Was mich seit Unity und Gnome3 stark interessiert ist, welches Bild die Entwickler von dem gemeinen Nutzer haben.
Ich habe den Eindruck die denken, dass alle mittlerweile Tablets respektive Multitouch oder sonstwas für Touchdisplays nutzen weil genau für solche Anwendungsfälle sind die großen Knöpfe und Buttons gut - alles ist irgendwie Smartphony.
Nur weil alle kommerziellen auf dieser Schiene fahren heißt das nicht dass das für den Desktop auch das richtige ist. Mal sehen was die Windows nutzer machen wenn sie auf Windows 8 gezwungen werden.
Nicht umsonst ist Windows XP noch so weit verbreitet.
Ich bin zwar sicherlich nicht der Durchschnittsnutzer aber ich bin sehr froh dass es XFCE4 als vernünftige Alternative zu diesem sinnlosen Desktopgespiele noch gibt (KDE sicherlich auch aber das kenn ich eher nicht so).
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> Mal sehen was die Windows nutzer machen wenn sie auf Windows 8 gezwungen werden.
Nichts, da sie wissen das sie sowieso gezwungen sind Windows bzw MS-Office zu nutzen werden sich die meisten anpassen, vielleicht fluchend, aber sie werden sich zwangsweise anpassen.
Bei OpenSource gibt es diese Diktatoren weniger(z.Z. zähle ich 2), da wird gewechselt, und geflucht.
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lala1 schrieb:
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> Ich bin zwar sicherlich nicht der Durchschnittsnutzer aber ich bin sehr
> froh dass es XFCE4 als vernünftige Alternative zu diesem sinnlosen
> Desktopgespiele noch gibt (KDE sicherlich auch aber das kenn ich eher nicht
> so).
KDE ist auch nicht viel besser (seit Version 4) überall Funktionen weg gemacht und haufenweise komsiche Animationen... Mit XFCE fährt man schon recht gut, LXDE ist auch ganz nett....
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Für Gnome 3 wirst du definitiv eine Maus benötigen. Richtig produktiv wirst du aber erst, wenn du eine Tastatur hast. Gnome 3 kann man wohl eher als Tastaturorientiert bezeichnen.
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lala1 schrieb:
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> Was mich seit Unity und Gnome3 stark interessiert ist, welches Bild die
> Entwickler von dem gemeinen Nutzer haben.
unity richtet sich vor allem an einsteiger. dazu lehnt man den desktop stark an osx und windows 7 an. auf tablets dürfte man unity kaum bedienen können.
> Ich habe den Eindruck die denken, dass alle mittlerweile Tablets respektive
> Multitouch oder sonstwas für Touchdisplays nutzen weil genau für solche
> Anwendungsfälle sind die großen Knöpfe und Buttons gut - alles ist
> irgendwie Smartphony.
> Nur weil alle kommerziellen auf dieser Schiene fahren heißt das nicht dass
> das für den Desktop auch das richtige ist. Mal sehen was die Windows nutzer
> machen wenn sie auf Windows 8 gezwungen werden.
> Nicht umsonst ist Windows XP noch so weit verbreitet.
> Ich bin zwar sicherlich nicht der Durchschnittsnutzer aber ich bin sehr
> froh dass es XFCE4 als vernünftige Alternative zu diesem sinnlosen
> Desktopgespiele noch gibt (KDE sicherlich auch aber das kenn ich eher nicht
> so).
xfce fand ich auch immer gut, allerdings ist das mehr ein baukasten als ein durchdachtes konzept. dazu ist der workflow an manchen stellen ein bisschen kantig.
copy&paste klappt manchmal nicht, der standard dateibrowser & desktopicons sind sehr sperrig (immer am muster orientiert auf dem desktop)
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Dem kann ich nur bedingt zustimmen:
Tastaturbedienbar: Ja, auf jeden Fall. Allein die Fähigkeit alles über einen Key abwickeln zu können ist bei Gnome3 einzigartig. Mit den richtigen Extensions durchsucht man so sehr schnell Dokumente, VirtualBox-VMs, Firefox-Bookmarks und eben auch Apps.
Mausbedienbar: Unweswesentlich aufwendiger, aber lange Mauswege... Dem normalen Windows-User sollte das aber bekannt vorkommen. Unity macht das etwas intelligenter, da hier viel in einem Bereich abläuft (links oben).
Touchbedienbar: Japp, geht super. Touch links oben -> Übersicht; Anwendungen -> Analog zu Android oder iOS. Screenkeyboard geht leicht von der Hand (Accessability). Wischgesten gibt es auch. Auf meinem betagten Convertible läuft alles in allem Gnome 3 sehr gut.
Aber auch ich bin der Meinung, dass es noch viel zu tun gibt. Den aktuellen Workflow möchte ich nicht mehr missen.
Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.
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