Viele Informatikleiter erinnern sich noch äusserst unangenehm an das OS/2 Fiasko.
Linux OK, aber eine IBM Distro? Das können sie sich gleich sparen, wahrscheinlich stampfen sie es sowieso wieder ein noch bevor es ausgereift ist.
Sehe ich auch so.
Windows gibts in 10 Jahren mit Sicherheit sicher noch, ist ja auch das Kernprodukt von Microsoft. Ob die Ubuntu-IBM Distro länger als ein Jahr lebt würde ich nicht drauf wetten, ist eher ein kurzfristiger Marketingfurz. Mir käme sowas nicht ins Unternehmen.
Witzigerweise ist und war OS/2 weitaus ausgereifter, als das Produkt, was Microsoft daraus geforked hat - nämlich die Windows NT-Reihe.
OS/2 war ein dermaßener Erfolg für Firmen (insbesondere der Finanzbranche), dass die alten Terminals z.T. noch immer damit laufen.
Bitte nicht den Endkunden-Markt mit dem Firmen-Markt verwechseln. An der Diskontinuität selbst war Microsoft ja ebenfalls beteiligt. Es war geplant, dass es von BEIDEN weiter entwickelt wird.
Fakt ist, dass das darunter liegende Linux sehr wohl weiter entwickelt wird. IBM bietet auch seit Ewigkeiten eigene Betriebssysteme an. Die sind allerdings für die eigenen Datenbankserver etwas weiter eingegrenzt im Einsatzgebiet. In jedem Fall solltest Du IBM nicht gänzlich die Fähigkeiten absprechen, ein kontinuierliches OS zur Verfügung zu stellen. ;-)
Gruß!
PS: Oh, OS/2(-4) wird übrigens auch heute noch supported... wenn auch durch ein Drittfirma. Die damals rausgekommenen Windows NT-Versionen werden nichtmal mehr durch Drittfirmen supported (also mit Bugfixes versorgt).
> Windows gibts in 10 Jahren mit Sicherheit sicher noch
Das haben schlaue Börsianer auch mal von gewissen Banken gesagt...
Zumindestens Dummköpfe wird es auch noch in 10 Jahren geben.
Nicht zu vergessen ist der Großrechner-Bereich,
wo IBM beinahe 100% Marktanteil hat.
...deswegen gibts auch eine Klage (u.a. von Microsoft ^^).
Auch dafür gibt es mehrere OS von IBM.
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