Das Problem von Id ist, dass ihre Engine früher mal gut war, aber sie diese in den letzten Jahren nicht konsequent weiterentwickelt haben, wie es beispielsweise Valve mit ihrer Source-Engine getahen haben. Mit dem Multi-Plattform Feature bietet Valve jetzt Entwicklern noch ein Feature mehr, dass sie bei Id nicht haben.
Als Game-Entwickler hat man gar nichts mit der Plattform ansich zu tun, man arbeitet stattdessen mit der Engine. Vergleichbar, wie wenn man ein Programm in Python, Java oder .Net schreibt, hier arbeitet man auch nicht mit dem Betriebssystem direkt und so funktionieren Python und Java Lösungen dann auch Plattformunabhängig und .Net ist eine Windows-Insellösung, wie Direct X. Aber alles andere von Mobile bis zur Konsole nutzt keine Windows-Insellösungen, ja noch nicht einmal die Xbox macht das, und deshalb will Valve ihre Engine auch verstärkt für OpenGL und die Konsolenwelt und Linux anbieten.
Spätestens wenn die Valve Steambox rauskommt, wird der Gaming Markt ordentlich durchgemischt, was dann wieder Vorteile für den Kunden hat. Ob Id dann noch am Markt mitmischt ist fraglich, deswegen vllt. die Panik dort.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.13 20:04 durch k@rsten.
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Sehr guter Beitrag!
Es hat sich schon einiges getan seit den Zeiten wo ID Software für Linux Spiele Porträtierten und da waren die Grafikkarten Treiber einfach unter aller sau auch so einiges andere. Auch das sich nun ein wirklicher BIG Player zu Linux bekannt hat bringt viel schub für die Linux Distros mit sich und das nützt allen auch den nicht Gamer.
Weiter so Valve!
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Bis auf die Einschätzung zur Steambox korrekt.
Bzw. kommt es drauf an wie stark Valve subventioniert, oder ob $"normaler PC" nicht mehr fürs Geld bietet...und ob Steam bis dahin genug Spiele hat.
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k@rsten schrieb:
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> Das Problem von Id ist, dass ihre Engine früher mal gut war, aber sie diese
> in den letzten Jahren nicht konsequent weiterentwickelt haben, wie es
> beispielsweise Valve mit ihrer Source-Engine getahen haben. Mit dem
> Multi-Plattform Feature bietet Valve jetzt Entwicklern noch ein Feature
> mehr, dass sie bei Id nicht haben.
>
> Als Game-Entwickler hat man gar nichts mit der Plattform ansich zu tun, man
> arbeitet stattdessen mit der Engine. Vergleichbar, wie wenn man ein
> Programm in Python, Java oder .Net schreibt, hier arbeitet man auch nicht
> mit dem Betriebssystem direkt und so funktionieren Python und Java Lösungen
> dann auch Plattformunabhängig und .Net ist eine Windows-Insellösung, wie
> Direct X. Aber alles andere von Mobile bis zur Konsole nutzt keine
> Windows-Insellösungen, ja noch nicht einmal die Xbox macht das, und deshalb
> will Valve ihre Engine auch verstärkt für OpenGL und die Konsolenwelt und
> Linux anbieten.
>
> Spätestens wenn die Valve Steambox rauskommt, wird der Gaming Markt
> ordentlich durchgemischt, was dann wieder Vorteile für den Kunden hat. Ob
> Id dann noch am Markt mitmischt ist fraglich, deswegen vllt. die Panik
> dort.
+1
Der einzige vernünftige Beitrag, den ich zu diesem Thema hier im Forum gelesen habe.
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Auch wenn andere dich hier loben, ich muss sagen, du liegst total daneben.
1. John Carmack sagte schon vor längerer Zeit, dass id Software ihre Engines nicht mehr lizensieren werden, weil der Supportaufwand zu hoch ist.
2. Willst du allen ernstes behaupten, die Source Engine wäre auf ein Niveau weiter entwickelt, dass sie technisch mit id Tech 5 mithalten kann? Du hast entweder etwas an den Augen, oder nicht richtig hingeschaut.
3. Natürlich entwickelt ein Spieleentwickler auch mit der Plattform. Sonst könntest du auch x-beliebigen Code nehmen und für eine andere Plattform ohne Änderungen kompilieren und es würde laufen. Tut es aber nicht. Lies den Artikel noch einmal, dort stehen beispielhaft auch ein paar Schnittstellen, die zwar ähnlich sind, aber dennoch richtig angesprochen werden müssen.
4. Ohne Insellösungen wirst du keine Portierungen erreichen können, schlicht weil nicht alle APIs überall verfügbar sind.
5. Wenn die Steambox kommt wird der Spielemarkt eher noch unattraktiver. Ein noch verdongeltere System als jetzt schon. Na schönen Dank auch, dagegen ist eine XBox360 ja regelrecht offen.
"Let us hear the suspicions. I will look after the proofs." Sherlock Holmes - The Adventure of the Three Students
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~jaja~ schrieb:
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> 5. Wenn die Steambox kommt wird der Spielemarkt eher noch unattraktiver.
> Ein noch verdongeltere System als jetzt schon. Na schönen Dank auch,
> dagegen ist eine XBox360 ja regelrecht offen.
Steambox ist nur ein 0815 PC auf dem Steam im Big Picture Mode läuft ....
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So bisher der Kenntnisstand. Ich misstraue dem, Steam ist die schlimmste Pest die dem Gaming passieren konnte.
"Let us hear the suspicions. I will look after the proofs." Sherlock Holmes - The Adventure of the Three Students
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> Steambox ist nur ein 0815 PC auf dem Steam im Big Picture Mode läuft ....
Jeder durchschnittliche Medion vom Aldi ist ein 0815-PC, auf dem ALLES läuft.
Warum will ein angeblicher Experte eigentlich 0815? Es heißt übrigen 08/15. Und jetzt mal gaaanz ehrlich (damit seht Ihr meine Dummheit): was ist "Big Picture"?
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Fernseher?[1]
[1] http://www.golem.de/news/big-picture-mode-steams-sofamodus-ist-fertig-1212-96108.html
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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Milber schrieb:
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> > Steambox ist nur ein 0815 PC auf dem Steam im Big Picture Mode läuft
> ....
>
> Jeder durchschnittliche Medion vom Aldi ist ein 0815-PC, auf dem ALLES
> läuft.
> Warum will ein angeblicher Experte eigentlich 0815? Es heißt übrigen 08/15.
> Und jetzt mal gaaanz ehrlich (damit seht Ihr meine Dummheit): was ist "Big
> Picture"?
Die "Steambox" ist nichts weiter, als ein Embedded-PC/eine x86_64-Konsole, bei dem du selbst entscheiden kannst, ob du Linux oder Windows installieren möchtest.
Warum Valve sowas gerne hätte?
Sie wollen ihren Markt vergrößern und sichern. PCs stehen hauptsächlich in Arbeitszimmern und die Konsolen in Wohnzimmern. Da der PC immer unattraktiver für die Entwickler wird, und da der Hauptaugenmerk von Steam auf dem PC liegt, müssen sie was unternehmen, damit Steam nicht unattraktiv wird. Deswegen bastelt Valve an einer Benutzeroberfläche, die einer Konsole ähnelt und verbannen den Steam-Client in eine Konsole, die man sich dann ins Wohnzimmer stellen kann, um von dort aus Spiele über Steam spielen zu können.
Die Oberfläche heißt "Big Picture", weil sie für 1080p optimiert wurde, also für den typischen Fernseher größer 32 Zoll.
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Danke an non_sense und bstea,
ich habe ganz ehrlich nicht mit richtigen Antworten gerechnet.
Das mit Big Picture habe ich mir, alleine wegen der Übersetzung, schon gedacht. Obwohl Du natürlich ein altes Game nur auf diese Maße skalieren kannst. Portieren wird nicht funktionieren.
Und wenn Ihr schreibt, dass es ja nix anderes als ein 08/15-PC sei: warum dann keinen 08/15-PC? Und zwar einen, der erheblich billiger ist? Valve will also nur ein eigenes geschlossenes System unter die Leute bringen. Auch wenn Du schreibst, dass man entscheiden kann, was man auf der Konsole installiert - kann eigentlich nicht sein.
Ich bin technisch recht unbedarft, Software haut bei mir einigermaßen hin. ABER:
Valve will Spiele verkaufen und engagieren sich plötzlich im Feld von Linux. Warum sollen sie dann eine Konsole anbieten, auf der man mit Linus kaum Spiele machen kann. Und wenn, dann nur im skalierten Modus, was ja nicht sooo toll aussieht.
Oh Mann, was ist denn der Big Picture wieder für ein Ballon.
Ich habe einen kleinen Fernseher und einen großen Monitor. Wo solle ich also das Big Picture anwenden?
Nö, das ist (nur FÜR MICH) keine Option. Welche Spiele kann man drauf spielen? Was in meinem Alter eh wahrscheinlich egal ist, weil die Zeit einfach seit über 30 Jahren weniger wurde.
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Steam wird dann nur auf Vollbild eingestellt und es wird eine Gamepad Steuerung unterstützt. Ob auch die Spiele Gamepad unterstützen müssen kann ich nicht sagen. Ich hoffe es aber ... ( Ich habe es gerade mal getestet, eine Tastatur und Maus sollte man dann aber noch neben dem Sofa haben für Spiele die kein Gamepad Unterstützen. )
Ich habe den Big Picture Mode auch schon bei 1024x786 gesehen.
Zur Steambox, woher hast du denn die Info das es ein geschlossenes System sein soll? Bisher war Valves aussagen immer das du dir auch ein Windows installieren kannst. Eine Steambox mit Windows wird aber um die 50¤-100¤ teurer als eine mit Linux.
PS:
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~jaja~ schrieb:
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> .... Steam ist die schlimmste Pest die dem Gaming passieren konnte.
Ansichtssache!
Ich denke, dass schlimmst was dem Gaming passieren konnte, sind die Konsolen aus dem Hause Sony und Microsoft. Die haben Innovationen und qualitativ hochwertige Spiele "kaputt" gemacht.
Valve mit ihrem Steam ist dagegen für den PC-Spielemarkt eine riesige Bereicherung. Natürlich hat das auch Schattenseiten, aber ich "lebe" lieber damit, als mit so einem dämlichen und lächerlichen Controller auf der xbox oder PS zu zocken.
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Statt eines Gamepads ist dir eine Fussfessel lieber. Aber jeder wie er mag.
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Die es bei der Konsole auch gibt..
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