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Produktiveinsatz...

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  1. Produktiveinsatz...

    Autor SoniX 09.01.12 - 16:08

    Für den Produktiveinsatz braucht es auch mehr als nur ein übersetzen.

    Da müssen dann auch immer Updates nachkommen, da darf es dann nicht passieren dass es wie in der Vergangenheit einfach wieder fallen gelassen wird.

    Auch ist es für den Produktiveinsatz absolut störend alle paar Jahre das Bedienkonzept über den Haufen zu werfen wie es KDE und auch KOffice/Calligra seit Jahren handhabt.

    Und vorallem muss es auch stabil laufen. Nicht nur ein Programm aus der Suite sondern das Ganze als Komplettpaket. Es muss einfach rund laufen.

    Ich bin ja mal sehr gespannt was daraus wird.

    Bei meinem letzten Versuch mit KOffice/Calligra wurde Schwupps das Dateiformat geändert und die bis dahin erstellten Dateien waren nichtmehr zu öffnen, es wurden Programme aus der Suite entfernt und andere kamen hinzu, es wurde das Userinterface geändert sodass man mal wieder Jahrelange Baustelle hatte....

  2. Re: Produktiveinsatz...

    Autor Seitan-Sushi-Fan 09.01.12 - 19:27

    SoniX schrieb:
    ----
    > Da müssen dann auch immer Updates nachkommen, da darf es dann nicht
    > passieren dass es wie in der Vergangenheit einfach wieder fallen gelassen
    > wird.

    In welcher Vergangenheit? Das Calligra-Projekt ist gerade mal ein Jahr alt und KOffice gibt es seit 1998 konstant. Da wurde auch nichts fallen gelassen.

    > Auch ist es für den Produktiveinsatz absolut störend alle paar Jahre das
    > Bedienkonzept über den Haufen zu werfen wie es KDE und auch
    > KOffice/Calligra seit Jahren handhabt.

    KOffice 1.x hatte ein Bedienkonzept und KOffice 2.x hat ein anderes Bedienkonzept – für eine neue Hauptversion nichts ungewöhnliches.
    Seit 2.0 gab's Feinschliffe, aber das grundsätzliche Konzept hat sich nicht verändert.
    Calligra übernimmt das Konzept von KOffice 2.x und passt es hier und da mal an, aber groß anders als KOffice 2.x ist das nicht.

    > Und vorallem muss es auch stabil laufen. Nicht nur ein Programm aus der
    > Suite sondern das Ganze als Komplettpaket. Es muss einfach rund laufen.

    Calligra als Ganzes ist noch beta. Von Beta-Programmen riesige Stabilität zu erwarten, ist unrealistisch.


    > Bei meinem letzten Versuch mit KOffice/Calligra wurde Schwupps das
    > Dateiformat geändert und die bis dahin erstellten Dateien waren nichtmehr
    > zu öffnen

    Das ist in dieser Darstellung kompletter Unfug. Es wurde ein einziges Mal das Dateiformat gewechselt und das war vom eigenen hin zu OpenDocument und das war bereits unter 1.5 Anfang 2006. Die komplette verbleibende 1.x-Zeit hinweg (1.6 + Bugfix-Releases) wurde das alte Dateiformat weiter lesenderweise unterstützt. Erst mit dem Sprung zu 2.0 wurde die Unterstützung für das alte Format notgedrungen entfernt und es hat noch lange nach dem Release von KOffice 2.0 gedauert bis seitens der Entwickler nicht 1.6 weiterhin für Produktiveinsatz empfohlen wurde (das wurde in den Release-Ankündigungen auch sehr deutlich gesagt).

  3. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SoniX 09.01.12 - 22:11

    Als ich es das Erste mal getestet hatte war so etwa 0.6 aktuell. Da wurde von einer Version auf die andere irgendwas am Dateiformat geändert und mit der Kompatibilität gebrochen. War aber nicht die Umstellung auf Opendocument.

    Dann hatte ich es nochmal versucht als Opendokument neu war und hatte versucht OpenOffice Dokumente in KOffice und umgekehrt zu öffnen. War schlimm... :(

    Hmm.. Du sagst Caligra ist beta. Okay...
    Aber das höre ich nun schon seit so vielen Jahren :D

    Ob das je was wird....

  4. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SSD 10.01.12 - 13:08

    Calligra != KOffice

  5. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SoniX 10.01.12 - 13:47

    Wikipedia:
    "Die Calligra Suite ist ein freies Grafik- und Office-Paket von KDE, welches mit OpenOffice.org und Microsoft Office verglichen werden kann und das OpenDocument-Format verwendet. Es ist 2010 aus KOffice hervor gegangen."

    Ok.. ich dachte nur der Namen hätte sich geändert. Aber es gab scheinbar wiedermal einen Fork. KOffice hat nun anscheinend nur noch einen Entwickler, der auch bei Calligra mitmacht.

    "Die Entwicklung für KOffice 2.4 wird seit der Abspaltung von Thomas Zander alleine betrieben,[9] der wiederum zusätzlich zur Weiterentwicklung von KWord Derivate von KSpread, KPresenter und Karbon14 unter neuen Namen in KOffice 2.4 aufgenommen hat.[4] Alle anderen KOffice-2.3-Komponenten wurden ersatzlos entfernt."

    Ein paar Komponenten raus, ein paar rein.
    Ein Fork hier, ein Fork da.
    Mal wird hier entwickelt, mal dort.

    Boah wirklich.. es ist traurig. Das ist genau das was ich im Ursprungspost meinte.

    So wird das nie was mit Produktiveinsatz.
    Weckt mich in 20 Jahren, vielleicht kann mans ja dann verwendet :-(

  6. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SSD 10.01.12 - 19:47

    Solange die Kompatibilität stimmt, ist doch alles in bester Ordnung, oder etwa nicht?

    edit: @"Ein Fork hier, ein Fork da.":
    von wegen, Calligra ist der eindeutige Nachfolger von KOffice, kein Fork
    mit "Calligra != KOffice" hab ich lediglich gemeint, dass sich Calligra von KOffice abheben will bzw. es wurde afaik die Richtung in die Zukunft verändert

    Hinweis:
    man kann bei Calligra zwar praktisch schon von einer "Umbenennung" von KOffice sprechen, aber es steckt eben schon mehr dahinter ...
    durch Weglassen des Buchstaben "K" wollen Sie afaik verdeutlichen, dass die Office-Suite weniger oder nicht mehr von KDE abhängig sein soll ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.12 19:58 durch SSD.

  7. Re: Produktiveinsatz...

    Autor Schiwi 11.01.12 - 08:17

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein paar Komponenten raus, ein paar rein.
    > Ein Fork hier, ein Fork da.
    > Mal wird hier entwickelt, mal dort.
    >
    > Boah wirklich.. es ist traurig. Das ist genau das was ich im Ursprungspost
    > meinte.
    >

    Das ist nicht traurig, das ist super! Es zeigt das sich etwas tut, wo gehobelt wird fallen späne

  8. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SoniX 11.01.12 - 09:41

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nicht traurig, das ist super! Es zeigt das sich etwas tut, wo
    > gehobelt wird fallen späne

    Ich will dir nicht zu Nahe treten, aber genau sowas höre ich nun schon seit ~10 Jahren...

    ;-)

  9. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SoniX 11.01.12 - 09:50

    SSD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange die Kompatibilität stimmt, ist doch alles in bester Ordnung, oder
    > etwa nicht?

    Ist es aber nicht. Hier wird gepfuscht, dort wird gepfuscht.
    In den letzten Jahren weiß ich von mind. 3 Dateiformatumstellungen...

    > edit: @"Ein Fork hier, ein Fork da.":
    > von wegen, Calligra ist der eindeutige Nachfolger von KOffice, kein Fork
    > mit "Calligra != KOffice" hab ich lediglich gemeint, dass sich Calligra von
    > KOffice abheben will bzw. es wurde afaik die Richtung in die Zukunft
    > verändert

    Doch klar ist es ein Fork. Genauso wie LibreOffice ein Fork von OpenOffice ist, Ist Calligra ein Fork von KOffice. Das Produkt wurde aufgrund von Ungereimtheiten/Streitigkeiten abgespalten. Man hat den Quellcode genommen, hat ihm neuen Namen gegeben und hat nun sein eigenes. Ein typischer Fork eben.

    > Hinweis:
    > man kann bei Calligra zwar praktisch schon von einer "Umbenennung" von
    > KOffice sprechen, aber es steckt eben schon mehr dahinter ...
    > durch Weglassen des Buchstaben "K" wollen Sie afaik verdeutlichen, dass die
    > Office-Suite weniger oder nicht mehr von KDE abhängig sein soll ...

    Hui toll man hat einen Namen ohne K. Spannend. Sowas traut man sich? ;-P
    Nicht mehr abhängig, ja... klar *g*

    Wird aber eh mal Zeit, dass KDE Programm beginnen in Windows zu laufen. Versprochen wird es uns schon seit vielen Jahren.

  10. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SSD 11.01.12 - 13:01

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SSD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Solange die Kompatibilität stimmt, ist doch alles in bester Ordnung,
    > oder
    > > etwa nicht?
    >
    > Ist es aber nicht. Hier wird gepfuscht, dort wird gepfuscht.
    Es geht hier konkret um KOffice -> Calligra.
    Woher weißt du jetzt schon, dass es einen Bruch mit der Kompatibilität geben wird?

    > In den letzten Jahren weiß ich von mind. 3 Dateiformatumstellungen...
    Was meinst du mit Dateiformatsumstellungen?
    Umstellung des Default-Dateiformats?
    Oder gleichzeitig keine Unterstützung mehr für "alte" Dateiformate?

    Ersteres (das nehme ich an) impliziert nämlich nicht Letzteres.
    Nur Letzteres ist normalerweise von Bedeutung ...

    Was waren das für Dateiformatsumstellungen und wann waren die ungefähr?

    Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass irgend etwas in Zukunft das Open Document-Format ablösen wird oder sprichst du eh von anderen Formaten?
    Befürchtest du eine Dateiformatsumstellung oder einen Kompatibilitätsbruch (was ja auch nicht dasselbe ist)?

    > > edit: @"Ein Fork hier, ein Fork da.":
    > > von wegen, Calligra ist der eindeutige Nachfolger von KOffice, kein Fork
    > > mit "Calligra != KOffice" hab ich lediglich gemeint, dass sich Calligra
    > von
    > > KOffice abheben will bzw. es wurde afaik die Richtung in die Zukunft
    > > verändert
    >
    > Doch klar ist es ein Fork. Genauso wie LibreOffice ein Fork von OpenOffice
    > ist, Ist Calligra ein Fork von KOffice. Das Produkt wurde aufgrund von
    > Ungereimtheiten/Streitigkeiten abgespalten. Man hat den Quellcode genommen,
    > hat ihm neuen Namen gegeben und hat nun sein eigenes. Ein typischer Fork
    > eben.
    hmm, ok, ich hab nachgesehen - es ist ein Fork, aber auch ein Nachfolger, wenn ich das richtig sehe
    nach Golem ist es ein Fork, weil nicht alle KOffice-Entwickler mitmachen
    nach KDE News wird lediglich von der "Fortsetzung" des KOffice-Projektes geschrieben
    bei Wikipedia wird auch nichts von einem Fork oder einer Abspaltung geschrieben
    ("Fork" und "Fortsetzung" sind in meinen Augen keine Gegensätze)

    -> das ist glaube ich eine gute Erklärung von Calligra: Link

    > > Hinweis:
    > > man kann bei Calligra zwar praktisch schon von einer "Umbenennung" von
    > > KOffice sprechen, aber es steckt eben schon mehr dahinter ...
    > > durch Weglassen des Buchstaben "K" wollen Sie afaik verdeutlichen, dass
    > die
    > > Office-Suite weniger oder nicht mehr von KDE abhängig sein soll ...
    >
    > Hui toll man hat einen Namen ohne K. Spannend. Sowas traut man sich? ;-P
    > Nicht mehr abhängig, ja... klar *g*
    Was meinst du?

    > Wird aber eh mal Zeit, dass KDE Programm beginnen in Windows zu laufen.
    > Versprochen wird es uns schon seit vielen Jahren.
    laufen doch eh viele Sachen, oder nicht?

  11. Re: Produktiveinsatz...

    Autor Seitan-Sushi-Fan 12.01.12 - 11:40

    SoniX schrieb:
    ---------------
    > Doch klar ist es ein Fork. Genauso wie LibreOffice ein Fork von OpenOffice
    > ist, Ist Calligra ein Fork von KOffice. Das Produkt wurde aufgrund von
    > Ungereimtheiten/Streitigkeiten abgespalten. Man hat den Quellcode genommen,
    > hat ihm neuen Namen gegeben und hat nun sein eigenes. Ein typischer Fork
    > eben.

    Du solltest den Wikipedia-Artikel mal richtig lesen. Calligra Words ist ein Fork von KWord. Der Rest sind keine Forks, weil die ganzen Entwickler ihre Programme mitgenommen haben. Du bist ja auch kein Fork von dir selbst, nur weil du in eine andere Wohnung umziehst.
    KOffice 2.4 ist faktisch der Fork, da ausschließlich KWord geblieben ist. Die Programme für Tabellenkalkulation und Präsentationen wurden von Zander geforkt und er musste seinen Forks neue Namen geben. Calligra hat das Recht, seine Komponenten KSpread, KPresenter usw. zu nennen, die haben bloß keine Lust auf die alten Namen.


    > Wird aber eh mal Zeit, dass KDE Programm beginnen in Windows zu laufen.
    > Versprochen wird es uns schon seit vielen Jahren.
    Und das wird schon seit vielen Jahren auch gemacht: http://windows.kde.org/
    Golem berichtet auch unregelmäßig darüber.

  12. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SoniX 12.01.12 - 11:52

    Ehrlich gesagt ist es mir als Endanwender egal wer wem forkt. Am Ende bin ich der der sich ständig umstellen muss.

    Ok KDE für Windows.
    Ich habs mir mal eben geladen. Install gestartet, dann kam eine Verzeichnisabfrage, dann eine Frage welchen Compiler ich bevorzuge, dann eine Abfrage welcher ftp server.
    Und nun stehe ich im Auswahldialog 'Available Releases' wo ich ein Release wählen soll. Aber das Fenster ist leer und die Installation kann nicht fortgesetzt werden.

    Tolle wirklich :D Spitze......

    Ja ich hab auch andere ftp Server versucht, aber da die ersten drei Versuche nicht geglückt habe streiche ich KDE for Windows wieder.

    Ja so ist das halt. Frixkel Frickel Frickel.... Wie ichs gesagt hatte.

  13. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SoniX 12.01.12 - 13:06

    SSD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > In den letzten Jahren weiß ich von mind. 3 Dateiformatumstellungen...
    > Was meinst du mit Dateiformatsumstellungen?
    > Umstellung des Default-Dateiformats?
    > Oder gleichzeitig keine Unterstützung mehr für "alte" Dateiformate?
    >
    > Ersteres (das nehme ich an) impliziert nämlich nicht Letzteres.
    > Nur Letzteres ist normalerweise von Bedeutung ...
    >
    > Was waren das für Dateiformatsumstellungen und wann waren die ungefähr?

    Meinte Beides ;-)

    Bei meinem ersten Versuch mit KOffice hatte ich ein paar Dokumente angelegt, etwa ein Monat später kam dann eine neue Version und die Dokumente waren nichtmehr lesbar. Das Dateiformat war noch nicht fertig und wurde geändert. Man hat ja damit rechnen müssen...

    Dann kam die Umstellung auf OpenDokument. Das hatte ich angetestet aber die Unterstützung war einfach grauenhaft. Nichtmal KOffice selbst konnte seine selbst erzeugten OpenDokument Dokumente genauso wieder öffnen wie ich sie zuvor angelegt hatte. Von einem Datenaustausch mit OpenOffice ganz zu schweigen. Wenn ich rtf oder doc benutzt hätte, hätte es wohl besser geklappt.

    > Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass irgend etwas in Zukunft
    > das Open Document-Format ablösen wird oder sprichst du eh von anderen
    > Formaten?
    > Befürchtest du eine Dateiformatsumstellung oder einen Kompatibilitätsbruch
    > (was ja auch nicht dasselbe ist)?

    So wie mich die Geschichte von KDE, KOffice und einigen anderen Opensourceprogrammen gelehrt hat muss man sich vor vielem Fürchten.
    Und wenns nicht das Dateiformat ist was umgestellt ist, dann wird eben ein Programm ausgetauscht welches wieder Eigenheiten hat und irgendwas nichtmehr funktioniert. Oder ein Produkt wird fallengelassen oder braucht 5 Jahre bis es aufs neue QT portiert ist, wird geforkt oder was weiß ich noch alles.

    Da gibts einfach kein "Verwende Programm X und sei damit glücklich".

    > hmm, ok, ich hab nachgesehen - es ist ein Fork, aber auch ein Nachfolger,
    > wenn ich das richtig sehe
    > nach Golem ist es ein Fork, weil nicht alle KOffice-Entwickler mitmachen
    > nach KDE News wird lediglich von der "Fortsetzung" des KOffice-Projektes
    > geschrieben
    > bei Wikipedia wird auch nichts von einem Fork oder einer Abspaltung
    > geschrieben
    > ("Fork" und "Fortsetzung" sind in meinen Augen keine Gegensätze)
    >
    > -> das ist glaube ich eine gute Erklärung von Calligra: Link

    Danke für die Mühe, aber naja.. letztendlich ist es mir egal wer wem forkt, kopiert oder ablöst oder aus welchem Grund und wer letztendlich Recht hat.
    Ich als User habe ständigen Hickhack, weil wieder mal irgendwas geändert wurde, weil sich wiedermal irgendwelche Hanseln nicht einig werden können und rumzicken.

    > > Wird aber eh mal Zeit, dass KDE Programm beginnen in Windows zu laufen.
    > > Versprochen wird es uns schon seit vielen Jahren.
    > laufen doch eh viele Sachen, oder nicht?

    Heute morgen getestet: Keine Installation möglich. -.-

    Das Fenster wärend der Installation zur Releasewahl bleibt einfach leer und das Setup kann nicht fortgesetzt werden. Wurde das nicht einmal getestet? Das hätte doch auffallen müssen. Lags am FTP Server? Es gab keine Fehlermeldung und auch zwei andere FTP Server änderten nichts.

    So wird das nie was mit Produktiveinsatz...
    Und sowas erlebe ich nun schon seit ~15 Jahren.

    Wobei ich ehrlich sagen muss: Linux war früher um Welten besser. Denn es lief. Es war stabil, geradlinig, nachvollziehbar und lief wie gewünscht. Heute hat man einen Haufen Bling Bling und Ubuntu und KDE4 Plasmoids und weiß der Geier, aber laufen tut der Krempel bei weitem nichtmehr rund. Überall ist Baustelle, alpha und beta wechseln sich ab. Reicht ja schon wenn man keinen 3D Treiber drauf hat und KDE wird zur Qual.

  14. Re: Produktiveinsatz...

    Autor SSD 12.01.12 - 14:46

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SSD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > In den letzten Jahren weiß ich von mind. 3 Dateiformatumstellungen...
    > > Was meinst du mit Dateiformatsumstellungen?
    > > Umstellung des Default-Dateiformats?
    > > Oder gleichzeitig keine Unterstützung mehr für "alte" Dateiformate?
    > >
    > > Ersteres (das nehme ich an) impliziert nämlich nicht Letzteres.
    > > Nur Letzteres ist normalerweise von Bedeutung ...
    > >
    > > Was waren das für Dateiformatsumstellungen und wann waren die ungefähr?
    >
    > Meinte Beides ;-)
    >
    > Bei meinem ersten Versuch mit KOffice hatte ich ein paar Dokumente
    > angelegt, etwa ein Monat später kam dann eine neue Version und die
    > Dokumente waren nichtmehr lesbar. Das Dateiformat war noch nicht fertig und
    > wurde geändert. Man hat ja damit rechnen müssen...
    War es wirklich ein Release für den Produktiveinsatz und gab es da keine Hinweise (auf unfertiges Dateiformat oder ähnliches)?
    Wenn ja, dann ist da wohl irgend etwas falsch gelaufen ...

    > Dann kam die Umstellung auf OpenDokument. Das hatte ich angetestet aber die
    > Unterstützung war einfach grauenhaft. Nichtmal KOffice selbst konnte seine
    > selbst erzeugten OpenDokument Dokumente genauso wieder öffnen wie ich sie
    > zuvor angelegt hatte. Von einem Datenaustausch mit OpenOffice ganz zu
    > schweigen. Wenn ich rtf oder doc benutzt hätte, hätte es wohl besser
    > geklappt.
    Ja, aber bei OSS-Projekten sollte man da auch nicht unbedingt wegschauen, sondern aktiv helfen, wenn man die Idee gut findet (z.B. wäre ein Grund, sich nicht dafür zu interessieren, OpenOffice oder LibreOffice) ...

    > > Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass irgend etwas in
    > Zukunft
    > > das Open Document-Format ablösen wird oder sprichst du eh von anderen
    > > Formaten?
    > > Befürchtest du eine Dateiformatsumstellung oder einen
    > Kompatibilitätsbruch
    > > (was ja auch nicht dasselbe ist)?
    >
    > So wie mich die Geschichte von KDE, KOffice und einigen anderen
    > Opensourceprogrammen gelehrt hat muss man sich vor vielem Fürchten.
    > Und wenns nicht das Dateiformat ist was umgestellt ist, dann wird eben ein
    > Programm ausgetauscht welches wieder Eigenheiten hat und irgendwas
    > nichtmehr funktioniert. Oder ein Produkt wird fallengelassen oder braucht 5
    > Jahre bis es aufs neue QT portiert ist, wird geforkt oder was weiß ich noch
    > alles.
    Wenn ein Programm (einer Distribution) ausgetauscht wird, kann das genauso gut gut sein und nicht schlecht ...
    Und ich sehe da jetzt auch nicht unbedingt ein Problem darin, das ausgetauschte Programm halt manuell zu installieren (über die Paketverwaltung) ...
    Ein Produkt wird fallen gelassen, wenn es nicht genügend Interesse gibt ...
    Langsame Anpassungen / Weiterentwicklungen haben den gleichen Grund ...

    > Da gibts einfach kein "Verwende Programm X und sei damit glücklich".
    Die Unterschiede zu Windows sind, denke ich, nicht so groß ...
    Was stört dich im Speziellen?

    > Ich als User habe ständigen Hickhack, weil wieder mal irgendwas geändert
    > wurde, weil sich wiedermal irgendwelche Hanseln nicht einig werden können
    > und rumzicken.
    Die großteils freiwillige, gemeinnützige Arbeit von Entwicklern hat halt auch Schattenseiten ...
    Ich denke, dass jetzt z.B. LibreOffice oder Calligra schon auch Vorteile für Endanwender bringen ...
    zwei Punkte, die du erwähnt hast, müssen auf jeden Fall nicht unbedingt zu Problemen werden:
    - Kompatibilität
    - Umgewöhnung

    > > > Wird aber eh mal Zeit, dass KDE Programm beginnen in Windows zu
    > laufen.
    > > > Versprochen wird es uns schon seit vielen Jahren.
    > > laufen doch eh viele Sachen, oder nicht?
    >
    > Heute morgen getestet: Keine Installation möglich. -.-
    >
    > Das Fenster wärend der Installation zur Releasewahl bleibt einfach leer und
    > das Setup kann nicht fortgesetzt werden. Wurde das nicht einmal getestet?
    > Das hätte doch auffallen müssen. Lags am FTP Server? Es gab keine
    > Fehlermeldung und auch zwei andere FTP Server änderten nichts.
    Man müsste an der Stelle halt den Grund dafür wissen, um keine Vorurteile zu haben ...
    Ich meine, KDE für Windows gibt es nun ja schon länger ...

    > So wird das nie was mit Produktiveinsatz...
    > Und sowas erlebe ich nun schon seit ~15 Jahren.
    Kann ich leider nichts darüber sagen ...
    vll. finde ich einmal Zeit, ein KDE-Programm zu testen (unter Windows)

    > Wobei ich ehrlich sagen muss: Linux war früher um Welten besser. Denn es
    > lief. Es war stabil, geradlinig, nachvollziehbar und lief wie gewünscht.
    "Linux" (der Kernel) lief afaik schon immer gut und zuverlässig
    meinst du KDE?

    > Heute hat man einen Haufen Bling Bling und Ubuntu und KDE4 Plasmoids und
    > weiß der Geier, aber laufen tut der Krempel bei weitem nichtmehr rund.
    Auch hier weiß ich nicht genau, was du meinst. (Klar verändert sich gerade viel am Desktop.)
    Bei Unity und Gnome 3 sollte erst einmal die Entwicklung abgewartet werde ...

    @KDE:
    Mit KDE 4.7 hatte ich bis jetzt noch keine Stabilitätsprobleme ...

    > Überall ist Baustelle, alpha und beta wechseln sich ab. Reicht ja schon
    > wenn man keinen 3D Treiber drauf hat und KDE wird zur Qual.
    Dafür ist dann der Grafikkartenhersteller verantwortlich.

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