Mit Android und ChromeOS wollen uns die Firmen nur von ihren Diensten abhängig machen. Ohne mich. Bringt das ganze alternativ als wirklich freies System heraus und gut. Ich kann da nur auf die Community hoffen. Aber bei der Hradware wird man schon verhindern dass man ein verändertes offenes Android-Linux installiert - da bin ich mir sicher.
Naja, ChromeOS wurde nicht veröffentlicht, lediglich der Quellcode (->OpenSource). Du kannst gerne den Chrome Browser rausschmeißen und dir Firefox reinmachen und dir daraus dein eigenes System bauen.
Sollte die News schon lesen bevor man mit Unwissenheit prahlt.
user0915 schrieb:
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> Naja, ChromeOS wurde nicht veröffentlicht, lediglich der Quellcode
> (->OpenSource). Du kannst gerne den Chrome Browser rausschmeißen und dir
> Firefox reinmachen und dir daraus dein eigenes System bauen.
>
> Sollte die News schon lesen bevor man mit Unwissenheit prahlt.
Dir ist wohl nicht so ganz klar, dass der Browser nur ein Fenster zur Welt ist. Es geht wohl darum, dass durch die Verlagerung ins Web/in (geschlossene) Webdienste keinerlei Kontrolle mehr über die eigentlich Applikation vorhanden ist.
Sprich, er (und ich) würden es vorziehen auch nur Webdienste zu nutzen deren Quelltext man zur Verfügung hat. Das ist bei Google (und fast allen entscheidenden Konkurrenzprodukten) allerdings nicht der Fall.
Wenn erstmal alles in der "Cloud" ist, werden sich einige aber mal so richtig umgucken. Spätestens wenn die Geheimdienste dann volle Kontrolle über ALLE privaten Daten bekommen ohne groß den privaten Rechner mit "Bundestrojanern" verseuchen zu müsse oder aber wenn ein zentraler Datenspeicher öffentlich zugänglich gemacht wird (Schlamperei, Hacking, Bestechung, ...) und dann private Dokumente von Millionen Privatpersonen und Firmen durchs Netz geistern.
Also ich bin mir sicher die Geheimdienste (oder andere Ermittlungsbehörden) stoßen schon mit Champagner an, wenn sie daran denken, dass bald alle Daten "frei" für sie zugänglich sein werden.
freiesoftware schrieb:
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> user0915 schrieb:
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> > Naja, ChromeOS wurde nicht veröffentlicht, lediglich der Quellcode
> > (->OpenSource). Du kannst gerne den Chrome Browser rausschmeißen und dir
> > Firefox reinmachen und dir daraus dein eigenes System bauen.
> >
> > Sollte die News schon lesen bevor man mit Unwissenheit prahlt.
>
> Dir ist wohl nicht so ganz klar, dass der Browser nur ein Fenster zur Welt
> ist. Es geht wohl darum, dass durch die Verlagerung ins Web/in
> (geschlossene) Webdienste keinerlei Kontrolle mehr über die eigentlich
> Applikation vorhanden ist.
>
> Sprich, er (und ich) würden es vorziehen auch nur Webdienste zu nutzen
> deren Quelltext man zur Verfügung hat. Das ist bei Google (und fast allen
> entscheidenden Konkurrenzprodukten) allerdings nicht der Fall.
>
> Wenn erstmal alles in der "Cloud" ist, werden sich einige aber mal so
> richtig umgucken. Spätestens wenn die Geheimdienste dann volle Kontrolle
> über ALLE privaten Daten bekommen ohne groß den privaten Rechner mit
> "Bundestrojanern" verseuchen zu müsse oder aber wenn ein zentraler
> Datenspeicher öffentlich zugänglich gemacht wird (Schlamperei, Hacking,
> Bestechung, ...) und dann private Dokumente von Millionen Privatpersonen
> und Firmen durchs Netz geistern.
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> Also ich bin mir sicher die Geheimdienste (oder andere Ermittlungsbehörden)
> stoßen schon mit Champagner an, wenn sie daran denken, dass bald alle Daten
> "frei" für sie zugänglich sein werden.
Es zwingt dich niemand dieses System zu nutzen. Dir steht es immernoch frei deine Daten lokal auf deinen Festplatten zu speichern und somit gegen Zugriffen von Sicherheitsdiensten zu schützen.
Und falls du dich irgendwann doch entscheidest, deine Daten dort abzulegen, musst du doch zugeben, dass Google durch Innovation seine Arbeit gemacht hat und dich überzeugt hat. Während andere Firmen/freie Entwickler auf der faulen Haut lagen und ihre Produkte nicht weiterentwickelten, bzw. nicht genug um dich zu überzeugen
> Also ich bin mir sicher die Geheimdienste (oder andere Ermittlungsbehörden)
> stoßen schon mit Champagner an, wenn sie daran denken, dass bald alle Daten
> "frei" für sie zugänglich sein werden.
deswegen wird sich das auch nicht durchsetzen.... mich wundert dieser hype sowieso. die cloud ist defacto nur für schmalspuranwendungen zu gebrauchen, office & co. hier sind es jedoch einfach zu häufig sensible daten, als daß diese einfach jemand fremdes anvertraut werden können. im geschäftsbetrieb hat das keinerlei zukunft.
FoxCore schrieb:
> Es zwingt dich niemand dieses System zu nutzen. Dir steht es immernoch frei
> deine Daten lokal auf deinen Festplatten zu speichern und somit gegen
> Zugriffen von Sicherheitsdiensten zu schützen.
Zum Glück noch nicht. Trotzdem finde ich, sollte man schon immer wieder darauf hinweisen. Denn genug naive Schafe gibt es ja immer, denen diese potentiellen Gefahren immer gerne ausblenden.
> Und falls du dich irgendwann doch entscheidest, deine Daten dort abzulegen,
> musst du doch zugeben, dass Google durch Innovation seine Arbeit gemacht
> hat und dich überzeugt hat.
Nicht durch reine Innovation! Es geht primär um Marketing und Kapital. Wenn man Innovativ in einigen Bereichen ist, ist das natürlich ein klarer Vorteil.
....oder aber weil es einiges Tages keine Systeme mehr, gibt die lokal Daten speichern und man mehr oder weniger gezwungen wird alles in der Cloud zu speichern....
> Während andere Firmen/freie Entwickler auf der
> faulen Haut lagen und ihre Produkte nicht weiterentwickelten, bzw. nicht
> genug um dich zu überzeugen
Zum einen gibt es ja lokale Anwendungen die entwickelt und gepflegt werden (OpenOffice, AbiWord, KOffice, ... alleine für Office-Anwendungen) und zum andern ist Google ein Megakonzern, der entsprechend viel Kapital zur Verfügung hat und somit eigene Server leicht finanzieren kann, viele Entwickler beschäftigen kann und vor allem gutes Marketing betreiben kann. Es geht ja auch nicht darum, dass etwa die Google Office Anwendungen technisch schlecht umgesetzt sind, sondern es geht darum welche Implikationen die Benutzung von den Anwendungen hat.
Aber gut, mich überzeugt es halt nicht, meine privaten Daten frei zur Indizierung von Geheimdiensten ins Netz zu stellen, falls du das nochmal hören wolltest. (Und da bin ich 100% sicher, dass das kommen wird. Inklusive Rasterfahndung, da alle Daten leicht durchsuchbar sind, weil sie schon im Google-Index verzeichnet sind.).
Wenn man daran denkt, dass die Leute es gestört hat, dass Microsoft "nach hause telefoniert" obwohl nur völlig unwichtige Daten übertragen wurde, kann man echt nur den Kopf schütteln, wie leichtfertig mit so etwas wie den Google Apps umgegangen wird.
Ausserdem, die ANforderungen an die Hardware sind bei Office recht gering. Selbst die älteste Öckelmöhre kann das gut erledigen. Wozu sollte man sowas überhaupt ausgliedern. Mein Handy hat 10x soviel Leistung wie für Office und Kram nötig ist.
32--- schrieb:
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> Mit Windows und MacOS wollen uns die Firmen nur von ihren Diensten abhängig machen.
> mich wundert dieser hype sowieso. die cloud ist defacto nur für schmalspuranwendungen zu gebrauchen, office & co. hier sind es jedoch einfach zu häufig sensible daten, als daß diese einfach jemand fremdes anvertraut werden können. im geschäftsbetrieb hat das keinerlei zukunft.
Der Hype ist künstlich initiert. "Echter" Hype ist das für mich nicht.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.09 05:03 durch Der Kaiser!.
monkman2113 schrieb:
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> deswegen wird sich das auch nicht durchsetzen.... mich wundert dieser hype
> sowieso. die cloud ist defacto nur für schmalspuranwendungen zu gebrauchen,
> office & co. hier sind es jedoch einfach zu häufig sensible daten, als daß
> diese einfach jemand fremdes anvertraut werden können. im geschäftsbetrieb
> hat das keinerlei zukunft.
Mein lieber monkman... da hast Du leider komplett unrecht. Gerade im Geschäftsbereich laufen die Anwendungen immer wenig lokal. Stichwort hierzu ist Citrix. Z.B. Bankkonzerne verwenden oft Citrix, damit die Tochtergesellschaften auf die Unternehmenssoftware, SAP, Laufwerke usw. zugreifen können. Der Trend ist eindeutig. Weg von der Anwendung auf deinem Rechner.
Großer Vorteil daran ist, dass deine Daten nicht weg sind, wenn mal deine Festplatte abraucht und dass Updates relativ einfach eingespielt werden können. Das mag im Privatbereich sicher abfangbar sein, aber im Businessbereich... erklär Du mal Deinem Chef dass er zu blöd ist seine Daten zu sichern, nachdem sein PC den Geist aufgegeben hat... und über Datensicherung oder Sicherheitsupdates machen sich Sachbearbeiter schon zweimal keinen Kopf.
Eine Serverfarm einer Bank befindet sich ja auch in der Cloud und wenn eine Bank ihren Zahlungsverkehr über ein solches System abwickelt, dann würde ich das nicht als schmalspuranwendung abtun. Denkt doch einfach mal nach, bevor ihr solche Kommentare postet.
Habe nachgedacht: Banken haben laut einer MIT-Studie die unsichersten Netze überhaupt. Das dieser Umstand bisher nicht ausgenutzt wurde (zb millionenfach Überweisungen Manipulieren oö)ist wohl eher Glück als Können. Zumal seeeeehr viele Banken noch auf einem Technikniveau arbeiten, dass vor 20-30 Jahren mal recht modern war, mittlerweile aber nur noch alter Schrott. Erinnert sich noch jemand an den Jahrtausendwechsel? Die meisten Problemfälle gabs bei Banken, die allesamt noch ihre alte Fortran/Cobol-Software aus den 70ern laufen ließen.
Wenn ich einen Bankautomaten benutzen will und feststellen muss, dass er abgestürzt ist und ich dann statt "Auszahlung" den DOS-5.1-Prompt sehen darf(immerhin mit Novell Netware), dann muss ich schmunzeln. Das Beste war letztens in der hiesigen Sparkasse zu bestaunen. Zwei Geldautomaten und ein Kontodrucker abgestürzt, auf allen dreien lief WindowsME. Die Teile hatten sich beim Reboot aufgehangen. Hatte dieses lustige Wolkenbildchen schon ewig nichtmehr gesehen.
Ansonsten: Fernwartung geht auch mit Linux oder Windows, dann braucht man keine "Citrix"-Anwendung.
Zumal so ziemlich jedes Betriebssystem im Firmenumfeld remote gesteuert wird. Das gleiche gilt für die Datenhaltung (Nachts wird automatisch gesichert). Maximaler Verlust: ein Tag Arbeit.
Vorteil: hohe Geschwindigkeit, Netzunabhängigkeit (an einem lokalen Rechner kann man auch bei Netzausfall arbeiten...), Flexibilität (neue Anwendung wird Nachts auf 100.000 Rechner installiert, vollautomatisch, versteht sich...). Die Vorteile von einer "Cloud" sind marginal und unwesentlich, weil man schon seit Jahren (bei vernünftiger IT-Abteilung...) automatisierte Backups durchführt.
Dazu kommt natürlich noch ein Vorteil, bei dem "Netzanwendungen" immer zurückstehen werden: Reaktionsgeschwindigkeit. Tippe ich auf einem lokalen Rechner, ist die Geschwindigkeit hoch, in etwa der Interruptgeschwingkeit der Kombi aus OS/Tastatur entsprechend. Bei Netzanwendungen wird es zwangsläufig immer Verzögerungen geben. Wenn sich eine Firma eine 2Gbit-Standleitung leistet, sind die Verzögerungen kaum merklich. Bei einem Privatanwender mit seinem "lahmen" DSL-Anschluß allerdings siehts anders aus. Natürlich gibt es die möglichkeit, mit Javascript "lokal" im Browser zu arbeiten, aber selbst Javascript erzeugt im Vergleich zu einer "nativen" OS-Anwendung enorme Verzögerungen, schnellere JS-Engines hin oder her.
Ich würde da, hätte ich die entsprechende Verantwortung, eher auf zentral verwaltete, vollständige Computer setzen und automatisiert Backups bevorzugen, anstatt alles permanent online abzulegen.
wenn die cloud meine eigene ist, kein problem... wenn es fremde wolken sind... die bank will ich sehen. oder hat eine israelische firma mal wieder ein unschlagbar günstiges angebot im portfolio?
Mit WinTel/Apple Produkten ....
Bau Dir doch Dein eigenes Internetz und Stromnetz und Wasserwerk.
Keiner zwingt Dich.
Fernwartung! Ist mit Citrix und "geht auch mit Windows und Linux" was völlig anderes.
Bei uns hängen 3000 Rechner in ganz Deutschland.
Ferninstallationen, Updates, Patches. Das wollte ich nicht mit VNC oder so machen wollen.
Und Office, Notes, Photoshop alles über Citrix und es geht. Bei dieser Menge an User gar nicht anders machbar. Es geht auch um Geld und Personal.
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