kapieren. Propitärer Bytemüll kostet erst Geld und macht dann abhängig. Bei Drogen würde das jeder verstehen. Naja, so ist das mit der selektiven Wahrnehmung.
Und sog. "freie, offene" Software kostet erst Zeit und macht dann genauso abhängig. Für manchen Endnutzer macht das keinen Unterschied, oder eben doch - vor allem wenn er mehr Geld als Zeit hat.
Hauptsache erstmal die weniger versierten Nutzer beleidigen.
Ganz großes Kino!
AndyMt schrieb:
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> Und sog. "freie, offene" Software kostet erst Zeit und macht dann genauso
> abhängig. Für manchen Endnutzer macht das keinen Unterschied, oder eben
> doch - vor allem wenn er mehr Geld als Zeit hat.
Eigentlich kostet sog. "freie Software" Zeit und Nerven bis man merkt hey, die propitäre Version bietet mehr funktionen und eine einfache Bedieneroberfläche :P
Richtig. Manche schrauben gerne selbst an ihrem Auto rum - das werden aber immer weniger. Der ganz grosse Rest geht zum Vertragshändler und lässt gegen Geld dort alles erledigen.
Deswegen sollte man die meisten Autofahrer aber nicht als DAUs bezeichnen, wie das der Threadstarter tut. Ziemlich arm.
DasGute schrieb:
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> AndyMt schrieb:
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> > Und sog. "freie, offene" Software kostet erst Zeit und macht dann
> genauso
> > abhängig. Für manchen Endnutzer macht das keinen Unterschied, oder eben
> > doch - vor allem wenn er mehr Geld als Zeit hat.
>
> Eigentlich kostet sog. "freie Software" Zeit und Nerven bis man merkt hey,
> die propitäre Version bietet mehr funktionen und eine einfache
> Bedieneroberfläche :P
Nun - über Funktion und Bedienbarkeit kann man bei beiden streiten. Aber die meisten Benutzer scheinen zu diesem Schluss zu kommen - stimmt...
das mit der einfacheren bedienungsoberfläche würde ich ma ganz stark dementieren XD
da hat wohl jemand nie totem, mplayer, vlc, amarok benutzt...
schonmal dran gedacht dass es grauzonen gibt?
nur weil ich reifen wechseln kann, bin ich kein "autoschrauber"
öl/kühlwasser/wasser für scheibenwischer nachfüllen
tanken
reifendruck nachprüfen
tuen auch einige selbst...
alles schwieriger als linux zu benutzen....
und danach gibt es nie wieder "unlösbare" Probleme, selbst wenn man dann Ubuntu etc. verwendet.
http://oss.erdfunkstelle.de/lfs-de/index.shtml
Nach diesem Selbststudium wird ganz automatisch kein Gedanke mehr an propritären Bytekram verschwendet.
und was ist gegen LFS einzuwenden?
Nur büschen aufwendig - ansonsten gut (Das ist aber der Philosophie geschuldet). Man kommt nicht mit sudo apt-get update hin. Es ist eben ein weites Feld.
naja du beschwerst dich ja auch nicht, dass man bei lego erstmal alles zusammenbauen muss :D
AndyMt schrieb:
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> Und sog. "freie, offene" Software kostet erst Zeit und macht dann genauso
> abhängig. Für manchen Endnutzer macht das keinen Unterschied, oder eben
> doch - vor allem wenn er mehr Geld als Zeit hat.
Man spart eine Menge Zeit ein mit freier Software - natuerlich muss man zunaechst wissen, wie man damit umgeht und nicht irgendwelches Frickeln anfangen, nachdem man wie bei Windows und proprietaerer Software heran gegangen ist... Darauf zu kommen, setzt natuerlich eine gewisse Grundintelligenz voraus, die bei vielen Windows-Usern leider nicht vorhanden ist.
Ausserdem macht sie eben _nicht_ abhaengig, da man jederzeit die Wahl hat und niemals durch einen Software-Hersteller gebunden wird. Die Einhaltung freier Standards erleichtert zudem einen moeglichen Umstieg auf eine alternative Software, sollte dies wirklich - warum auch immer - notwendig werden. Oder wie begruendest du die von dir genannte angebliche Abhaengigkeit von freier Software? Allein schon der Gedanke "Abhaengigkeit von Freiheit" ist fuer mich gewisserweise ein Widerspruch, aber zumindest wird dem negativen Charakter von Abhaengigkeit widersprochen.
Also zum Thema Amarok (weil ich das grad lese)
Ich hab das gestern das erste mal benutzt (von Gnome zu KDE gewechselt) und gleich einige nette Features gefunden.
Aber alles in allem finde ich die Bedienung nicht sehr schön. Da bin ich Rhythmbox besser klargekommen. Nun integriert sich das ja aber nicht so gut ins KDE. Gibt es da eine Kompromisslösung?
Habe mir gerade mal Rhythmbox flüchtig angesehen, sehe aber keinen großen Unterschied in der Bedienung (Anordnung der Bedienknöpfe, Playlist, Bibliothek). Was meinst du?
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Der Molch macht's.
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How much money have you spent on League of Legends?
Echt? Sorry, das Linux-Experiment meiner Mutter war ein voller Fehlschlag (ist umsonst? super, teste ich mal). Jetzt hat sie wieder Windows und kommt zurecht. Ich kanns mir auch nicht erklären, aber ist eben so.
Und sie kann selbst Reifen wechseln am Auto, Wasser, Öl etc. Aber sobald die Linux-Kommandozeile zum Zug kommen muss ist eben Schluss.
ubuntu_user schrieb:
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> schonmal dran gedacht dass es grauzonen gibt?
> nur weil ich reifen wechseln kann, bin ich kein "autoschrauber"
> öl/kühlwasser/wasser für scheibenwischer nachfüllen
> tanken
> reifendruck nachprüfen
> tuen auch einige selbst...
> alles schwieriger als linux zu benutzen....
Also wenn ich "Reifenwechsel" mit "Monitor für X einrichten vergleiche", muss ich sagen da liegen Welten dazwischen. Und ganz ehrlich - ich will mich gar nicht für jede Funktion durch eine Litanei an man-pages kämpfen, das ericht mir schon an meinem Webserver, aber zu Hause, mit ständig wechselnder Hardware, ja Danke schön.
Ich will nicht mehr Zeit mit dem O/S ver(sch)wenden als mit den Programmen die ich letztlich benutze, von der spieleuntauglichkeit von Linux wollen wir hier auch gar nicht anfangen oder dass man sich jeden Kram ab besten selber kompilieren soll.
An diesen Aspekt denken wohl viele nicht bzw. er wird in Abrede gestellt: Dass viele, obwohl sie es könnten, einfach kein Interesse an einem O/S haben, dass in der Lage ist alles und noch mehr zu tun, sondern einfach komfortablen "ease of use" bietet. Und wer jetzt sagt unter Windows kann man vieles nicht einstellen bzw. konfigurieren - Handbuch lesen und PowerToys installieren (die sind übrigens kostenlos)
Rechtschreibfehler sind erwünscht und dienen der Belustigung ;)
Naja mal die Probleme bei Amarok im Detail (so wie ich mich jetzt daran erinnere):
- Wenn ich MP3s aus mehreren Ordnern einfach in das Fenster schmeiße landen die in einer Reihenfolge, die mir noch nicht ganz klar ist (Metatags sind ordentlich vergeben)
- Die Zufallswiedergabe funktioniert nur innerhalb von Alben, ich kann nicht meine ganze Wiedergabeliste random wiedergeben lassen.
- Bei der Widergabeliste fehlt mir eine Art visuelle Ordnerstruktur wie bei RB (Ordner erweitern -> Inhalt des Ordners wird mir angezeigt)
Es ist sicherlich nur der Eingewöhnungsprozess, der noch nicht stattgefunden hat, aber bei RB brauchte ich keinen Eingewöhnungsprozess.
Ich entschuldige mich schonmal für die wirre Ausdrucksweise bei der Schilerung meiner Probleme, keine Ahnung, ob du damit überhaupt was anfangen kannst :-)
So seh ich das auch. Dann kommt noch der Gewohnheitsfaktor dazu - und schon hat es Linux nocher schwerer beim Heimbenutzer... Das ist das was die FSF ja beklagt, aber nun ja - unixoide OS gibt es schon so lange, selbst schuld, dass sie den Privatnutzer so lange links liegen gelassen haben. Da hätte man mal Anfang der 90er mal in die Pötte kommen müssen.
Stimmt. Das sind alles DAUs, unter Linux läuft grundsätzlich alles besser, schneller, zuverlässiger, es braucht weniger Strom, kostet nix und bringt den Weltfrieden. Glauben die Jünger die solchen quark ablassen eigentlich was sie sagen?
Man ist kein DAU wenn man Windows auf dem Desktop benutzt. Man hat sich einfach nur dafür entschieden das ein Betriessystem kein Selbstzweck sein kann. Es kann sich ja mal jeder Linux Benutzer überlegen wieviel Zeit er in das System gesteckt hat, und steckt wenn es an upgrades geht. Wieviele Stunden googlen und fixes auf gut glück ausprobieren bis es dann, vielleicht, endlich mal geht.
Ich bevorzuge es wenn die Basis meines Systems einfach funktioniert damit ich das System benutzen kann....
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