Leider stelle ich immer wieder fest das der Nautilus ne lahme krücke ist wenn man grosse Verzeichnisse durchforstet und das obwohl der recht viel reserve für seine Thumbnails hat. Fazit ist bei Verzeichnissen mit 20000 Dateien kann man Nautilus knicken zumindest so wie er von Ubuntu konfiguriert ist.
Was muss ich machen damit Nautilus so flott läuft wie der Explorer von Win7?
Inquisitor schrieb:
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> Was muss ich machen damit Nautilus so flott läuft wie der Explorer von
> Win7?
Ihn sehr schnell abstürzen lassen...
Man mag ja vorbehalte gegen die Software aus Redmond haben, hab ich auch aber der Explorer ist mir bisher noch kein einziges mal abgestürzt. Nun leider hilft dein Beitrag auch nicht Nautilus performanter laufen zu lassen. Ich hab schon mit dem gedanken gespielt KDE zu benutzen aber Kubuntu ist ja noch schäbiger eingestellt als Gnome, kann man auch auf vielen Seiten lesen das dem so ist.
Besonders schlimm ist es bei Nautilus wenn man sich erdreistet in einem Ordner mit vielen Dateien auch noch welche mittels STRG+Linksklick auf die Datei makieren zu wollen. Wäre für konstruktive hilfe dankbar.
Inquisitor schrieb:
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> Man mag ja vorbehalte gegen die Software aus Redmond haben, hab ich auch
> aber der Explorer ist mir bisher noch kein einziges mal abgestürzt. Nun
> leider hilft dein Beitrag auch nicht Nautilus performanter laufen zu
> lassen. Ich hab schon mit dem gedanken gespielt KDE zu benutzen aber
> Kubuntu ist ja noch schäbiger eingestellt als Gnome, kann man auch auf
> vielen Seiten lesen das dem so ist.
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> Besonders schlimm ist es bei Nautilus wenn man sich erdreistet in einem
> Ordner mit vielen Dateien auch noch welche mittels STRG+Linksklick auf die
> Datei makieren zu wollen. Wäre für konstruktive hilfe dankbar.
Schonmal was von Shell gehört?
Hab ich in der tat du schon mal davon gehört das man in der Shell keine Thumbnails für Dateien hat und es somit schwer fällt eine große Bildsammlung zu sortieren?
Man kann Nautilus ersetzen:
http://penguininside.blogspot.com/2009/08/top-10-gnome-performance-tweaks.html
Danke Bart ich werde Nautilus mal Testweise ersetzen. @rm: Interessant ist auch die Nautilus Einstellung directory_limit:
>The purpose of this is to avoid unintentionally blowing the heap and killing Nautilus on massive folders.
Man scheint sich der Problematik also durchaus bewusst zu sein!
Das ganze hat mitunter auch einen technischen Hintergrund (den Windows 7 durchaus auch hat). Ein Verzeichnis muss in einer Dateistruktur rekursiv durchsucht werden. Rekursive Suchen haben aber den Nachteil das sich der Stack (ein Speicherbereich des Arbeitsspeichers) schnell füllen kann. Wenn das ganze dann noch gepaart wird mit einer linearen Liste auf dem Heap (ebenfalls ein Speicherbereich auf dem Arbeitsspeicher) um dynamisch auf Dateien reagieren zu können ist man schnell bei spürbaren Verzögerungen. Das ganze lässt sich auch leicht reproduzieren: Erstelle 100.000 einzelne Dateien (ohne Inhalt) - du wirst in diesem Verzeichnis trotzdem ewig auf das Ergebnis warten müssen. Das muss Windows durchaus auch. Das einzige wo Windows wahrscheinlich besser ist - ist die Thumbnail-Generierung. Diese wird jedoch als Datei abgelegt - was ja Nautilus nicht will.
Danke für die Erläuterungen aber Nautilus legt Thumbnails an in $HOME/.thumbnails/ (Derzeitig bei mir: 2.351 Objekte der Gesamtgröße 63,0 MB) Natürlich hast du recht das es auch unter Windows dauert bis man ein großes Verzeichnis nutzen kann der Explorer fühlt sich aber schneller an.
rm -rf schrieb:
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> Inquisitor schrieb:
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> > Man mag ja vorbehalte gegen die Software aus Redmond haben, hab ich auch
> > aber der Explorer ist mir bisher noch kein einziges mal abgestürzt. Nun
> > leider hilft dein Beitrag auch nicht Nautilus performanter laufen zu
> > lassen. Ich hab schon mit dem gedanken gespielt KDE zu benutzen aber
> > Kubuntu ist ja noch schäbiger eingestellt als Gnome, kann man auch auf
> > vielen Seiten lesen das dem so ist.
> >
> > Besonders schlimm ist es bei Nautilus wenn man sich erdreistet in einem
> > Ordner mit vielen Dateien auch noch welche mittels STRG+Linksklick auf
> die
> > Datei makieren zu wollen. Wäre für konstruktive hilfe dankbar.
>
> Schonmal was von Shell gehört?
mit solchen Antworten zeigt sich der wahre Prophi... alle Achtung...
Windows (hier NTFS) ist eben technisch weiter. Bei den Bildern kann NTFS z.B. die Thumbs in sog. "alternate data streams" in der Datei selber speichern und muss nicht ständig irgendwoanders in 'nem cache nachschauen.
beste Grüße
Ich denke es bedarf einer kleinen Anmerkung um die Situation zu präzisieren. Das Verzeichnisse mit viel Inhalt einige Zeit brauchen damit sie vollständig und mit Vorschaubildern angezeigt werden sollte sich von selbst verstehen. Mir geht es primär darum das das Scrollen in großen Verzeichnissen mit Nautilus weitaus träger vonstatten geht als mit dem Explorer, auch habe ich bemerkt das Nautilus öfter mal stottert während des scrollens am häufigstem bemerkt man dies wenn man in einen Bereich scrollt der vorher nicht angezeigt wurde (in eine neue page sozusagen und das trotz vorhandener Thumbnails).
Das Windows die Thumbnails in ADS versteckt wäre mir Neu Windows benutzt eine Datei namens thumbs.db:
http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_thumbnail_cache
windows profi schrieb:
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> Windows (hier NTFS) ist eben technisch weiter. Bei den Bildern kann NTFS
> z.B. die Thumbs in sog. "alternate data streams" in der Datei selber
> speichern und muss nicht ständig irgendwoanders in 'nem cache nachschauen.
Selten so viel Schwachsinn in einem Post gelesen. Sorry, das musste mal gesagt werden.
Das NTFS das schlechteste Dateisystem von allen aktuell genutzten ist und fast an Altersschwäche eingeht bezweifelt nicht mal die erfahrene Windows Welt.
Der Explorer fühlt sich deutlich schneller an als Nautilus, keine Frage. Aber spätestens wenn man, wie ich, häufig tiefergehende Informationen über Dateien benötigt, bin ich froh das ich Nautilus habe.
Eine Information über z.B. eine Video Datei bringt mir im Explorer die Größe und grad noch mit welchem Programm es per default geöffnet wird.
Im Nautilus habe ich alles. Vom verwendeten Codec für Video- und Audio Teil über Frames/Sek bis zu den Bitraten.
Von Zugriffsrechten brauchen wir gar nicht reden die ich in Nautilus direkt in der Dateiinfo einstellen kann. Das könnte der Explorer mangles der Fähigkeiten von NTFS nicht mal wenn MS es wollte.
Das Nautilus nicht stur den ersten Frame eines Films zum Thumbnail macht wie der Explorer sei da noch nebenbei erwähnt. Auf die Explorer Thumbnails zu Filmen kann man getrost verzichten. Im Nautilus seh ich ein Thumbnail das tatsächlich etwas aus dem Inhalt des Films anzeigt.
Das alles relativiert die Geschwindigkeitsunterschiede erheblich.
All die nützlichen Informationen und Aktionen, die Nautilus bereit stellt lassen sich übrigens kpl. abschalten. Er ist dann genau so schnell wie der Explorer aber auch genau so einfallslos.
Wer ein paar Monate wirklich am PC arbeitet und dabei Nautilus nutzt kriegt nen Kotzreiz wenn er mal wieder an eine Win Maschine mit Explorer ran muss...
Ralf_ schrieb:
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> windows profi schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> Selten so viel Schwachsinn in einem Post gelesen. Sorry, das musste mal
> gesagt werden.
Dito.
> Das NTFS das schlechteste Dateisystem von allen aktuell genutzten ist und
> fast an Altersschwäche eingeht bezweifelt nicht mal die erfahrene Windows
> Welt.
Ach, nur das mit Win7/Server 2008 erst die letzte NTFS Version geliefert wird. Der Linux-Troll merkt halt nix davon weil man hier nicht frickeln muß damit es weiter läuft wie gehabt.
> Aber spätestens wenn man, wie ich, häufig tiefergehende Informationen über
> Dateien benötigt, bin ich froh das ich Nautilus habe.
> Eine Information über z.B. eine Video Datei bringt mir im Explorer die
> Größe und grad noch mit welchem Programm es per default geöffnet wird.
> Im Nautilus habe ich alles. Vom verwendeten Codec für Video- und Audio Teil
> über Frames/Sek bis zu den Bitraten.
> Von Zugriffsrechten brauchen wir gar nicht reden die ich in Nautilus direkt
> in der Dateiinfo einstellen kann. Das könnte der Explorer mangles der
Du hast vermutlich noch nie in die Eigenschaften einre Datei geschaut... Alles was Du hier für einen Stuß erzählst geht nämlich einwandfrei.
Es stimmt schon das der Nautilus von Haus aus mehr Infos anzeigen kann als der Explorer nur was bringt das wenn das arbeiten mit Nautilus langsamer vonstatten geht als mit dem Explorer?
Außerdem perfekt ist er auch in anderen Dingen nicht, zum Beispiel bei der Anzeige der Thumbnails:
Ich habe gerade ein Verzeichnis mit 10 .mov Files geöffnet Format h264 in HD (720p) bei dem erstem File wird kein Thumbnail angezeigt bei den weiteren 9 schon.
Hier ein Bild davon (musste zwei wegen Jugendschutz verschieben):
http://img694.imageshack.us/img694/4828/moviethumbs.png
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