten.

    Cheers,
    d. d.

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