Ich verstehe noch nicht ganz wieso die den Fork so einfach neu lizenzieren können. Meines Verständnisses nach kann man CDDL nicht einfach freier neu lizenzieren. Im Artikel steht, dass die Entwickler zwischen CDDL, Apache, MIT oder BSD wählen wollen. Die drei letzteren sind aber freier als CDDL und erlauben weiteres neu lizenzieren.
Wenn also zum Beispiel eine umlizenzierung von Opensolaris auf BSD gehen würde dann müsste es doch auch auf GPL gehen (da man ja auch von BSD auf GPL kann), was aber definitiv nicht möglich ist, da sonst ZFS und andere Solaris Goodies schon lange in Linux wären.
PS: Ich habe die CDDL nicht gelesen und werde es auch nicht machen, daher bitte ich um Nachsicht und eine einfache Erklärung der Hintergründe von jemandem der dies getan hat.
PPS: Dies ist keines Falls als Lizenztrollpost gedacht und jeder der einen BSD/GPL Flamewar vom Zaun bricht soll vom Zorn der OpenSource Götter sofort niedergestreckt werden.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.10 00:50 durch Dorsai!.
Es geht hier wahrscheinlich eher um die Lizenz der für den Fork ersetzen Programme, wie libc usw.
OpenSolaris selbst geht ja nicht neu zu lizensieren, da ja die unfreien programme nicht mitkönnen!
Das Fork soll ja neu lizensiert werden und alles, was fehlt zu Opensolaris / Solaris nachgebaut werden!
Ich verstehe es so:
Die wollen einen Fork (ein binärkompaitbles OS, ein OS, das zu OpenSolaris ähnlich ist) nachbauen.
Also alles rausziehen aus OpenSoaris, was frei ist!
Danach soll der rest, der nicht frei ist, und zum Nachbau fehlt auf freier Basis ergänzt werden.
Somit erhält der User ein freies OS, das OpenSolaris ähnlich ist und komplett frei ist!
> Also alles rausziehen aus OpenSoaris, was frei ist!
> Danach soll der rest, der nicht frei ist, und zum Nachbau fehlt auf freier Basis ergänzt werden.
> Somit erhält der User ein freies OS, das OpenSolaris ähnlich ist
So hab ich das auch verstanden. Wie gesagt, die Lizenz ist der Knackpunkt.
___
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