Ein oft genanntes Argument gegen einen Linux Port ist ja der geringe Marktanteil, soweit so gut. Falsch ist dieses Argument per se auch nicht, allerdings gilt das meiner Meinung nach nur im Zusammenhang "kurzfristig das große Geld" zu machen, denn da hat Linux für die Hersteller wirklich kaum Potential. Newell sieht das ganze aber anscheinend auf eine längere Zeit und hier könnte sich tatsächlich ein Multiplikatoreffekt einstellen, will heißen: durch kontinuierliche Ports erst die Verbreitung befeuern um sich eine rentable Kundenbasis zu schaffen. Das kann aber u.U. lange dauern und dazu fehlt wohl einigen die Geduld.
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Das unternehmerische Denken von Gabe gefällt mir sehr. Ließt man aus jedem Satz herraus z.B. wo er davon redet die teuersten Leute ein zukaufen während die meisten auf günstige Arbeiter gesetzt haben.
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Da ist sich aber leider Linux selbst im Weg. Das geht schon damit los dass es zig verschiedene Distributionen gibt. Und die wenigsten sind wirklich anwenderfreundlich. Es hat seinen Grund wieso Linux nur einen so geringen Marktanteil auf dem Desktop hat.
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Tiles schrieb:
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> Da ist sich aber leider Linux selbst im Weg. Das geht schon damit los dass
> es zig verschiedene Distributionen gibt. Und die wenigsten sind wirklich
> anwenderfreundlich. Es hat seinen Grund wieso Linux nur einen so geringen
> Marktanteil auf dem Desktop hat.
Richtig!
Weil alle Daus glauben mit einem Debian oder Suse Enterprise Server ganz cool auf dem Desktop rumsurfen zu können!
Es gibt Mint und Zorin-OS! Leichter geht es nicht!
Aber neeeehhhh: Es muss ja ein Server-System installiert sein, damit die Eier größer erscheinen als sie sind! Kerle halt ....
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Zumal die wenigsten Spieleentwickler ihren Sourcecode gerne der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen wollen. Da in Linux ja jeder, der was auch sich hält seinen eigenen Kernel kompiliert ist das nicht so einfach mit Binaries ausliefern...
Und ich bin noch keiner Linuxdistribution begegnet, die auch nur annähernd so benutzerfreundlich und stabil ist, wie Windows 7. Häufig wird man mit kryptischen Fehlermeldungen überschüttet und darf dann magische Zeilen ins Terminal eingeben und wenn man sich vertippt, ist das System hinüber :P
Linux ist eigentlich ein Betriebssystem von Entwicklern für Entwicklern... Für systemnahe Programmierung und Ansteuerung von Hardware bietet es angenehme Schnittstellen, aber für Normalnutzer ist es eher nicht geeignet.
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Dann schau dir Mint oder Zorin-OS mal an!
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> Da in Linux ja jeder, der was auch sich hält seinen eigenen Kernel kompiliert ist das nicht so einfach mit Binaries ausliefern...
Da war vor 10 Jahren so, heute kompiliert man nur wenn man muss.
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azeu schrieb:
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> > Da in Linux ja jeder, der was auch sich hält seinen eigenen Kernel
> kompiliert ist das nicht so einfach mit Binaries ausliefern...
>
> Da war vor 10 Jahren so, heute kompiliert man nur wenn man muss.
Ja, und es ist bestimmt tooootaaaaaal selten, dass man kompilieren muss.
Heißt das denn, dass man das früher auch gemacht hat, wenn man es nicht muss? Wieso machte man das dann?
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Gegen Linux …
Als Betriebssystem ein typisches Sammelsurium das nicht mal einen vollständigen Treibersupport für sowas häufiges wie ein MacBook Pro hat - ergo nicht installationswürdig :)
Für Linux/Open Source …
China, Indien, Pakistan und Bangladesh werden wahrscheinlich keine Infrastruktur für Windows aufbauen - die Zukunft ist Open-Source (hoffentlich was moderneres als das alte Linux-Gerappel)
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DerSucher schrieb:
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> Dann schau dir Mint oder Zorin-OS mal an!
Mag sein.....Aber der "Normal" User will sich so wenig wie möglich mit dem PC auseinandersetzen und dabei die grösstmögliche Kompatiblität haben ! Deshalb ist WIN 7 so stark verbreitet und ich denke das wird in nächster Zeit auch so bleiben.
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Tiles schrieb:
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> Da ist sich aber leider Linux selbst im Weg. Das geht schon damit los dass
> es zig verschiedene Distributionen gibt. Und die wenigsten sind wirklich
> anwenderfreundlich. Es hat seinen Grund wieso Linux nur einen so geringen
> Marktanteil auf dem Desktop hat.
Wieder das übliche Gebulber von Leuten die selbst nie Linux installiert haben und permanent unreflektiert irgendwelchen Kram wiederkauen den sie mal irgendwo gelesen haben.
Echt schlimm mit diesen Distributionen, wo es am Ende sowieso nur 5 sind die den Markt fast zu 100% abdecken. Kann mir doch pups egal sein ob es von Ubuntu ein KDE Ableger gibt. Ist am Ende das selbe. Lustig wie echt Leute glauben es gäbe Programme die nur auf bestimmten Distributionen laufen. :D Abhängigkeiten und sowas kann man ja nicht nachinstallieren...
Als ich vor 2 Jahren mit Ubuntu angefangen habe kann ich ich auch nicht erinnern auch nur einmal das Terminal gebraucht zu haben. OMG wie kompliziert dieses Linux doch ist. Da ist in windows natürlich alles viel einfacher.
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> Heißt das denn, dass man das früher auch gemacht hat, wenn man es nicht muss?
Früher musste man leider oft, weil die eigene Hardware nicht erkannt wurde aufgrund fehlender Treiber. Ich kann mich noch an meine SuSE-Zeit erinnern, wo ich bei jeder neuen Version erstmal den Kernel neu kompilieren musste, damit ich (wieder) Sound hatte. Das ist aber zum Glück schon lange her.
> Wieso machte man das dann?
s.o.
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vor allem _kann_ linux überhaupt komplette abhängigkeitsstrukturen mitinstallieren.
"sudo apt-get/equo/... $programmname" und schon hab ich zB nicht nur nen mediaplayer meiner wahl (weil vorinstalliert ist eh einer), sondern auch alle aktuellen codecs.
ich nutze linux seit jahren als produktivsystem und finde gerade das aktuelle gnome absolut hervorragend. (das ist natürlich sehr geschmackssache, aber ich mag zum beispiel die gute
integration von chat und die übersicht mit allen fenstern sehr gerne.)
und das letzte mal, dass ich etwas selbst kompiliert habe ist sicher schon drei, vier jahre her, mindestens. grade bei ubuntu gibts überhaupt keinen grund das je zu tun. ich benutze sabayon, da brauche ich es auch nicht, wenngleich ich könnte.
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Heute ist das Kompilieren vorbei. Habe auch keine Probleme (ausser selber verursacht) mit Treibern oder sonnst etwas. Auf meinen Pc's läuft LinuxMint 13 mit Cinnammon, das ist einfach der absolute Hammer als Betriebsystem.
Was nicht gut ist ist das einige Hardware und Softwarehersteller es nicht für nötig halten Linux zu unterstützen, und nur deshalb ist es nicht weit verbreitet.
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Bibbl schrieb:
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> azeu schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> Wieso machte man das dann?
Weil man es kann ;)
Ich kompiliere eigentlich nur wenn ich irgendwelche alpha-/beta-Versionen mit neuen Features testen möchte, die noch nicht paketiert wurden. Jaja, die Ungeduld...
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Naja, kommt halt immer drauf an was man mit dem System machen will...
Ich habe auch mit eine Debian System angefangen, weil ich mich einfach tiefer in bestimmte Materien einarbeiten wollte, ganz bewusst. Mir war klar das einige Dinge nicht gehen würden, aber ich fand das dies der beste weg ist um Dinge zu lernen. Dinge gehen kaputt und man muss sie wieder reparieren. Wenn man es dann kann ist es halt nervig. Der zeit nutze ich auch einen Linux Mint Desktop, vorher mal Ubuntu. Das geht einfach, aber man kann immer noch sehr komfortable Dinge an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Auf meinen anderen Rechner, die andere Anwendungsfälle haben laufen auch andere *NIX Derivate.
Ich denke mal wenn sich Valve auf 3 Große Distros konzentriert kann das sehr gut klappen. Sagen wir mal Ubunu, Fedora, Suse. Mint leitet sich ja von Ubuntu ab, all zu groß sollten hier die Anpassungen auch nicht sein.
TheLynx
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.12 22:32 durch TheLynx.
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Das ist doch eine Lüge. Ich habe Ubuntu und Mint ausprobiert und bin jeweils an verschiedenen Stellen hängen geblieben.
Mint hat bei mir zum Beispiel an verschiedenen Stellen des Betriebssystems englische Menüs präsentiert obwohl alle Sprachpakete und Abhängigkeiten installiert waren. Ubuntu hat bei mir völlig rumgezickt als ich mein Netbook per HDMI an den LCD angeschlossen habe. Wozu stelle ich den "Primären Monitor" aufs Notebook, wenn Ubuntu die Anwendungen sowieso dort anzeigt wo es gerade Lust dazu hat.
Davon abgesehen laufen weder Cinnamon, XFCE, LXDE, Unity oder Gnome genauso smooth wie Windows 7 es tut. Nur Enlightment und Fluxbox waren überhaupt vernünftig nutzbar.
DerSucher schrieb:
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> Tiles schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Da ist sich aber leider Linux selbst im Weg. Das geht schon damit los
> dass
> > es zig verschiedene Distributionen gibt. Und die wenigsten sind wirklich
> > anwenderfreundlich. Es hat seinen Grund wieso Linux nur einen so
> geringen
> > Marktanteil auf dem Desktop hat.
>
> Richtig!
> Weil alle Daus glauben mit einem Debian oder Suse Enterprise Server ganz
> cool auf dem Desktop rumsurfen zu können!
> Es gibt Mint und Zorin-OS! Leichter geht es nicht!
> Aber neeeehhhh: Es muss ja ein Server-System installiert sein, damit die
> Eier größer erscheinen als sie sind! Kerle halt ....
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.12 22:38 durch Wunderlich.
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TheLynx schrieb:
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> Naja, kommt halt immer drauf an was man mit dem System machen will...
>
> Ich habe auch mit eine Debian System angefangen, weil ich mich einfach
> tiefer in bestimmte Materien einarbeiten wollte, ganz bewusst. Mir war klar
> das einige Dinge nicht gehen würden, aber ich fand das dies der beste weg
> ist um Dinge zu lernen. Dinge gehen kaputt und man muss sie wieder
> reparieren. Wenn man es dann kann ist es halt nervig. Der zeit nutze ich
> auch einen Linux Mint Desktop, vorher mal Ubuntu. Das geht einfach, aber
> man kann immer noch sehr komfortable Dinge an die eigenen Bedürfnisse
> anpassen.
>
> Auf meinen anderen Rechner, die andere Anwendungsfälle haben laufen auch
> andere *NIX Derivate.
>
> Ich denke mal wenn sich Valve auf 3 Große Distros konzentriert kann das
> sehr gut klappen. Sagen wir mal Ubunu, Fedora, Suse. Mint leitet sich ja
> von Ubuntu ab, all zu groß sollten hier die Anpassungen auch nicht sein.
>
> TheLynx
Völlig egal worauf sie sich konzentrieren. Ubuntu hat nix spezfisches was keine andere Distro nicht hat oder nicht einfach als Paket nachinstallieren kann. Das Ding wird einfach von anderen Distros gepackeged und fertig. Die ganzen Distros sind nix anderes als ein Haufen Pakete braucht ein Programm welche läd man sie halt vorgepackt für die Distro runter.
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Wunderlich schrieb:
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> Davon abgesehen laufen weder Cinnamon, XFCE, LXDE, Unity oder Gnome genauso
> smooth wie Windows 7 es tut. Nur Enlightment und Fluxbox waren überhaupt
> vernünftig nutzbar.
Und KDE? Fragt jemand der seit 1.0 KDE User ist und auch von allen, die er zu Linux mit KDE umstellen durfte, nie Klagen gehört hat.
Von welchem Hardware Jahrhundert redest du? :-D
Alles von wo ich Linux & KDE her kenne, hinkt dem aktuellen HW Stand deutlich nach und ist dennoch flüssig benutzbar.
Meine Distris: Aptosid (also Debian Sid) und Mandriva und Mageia.
MfG vom glücklichen Linuxer
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Bibbl schrieb:
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> azeu schrieb:
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> -----
> > > Da in Linux ja jeder, der was auch sich hält seinen eigenen Kernel
> > kompiliert ist das nicht so einfach mit Binaries ausliefern...
> >
> > Da war vor 10 Jahren so, heute kompiliert man nur wenn man muss.
>
> Ja, und es ist bestimmt tooootaaaaaal selten, dass man kompilieren muss.
> Heißt das denn, dass man das früher auch gemacht hat, wenn man es nicht
> muss? Wieso machte man das dann?
OMG kompilieren- Wie geht das? Was ist das? HIIILFE!!!
...
Manche Windowsler haben echt Probleme "gcc make" (7 Buchstaben 1 Whitespace) einzugeben ;-)
Außerdem habe ich auf meinem Ubuntu noch nie etwas kompiliert. Alles gibt es als Binärpaket.
Vielleicht wird das mit gentoo verwechselt wo man absichtlich möglichst viel kompiliert um individuel den Quellcode anpassen zu können
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