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Richtig so, lieber Zeit lassen

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  1. Richtig so, lieber Zeit lassen

    Autor Himmerlarschundzwirn 05.11.09 - 08:11

    Damit das nicht so eine Pleite wird wie der Auftakt von KDE 4.

    Bin ja mal gespannt auf die 3.0

  2. Re: Richtig so, lieber Zeit lassen

    Autor Sturmflut 05.11.09 - 09:23

    Natürlich wird es keine größeren Probleme beim Umstieg auf GNOME 3 geben. Es wird ja im Vergleich zu 2.x kaum etwas geändert.

    KDE4 war quasi ein kompletter Re-Write.

  3. Re: Richtig so, lieber Zeit lassen

    Autor Ritter von NI 05.11.09 - 09:48

    Sturmflut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich wird es keine größeren Probleme beim Umstieg auf GNOME 3 geben.
    > Es wird ja im Vergleich zu 2.x kaum etwas geändert.
    Jain. Gnome hat das geschickter gemacht als KDE. Es hat sich viel "unter der Haube" geändert. Fast alle alten Libs wurden durch neue ersetzt, ohne das man es am Desktop unbedingt bemerkt hat.

    Gnome hat, im Gegensatz zu KDE, "im Hintergrund" die Grundlage für Gnome 3 geschaffen. Diese Basis muss sich auch seit Monaten im freien Feld bewähren und Fehler können gefunden und ausgemerzt werden, ohne dass die Anwender wirklich einen Nachteil dadurch hatten.

    KDE dagegen hat einen "harten" Schnitt gemacht. Mit KDE3.5 ein stabiles System über Bord geworfen ohne das daran noch großartig was gemacht wurde und den Usern etwas völlig unbrauchbares vorgesetzt.

    Es ist wortwörtlich oberflächlich gedacht, wenn man "Fortschritt" nur an dem definiert, was man "sieht".

    Von daher: dickes Lob an die Gnome Entwickler, shame on KDE. Die sind den einfachen Weg gegangen und haben den User sich selbst überlassen

  4. Re: Richtig so, lieber Zeit lassen

    Autor diQuark 05.11.09 - 11:23

    Also wenn sich bei Gnome wirklich etwas unter der Haube ändern soll, dann müsste sich Gtk verändern und auch das ist nicht der Fall, da die 3er Version keine Neuerungen bringen wird. Bei KDE4 hat sich die Oberfläche und das darunter geändert, bei Gnome noch nichtmal das darunter.

    Und das KDE die User sich selbst überlassen hat ist doch Quark, keinem wurde es verboten weiter KDE3 zu nutzen und distros wie opensuse haben dieses bis KDE 4.3 immer noch dabei gehabt.

    Man kann sich alles schönreden, die KDE 4.0 Versionen, genauso wie Gnomes und Gtks mangelnden Fortschritt.

  5. Re: Richtig so, lieber Zeit lassen

    Autor gargamehl 05.11.09 - 12:15

    diQuark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn sich bei Gnome wirklich etwas unter der Haube ändern soll, dann
    > müsste sich Gtk verändern und auch das ist nicht der Fall, da die 3er
    > Version keine Neuerungen bringen wird.

    Jede GTK+-Version bringt gewisse Neuerungen. Gerade erst wurden z.B. Client-side windows eingeführt. Und für GTK+ 3 sind z.B. CSS Theming, Xi2, Resolution Independence in Arbeit.

    > Bei KDE4 hat sich die Oberfläche und
    > das darunter geändert, bei Gnome noch nichtmal das darunter.

    Hmmm, mir fallen spontan ein: GIO statt GnomeVFS, GtkBuilder statt libglade, D-Bus statt Bonobo, PulseAudio statt esound, DeviceKit statt HAL, Integration von libgnome, libgnomeui, libgnomeprint Einzelfunktionalitäten in GTK+, etc. Und demnächst vielleicht GSettings statt GConf.

  6. Re: Richtig so, lieber Zeit lassen

    Autor Ritter von NI 05.11.09 - 12:28

    diQuark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei KDE4 hat sich die Oberfläche und
    > das darunter geändert, bei Gnome noch nichtmal das darunter.
    Falsch. Gnome hat sukzessive den Unterbau überarbeitet. Von den "alten" Libs ist im Moment eigentlich nur noch Bonobo übrig. Und wenn die Panels der Gnome Shell zum Opfer fallen würden bräuchte man Bonobo auch nicht mehr und damit hätte man ein komplett neues Gnome.

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