Warum ist das ethischer OpenSource zu verwenden? Sterben durch Microsoft nun schon Menschen oder werden Kinderprogrammierer äh Sklaven eingesetzt für DirectX?
Sorry aber diese Aussage ist bescheuert.
Nebenbei ich glaube so klein ist der Markt für Linuxspiele gar nicht jedenfalls nicht mehr. Da sollten viele Firmen ihre Einschätzung mal dringend ändern.
SchwarzerSchlumpf schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Nebenbei ich glaube so klein ist der Markt für Linuxspiele gar nicht
> jedenfalls nicht mehr. Da sollten viele Firmen ihre Einschätzung mal
> dringend ändern.
Glaubst Du, genau. Die werden sich sicherlich die Zahlen im Bereich Linux-Endnutzer-Desktopsysteme reinziehen und entsprechend handeln. Ist der Markt in diesem Segment zu klein, gibt es keine Portierung für Desktop-Linux. Und da 99% (oder mehr) der Spiele nicht für Linux portiert werden, spricht das allein schon gegen deine These.
Das hat nichts damit zu tun, dass ich Linux und die User nicht mag oder gar eine sonstige negative Meinung habe. Das soll einfach nur bedeuten, dass gewinnorientierte Unternehmen einfach so handeln und nur solche Produkte auf den Markt bringen, die auch Gewinn abwerfen. Man kann daher davon ausgehen, dass eine Portierung auf Linux mehr Kosten verursachen würde, als Gewinn dadurch erwirtschaftet wird.
Burny
SchwarzerSchlumpf schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Warum ist das ethischer OpenSource zu verwenden? Sterben durch Microsoft
> nun schon Menschen oder werden Kinderprogrammierer äh Sklaven eingesetzt
> für DirectX?
Ethik beschränkt sich nicht nur auf Sklaverei. Vielleicht wäre ein Grundkurs in Philosophie hilfreich.
Burny schrieb:
>Und da 99% (oder mehr) der Spiele nicht für Linux portiert
> werden, spricht das allein schon gegen deine These.
Und da spricht gegen Deine These, dass Du die 99%+ aus der Luft gegriffen hast. Bei den großen Mainstream-Anbietern magst Du recht haben, bei kleineren Spiele-Software-Schmieden ist der Linux-Support inzwischen Standard: World of Goo, Aquaria, neuere Spiele von Frictional Games und etliche Low-Budget-Produktionen (nicht OpenSource!) sind da zu nennen.
Grüße!
oldmcdonald schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und da spricht gegen Deine These, dass Du die 99%+ aus der Luft gegriffen
> hast. Bei den großen Mainstream-Anbietern magst Du recht haben, bei
> kleineren Spiele-Software-Schmieden ist der Linux-Support inzwischen
> Standard: World of Goo, Aquaria, neuere Spiele von Frictional Games und
> etliche Low-Budget-Produktionen (nicht OpenSource!) sind da zu nennen.
>
> Grüße!
Natürlich rede ich von Mainstream-Anbietern, denn die Masse macht nunmal das Geld und nicht die kleinen und mittelgroßen Klitschen.
EA, Ubisoft, Atari, Sega usw. sind nunmal jene Vermarkter, die das Gros an Geld durch den Spieleverkauf einstreichen und unter den vermarkteten und vertriebenen Spielen wirst Du fast keinen einzigen Linux-Port finden. Die legen los, sollte der Absatz den Mehraufwand rechtfertigen. Das tun sie nicht, also lohnt es sich wohl nicht. Milchmädchenrechnung at its best, aber es ist nunmal ein Fakt.
Sollte es durch Linux-Ports oder reine Linuxspiele im Mainstreambereich Gewinne en Masse hageln, werden die das auch sicherlich tun. Nur kann man darauf noch sehr lang warten.
Burny
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.10 12:14 durch Burny.
Es ist sogar ein wenig düsterer: Teilweise werden opensouce Engines verwendet, die bereits unter Linux laufen - anscheinend ist sogar der Support zu "teuer".
ode schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Es ist sogar ein wenig düsterer: Teilweise werden opensouce Engines
> verwendet, die bereits unter Linux laufen - anscheinend ist sogar der
> Support zu "teuer".
Jo ist auch so. Ein Mitarbeiter kostet allein 1500 Euro im Monat aufwärts. Das musst du erst einmal erwirtschaften mit Linuxsupport. Wer kauft sich denn privat Linuxsupport?
Da beißt sich die Katze mal wieder selbst in den Schwanz (tun das nicht eigentlich nur Hunde?). Linux portierung lohnt nicht weils keine Linuxspieler gibt. Es gibt keine Linuxspieler weils keine Spiele für Linux gibt. Ein Teufelskreis.
Würden sagen wir ca. 70% der Spiele auf Linux laufen, würden sich viele Spieler von Windoof trennen. Dann wär auch ein Markt da für Linuxspiele.
Was ich nur nicht verstehe ist warum nicht mehr OpenGL eingesetzt wird. Dann würe die portierung quasi nix kosten und alle hätten spaß.
Alle außer M$ aber die haben imho auch keinen Spaß verdient :D
SchwarzerSchlumpf schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Warum ist das ethischer OpenSource zu verwenden? Sterben durch Microsoft
> nun schon Menschen oder werden Kinderprogrammierer äh Sklaven eingesetzt
> für DirectX?
>
> Sorry aber diese Aussage ist bescheuert.
Nein, Deine Aussage ist bescheuert. Im Artikel steht, dass OpenGL-Nutzung ethischer sei, aber OpenGL ist schlicht ein Set von Spezifizierenen und kein Open-Source-Programm.
OpenGL-Implementierungen können frei (Mesa) oder Closed Source (z.B. NVidias Treiber) sein. OpenGL selbst hat aber nichts mit Open Source zu tun.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.10 12:32 durch KAMiKAZOW.
sowas verstehen halt so low-iqs wie burny nicht...die gleichen sitzten halt auch bei den großen spieleschmieden...was will man da schon machen..
Burny schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Man kann daher davon
> ausgehen, dass eine Portierung auf Linux mehr Kosten verursachen würde, als
> Gewinn dadurch erwirtschaftet wird.
>
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei einer Portierung auf WebOS anders aussieht.

thenktor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei einer Portierung auf WebOS
> anders aussieht.
Man kann davon ausgehen, dass Spiele die auf WebOS und Android portiert werden, eine höhere Käuferschicht haben, als Spiele, die für Linux-Desktop portiert werden. Sieht man sich momentan den Appstore für das iPhone an, findet man da ziemlich viele Spiele, mal größer mal kleiner im Umfang, und Apple erwirtschaftet damit nicht unbedingt wenig Geld. Das gleiche Ziel haben Palm und Google ebenfalls. Die möglichen Erlöse durch den Spielevertrieb für eben jene Geräte ist nicht gering, im Gegensatz zu den Erlösen, die man mit Spielen für den Linux-Desktop erwirtschaften kann.
Am häufigsten findet man Linux nun mal auf Servern, im Embedded-Bereich und auf Smartphones. Im Vergleich zu den drei erstgenannten Bereichen, fällt der Desktopbereich ziemlich mager aus und das wissen Publisher und Entwickler von Spielen nunmal auch, da es ja auch kein wirkliches Geheimnis ist.
Burny
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.10 13:29 durch Burny.
ficken schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Würden sagen wir ca. 70% der Spiele auf Linux laufen, würden sich viele
> Spieler von Windoof trennen. Dann wär auch ein Markt da für Linuxspiele.
Würde, würde, würde...
Lernt endlich mal die Realität zu akzeptieren.
bla schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> sowas verstehen halt so low-iqs wie burny nicht...die gleichen sitzten halt
> auch bei den großen spieleschmieden...was will man da schon machen..
Wie süß, Linuxboys die wieder weinen weil sie keiner beachtet. ^^
bla schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> sowas verstehen halt so low-iqs wie burny nicht...die gleichen sitzten halt
> auch bei den großen spieleschmieden...was will man da schon machen..
Goldig. Beiträge nicht aufnehmen können, mit Ach und Krach einen dämlichen Einzeiler aus dem Hirn pressen aber anderen an den Karren fahren wollen. Du hast überhaupt keine Ahnung, aber davon zumindest eine Menge. Geh bügeln.
Burny
selber schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>
> Lernt endlich mal die Realität zu akzeptieren.
Filmzitat:
"Welche Realität? Deine oder meine?"
Sehr schön, wenn so uralte Klischees immer noch funktionieren :-P
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa für ein via Youtube eingebettetes ZDF-Video als Verbreiter haftet. Geklagt hat ein umstrittener Arzt aus München, der zuvor erfolgreich gegen den Bericht der ZDF-Sendung Wiso vorgegangen war.
Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.