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Damit sind beide Projekte am Sterben

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  1. Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor Milber 31.01.13 - 19:17

    Libre Office allerdings ein wenig früher.
    Open Office hat sich mittlerweile zu einem "alternativen Standard" entwickelt, den viele Leute benutzt haben, wenn ihnen das Büropaket von Microsoft zu teuer war. Das ist übrigens der meiner Meinung nach EINZIGE Grund, nicht MSO zu benutzen.
    Libre Office ist deswegen schnell weg, weil es eben nur als Alternative zur Alternative gesehen wird und ein paar Leute aus philosophischen Gründen Oracle ablehnen. Den meisten ist es jedoch egal, weil sie auch mit dem Namen Oracle nicht viel anfangen können. Und wenn doch dann deswegen, weil sie den Namen aus Segelwettbewerben kennen.
    "Ach, DIE sind das". Ein Sympathieplus.
    Und da sich jetzt die beiden Büropakete voneinander entfernen kannst Du beide nicht mehr gebrauchen, weil die Sachen halt dann wieder proprietär sind.
    Wer nicht damit arbeiten muss, dem kann es egal sein. Mal einen Brief oder die Kündigung beim Stromversorger - dafür reicht es allemal. Aber kontinuierliches Arbeiten mit mehr als einem Sachbearbeiter haben sich durch die Aufsplittung in (wahrscheinlich) ziemlich verschiedene Projekte ist nicht mehr gewährleistet.
    Die an sich gute Community wird sich im Zickenkrieg verlieren und man wird sch gegenseitig beschimpfen.
    Eigentlich schade, aber der Sieger wird Microsoft sein. Und meine Glaskugel ist frisch geputzt.

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  2. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor tupolew 31.01.13 - 19:56

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da sich jetzt die beiden Büropakete voneinander entfernen kannst Du
    > beide nicht mehr gebrauchen, weil die Sachen halt dann wieder proprietär
    > sind.

    Häää?

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

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  3. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor cryptic 31.01.13 - 21:25

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Libre Office allerdings ein wenig früher.
    Nein.

    > Open Office hat sich mittlerweile zu einem "alternativen Standard"
    > entwickelt, den viele Leute benutzt haben, wenn ihnen das Büropaket von
    > Microsoft zu teuer war. Das ist übrigens der meiner Meinung nach EINZIGE
    > Grund, nicht MSO zu benutzen.
    Ebenfalls nein, LibreOffice ist in der Usability m. E. deutlich besser. Und als ob einen Batzen Geld sparen ein schlechter Grund sei...

    > Und da sich jetzt die beiden Büropakete voneinander entfernen kannst Du
    > beide nicht mehr gebrauchen, weil die Sachen halt dann wieder proprietär
    > sind.
    Proprietär heißt dass der Quelltext nicht offen liegt. -> Sinn?

    > Aber
    > kontinuierliches Arbeiten mit mehr als einem Sachbearbeiter haben sich
    > durch die Aufsplittung in (wahrscheinlich) ziemlich verschiedene Projekte
    > ist nicht mehr gewährleistet.
    Die beiden sind noch komplett kompatibel, der bislang einzige Unterschied wird in der Programmierung von Erweiterungen liegen und dabei ist auch nur eine geringe Kompatibilitätseinschränkung gegeben.

    > Die an sich gute Community wird sich im Zickenkrieg verlieren und man wird
    > sch gegenseitig beschimpfen.
    Apache OpenOffice hat quasi keine Community.

    > Eigentlich schade, aber der Sieger wird Microsoft sein. Und meine Glaskugel
    > ist frisch geputzt.

    Sorry, aber dein Beitrag ist von vorn bis hinten kompletter Blödsinn.

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  4. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor motzerator 31.01.13 - 21:27

    Milber schrieb:
    ----------------------
    > Das ist übrigens der meiner Meinung nach
    > EINZIGE Grund, nicht MSO zu benutzen.

    Ich leg mal ein paar drauf:

    ZWEITENS:

    Es kann alles, was 98% der Office Anwender jemals benötigen.

    DRITTENS:

    Es hat ein normales zeitloses User Interface. Hoffen wir mal das die 4.0 hier keine Probleme mit sich bringt. Neue Widgets könnten auch in die Hose gehen. Dann hat man aber immer noch Open Office. Solange die Dateien im Ausdruck identisch aussehen, ist es vielleicht sogar ein Vorteil, das man hier nun in zwei Richtungen entwickelt.

    cryptic schrieb:
    ---------------------
    > Proprietär heißt dass der Quelltext nicht offen liegt. -> Sinn?

    Ich dachte immer, das proprietär bedeutet, das die Software jemanden gehört, also Eigentum ist. Proprietär hat den selben Wortstamm wie das englische Property, was Eigentum bedeutet. Das der Quellcode dann geheim ist, ist wohl eher eine Folge dieser Tastsache.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.13 21:30 durch motzerator.

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  5. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor zonk 01.02.13 - 08:05

    er hat halt nicht verstanden, dass es nicht ums Dateiformat geht.

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  6. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor spiderbit 01.02.13 - 13:46

    dann wäre ja also Apache Web Server auch proprietär?

    Naja vom Wortstamm magst du recht haben, aber die frage ist wie man defineirt das einem Software "gehört". Klar Oracle gehört der Markenname, aber die Software selbst? die Zeilen Sourcecode? NÖ.

    Bei einem proprietären System, also einem Closed source System, oder bei sowas wie Shared Source wo man nur Read-only rechte für den Quellcode manchen 3. gewährt, behält man die exclusivrechte oder zumindest mehr rechte wie man den anderen auch gewährt, an dem Sourcecode. Wenn man von rechten an Programmen redet gehts immer um den Sourcecode. Zumindest meint man das wenn man von proprietär oder Frei redet.

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  7. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor Milber 01.02.13 - 13:57

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kann alles, was 98% der Office Anwender jemals benötigen.

    > Es hat ein normales zeitloses User Interface.


    Zwei subjektive Aussagen.
    Die zweite Aussage ist sogar extrem ungültig. Wenn Du von zeitlos sprichst, kannst Du gerne in ein Museum gehen. Oder Du sagst "Ich habe mein Seelenheil gefunden". Du wirst also keine Änderung akzeptieren. Auch wenn es etwas Besseres gibt.

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  8. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor spiderbit 01.02.13 - 14:00

    1. ist bei der Umbennenung von dem damals schon recht erfolgreichen opensource Staroffice zu Openoffice das Projekt auch nicht gestorben.

    2. wie du selbst schreibst, hatte es wohl Sun nicht geschafft, einen Mehrwert neben dem kostenlos Faktor und dem offenen Format (was beides natürlich nicht zu unterschätzen ist, aber trotzdem) zu schaffen.
    Oracle hat den split erstmal verursacht in dem Sie nicht auf Anfragen reagiert haben, dann haben sie das Ding erstmal zig Monate auf Eis gelegt, glaubst du wirklich das solch ein Unternehmen dem Projekt (also der Codebase) gut getan hätte, wenn man es nicht geforkt hätte?

    3. Libreoffice ist nicht die Alterantive zur Alternative, das ist jetzt Openoffice. Warum, weil Libreoffice der Zweig ist der am meisten "Liebe" bekommt. Klar wärs ein bisschen hygienischer wenn Oracle entweder den Namen raus gerückt hätte, oder man Openoffice offiziel nicht nur inoffiziel mit 5 Zeilen Code pro Jahr "weiter" entwickeln würde.

    4. Libreoffice find ich nen viel schöneren Namen.

    5. vielleicht schafft es jetzt ja doch mal Libreoffice einen Mehrwert außer dem freien format und das es kostenlos ist, zu erzeugen gegenüber der Microsoft Alternative.

    6. Die diskussion ist eine reine Windowsdiskussion, weil Windows gottseidank dank Android grad beginnt zu sterben, die Zukunft gehört Handies und Tablets wo Microsoft gottseidank Tot ist.
    Bei einem System, das in diesem Jahrtausend wert ist zu benutzen, oder technisch auf dem Stand dieses Jahrtausends ist, gibt es ein zentrales Update-system. Keine komischen 500.000 Exe dateien die man runterladen muss mit jeweils 500.000 verschiedenen installern.

    Und bei solchen Systemen die nicht nach Windows 95 aufgehört haben sich weiter zu entwickeln, bzw die schon damals das hatten, bekommt man automatisch Openoffice deinstalliert und Libreoffice installiert. Z.B. Linux.

    Der Benutzer muss also nicht sich gedanken machen ob etwas plötzlcih schlechter wurde nur weils einen anderen Namen bekommen hat (Fork), sondern die Profies entscheiden schon für einen standardmäsig was besser ist, natürlich wird einem immernoch offen gelassen es besser wissen zu wollen, aber dann muss man halt aktiv werden. Was sinn macht wenn der Umstieg für 99,9% der Leute eien Mehrwert erzeugt. (besserer Support z.B.)

    Hätte man die Evolution (das ist auch ein Software-Evolutionärer Vorgang) jeweils einen Menschen gefragt ob das nun ok ist, wäre man wohl beim 1 zeller stehen geblieben, da ein Fork wohl was schreckliches sein muss.

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  9. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor honk 01.02.13 - 15:53

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 3. Libreoffice ist nicht die Alterantive zur Alternative, das ist jetzt
    > Openoffice. Warum, weil Libreoffice der Zweig ist der am meisten "Liebe"
    > bekommt. Klar wärs ein bisschen hygienischer wenn Oracle entweder den Namen
    > raus gerückt hätte, oder man Openoffice offiziel nicht nur inoffiziel mit 5
    > Zeilen Code pro Jahr "weiter" entwickeln würde.

    Das ist einfach nicht war. OpenOffice hat eine community, wird ebenfalls weiterentwickelt und hat auch grade eine neue Version rausgebracht. Und wenn IBM den Symphonie Code integriert, wird es auch andere Features als LibreOffice haben (vor allem eine neue GUI, und das ist tausend mal überzeugender als eine moderen API).

    Im moment ist LibreOffice das aktiver Projekt und gut aufgestellt. Allerdings haben sie auch eine relase Politik, die das Office für große Unternehmen oder Behörden quasi unbenutzbar macht und auch viele Privatnutzer stört.

    Durch die vielen parallel geführten Veröffentlichungen (3.3.x, 3.4x, 3.5.x, usw.) blickt kaum einer durch, und der maximale Support für einen Zweig liegt zurzeit wohl bei nur 1,5 Jahren, solange braucht eine Behörde allein für die Umstellung.

    Dazu kommt das Libre Office zwar ständig mit großem Getöse neue Versionen raushaut, man als Nutzer aber kaum Unterschiede feststellen kann. Da wurde der Code entschlackt, deutsche Kommentare übersetzt, diverese Importfilter verbessert, alles schön und gut, aber für 99% der Nutzer nicht relevant. Die Deutsche Rechtschreib- und Gramatikkorrektur ist dagegen grottig wie eh und je, der Duden Korrektor funktioniert nicht (oder nur in Version y mit Hack x) und die Oberfläche erinnert an Windows 98.

    Wenn LibreOffice so weiter macht, wird sich die anfängliche Euphorie schnell legen. OpenOffice braucht einfach nur gar nichts machen, und wird vermutlich allein dadurch als zuverlässiger angesehen werden, und wenn die dann ihrgendwann was an der Oberfläche ändern, werden sie für die Nutzer auch das inovativere Projekt sein.

    Und eine geänderte API ohne Abwärtskompatibilität zu älteren Erweiterungen werden die Entwickler zwar als dringend notweniges abschneiden alter Zöpfe verteidigen, für die Nutzer werden die fehlenden Funktionen aber einfach kaputt sein.

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  10. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor matbhm 01.02.13 - 20:31

    Der Post beschreibt die Grundfehler, die bei LibreOffice gemacht werden, sehr gut! Er beschreibt damit leider auch zugleich ein generelles Problem der OpenSource-Software - einschließlich Linux mit seinen diversen Benutzeroberflächen (das ist jetzt keine Trollerei, sondern ich nutze Suse-Linux seit Ende der 90er Jahre - soweit man damals von "benutzen" reden konnte - und habe StarOffice schon genutzt, als es noch in Hamburg gebaut wurde).

    Das Problem bei OpenSource ist vor allem, dass es zum guten Teil Übungsgebiet für angehende Informatiker ist. Die machen 1, 2 Jahre mit, haben dann keine Zeit, keine Lust mehr und die nächste Truppe geht ran. Und jeder bringt eigene Ideen mit, die unter Umständen dem Projekt eine völlig andere Richtung geben. Und wenn's irgendjemandem gar nicht mehr passt, wird geforkt, soundsoviel Entwickler gehen mit in den neuen Fork und fehlen bei der Weiterentwicklung der Urversion. Das lockt nicht unbedingt interessierte Neulinge als Kunden für OpenSource und schadet im Ergebnis dem Gesamtprojekt.

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  11. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor kitingChris 02.02.13 - 13:49

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > motzerator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es kann alles, was 98% der Office Anwender jemals benötigen.
    >
    > > Es hat ein normales zeitloses User Interface.
    >
    > Zwei subjektive Aussagen.
    > Die zweite Aussage ist sogar extrem ungültig. Wenn Du von zeitlos sprichst,
    > kannst Du gerne in ein Museum gehen. Oder Du sagst "Ich habe mein
    > Seelenheil gefunden". Du wirst also keine Änderung akzeptieren. Auch wenn
    > es etwas Besseres gibt.

    Mit Prozenten sollte man nicht um sich werfen aber für die alltäglichen Belange bietet Libre/Open Office alles was der Anwender benötigt.
    Und die Oberfläche ist klassisch gehalten. Über Geschmack kann man streiten aber von der Usability her ist das kein contra.

    Wenn du aber schon Aussagen kritisierst schau mal deine eigene an. Beim lesen des initialbeitrages war das erste was es dafür gab ein *facepalm*

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  12. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor spiderbit 02.02.13 - 15:28

    honk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spiderbit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Das ist einfach nicht war. OpenOffice hat eine community, wird ebenfalls
    > weiterentwickelt und hat auch grade eine neue Version rausgebracht. Und
    > wenn IBM den Symphonie Code integriert, wird es auch andere Features als
    > LibreOffice haben (vor allem eine neue GUI, und das ist tausend mal
    > überzeugender als eine moderen API).

    Ja ich überspitze sicher ein bisschen, außerdem hab ich mich halt auf die Community bezogen, und nicht auf "tolle" Firmen denen die GPL zu frei ist, wo sie ihre Macht nicht mehr den Usern überstülpen können, und wo sie den Code dann nicht mehr für ihre proprietären Drecksableger einbauen können.

    Wer mehr freiheit will, geht klar zu Libreoffice, wer größere Änderungen will in geringerer Zeit, geht zu Libreoffice, wer modularere weniger TOP-Down entwicklungen sehen will, wer auch kleine Patches von sich oder änliches eine Change haben will das es in den offiziellen Zweig rein geht, wenn man ein Problem hat, der benutzt Libreoffice, wer den ganzen Support aller Linuxdistributionen will, benutzt Libreoffice.

    > Im moment ist LibreOffice das aktiver Projekt und gut aufgestellt.
    > Allerdings haben sie auch eine relase Politik, die das Office für große
    > Unternehmen oder Behörden quasi unbenutzbar macht und auch viele
    > Privatnutzer stört.

    Versteh ich nicht, sie haben ungefähr die gleiche Versionierung wie es praktisch jedes Opensource Programm hat, ob nun Firefox oder der Linux-kernel oder sonstiges...

    > Durch die vielen parallel geführten Veröffentlichungen (3.3.x, 3.4x, 3.5.x,
    > usw.) blickt kaum einer durch, und der maximale Support für einen Zweig
    > liegt zurzeit wohl bei nur 1,5 Jahren, solange braucht eine Behörde allein
    > für die Umstellung.

    Du gehst auf die web seite, und lädst dort den Link bei Download wo stable dran steht runter, müssen wir hier Volldeppen bedienen, oder Menschen mit IQ < 20?

    Nur weil sich was ändert ists nicht zwingend schlecht, im Gegenteil Openoffice war extrem lahmarschig, wenn dann ein Release im Schnitt fast 1 Jahr dauert und sich dann so gut wie nix ändert, dann mag das für so enterprise Windows 95 Benutzer ja nett sein, aber für 99% aller Menschen eben nicht.

    > Dazu kommt das Libre Office zwar ständig mit großem Getöse neue Versionen
    > raushaut, man als Nutzer aber kaum Unterschiede feststellen kann. Da wurde
    > der Code entschlackt, deutsche Kommentare übersetzt, diverese Importfilter
    > verbessert, alles schön und gut, aber für 99% der Nutzer nicht relevant.

    Ja aber das wenige ist immernoch 1000x mehr als bei Openoffice vorher passiert ist, nämlich schlicht nix.

    > Die Deutsche Rechtschreib- und Gramatikkorrektur ist dagegen grottig wie eh
    > und je, der Duden Korrektor funktioniert nicht (oder nur in Version y mit
    > Hack x) und die Oberfläche erinnert an Windows 98.

    Mag sein, beziehst dich da auf die Version die im Artikel angesprochen ist, oder auf eine der ersten paar Versionen nach dem Fork?

    > Wenn LibreOffice so weiter macht, wird sich die anfängliche Euphorie
    > schnell legen. OpenOffice braucht einfach nur gar nichts machen, und wird
    > vermutlich allein dadurch als zuverlässiger angesehen werden, und wenn die
    > dann ihrgendwann was an der Oberfläche ändern, werden sie für die Nutzer
    > auch das inovativere Projekt sein.

    Ja wenn Libreoffice in der Zeit nix an der Gui ändert bitte, dann mag das für manche Windows-user so sein... Linux ist zwar am Gesamtmarkt nicht so groß, aber dafür dürfte dort jetzt Libreoffice nen Marktanteil von 70-90% haben ansteigend... die anderen benutzen dann noch irgend ein 5 Jahre altes Linux oder mindestens 3 jahre und steigen irgendwann auch um. Linux-update -> Libreoffice. Da unter Windows aber 90% wahrscheinlich noch den Microsoft Mist benutzen, dürfte die hohe anzahl an Libreoffice-installationen unter Linux durchaus nicht zu verachten sein. Und die sind schwer zurück zu holen. Vorallem in dem Tempo wo bei Openoffice sich was tut.

    Btw, ich weiß ein bisschen wovon ich rede, habe für den Linuxuser einen Artikel über die 2 geschrieben was sich seit dem Fork geändert hat, Ankündigungen haben mich weniger interessiert, aber faktisch wars ungefähr so mittelgroße 90 Änderungen für Libreoffice seit dem Fork, für Openoffice vielleicht 10, momentan sieht auch Openoffice altbackener aus, wenn du also auf Ankündigungen alleine deine Thesen ziehst bitte, ich schau was passiert ist und da magst du wenig sehen bei Libreoffice, aber das ist um Welten mehr wie bei Openoffice.

    > Und eine geänderte API ohne Abwärtskompatibilität zu älteren Erweiterungen
    > werden die Entwickler zwar als dringend notweniges abschneiden alter Zöpfe
    > verteidigen, für die Nutzer werden die fehlenden Funktionen aber einfach
    > kaputt sein.

    Ja wenn man einen dynamischen Prozess hat und offene Plugin-seiten, wo man sowas fix upgraden kann, hat man ja bei Firefox gut gesehen, oder jetzt bei Chrome, das die Entwickler erstens deutlich mehr solcher Sachen bereit stellen und zweitens zumindest die Mehrzahl schnell immer auf die neue verisonen porten.


    Zu den Versionsnummern. Ist doch relativ einfach. Sogar relativ klassisch, Ubuntu und Windows haben hier schwerere Broken, Windows 7 ist jetzt also neuer wie Windows 2000? also das könnte dann für konservative Kunden auch nicht gehen, da blickt doch keiner mehr durch.

    Das ungewohnt bei den Versionen ist einfach, das in der Opensource Szene mitlerweile sehr effizient Parallel entwickelt werden kann, das war eventuell mit CVS oder auch SVN zur not auch irgendwie machbar, aber dennoch sehr fehleranfällig selbst mit SVN, war es ein Unding, das man selbst eine Ordnerstruktur haben musste für die Versionen, das abstrahiert so ein GIt für einen und ein wechsel von dem einen Branch in den anderen dauert eine hundertstel Sekunde oder so.

    Andere Nette werkzeuge wie Bisect etc erlauben es einem dort effizeint zu arbeiten, und der zusätzliche Aufwand für viele Branches wird gering.

    Und wo ist das Problem, jeder kriegt das was er will, nehmen wir Ubuntu, gut bin bei denen aber eher wegen Lizenz und Moralfragen mitlerweile auch leicht kritisch, aber wenn man konservativ ist, nimmt man halt nur die LTS versionen und updated zu denen dann nur wenn schon ein halbes jahr die draußen sind. Will man unbedingt feature XY schon haben kann sich aber bei kleineren Problemen selbst helfen oder weiß wo man support kriegt, steigt man schon bei der Betaversion zur nächsten normalen Version um.

    Die Konservativen haben auch was davon, weil die early Adopter die Bleeding Edge Zeug nutzen, den Entwicklern wertvolles Feadback geben, so das sie dann wenn sie später umsteigen, auf weniger Bugs stoßen.

    Ein noch krasseres Beispiel ist hier Redhat, sie haben sogar eine seperate Distribution, die nur dazu da ist, Fehler zu finden um dann unter einem anderen Namen das gleiche als getestet zu verkaufen.

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  13. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor spiderbit 02.02.13 - 15:31

    Oh würd ich mir wünschen, das mein Zeug geforkt und umgestrickt wird, das Hauptproblem von 90% der Opensourcebewegung ist glaub eher, das die meisten Sachen keine Aufmerksamkeit kriegen und irgendwann wieder weg sterben...

    Solange sich aus mehreren Seiten an einem Projekt noch was bewegt kann man sich als Author nur freuen, schon fast egal was.

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  14. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor honk 03.02.13 - 14:51

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wer mehr freiheit will, geht klar zu Libreoffice,
    Warum ist die Appache Lizenz wenigedr frei als die LGPL?
    >wer größere Änderungen will in geringerer Zeit, geht zu Libreoffice,
    Und wer eine langfristig stabile Version sucht?
    > wer den ganzen Support aller Linuxdistributionen will, benutzt Libreoffice.
    Was für ein Support soll das sein?
    > > Allerdings haben sie auch eine relase Politik, die das Office für große
    > > Unternehmen oder Behörden quasi unbenutzbar macht und auch viele
    > > Privatnutzer stört.
    >
    > Versteh ich nicht, sie haben ungefähr die gleiche Versionierung wie es
    > praktisch jedes Opensource Programm hat, ob nun Firefox oder der
    > Linux-kernel oder sonstiges...
    > Du gehst auf die web seite, und lädst dort den Link bei Download wo stable
    > dran steht runter, müssen wir hier Volldeppen bedienen, oder Menschen mit
    > IQ < 20?
    Danke für das Kompliment. In wohl so gut wie keinem größerem Unternehmen der Welt installieren sich die Mitarbeiter ihr Office per Klick auf den Downloadlink. Ebensowenig wird da alle 1.5 Jahre ein neues Office installiert, das wäre wahnsinn. Letzteres müste man aber bei LibreOffice zurzeit tun, oder man arbeitet mit einer nicht mehr unterstützten Version.

    > Linux ist zwar am Gesamtmarkt nicht so
    > groß, aber dafür dürfte dort jetzt Libreoffice nen Marktanteil von 70-90%
    > haben ansteigend... die anderen benutzen dann noch irgend ein 5 Jahre altes
    > Linux oder mindestens 3 jahre und steigen irgendwann auch um. Linux-update
    > -> Libreoffice. Da unter Windows aber 90% wahrscheinlich noch den Microsoft
    > Mist benutzen, dürfte die hohe anzahl an Libreoffice-installationen unter
    > Linux durchaus nicht zu verachten sein. Und die sind schwer zurück zu
    > holen. Vorallem in dem Tempo wo bei Openoffice sich was tut.
    Bei fedora gibt es aktuell überlegungen, wie man eine parallele AOO installation ermöglichen kann, das nur so am rande. MS Office als mist abzutun, ist auch etwas engstirnig.


    > Btw, ich weiß ein bisschen wovon ich rede, habe für den Linuxuser einen
    > Artikel über die 2 geschrieben was sich seit dem Fork geändert hat,
    > Ankündigungen haben mich weniger interessiert, aber faktisch wars ungefähr
    > so mittelgroße 90 Änderungen für Libreoffice seit dem Fork, für Openoffice
    > vielleicht 10, momentan sieht auch Openoffice altbackener aus, wenn du also
    > auf Ankündigungen alleine deine Thesen ziehst bitte, ich schau was passiert
    > ist und da magst du wenig sehen bei Libreoffice, aber das ist um Welten
    > mehr wie bei Openoffice.
    >

    > Zu den Versionsnummern. Ist doch relativ einfach. Sogar relativ klassisch,
    > Ubuntu und Windows haben hier schwerere Broken, Windows 7 ist jetzt also
    > neuer wie Windows 2000? also das könnte dann für konservative Kunden auch
    > nicht gehen, da blickt doch keiner mehr durch.
    Ich blicke vor allem nicht durch, was Du damit sagen willst. Libre Office pflegt zur Zeit glaube ich 3 zweige parallel, aber suche mal auf der Hompage informationen, welcher zweig welche features unterstützt oder wann der Support ausläuft. ok, 3.4 ist aktueller als 3.3.3, das kann man an der Versionsnummer sehen, aber hilft das ihrgendwas? Bei Ubuntu ist das auf den ersten blick etwas besser, obwohl es im Detail dann auch sehr unbefriedigend wird, wenn man wissen will welches Paket den jetzt wirklich LTS status genießt. Aber zumindest für das Basis System ist es klar.

    MS hat ganz klare und sehr lange supportzeiträume. Und welche Officeversion jetzt die aktuelle ist, da blicken dank marketing auch alle durch, auch wenn die nummerierung undurchsichtig ist.

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  15. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor spiderbit 03.02.13 - 15:21

    > MS hat ganz klare und sehr lange supportzeiträume. Und welche Officeversion
    > jetzt die aktuelle ist, da blicken dank marketing auch alle durch, auch
    > wenn die nummerierung undurchsichtig ist.

    Antworte nacher noch genauer aber zur Versionierung, die ist eigentlich der Standart unter LInux apps. Owncloud fällt mir spontan ein als etwas das die gleiche versionierung nimmt.

    also die 3. zahl hinter der Version ist meistens die Bugfix-version. Die 1. versions nummer sagt wenn überhaupt (beim Linuxkernel ist die praktisch ja fast fürn Arsch, die wurde nur mal so angehoben weil man ne neues versionsschema gewählt hat.

    Aber normal ist die dafür da wenn es tiefgreifendere veränderungen gab. das größere Teile verändert wurden oder es eben auch zu inkompatibilitäten kommen kann größere. Da wirft man all das über den haufen, das man vielleicht noch aus kompatibilitätsgründen mit geschleppt hat aber eigentlich schon lange deprecated war oder sowas. die 2. ist eigentlich die hauptnummer. die wird alle jahre oder alle 6 monate oder wie lang auch immer erhöht und dabei alle features, die zu dem zeitpunkt halbwegs stabil waren und nicht zu größeren Problemen führten. Dann die 3. nummer, das ist dann der stabilitätsgrad, hier werden nur noch fehlerbereinigungen zu gelassen, da kommen keine neuen features oder sowas mehr rein.

    Das schöne daran ist, für die entwickler, sagen wir du willst jetzt feature XY für Office implementieren, du schnappst dir den neuesten basiscode eine kopie dann machst auf basis derer ein neuer Zweig (Branch), da entwickelst du das unabhängig von allen anderen neuerungen. und wenn du dafür 10 jahre brauchst, wird das eben bis dahin nicht integriert, brauchst du 1 jahr wirds eben vielleicht 2-3 versionen später integriert aber brauchst nur 5 Wochen wirds direkt in die nächste version integriert.

    Das ermöglicht timebased releases, die alternative ist ja oft, When-its-done... da wird dann oft schon vorher mehr oder weniger definiert welche features man für die nächste version machen will, und dann kann auch mal ein Release sich 2 Jahre verspäten oder so wenns dumm läuft oder 1 Jahr. wärend dessen warten 500 Leute mit Features die in der zwischenzeit eventuell schon fertig wären, bis die version endlich raus kommt und man daran arbeiten kann die für die darauf folgende version einzuarbeiten, wobei dann eventuell diese sich wieder 2 Jahre verspätet.

    Das heißt für den Kunden das er wenns Dumm läuft 2x 2 jahre auf ein feature warten muss das vielleicht schon nach 2 Monaten fertig ist, bei Opensource kriegt er das in 6 Monaten oder wenn er eben noch ungeduldiger ist und genau das feature will in irgend einer Daily Build Beta oder sonstwas.

    Aber zur Stabilität, 1. gibt Libreoffice Projekt statements zu welche version jetzt für den "produktiven" einsatz geeignet ist. 2. sieht man an einer hohen 3. Bugfix versionsnummer das sie stabiler ist. also 3.5.7 ist stabiler wie 3.6.0



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.13 15:22 durch spiderbit.

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  16. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor spiderbit 03.02.13 - 17:08

    honk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ist die Appache Lizenz wenigedr frei als die LGPL?

    von wikipedia:

    "Die Apache-Lizenz ist eine durch die FSF anerkannte Freie-Software-Lizenz der Apache Software Foundation, jedoch keine Copyleft-Lizenz."

    Das heißt, das Firmen sich dieses Openoffice nehmen können, 5 Zeilen code beitragen oder auch 50 oder 500, ein zwei kleine features hinzufügen, dann das ganze als beispiel als HP Office raus hauen, mehr oder weniger so tun können als hätten sie alles ursprünglich selbst gemacht, zumindest wird es für Kunden schwer ersichtlich heraus zu finden, das es ein Fork von Openoffice ist, müssen dann von dem ganzen den sourcecode nicht mehr frei geben können 500,- verlangen und müssen den Entwicklern von Openoffice kein Cent geben.

    Ein gutes Beispiel wo sowas in der Art passiert ist, ist bei dem Wine Projekt, da gab es einen proprietären Fork der heute Cedega heißt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Cedega#Kritik

    Das problem dabei ist, das das Leute dazu verleiten könnte wieder auf diese Version umzusteigen, da sie ja alle vorteile des Ursprünglichen Zweigs haben aber ein paar mehr, die nicht zurück fließen. Andersrum solange keine solche Lizenzänderung passiert kann das proprietäre System ständig die neuen features von Openoffice quasi per Copy und Paste in ihr Kommerzielles Programm auf nehmen und es mehr oder weniger als ihr Werk verkaufen.

    Das ist nicht nur ungerecht, das Problem ist dann wenn dann vielleicht 90% diese Version benutzen, weil sie ja logischerweise zumindest minimal besser ist in irgend einem Punkt, sonst würde es ja keinen sinn machen es zu forken. Dann benutzen die User wieder ein propritäres System und machen sich von einem Hersteller zunehmend abhängig. Dies macht die User nach definition von freier Software zunehmend unfreier. Sie werden quasi verlockt wieder sich in gefangenschaft zu begeben in die totale Abhängigkeit von ein paar wenigen Entwicklern, die dann mehr oder weniger frei die Preise definieren können abhörmechanismen einbauen können oder wie bei Skype die rechenzeit deines PCs vermieten oder halt irgendwelche Daten wie Biosinformationen ungefragt auslesen etc. Sony rootkit... gibts eine beispiele die bekannt wurden, und das ist wohl nur die spitze des eisbergs, da man das bei closedsource ja schwer raus finden kann, nur bei plumpen "Antifeatures" die bei jedem sehr offensichtlich negatives machen, ist es wahrscheinlich das mans raus findet, aber bau bestimmte konditionen ein, das nur bei Personen mit bestimmten Bedingungen etwas aus gelöst wird, sowas kriegt man ohne den sourcecode schwer bis unmöglich raus.

    die Apache Lizenz ist halt ungefähr so wie die BSD Lizenz es wird alles erlaubt, für manche mag Anarchie die Macht des Stärkeren quasi, die maximale Freiheit sein, ich fände es aber schon gut wenn ich vor Totschlägern oder auch nur Dieben oder änlichem geschützt bin...

    > >wer größere Änderungen will in geringerer Zeit, geht zu Libreoffice,
    > Und wer eine langfristig stabile Version sucht?

    Der kann sich jeh nach Wunsch eine noch ältere version herunterladen oder updaten. er bleibt z.B. ewig bei der 3.4er version weil die features im reichen und bekommt dafür ständig neue patches, sofern überhaupt noch bugs gefunden werden.

    Die Grundregel hier bei ist, jeh älter die Version ist die gepatcht wird, um so stabiler ist sie. Ja es gibt ausnahmen für diese Regel aber es stimmt schon in der Regel.

    Die 3.5.7 dürfte wahrscheinlich noch einen tick stabiler sein wie die 3.6.5 allerdings sind 5 Bugfixpatches bei Libreoffice schon recht viel, dürfte also auch schon sehr ausgereift sein. Und ist sicher für den Produktiven einsatz empfohlen, allerdings die 4.0.0 ist für leute die produktiv arbeiten wollen sicher noch nicht zu empfehlen.

    ist auch erst ein pre-release und steht dann auch so dran auf der webseite:

    "Weiter unten können Sie eine Vorabversion der nächsten LibreOffice-Version zu Testzwecken herunterladen. Diese Version ist nicht für einen produktiven Einsatz vorgesehen."


    > > wer den ganzen Support aller Linuxdistributionen will, benutzt
    > Libreoffice.
    > Was für ein Support soll das sein?

    Das beantwortest du dir später ja, das die wenigsten Anwender selber sich ne Exe downloaden wollen in Betrieben um das zu installieren, sowas kann z.B. eine Distribution für einen übernehmen. Des weiteren schauen sie auch das man ein gesamtpaket bekommt das gut zueinander passt.

    > > > Allerdings haben sie auch eine relase Politik, die das Office für
    > große
    > > > Unternehmen oder Behörden quasi unbenutzbar macht und auch viele
    > > > Privatnutzer stört.

    > Danke für das Kompliment.

    war jetzt eher allgemein gemeint, meinte damit jetzt nicht speziel dich. Aber klar wenn du der Meinung bist kann man das auf sich beziehen... wie gesagt war jetzt nicht als beleidigung gemeint.

    > In wohl so gut wie keinem größerem Unternehmen
    > der Welt installieren sich die Mitarbeiter ihr Office per Klick auf den
    > Downloadlink. Ebensowenig wird da alle 1.5 Jahre ein neues Office
    > installiert, das wäre wahnsinn. Letzteres müste man aber bei LibreOffice
    > zurzeit tun, oder man arbeitet mit einer nicht mehr unterstützten Version.

    Hmm 3.5.x ist doch noch supportet und 3.5.0 kam raus anfang 2012, und klar das kannst du dann 2-3 Jahre benutzen ohne Probleme. Wenn du allerdings echten support willst, dafür musst bezahlen, entweder in der Linuxschiene über ein Debian die benutzen aktuell noch openoffice in ihrer Stable man kann nur optional über backports libreoffice nach installlieren, in testing, was irgendwann ihr nächstes Stable wird ist aber genau solch eine 3.5.x drin, wahrscheinlich komtm dann mitte oder ende 2013 das nächste Debian raus, mit genau solch einer Version von Libreoffice. Das heißt hier konnte die 3.5.0 dann ohne neue features 1,5-2 jahre lang reifen so das praktisch sichergestellt ist, das keine Fehler mehr drin sind, mal nicht mehr wie bei openoffice.

    Alteranative wäre Redhat Enterprise Linux und für die gibts bei Wunsch natürlich von vielen Firmen support neben vielen kleinen z.B. auch von HP oder IBM.

    Aber wenn man auf der Windows Schiene bleiben will findet mir google flott z.B. Novell als Libreoffice supporter für Windows. Seh also kein Problem mit Libreoffice.


    > Bei fedora gibt es aktuell überlegungen, wie man eine parallele AOO
    > installation ermöglichen kann, das nur so am rande. MS Office als mist
    > abzutun, ist auch etwas engstirnig.

    Klar mag sein, man kanns auch einfach über die RPMs installieren sowohl in opensuse als auch in redhat und in Debian oder Ubuntu. Aber 90% aller Linuxer benutzen das Office das vorinstalliert wird und das dürfte bis auf weiteres wenn nicht plötzlich Openoffice viel schneller mehr neue features bekommt und Libreoffice total einschläft bis auf weiteres Libreoffice bleiben. Die haben sich schon was dabei gedacht das sie den wechsel von openoffice zu libreoffice eingeleitet haben, sicher nicht das sie 2 Jahre später alle wieder zurück wechseln werden.

    Zu Microsoft Office sag ich Mist nicht weil die Features oder der Speed oer sowas schlecht ist, oder weils total instabil ist oder Resourcenhungrig, dazu sag ich gar nichts. mag sogar hier und da mehr features haben, dazu benutz ich solche office suiten zu wenig um das zu beurteilen zu können, ich sage das es mist ist weil es proprietär ist und eben genau solche antifeatures ein baut, ein bewusst von niemand anderem vollständig kompatible nachbaubares Officeformat zu benutzen nur damit es inkompatibel bleibt und man Leute in einen Vendorlockin zwingt... das macht die software zum Mist für mich.


    > Ich blicke vor allem nicht durch, was Du damit sagen willst. Libre Office
    > pflegt zur Zeit glaube ich 3 zweige parallel, aber suche mal auf der
    > Hompage informationen, welcher zweig welche features unterstützt oder wann
    > der Support ausläuft.

    Definiere Support, btw finde ich solch eine Liste auch nicht bei Openoffice. Habe beim Featurevergleich mich bei Libreoffice deutlich einfacher getan weil es schön bund mit bildern und guten erklärungen alles erklärt wurde was neu ist.

    Aber wenn du ganz konkret ein Feature im Kopf hast das du vermisst oder so, schaust einfach in welchem der eher 2 (4.0 ist jetzt mal noch keine stabile version) oder wegen mir auch 3 versionen dieses Feature hin zu gekommen ist, in den davor ists noch nicht drin. Wenns in keinem der 3 Neuerungsseiten auf taucht, wars wohl schon vorher dabei und ist damit in allen neueren versionen drin, es fallen in der Regel nicht features einfach weg, und wenn dann wird das auch in der Neuerungen liste aufgeführt. Also wenn ein Feature in der version 3.3 drin war kannst davon aus gehen das es in 3.4 3.5 und 3.6 auch noch drin ist.


    > ok, 3.4 ist aktueller als 3.3.3, das kann man an der
    > Versionsnummer sehen, aber hilft das ihrgendwas? Bei Ubuntu ist das auf den
    > ersten blick etwas besser, obwohl es im Detail dann auch sehr
    > unbefriedigend wird, wenn man wissen will welches Paket den jetzt wirklich
    > LTS status genießt. Aber zumindest für das Basis System ist es klar.

    wie in dem anderen Post schon gesagt, die 3. version ist die Bugfix nummer. Aber um mal mit Ubuntu zu vergleichen, 3.4.0 heißt eigentlich stabil, nur für Produktiven einsatz wollen die meistne auch noch kein 2 Tage altes LTS von ubuntu benutzen, daher gibts dort auch manchmal noch Minor versionen. das heißt dann halt vielleicht Ubuntu 10.04.1 oder .2 bei Windows wären das halt servicepacks. Aber viel sagen die nummern auch nicht aus, Versionierung wird gerne überschätzt. ab der .0 verison kommen im normalfall keine neuerungen mehr hin zu (praktisch immer) ab dann kommen patches... und auch 5 patches helfen schon und ob man dann nach 50 patches oder 100 patches es 10.04.1 nennt das ist relativ beliebig.

    > MS hat ganz klare und sehr lange supportzeiträume. Und welche Officeversion
    > jetzt die aktuelle ist, da blicken dank marketing auch alle durch, auch
    > wenn die nummerierung undurchsichtig ist.

    Ja du zahlst auch für den Support dann, oder was meinst du mti support das es updates gibt? Das sind eher updates, würde ich nicht wirklich support nennen.

    Bei opensource Projekten braucht man da eigentlich halt abstraktionsschichten dazwischen... die projekte selbst wollen nicht noch 20 jahre später patches für uralte versionen raus bringen, das ist verständlich, das machen dann keine ehrenamtlichen mehr in der Regel, dafür will jemand bezahlt werden. Das heißt du bezahlst entweder Novell oder bei Linux halt Redhat oder sonstwer... die haben für ihr ganzes Linux oder eben bei Novell für was auch immer bestimmte supportzeiträume für bestimmte versionen. Oder wenns nur um updates geht, kannst auch sowas wie Debian kostenlos benutzen und weißt dann ja das die alle ca. 2 jahre ne neue version raus bringen, dazu geben sie noch für ihre "oldstable" eine zeit lang weiter support.

    Aber in der Regel grad Firmen die hier wohl sehr hohe anforderugnen haben, besorgen sich auch einen supportvertrag für Microsoft produkte... oder sie kaufen sich wenigstens die office versionen, bei opensource kann man natürlich wenn man dem geschenkten gaul nicht zu sehr ins maul schaut, auch teilweise support kostenlos noch bekommen, aber eigentlich gehts bei opensource nicht um kostenersparnis, als firma sollte man dann vielleicht auch wirklich einer 3. firma das geld das man für das ms produkt ausgegeben hat geben für support.

    Der vorteil ist weniger in der Kostenersparnis, als vielmehr darum keinen Vendorlockin zu bekommen aus firmensicht, und z.B. keine antifeatures wie spionagefunktionen oder änliches mit geliefert zu bekommen bei closed source weiß man das nie... ja mag paranoid sein, aber sollte eine firma bei ihrer sicherheit nicht paranoid sein, wenns um all ihre geschäftsgeheimnisse und sowas geht?

    Aber gehen wir nur zum Vendorlockin zurück, glauben wir hatl mal dran das so firmen doch einem nicht mit schädlichen features schaden wollen und das nur verschwörungstheorien sind... dennoch ist man wenn man 10 trillionen ms-office-only-dokumente irgendwann hat immer schwerer in der Lage zu einem Konkurenten zu wechseln, die kosten für eine migration steigen immer stärker an um so länger man bei so ner firma bleibt, wenn die umstiegskosten immer stärker steigen, kann man auch die kosten für die software erhöhen ohne das die leute ab hauen... und man kann auch dei ausbildungskosten von den msces und was nicht alles ständig stark verteuern, kurzfristig sagen dann alle, ja das sind aber geringe kosten im vergleich zum umstieg, ja kurzfristig richtig, aber hätte man frühzeitig umgestiegen wärs mittel bis langfristig deutlich günstiger gekommen und eben nur kurzfristig vielleicht teurer... (wenn überhaupt)

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  17. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor Seitan-Sushi-Fan 05.02.13 - 00:29

    cryptic schrieb:
    --------------
    > Die beiden sind noch komplett kompatibel

    Hab letztens eine unter LO erstellte Präsentation gesehen, die sich unter OO 3.4 nicht richtig öffnen ließ. Eine der beiden hat also 'nen Bug im ODF-Modul.

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  18. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor Seitan-Sushi-Fan 05.02.13 - 00:31

    motzerator schrieb:
    ---------------------------
    > Es hat ein normales zeitloses User Interface. Hoffen wir mal das die 4.0
    > hier keine Probleme mit sich bringt.

    OpenOffice 4.0 bekommt ein neues GUI, welches auf Widescreens ausgelegt ist.
    LibreOffice 4.0 bleibt beim alten Win95-GUI und bekommt bloß die Fähigkeit, Firefox-Themes zu laden.

    Ersteres ist sinnvoll, letzteres ist Blödsinn.

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  19. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor Seitan-Sushi-Fan 05.02.13 - 00:50

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. ist bei der Umbennenung von dem damals schon recht erfolgreichen
    > opensource Staroffice zu Openoffice das Projekt auch nicht gestorben.

    StarOffice war niemals open source.



    > 3. Libreoffice ist nicht die Alterantive zur Alternative, das ist jetzt
    > Openoffice. Warum, weil Libreoffice der Zweig ist der am meisten "Liebe"
    > bekommt.
    Praktisch kein Windows-User kennt LibreOffice.

    > Klar wärs ein bisschen hygienischer wenn Oracle entweder den Namen
    > raus gerückt hätte, oder man Openoffice offiziel nicht nur inoffiziel mit 5
    > Zeilen Code pro Jahr "weiter" entwickeln würde.

    Jetzt ist der Name bei Apache. Keiner hindert die LO-Leute daran, sich nun Apache anzuschließen.



    > 6. Die diskussion ist eine reine Windowsdiskussion, weil Windows
    > gottseidank dank Android grad beginnt zu sterben, die Zukunft gehört
    > Handies und Tablets wo Microsoft gottseidank Tot ist.

    Dann hätte Milber ja Recht, denn sowohl LO als auch OO sind für Android völlig ungeeignet: Monolithische Kackscheiße mit antikem Quelltext und völlig ätzendem Toolkit.
    Zu allem Überfluss scheinen Gnome-Fan...s in einflussreichen Positionen bei LO zu sitzen, haben die ihrem VCL-Toolkit doch glatt die Fähigkeit beigebracht, mit Glade erstellte UI-Dateien zu lesen, was das diametrale Gegenteil von Hinarbeit auf Touch-Kompatibilität ist. Daran ändert auch die experimentelle Android-Version von LO nichts.

    Wenn wir davon ausgehen, dass tatsächlich eine unter Android lokal installierbare Office Suite zur Voraussetzung für künftigen Erfolg ist, läge die Zukunft ganz eindeutig bei Calligra. Da existiert nicht nur bereits eine optionale Touch-Oberfläche, Calligra lässt sich dank Qt-Toolkit auch für Android kompilieren.

    > Und bei solchen Systemen die nicht nach Windows 95 aufgehört haben sich
    > weiter zu entwickeln, bzw die schon damals das hatten, bekommt man
    > automatisch Openoffice deinstalliert und Libreoffice installiert. Z.B.
    > Linux.

    Viele Linux-Distributionen sind standardmäßig auf Calligra gewechselt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.13 01:52 durch gs (Golem.de).

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  20. Re: Damit sind beide Projekte am Sterben

    Autor Seitan-Sushi-Fan 05.02.13 - 00:57

    spiderbit schrieb:
    ----
    > Wer mehr freiheit will, geht klar zu Libreoffice

    LibreOffice ist unter LGPLv3-only lizenziert. Man hat keine Möglichkeit sich jemals für LGPLv4 zu entscheiden, außer wirklich jede alte Code-Zeile würde ersetzt werden. Den AL-Code von OO in LGPLv3-or-later-Programmen einzusetzen, ist dagegen absolut kein Problem.
    Resultat: Mehr Freiheit bei OO.

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