Vorneweg: Ich bin mit KDE 4 mittlerweile absolut zufrieden, es ist alles da was Ich benötige.
Allerdings kommen IMO in letzter Zeit immer mehr neue Einsatzfelder und Libraries ohne Anwendungen dazu. Auf der einen Seite werden Akonadi und Solid noch nicht mal richtig ausgenutzt, auf der anderen gibts Services für eine Cloud die die meisten sowieso nicht begreifen.
Es ist ein dummer Zwiespalt: Ich würde auf keinen Fall das GNOME-Modell bevorzugen und auf Innovation verzichten wollen, aber es wäre schön wenn die existierenden Libraries voll genutzt würden und z.B. KDEBluetooth endlich mal brauchbar wird.
Ich stimme dir zu, dass KDE4 von den gegebenen Möglichkeiten noch viele brach liegen lässt.
Aber gerade in Bezug auf Akonadi/Nepomuk tut sich so einiges. Mit KDE (SC) 4.4 wurde das Adressbuch auf Akonadi portiert. Mit der 4.5 sollen dann auch KMail, KOrganizer und KJots vollständig portiert sein. Da KMail quasi von 0 aus an neu Programmiert wurde, braucht das so seine Zeit.
Hier mehr dazu...
http://thomasmcguire.wordpress.com/2010/01/18/nepomuk-in-kmail-2/
http://steveire.wordpress.com/2009/11/20/akonadi-applications-sharing-notes/
Ich bin zuversichtlich, dass sich hier auch in nächster Zeit viel tun wird.
Odol schrieb:
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> Aber gerade in Bezug auf Akonadi/Nepomuk tut sich so einiges.
Gerade bei Nepomuk ist das IMO am schlimmsten schief gegangen. Die API scheint ja wirklich kindereinfach zu sein, deswegen frage Ich mich warum nicht sämtliche kleineren Tools schon soweit wie möglich drauf aufsetzen.
IMO blickt zwischen Nepomuk, Soprano, Virtuoso etc. einfach keiner mehr durch. Wenn sich der Staub mal gesetzt hat wirds schon werden, aber momentan verstehe selbst Ich nicht so wirklich wozu wir das alles mal brauchen werden. Eine ordentliche Verzeichnisstruktur unterhalb von /home und die Suchfunktion in kmail reichen mir seit 2003 vollständig aus.
Johannes Burgel schrieb:
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> Ich würde auf keinen Fall das GNOME-Modell
> bevorzugen und auf Innovation verzichten wollen
Immer diese Bettelei. Aber bitte sehr:
<')))))><
Johannes Burgel schrieb:
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> Allerdings kommen IMO in letzter Zeit immer mehr neue Einsatzfelder und
> Libraries ohne Anwendungen dazu. Auf der einen Seite werden Akonadi und
> Solid noch nicht mal richtig ausgenutzt, auf der anderen gibts Services für
> eine Cloud die die meisten sowieso nicht begreifen.
Das ist nicht nur in letzter Zeit so. KDE war schon immer ein Frickel-Feld wo vieles ausprobiert und eingebracht wurde, aber selten wirklich etwas durchgesetzt wird.
Letztlich ist es halt Freiwillige Arbeit von Technokraten, für Technokraten.
hb schrieb:
> Immer diese Bettelei. Aber bitte sehr:
> <')))))><
Oha, der Gtk+-Fanboi (zudem als Minor-Contributor mit eigenem Herzblut noch stärker verflochten) ist zurück und meldet sich zu Wort.
Bitte alle stillhalten!
hb fan schrieb:
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> Oha, der Gtk+-Fanboi (zudem als Minor-Contributor mit eigenem Herzblut noch
> stärker verflochten) ist zurück und meldet sich zu Wort.
>
> Bitte alle stillhalten!
Ich kann in diesem Thread einiges an GTK+ Hate-Boyismus finden, aber keinen Fanboyismus. Und was du mit "Minor Contributor" meinst, weisst vermutlich nur du selbst. Und zu feige für eine ID biste auch noch. Jämmerlich.
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