Was genau bezeichnet denn eigentlich den Linux-Kernel in diesem Fall?
Im Artikel ist die Rede von einer ganze Menge an Treibern und ihren neuen Funktionen. Aber die können ja wohl kaum integraler Bestandteil des Kernels sein!? Treiber sind doch extra Pakete, die je nach vorhandener Hardware installiert werden.
Es gibt verschiedene Arten von Kernel.... Monolith, Micro und Hybrid.
Bei Linux sind eigentlich alle Treiber im Kernel (Monolith), auch wenn manche Treiber über Fuse (ZFS, ntfs-3g) oder die ABI (z.B. Nvidia oder ATI Treiber) genutzt werden.
Guckst du: http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebssystemkern
Treiber sind nur Module, die den Kernel erweitern. Was durch die Erweiterung entsteht ist auch der Kernel und läuft im Kernelspace.
Bei Linux und bei fast allen freien Betriebssystemen sind Treiber meist nicht losgelöst und unabhängig vom Kernel anders als es bei Windows der Fall ist. Diese Treiber werden angepasst an den Kernel, können als Modul oder eben statisch als Blob gelinkt sein. Bestes Beispiel: Grafik-Kram, Netzwerk und Sound etc.
Darüber hinaus existieren noch Erweiterungen für Subsysteme wie Druckertreiber und eben Dateisystemtreiber die zwar mit dem Kernel interagieren aber über wohl definierte Schnittstellen bspw. cups, fuse etc.
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