Irgendwo ist es doch bezeichnend das KDE auf keiner Plattform wirklich erfolg hat. Bei Linux rennen die Nutzer und Distributoren scharenweise davon. Bei Windows ist selbst das überleben nicht sichergestellt. Und für Mac OS X hat es der Port nie zu einem benutzbaren Stand gebracht. Die Vorkompilierte Version ist nie über Beta hinaus gekommen, die Fink-Version ist ständig kaputt und die Macports-Version kompiliert zwar, krankt dann aber an haufenweise kleinigkeiten die sie unbenutzbar machen, vom mangel an Software ganz abgesehen.
Da muss man sich doch wirklich Fragen: KDE, where art thou?
Blöd nur das ist immer noch darauf angewiesen bin. Immer diese Vendor-Lockins ;(
Supreme schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Irgendwo ist es doch bezeichnend das KDE auf keiner Plattform wirklich
> erfolg hat. Bei Linux rennen die Nutzer und Distributoren scharenweise
> davon.
Welcher Distributor rennt denn davon?
Red Hat / Fedora hat nie auf KDE gesetzt, Ubuntu auch nicht. Da kann also keiner weglaufen.
Mandriva hat schon immer auf KDE gesetzt und bei SUSE hat man sich zum aktuellen Release dazu entschieden, KDE zum Standard zu machen.
Hat Debian überhaupt einen Standard-Desktop? Bei dem Live-CD-Derivat sidux ist es jedenfalls KDEs Desktop.
Maemo wechselt von GNOME-Komponenten auf KDE-Komponenten.
Und welcher Nutzer laufen denn weg? Zahlen und Fakten bitte.
> Bei Windows ist selbst das überleben nicht sichergestellt.
Doch.
> Und für Mac OS X hat es der Port nie zu einem benutzbaren Stand gebracht.
Hat jedenfalls gereicht, um das Notensatz-Feature für KOffice zu entwickeln...
KAMiKAZOW schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Welcher Distributor rennt denn davon?
OPenSuSE hat sich primär Gnome zugewandet.
> Red Hat / Fedora hat nie auf KDE gesetzt,
Eben.
> Ubuntu auch nicht.
Eben. Die haben erst gar nicht damit angefangen. Dabei sind sie damals gerade zur Goldenen Zeit von KDE auf den Markt gegangen und haben sich trotzdem für Gnome entschieden.
Und bis heute wird KDE dort nicht wirklich gut unterstützt. Kubuntu ist selber eher zum Wegrennen.
> SUSE hat man sich zum aktuellen Release dazu entschieden, KDE zum Standard zu machen.
Du meinst, sie haben in der Paketauswahl nach massiven Usermanipu^h^h^h^h^h^h^Protesten die eine Standard-Auswahl eingesetzt.
> Maemo wechselt von GNOME-Komponenten auf KDE-Komponenten.
Ja, weil Nokia aus guten gründen Trolltech mit Qt aufgekauft hat. Die wechseln zu KDE weil sie Qt nutzen, nicht umgekehrt.
> > Bei Windows ist selbst das überleben nicht sichergestellt.
> Doch.
Wir werden sehen...
> > Und für Mac OS X hat es der Port nie zu einem benutzbaren Stand
> gebracht.
> Hat jedenfalls gereicht, um das Notensatz-Feature für KOffice zu
> entwickeln...
Was?
KAMiKAZOW schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> bei SUSE hat man sich zum
> aktuellen Release dazu entschieden, KDE zum Standard zu machen.
Es wurde von einigen KDE-lern gegen die neutrale Einstellung der Stakeholder (Novell) erquängelt einen Radio-Button bei der Installation auf selected zu setzen.
Ich kann auch nicht erkennen, wo bei KDE denn nun die Nutzer wegrennen. Ja, es gibt Nutzer, welche KDE3 mochten, und mit KDE4 zu etwas anderem gewechselt sind. Aber es gibt auch Nutzer, welche gerade wegen KDE4 zu KDE gewechselt haben.
Ich würde sagen unter Linux ist KDE durchaus erfolgreich.
> Es wurde von einigen KDE-lern gegen die neutrale Einstellung der
> Stakeholder (Novell) erquängelt einen Radio-Button bei der
> Installation auf selected zu setzen.
Nachdem eine Umfrage (*) ergeben hat, dass eine überwältigende Mehrheit der OpenSuse-Benutzer sowieso KDE bevorzugen.
(*) an der übrigens nur registrierte OpenSuse-Nutzer teilnehmen konnten, und NICHT - wie gerne behauptet - sämtliche KDE-Fans weltweit.
Supreme schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> KAMiKAZOW schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Welcher Distributor rennt denn davon?
>
> OPenSuSE hat sich primär Gnome zugewandet.
Lol, mach dich vor dem Posten besser mal schlau, du Gnome-Troll, hahaha!
Gnome ist so tot, das stinkt schon! KDE ist die einzige lebende Alternative in Sachen DE. Ist so :-)
Die ganze Wahrheit schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> (*) an der übrigens nur registrierte OpenSuse-Nutzer teilnehmen konnten,
> und NICHT - wie gerne behauptet - sämtliche KDE-Fans weltweit.
Weil es ja auch so furchtbar schwer ist sich Kostenlos registrieren zu lassen.
Odol schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich kann auch nicht erkennen, wo bei KDE denn nun die Nutzer wegrennen.
Das ist natürlich Blödsinn. Es an den Distributionen festzumachen, ebenfalls.
Wahrscheinlich ist eher das Gegenteil der Fall, und daran ist KDE 4 maßgeblich beteiligt. KDE war nie besser als jetzt.
Supreme schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Irgendwo ist es doch bezeichnend das KDE auf keiner Plattform wirklich
> erfolg hat. Bei Linux rennen die Nutzer und Distributoren scharenweise
> davon. Bei Windows ist selbst das überleben nicht sichergestellt. Und für
> Mac OS X hat es der Port nie zu einem benutzbaren Stand gebracht.
Den Erfolg einer auf Linux ausgerichteten DE an Windows/OSX festzumachen ist Unsinn. Gnome/XFCE & co gibts auch
nur unter Linux bzw als schlechte Ports für andere Systeme.
Ein Blick auf Distrowatch verrät, dass sich unter den Top10 eine Menge KDE Distros tummeln (OpenSuse, Mandriva, Sabayon, PCLinuxOS, Arch)
Das scharenweise die Nutzer wegrennen scheint ein Gerücht zu sein. KDE hat mit 4.0 Neuland betreten, ist aber inzwischen stabil und die Erfolge sind spürbar, die Entwicklung geht im Moment sehr rasant voran.
Während KDE alte Zöpfe abgeschnitten hat steht dieser Prozess Gnome noch bevor... die 3.0 wird ja immer weiter rausgeschoben.
Ist das wieder ein Wochenends-Trollversuch oder was?
KDE war und ist der vorherrschende Desktop unter Linux (Windows und Mac Ports interessieren wenig).
Nur weil durch Ubuntu in den letzte Jahren Gnome an den Userzahlen gemessen Aufwind bekommen hat, kann von "kein Erfolg" seitens KDE nun wirklich keine Rede sein.
Im übrigen ist es ziemlich widersprüchlich, zu behaupten, dass KDE die User weglaufen, weil diese kein KDE wollten.. und gleichzeitig die Tatsache, dass OpenSuSE auf KDE setzt mit 'massiven Userprotesten/Qüangeleien' zu begründen... wieso haben die User wohl protestiert? Natürlich weil sie KDE wollen!
Ausserdem ist das 'Eroflgsargument' von vornherein nutzlos... Opera ist auch der bessere Browser, hat aber weit weniger Erfolg als Firefox...
Sprich: selbst wenn Gnome erfolgreicher wäre als KDE, wäre KDE trotzdem noch das bessere DE.
(Ich hab im übrigen diese Woche grad 8 Stunden damit verbracht, aus einer Gnome-Standard-Installation eines Kundenrechners krasseste Bugs auszumerzen, die seit 2008 nicht gefixed wurden, weil sie als 'Low Priority' angegeben werden, da sie nur nicht-amerikanische Benutzer betreffen [es geht um Tastaturlayouts] Das hat mich in meiner Pro-KDE-Einstellung mal wieder schön bestätigt.)
Die Verbreitung von KDE wird m.A. in der Tat wegen den Schwergewichten mit "Gnome-Standard-Desktop" erschwert - ein wesentlicher Nachteil, wenn man "Neulinge" gewinnen will. Und wenn noch eine "KDE-Distributionen" schlecht implementiert ist, dann ist dies auch nicht für KDE förderlich (Bei Kubuntu hört man des öftern Beschwerden - ohne das ich dies ausprobiert habe und somit auch nicht bestätigen kann).
>Supreme schieb:
>Bei Linux rennen die Nutzer und Distributoren scharenweise davon.
Belege? Zu den Distributionen: Fedora/Redhat, Ubuntu sind klassische Gnome-Distributionen. Suse war damals "die KDE-Distribution" und wurde von Novell aufgekauft. KDE passte nicht in ihre Produktpalette. Novell hat sich zugunsten des zuvor gekauften Ximian entschieden - die Suse-Nutzer / Entwickler waren nicht begeistert. Soviel nur dazu, dass eine Distribution sich immer nach den Wünschen ihrer Nutzer richtet.
Im Übrigen ist es immer wieder auffällig, wie und auf welche Weise KDE schlecht geredet wird. So wird eben mal ohne Belege behauptet, die Nutzer und Distributoren laufen scharenweise davon, um impliziet belegen zu wollen, KDE4 tauge nichts. Auch würden KDE3-Benutzer nicht wechseln. Dabei wird übersehen, dass ein solcher KDE3 Benutzer sein - oh Gnomefan Vorwurf - aufgeblähtes System liebt und mit den (noch nicht) in KDE4 implementierten Funktionen unzufrieden ist. Im Artikel werden z.B. die Druckoptionen angesprochen.
Lunar schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Den Erfolg einer auf Linux ausgerichteten DE an Windows/OSX festzumachen
> ist Unsinn. Gnome/XFCE & co gibts auch
> nur unter Linux bzw als schlechte Ports für andere Systeme.
Nur weil die anderen noch schlechter sind sagt das nichts über den eigenen (mis)erfolg aus. Wenn die Software auf anderen Plattformen so miserabel läuft, spricht das sehr dafür das es keine Qualitäten bieten kann mit denen es Punkten kann, entgegen den sonst üblichen behauptungen.
> Ein Blick auf Distrowatch verrät, dass sich unter den Top10 eine Menge KDE Distros tummeln
KDE *auch* haben macht noch keine KDE-Distribution.
> Während KDE alte Zöpfe abgeschnitten hat steht dieser Prozess Gnome noch
> bevor... die 3.0 wird ja immer weiter rausgeschoben.
Gnome schneidet doch permanent alte Zöpfe ab.
peonxeon schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Nur weil durch Ubuntu in den letzte Jahren Gnome an den Userzahlen gemessen
> Aufwind bekommen hat, kann von "kein Erfolg" seitens KDE nun wirklich keine
> Rede sein.
Klar, das Ubuntu überhaupt solchen Erfolg hat ist natürlich reiner Zufall.
> begründen... wieso haben die User wohl protestiert?
Weil sie User sind.
Das war schon eine ziemlich Peinliche Nummer.
> Natürlich weil sie KDE wollen!
Randgruppen-Meinungen sind irrelevant (um die mal zu zitieren). nur weil ein paar Bengel Angst um ihr Spielzeug haben sagt das nichts über die Gesamtsituation aus.
> Ausserdem ist das 'Eroflgsargument' von vornherein nutzlos... Opera ist auch der bessere Browser, hat aber weit weniger Erfolg als Firefox...
Ja, weil er miserabel ist. Opera war schon immer eine Pleite, vor Firefox und Mozilla genauso wie danach. Besser ist da gar nichts, nicht mal das Marketing, obwohl sie wirklich sehr verzweifelt darum bemüht sind.
> Sprich: selbst wenn Gnome erfolgreicher wäre als KDE, wäre KDE trotzdem
> noch das bessere DE.
Um es noch mal zu wiederholen: Randgruppen-Meinungen interessieren nicht :-P
Supreme schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Um es noch mal zu wiederholen: Randgruppen-Meinungen interessieren nicht
> :-P
Da du zu der Randgruppe "KDE ist schlecht" gehörst, ist deine Meinung auch Irrelevant
kde 4.4 ist schlanker aufgeräumter funktionaler als je ein desktop zuvor war.. das erscheinungsbild ist aus einem guss (win7 schafft das nicht) und die benutzung erweist sich auch für ätere semester als ziemlich intuitiv.. druck ist merkbar in angriff genommen worden und für 3.5 nutzer kommt nun die zeit des umstiegs und damit hoffentlich auch noch eine vielzahl mehr an bugreports und codebeiträgen... wer kde für tot glaubt sollte ihn schnell mal ausgiebig testen..
Maola schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Da du zu der Randgruppe "KDE ist schlecht" gehörst, ist deine Meinung auch
> Irrelevant
Meine aus dem Ärmel geschüttelte Studie aller Trollbeiträge Weltweit belegt eindeutig: du hast unrecht :-P
Dummerweise finde ich KDE aber nicht schlecht. Also wer weiß zu welcher Randgruppe ich dann gehöre ;)
waldelf schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> kde 4.4 ist schlanker aufgeräumter funktionaler als je ein desktop zuvor
> war..
Viele Desktops kennst du ja nicht.
> druck ist merkbar in angriff genommen worden und für 3.5 nutzer kommt nun
> die zeit des umstiegs
Ach je, das hör ich jetzt seit zwei oder Drei Jahren bei jedem neuen Release. Irgendwann wird es sicher wahr, ganz bestimmt :-P
Was ist denn schon eine von einem Troll erstellte Studie über Trollbeiträge wert?
Odol schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Was ist denn schon eine von einem Troll erstellte Studie über Trollbeiträge
> wert?
Dir haben sie Humor und Verstand aber auch bei Baden als Kleinkind ausgetrieben, oder? :-P
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.