Was bleibt denn da an tollen Neuerungen noch übrig, wenn sie alles was die 3.0 ausmachen sollte gestrichen wird?
Gnome-Shell, Zeitgeist und Activity-Journal waren doch DIE Aufhängerfür die 3.0
Nichts...
Höchst erbärmlich, auch für mich als Linuxer.
Wers nicht kann, solls lassen, dass ist bei Windows nicht anders als bei Gnome.
Rudi
das währe ja eine nützliche information, sowas darfst du nicht erwarten, das muss man sich schon selber ergooglen :)
Für Gnome ist Stabilität halt wichtiger als Innovation oder Aktualität.
Zum glück gibts Alternativen, die sich schneller weiterentwickeln.
GTK+ hat die Version 3.0 erreicht. Dementsprechend wird auch die GNOME-Versionsnummer angepasst. Und entsprechend wird halt die Codebasis aufgräumt.
GNOME-Shell und Zeitgeist sind zwar tolle Entwicklungen, aber weder Ziel noch Motivation für "die große 3.0".
In dem Artikel ist die Mail verlinkt:
Approved:
- caribou (desktop)
- gnome-color-manager (desktop)
- gnome-icon-theme-symbolic (desktop)
- gnome-shell (desktop)
- gjs (bindings / platform)
- gobject-introspection (bindings / platform)
- libfolks (external dependency)
- mutter (desktop)
- opentts / speech-dispatcher (external dependency)
- telepathy-logger (external dependency)
- Rygel (desktop)
- udev (external dependency)
Ansonsten tut sich sehr viel unter der Haube:
- gconf wird nicht mehr genutzt, stattdessen wird
ein neues Framework genutzt, welches auf Lesen optimiert ist
(dconf als Backend von GSettings)
- viele Bibliotheken wie bonobo werden nicht mehr genutzt,
weil betreffender Kram durch neue Funktionen in GTK+ ersetzt
wird, die mittlerweile hinzugekommen sind. Damit sind
viele Gnome-Anwendungen nur noch von GTK+ und evtl. GSettings
abhängig, was aber auch plattformunabhängig ist
(unter Windows nutzt es die Registrierung)
So wird einiges an Altlast entfernt.
wasbleibt schrieb:
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> Was bleibt denn da an tollen Neuerungen noch übrig, wenn sie alles was die
> 3.0 ausmachen sollte gestrichen wird?
> Gnome-Shell,
gnome-shell wird enthalten sein was in der Mail steht ist das
*clutter* nicht aufgenommen wurde aber weiterhin als *external dep* bleibt (was es im Moment ist und andere gnome module verwenden es bereits).
=> Der golem Redakteur sollte die Mail lesen *und* verstehen.
Der Golem Autor hat die E-Mail richtig verstanden, und auch richtig weitergedacht.
Es ist übrigens nicht so, dass Zeitgeist und die Gnome Shell nicht komplett weg vom Fenster sind. Die kommen nur nicht offiziell in Gnome 3.0 hinein. Zeigeist nicht, weil man dort noch lizenzrechtliche Probleme regeln muss, Zeitgeist nicht, weil es nicht gut genug in Gnome integriert ist. Mann kann beides aber nachträglich installieren.
Gnome 3.0 wird also stabil und gut durchdacht, wo nicht jeder "Müll" wie bei manch anderen vergötterten Dingen hinzugefügt wird.
Paloran
> Der Golem Autor hat die E-Mail richtig verstanden, und auch richtig weitergedacht.
Und warum steht dann gnome-shell unter dem Punkt approved?
Die sind sich da noch nicht ganz einig, und haben noch Verhandlungen mit den Machern von "clutter-core". Falls sie es noch schaffen das Copyright zu entfernen kommt es direkt hinein, ansonsten einfach nachinstallieren, was unter Linux ja bequem über einen Paketmanager geht.
Für weitere Infos: http://www.linux-magazin.de/NEWS/Gnome-3.0-ohne-Zeitgeist-eventuell-ohne-Gnome-Shell
Paloran
Paloran schrieb:
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> Der Golem Autor hat die E-Mail richtig verstanden, und auch richtig
> weitergedacht.
Nein, du anscheinend auch nicht.
> Es ist übrigens nicht so, dass Zeitgeist und die Gnome Shell nicht komplett
> weg vom Fenster sind. Die kommen nur nicht offiziell in Gnome 3.0 hinein.
Das wird durch wiederholen nicht wahrer. (Was Gnome Shell betrifft).
Nochmal es ging hier NUR um clutter-core das nicht in GNOME aufgenommen wurde sondern weiterhin den status eines "external dependency" haben wird.
gnome-shell an sich wurde vom release team aber akzeptiert, und wird auch, sofern Hardware und Treiber mitspielen die default shell sein; ansonsten ist der Fallback metacity + panel.
D.h halbwegs brauchbare Hardware + 3D Treiber => GS; else metacity + panel.
Ich hab kein Wort über Zeitgeist weil es definitiv abgelehnt wurde.
> Das wird durch wiederholen nicht wahrer. (Was Gnome Shell betrifft).
>
> Nochmal es ging hier NUR um clutter-core das nicht in GNOME aufgenommen
> wurde sondern weiterhin den status eines "external dependency" haben wird.
>
> gnome-shell an sich wurde vom release team aber akzeptiert
Ja, aber Golem hat einfach den gleichen Quatsch von Pro-Linux unreflektiert übernommen.
Vielleicht fehlt mir der Sinn für Innovationen, aber ich brauche keine neuen tausend Features auf dem Desktop. Mir ist es wichtiger, dass alle Komponenten des Desktops (zähle auch mal externe Komponenten wie z.B OpenOffice und Firefox dazu) immer besser integriert werden und optimal zusammenarbeiten.
Die Programme sollten möglichst einfach zu bedienen und auf keinen Fall überladen sein. Bestes Beispiel hierfür ist meiner Ansicht nach Tomboy. Diese Software zeigt den richtigen Weg auf: Einfach zu bedienen, perfekt integriert und gute Zusammenarbeit mit allen anderen Programmen. Besser als irgendwelchen unausgereiften Schnickschnack in den Desktop zu integrieren.
> Vielleicht fehlt mir der Sinn für Innovationen, aber ich brauche keine neuen tausend Features auf dem Desktop.
> Mir ist es wichtiger, dass alle Komponenten des Desktops immer besser integriert werden und optimal zusammenarbeiten.
> Die Programme sollten möglichst einfach zu bedienen und auf keinen Fall überladen sein.
Geht mir genauso.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Für weitere Infos: [www.linux-magazin.de]
Hmm.. Steht auch nicht viel anderes drin als hier..
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Anscheinend haben es die Autoren von Pro Linux und Golem nicht verstanden, was ich für sehr unwahrscheinlich halte.
http://derstandard.at/1276043427084/Gnome-30-soll-schlank-werden
Noch eine weitere Internet Seite, berichtet davon, dass die Zukunft der Gnome Shell ungewiss ist. Ich denke auch nicht, dass sich drei Autoren irren...
Hier der Link: http://derstandard.at/1276043427084/Gnome-30-soll-schlank-werden
Die Autoren von Pro Linux haben ihren Artikel upgedatet, nun steht anscheinend fest, dass die Shell Teil von Gnome 3 wird, die Clutter Bibliothek als externe Abhängigkeit aber installiert werden muss. (Golem übrigens auch)
Ich habe mich vorhin nur auf die bisher genannten Quellen bezogen, und dachte deshalb dass es richtig ist, was Golem schrieb. War gestern ein anstrengender Tag, habe deshalb nicht so wirklich nachgedacht. Sorry deshalb, ihr habt Recht :)
Paloran
HARAKIRI schrieb:
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> Ich denke auch nicht, dass sich drei Autoren irren...
Doch, das tun sie aber. Das ist für jeden, der die Mail liest, genug Englisch kann, um "approved" und "rejected" zu verstehen, und auch nur halbwegs verstanden hat, was externe Abhängigkeiten sind und welchen Stellenwert sie haben, auch sofort einsichtig.
An diesem Beispiel kann man übrigens schön sehen, wie in der deutschsprachigen IT-News-Welt einer vom anderen abschreibt, ohne auch nur zwei Minuten selbst zu recherchieren. Ich frage mich, wer den Unsinn zuerst verbreitet hat, und wer alles nur abgeschrieben hat.
Lustig ist auch, dass die betreffende Mail schon eine ganze Woche alt ist, in der fast nicht berichtet wurde. Und dann kommen so viele News-Seiten eine Woche später praktisch gleichzeitig mit Artikeln, die den gleichen offensichtlichen Fehler aufweisen.
Wie peinlich!
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