Hoffentlich landet das auch bald in den Debian-Repos. Ich freue mich drauf das auszuprobieren. Eine VM mit Ubuntu-Gast tut es ja fürs erste auch.
Den Entwicklern möchte auf jeden Fall schon mal meine Hochachtung für Ihre Arbeit aussprechen.
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Bisher habe ich weder mit Koffice noch mit Calligra etwas anfangen können. Es fehlen einfach elementare Funktionen. Kann Calligra wenigstens endlich Silbentrennung? Es stellt sich ohnehin die Frage, weshalb derart viel Manpower verschwendet wird für ein eigenes Textverarbeitungsprogramm, nachdem es als OpenSource bereits exzellente Programme wie Open- oder LibreOffice gibt, daneben gibt es auch noch kommerzielle Programme jenseits von Microsoft, und zwar mit identischen Funktionen unter Windows und Linux.
Es gibt unter KDE so viele Baustellen, dass es m. E. besser gewesen wäre, wenn sich die Programmierer auf diese gestürzt hätten.
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Ich sehe das etwas anders. Ich nutze zwar aktuell LibreOffice und würde daher jeden Entwickler auf der Seite begrüßen, aber wichtig für das Verständnis sind in dem Zusammenhang die Beweggründe.
Bei LibreOffice mitzuwirken, bedeutet Detailwissen über ein elementares Feature der Suite und die implementierung desgleichen. Da wirkt also jemand ganz bestimmtes, der sich berufen findet.
Die Entwickler, die momentan an Calligra dran sind, sind einfach andere. Sie haben eher Plattform-Know-How und gehen mit aktuellem Wissen bezüglich Anwendungsdesign und Plattformunabhängigkeit daran, das Paket neu zu bündeln. Sie legen damit den Grundstein für die spätere Weiterentwicklung, bei der dann wieder Spezialfeatures implementiert werden.
Eine Office-Suite mit gleichem Kern, aber angepassten GUIs begrüße ich. Daher geht der Dank an die Entwickler des Projekts.
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matbhm schrieb:
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> Bisher habe ich weder mit Koffice noch mit Calligra etwas anfangen können.
> Es fehlen einfach elementare Funktionen. Kann Calligra wenigstens endlich
> Silbentrennung?
Kann LibreOffice endlich vernünftige Textrahmen?
Was bei Calligra und Silbentrennung „endlich“ sein soll, erschließt sich mir nicht. Zwar wurden die meisten Anwendungen umbenannt, Calligra Words ist jedoch keine Fortführung von KWord, sondern komplett neu geschrieben: https://en.wikipedia.org/wiki/Calligra_Words
Nein, ich habe keine Silbentrennungsfunktion gefunden, aber man kein bei einem De-Facto-1.0-Release auch nicht alles erwarten.
> Es stellt sich ohnehin die Frage, weshalb derart viel
> Manpower verschwendet wird für ein eigenes Textverarbeitungsprogramm,
> nachdem es als OpenSource bereits exzellente Programme wie Open- oder
> LibreOffice gibt
Lass mich raten: Als Apple KHTML geforkt hat, um WebKit zu erstellen, hast du auch so eine Frage gestellt.
Antwort: Sie wie damals die Codebasis von Mozilla Gecko, ist heute die Codebasis von LO/OO einfach nur unwartbar überladen. Mozilla musste Jahre Entwicklungsarbeit reinstecken, um mit Firefox 4 endlich wieder Anschluss an WebKit kriegen zu können, während Apple und später auch Google relativ problemlos die KHTML-Codebasis erweitern konnten.
Gleiches gilt für LO: Da bloggen die Entwickler, wie viel Aufwand sie reinstecken, um ungenutzten Code zu entfernen. In der ganzen Zeit tut sich dagegen fast nichts, während bei Calligra innerhalb von 1,5 Jahren eine komplett neue Textverarbeitung aus dem Boden gestampft wurde.
Nokia hat's jedenfalls überzeugt und Calligra dient als Basis für den Office-Viewer des N9.
Bis LO ernsthaft einsatzfähig für Smartphones ist (und wenn nur als Viewer), wird noch viel Zeit vergehen. Calligra ist jetzt schon soweit.
> Es gibt unter KDE so viele Baustellen
Das ist eine unbelegte Behauptung!
> dass es m. E. besser gewesen wäre,
> wenn sich die Programmierer auf diese gestürzt hätten.
Tja, die Calligra-Entwickler können sich doch selbst aussuchen, woran sie arbeiten.
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SchwindelInside schrieb:
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> Hoffentlich landet das auch bald in den Debian-Repos.
Wenn das noch nicht in den Repos ist, spricht das für den schlechten KDE-Support von Debian. Bei openSUSE war Calligra 2.4.0 jedenfalls schon einen halben Tag vor der offiziellen Ankündigung in den Repos.
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