Das sind für mich absolute No-goes! Geolocation...tz. Habe gestern Epiphany getestet vom neuen Ubuntu und was soll ich sagen? Man kann nicht mal die History löschen! Naja, vielleicht schon, aber ich als potenzieller Nutzes finde keinen Hinweis darauf, wie das gehen soll.
Auch das neue KDE glänzt mit Geolocation und ist somit auch nicht nutzbar. Da bleibt wohl nur Xfce, und eventuell mal LXDE.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, was in den Entwicklern vor sich geht. Na, vielleicht liegt es an mir, aber ich will einfach nicht, das mein PC eine History für alles anlegt, was ich am PC mache. Geolocation... aw, hat das leiden denn nie ein Ende?
Mit dem falschen Fuß aufgestanden, oder wolltest du einfach nur deine Frust hier auslassen?
Falls es dir nicht klar sein sollte... man muss die Geolocation ja nicht verwenden. Wenn dir weder KDE noch Gnome zusagen sollten, dann verwende doch einfach eines der leichgewichtigen Oberflächen, und lass die Entwickler und User KDE bzw. Gnome verwenden.
Aber hauptsache etwas genörgelt.
Hey, wenn "sie" schon hinter ihm her sind, musst du nicht auch noch draufhacken! Klar?
Klar ist, dass weitergehackt wird. So, oder so!
Tschüss!
Ja, sehr witzig. -.-
Es ist spätestens seit Google klar, das man mit Daten Geld verdienen kann. Es auch klar, das Daten, von denen man nicht vorhat sie einer weiteren Person zu geben, besser gar nicht erst erstellt, was der effektivste Datenschutz ist. Was mit "Sie" als beleidigender Scherz und Übertreibung gemeint war, ist somit durchaus nicht unangebracht, da "Sie" praktisch jeder ist, der Geld haben will bzw. solche Daten verkaufen kann oder selbst gebrauchen.
Was meinst du wieviel Geld ich damit verdienen kann, wenn ich weiß, wo du grad bist? Boah, Google würde sich die Hände danach lecken, wenn sie rausbekämen an welchem Knoten du im Netz hängst!
10 Cent von mir!!!!
Hmm? Geh vom niedrigsten Betrag aus und nehme das mal Zehntausen, da Gnome und Co. nicht nur von mir (nja, jetzt nicht mehr) sondern von vielen Linuxusern verwendet wird (wie viele sind es bei Ubuntu?).
Ja, Goolge verdient auch mit Standortdaten sein Geld, da die Werbetreibenden diese Informationen zu schätzen wissen. Es gibt aber noch unzählige andere Szenarien, wo Geld für die Daten fließen kann ohne das Werbung im Spiel ist.
Linuxerus schrieb:
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> Es auch klar, das
> Daten, von denen man nicht vorhat sie einer
> weiteren Person zu geben, besser gar nicht erst
> erstellt, was der effektivste Datenschutz ist.
Dann erstelle sie halt nicht. Es zwingt dich keiner.
LibChamplain ist zunächst einmal nur ein Karten-Widget. Die GeoLokalisierung erfolgt über GeoClue (ein fd.o Projekt). Dieses wiederrum kann verschiedene Quellen zur Positionsbestimmung nutzen. Diese Quellen musst du zur Verfügung stellen (indem du eigenverantwortlich deine Addresse angibst, einen GPS Empfänger anschließt etc). Hellsehen kann das Programm nicht.
Die einzige Quelle, die bei vernetzten Rechnern praktisch immer zur Verfügung steht, ist die IP Adresse, die in einigen Fällen auf eine Position (oder einen Bereich) gemappt werden kann. Diese Daten werden aber nicht neu erzeugt, sondern sind eh schon da. Ob sie jetzt visualisiert werden oder nicht macht hinsichtlich der Privatsphäre keinen Unterschied mehr (es sei denn, du bist Anhänger der Security-by-Obscurity Fraktion).
Mich erschreckt manchmal auch, was mit GeoLokalisierung teilweise möglich ist (siehe z.B. http://berndth.blogspot.com/2009/05/geo-tagging.html). Das Karten-Widget ist aber nicht der Verursacher, sondern nur der Überbringer der Nachricht.
Und was juckt MICH das? Hässliche Plakate muss ich mir eh angucken, egal ob die Werbung darauf zu mir passt oder nicht. Und im Internet lasse ich mich ohnehin nicht mit Werbung belasten. Wegen mir können die sich auch täglich ne Email schicken lassen, was ich zum Essen hatte. Ich weiß nicht, was sich da immer alle so drüber aufregen. Wenn einer durch die Fußgängerzone läuft und heimlich guckt, was die Leute für Zigaretten rauchen würde auch keiner rumheulen, dass das Ende der Welt nah ist.
Stört es dich nicht einmal ein bisschen, das jemand anderes mit etwas das du "erstellst" Geld verdienen kann? Dich nicht fragt und schon gar nicht etwas von dem Geld sehen lässt? Noch nicht einmal ein: "Danke ihr Tausenden von Schafen, die mich (Google oder wer auch immer) reich machten?".
Vielleicht bist du ja bald schon Arbeitslos, ist doch "Wurst" wenn sich andere an dir eine goldene Nase verdienen, während du dann evtl. am Hungertuch nagst, um ein Beispiel zu nennen.
Was erstelle ich denn?!
Einen scheiß erstelle ich. Ich hab ne IP. Ich weiß nicht, wieviel aufwand du damit hast aber ich brauch nur den Computer einzuschalten.
Ist ja nun nicht so, dass Google meine erstellten Arbeitsdokumente abgreift und gewinnbringend verkauft. Sie verdienen nur Geld damit, dass ich ihre Dienste (z.B. Suchmaschine) benutze. Gott wie unfair! Verbrennt die Schweine!
>Mich erschreckt manchmal auch, was mit GeoLokalisierung teilweise möglich ist (siehe z.B. [berndth.blogspot.com]). Das Karten-Widget ist aber nicht der Verursacher, sondern nur der Überbringer der Nachricht.
Danke für die Aufklärung. Ich möchte aber auch nicht durch das Widget, so zusagen, dem "Übel" eine Legitimation geben. Klar, ist jetzt eher philosophisch, aber so bin ich eben.
Randnotiz: Ich bin auch viel zu faul, solche Dinge jedes mal zu Deinstallieren, wenn ich ein System neu aufsetze.
Nein, Google könnte niemals irgendwie, irgendwelche Dokumente interessieren!... moment, Googledocs anyone? (http://www.google.com/google-d-s/tour1.html)
Goolge verdient damit Geld, basta! Die stellen da nicht einen Dienst zu Verfügung, der (Hardware, Strom, etc.) Geld kostet, weil es schön macht, oder so. Das ist ein Geschäftsmodell.
Linuxerus schrieb:
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> Ich möchte aber auch
> nicht durch das Widget, so zusagen, dem "Übel"
> eine Legitimation geben. Klar, ist jetzt eher
> philosophisch, aber so bin ich eben.
Du möchtest also den Überbringer der Nachricht an den Galgen bringen. Naja, jeder so, wie ers mag.
LibChamplain ist ab 2.28 eine "blessed dependancy" von Gnome. Es ist also nicht Teil von Gnome, sondern Gnome-Applikationen können es benutzen, ohne selbst eine Kopie mitliefern zu müssen. Nicht mehr und nicht weniger bedeutet diese Nachricht.
Linuxerus schrieb:
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> Nein, Google könnte niemals irgendwie,
> irgendwelche Dokumente interessieren!
Sehr interessant. Hat aber absolut garnichts mit dem Artikel zu tun.
Du liest die Threads in denen du Postest in der Regel nicht. Nehme ich an.
Paul Gruber schrieb:
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> Du liest die Threads in denen du Postest in der
> Regel nicht. Nehme ich an.
Ich lese sie nicht nur, ich verstehe sie sogar. Bitte letztern Punkt in Zukunft nicht vergessen.
Himmerlarschundzwirn hat ja man sowas von recht.
ansonsten müsst ihr ja nicht auf google.de gehn oder sonstige dienste verwenden.
dumm, dumm....
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