So dumm ist Valves Taktik garnicht.
Eine Linux-Game-Box spart sich €80 fürs Betriebssystem und €50 für zusätzlichen RAM-Ausbau. Ergo kann man schon für sehr wenig Geld extrem performante Spielerechner bauen auf denen man auch noch nebenher surfen und arbeiten kann und die extrem wartungsarm sind. Imho ist eine Linux-Game-Box garnichtmal so sehr ein Angriff auf die klassischen Macs und PCs sondern auf Spielkonsolen.
Für €350 gibts dann einen absoluten Playstation3-Killer: http://geizhals.at/deutschland/?cat=WL-90698 - man denke sich bitte das €80-Windows weg.
Ausserdem wischt man so Microsoft eins aus die mit ihrem Game-for-Windows-Frontend wirklich nur Chaos stiften und man wird unabhängiger von MS-Eskapaden.
Und das Beste, der erste der konsequent den Markt einnimmt wird ihn kontrollieren. Das war schon bei Win-Steam so. Die Konkurrenz ist wirklich überschaubar, defakto versucht nur der Ubuntu One Store etwas ähnliches, kann aber nur Apps, Musik und Video umfangreich anbieten, bei Spielen ist das Angebot derzeit noch dünn.
Aber nur, weil Steam jetzt nativ unter Linux läuft, wird doch jetzt nicht auf einmal das ganze Angebot auf Linux portiert, oder? Insofern, wie groß dürfte das Angebot im Linux Steam Store wohl sein? 10% der Größe des Win Steam Stores?
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"We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."
Portiert werden eventuell die Source-Engine Spiele von Valve (Half Life, Left 4 Dead).
Red Orchestra von Tripwire hat als Mod für UT2004 mit Linux Unterstützung angefangen. Sie wollten ihr Spiel dann vermarkten, aber kein Publisher bis auf Steam wollte mitspielen. Sie sind zu Steam gegangen und haben dadurch den Linux Client einstellen müssen. Mit Steam für Linux wäre sowas jetzt auch machbar.
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