Auch wenn das im Artikel nicht besonders hervorgehoben wird: Für Programme die OpenGL nutzen ist es egal, welche Bibliothek/Implementierung auf dem System vorhanden ist, da alle Funktionen höherer Versionen über den Extension-Mechanismus geladen werden - natürlich nachdem getestet wurde, welche Version verfügbar ist. Zumindest unter *nixen könnte man höhrere Funktionen direkt linken, was aber zur Laufzeit Probleme verursachen kann, falls nur eine niedere Version installiert ist. Unter Windows dagegen führt kein Weg an den Extensions vorbei. Ist aber nicht schlimm, da es Bibliotheken gibt, die die ganze Initialisierung auf ein simples ...Init(); zusammenschrumpfen.
Für Spiele bedeutet das: Ob Mesa jetzt schon OpenGL3 kann oder nicht spielt keine Rolle, da nur eine abstrakte Schnittstelle der libGL.so gelinkt wird und Spieler sowieso eine potente GPU mit entsprechenden Treibern und libGL.so installiert haben. Wenn dann Mesa+radeonhd OpenGL3 kann, stellt man das einfach um. Es wird sowieso auf Gallium hinauslaufen, welches diesen Mischmasch auf API-Ebene beseitigt.
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