Naja Präsentationen kann man inzwischen besser machen. Dafür gibts auch Latex Pakete. :)
Ich kann ja verstehen, dass das Leute mal so eben für was Kleines verwenden, aber es gibt ja auch Leute die das über Jahre hinweg auch für große Sachen nehmen.
Ach ja, und natürlich ist TeX schon älter, nur früher unter DOS ohne Internet war es halt schwierig davon zu hören, geschweige denn die Software zu bekommen
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Der Vorteil von kostenlosen Office-Paketen ist eben, dass man sie problemlos immer auf dem neuesten Stand halten kann, ohne viel Geld an MS zahlen zu müssen, sobald sie eine neue Version raus gebracht haben. Das altgewohnte "Du willst was neues? Geldbeutel auf, oder bleib beim alten Scheiß!"-Prinzip, die Angst, dass man im Zweifel nicht zurück könne, und die nicht vorhandene Paketverwaltung unter Windows sind doch die Übeltäter, die dafür sorgen, dass Leute dauernd mit veralteter Software herumlungern.
Außerdem wissen die Leute, dass sie keine Chance hätten, in einer nicht gewohnten MS-Office-Version auch nur irgendetwas zu finden, da die Menüabläufe einfach nicht logisch sind, was sie dann fälschlicherweise auf LO übertragen.
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elgooG schrieb:
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> Als Entwicklerin bin ich es gewohnt ständig neue Dinge zu lernen, aber wenn
> ich mir die typischen Anwender ansehe die schon völlig am Verzweifeln sind,
> wenn eine auswendig einstudierte (!) Aktion plötzlich eine andere Taste
> erfordert,
> .... Erstmal müssen die
> aktuellen Anwender in Rente. Anwender die mit iPhone, Facebook & Co
> aufgewachsen sind reagieren auf solche Veränderungen einfach völlig anders,
> als die Anwender die Unmengen an Post-It-Zetteln mit Menüvorgängen am
> Monitor kleben haben.
Absolut richtig, Allerdings haben die von uns hier gerne so negativ angesehenen
Mausschupser andere Fähigkeiten, an welchen wir schier am Verzweifeln sind.
Warum soll sich ein Jurist, ein Koch, ein Mechaniker mit ständig neuen Menueanordnungen in etwas banalem wie Textverarbeitung oder Grafikprogramm herumschlagen? Er will und muss seinen juristischer verklausulierten Text (der für uns nicht mehr verständlich ist), ein Kochrezept bei dem es um Bruchteile von Sekunden zwischen Garvorgang und Abbruch desselben oder eine möglichst genaue Beschreibung der Lage und des Einbauweg3es eines Bauteiles zu Papier bringen. Das suchen wo jetzt ein Menuepunkt des Editors liegt, hat nichts mit seinem Fachgebiet zu tun. Wir hingegen übersehen in der EULA einen kleinen haber wichtigen Hinweis zu unserem Nachteil, können gerade mal ein Steak medium hinbekommen und verzweifeln bereits am Wechsel der Glühbirne des Autoscheinwerfers.
Und die von Dir zitierte iPhone und Facebook-Generation ist meist nicht mal mehr in der Lage einen richtigen Text oder Brief zu schreiben. Ganze Sätze, Nebensätze, der gebrauch des Genetiv etc. Fehlanzeige. SMS-Kürzel, Emotionals, Sätze die nur noch den Tweet-Stil irgendwelcher Blogs etc. wiedergeben. Ich kanns verstehen, auf dem Tablet und der im Display dargestellten Tastatur etwas zu schreiben ist ein graus. Kein Feedback, danebentreffen, 10fingerschreiben: Fehlanzeige. Klar, auch die Daumentipper mit ihrer Autoverfollständigung sind schnell. Aber seitenlange Abhandlungen schafft man damit nicht, es kommt zum mittlerweile immer mehr verbreiteten Telegrammstil.
NativesAlter schrieb:
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> Im Prinzip hast du Recht. Der "normale" Anwender ist aber durch jahrelanges
> Training an diversen "Offices" darauf gedrillt seine Überschriften mittels
> Markieren + Fett + Arial zu formatieren.
> Fortgeschrittene Anwender wissen was Formatvorlagen sind und wie man sie
> einsetzt.
Klar. Man orientiert sich am gedruckten bzw. angezeigten Endprodukt. Bei einer Zeitung, einem Buch oder auf dem Bildschirm des Readers zeigt sich eine überschrift durch die Grösse und Dicke der Buchstaben und nicht durch irgendwelche unsichtbaren Formatzeichen oder Hinweise: Dies ist eine Überschrift.
Und genau das mache ich beim Eingeben eines Textes. Ich markiere Überschriften Fett.
> Möglicherweise ist auch normalen Anwendern bekannt, daß es sowas wie
> Formatvorlagen gibt. I.d.R. gilt dann: "Ich weiß daß es das gibt, und ich
> muß mich mal damit beschäftigen. Hab' aber im Moment keine Zeit dafür, mit
> der alten Methode bin ich jetzt schneller."
Auch das stimmt. Der juristische Text, das Kochrezept oder auch die Anleitung für den Austausch eines Bauteils muß muß heute noch fertig werden. Für einen Textverarbeitungskurs ist da keine Zeit mehr. Und selbst das Wissen um Formatforlagen nützt nichts, wenn für ein neues Dokument keine passende Vorlage existiert bzw. keiner weiss, wo diese abrufbar ist. Dann wird eben "zu Fuss" getippt.
__destruct() schrieb:
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> ... Sind zu nur ein anders
> formatierter Teil eines Textes (oft in uneinheitlichen Größen und zur
> endgültigen Entsorgung auch noch zentriert, damit man schön das Kotzen
> bekommt), dann bekommt man Probleme, z.B. wenn man eine Baumstruktur zur
> Übersicht anfertigen will, wenn alles überall nach Standard gleich sein
> soll und wenn man das Dokument als PDF exportiert und dann links in der
> Seitenleiste eine Baumstruktur mit allen Überschriften haben will, so dass
> man zu den einzelnen Punkten hinspringen kann, was besonders bei großen
> Dokumenten sehr praktisch ist.
Wer macht das schon?
Am ehesten wären noch Suchfunktionen oder indizieren noch ein verständlicher Grund für das Unterteilen in "echte" Überschifen. Aber meist wird eh standardmässig die Volltextsuche verwendet.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.12 16:18 durch borg.
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Richtige Überschriften zu verwenden, geht doch sogar schneller. Man muss einfach nur links oben aus einem Drop-Down-Menü "Überschrift [Nummer der Überschrift]", also z.B. "Überschrift 1" auswählen und das war es. Das kann man sowohl vor oder nach dem Schreiben der Überschrift machen, man muss einfach nur in der richtigen Zeile sein. Markieren muss man dazu gar nichts. Außerdem werden dadurch gleich mehrere Formatierungen nach einem Standard geändert — man muss nicht Schriftart, Schriftgröße, Schriftauszeichnungen (fett, kursiv, etc.) einzeln auswählen. Außerdem habe ich schon oft mitbekommen, wie Leute Ärger hatten, die ganzen Formatierungen in der nächsten Zeile wieder los zu werden. Dieses Problem hat man damit auch gleich nicht. Man muss sich nur mal anschauen, was der kleine Kasten links oben kann.
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und wie ersetzt du Excel?
Für eine Dipl.-Arbeit würde ich LaTex immer empfehlen, klar, alleine wegen der Gliederung ;)
Aber einen Brief würde ich jetzt nicht unbedingt über sowas schreiben, gut, evtl. falsches Beispiel, die sehen auch meistens gleich aus.
Es kommt immer auf den Einsatzzweck an, und auf die persönlichen Fähigkeiten. Wenn Programme wie Word schon bei weitem nicht ausgereizt werden, was willst du mit Tex und normalen Menschen? ;)
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zudem ist es lächerlich, so zu verallgemeinern, als ob OO oder LO wirklich MS Office 100% ersetzen können, für "Alle".
Das ist einfach eine dumme Aussage. Für den Hausgebrauch reicht es durch aus, ja.
Aber alleine das Problem mit der Inkompatibitltät, was auch nicht von LO oder OO geschuldet, aber einfach ein Problem darstellt, ist oft ärgerlich genug.
Ich verwende intensiver Excel, und Calc. Und schon relativ simplere Matrix-Formlen sind mit Calc nicht kompatibel, von VBA gar nicht zu reden.
Nur hilft in meinem Job das Wissen um VBA und trickreicheren Excel-Funktionen weiter, Calc nicht.
die Aussage ist einfach nur idiotisch von dem. Seine Ampel steht vermutlich auf rot ;)
Und ich hab OpenOffice lange zeit genutzt, 1.1.2 war schon auf meinem Rechner.
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>Das ist einfach eine dumme Aussage. Für den Hausgebrauch reicht es durch aus, ja.
>Aber alleine das Problem mit der Inkompatibitltät, was auch nicht von LO oder OO >geschuldet, aber einfach ein Problem darstellt, ist oft ärgerlich genug.
Ich würde dem Herren, über den du dich hier so auslässt, zwar auch nicht vollständig recht geben, jedoch finde ich dein Gejammer auch einfach nur "dumm".
Bring deinen Arbeitsablauf in Ordnung, anstatt laufend über die Software zu meckern.
Jetzt wirst du mir natürlich versichern, dass dein gesamter Workflow total super ist, ich Jungspund keine Ahnung habe und du sowieso der Held bist, da du das ja schon immer so gemacht hast - versuchen meine Kunden auch ständig.
Und jedes Mal stellen wir am Ende fest, dass die Leute seit 3, 5, 10 oder (mein persönlicher Rekord) 23 Jahren einen komplett kaputten, schrottigen Arbeitsablauf und die Software einfach überhaupt garnichts dazu kann.
Erklärt man den Leuten dann, wie sie ihren Job zu machen haben, dann funktioniert auf einmal auch die Software - hurra oh Wunder ...
Jaja, klingt bissig, aber da du hier auch einige als idiotisch bezeichnet hast, bin ich einfach mal so frei.
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Man könnte auch einfach LyX verwenden. Da bekommt man bei der Eingabe schonmal einen Eindruck von der Formatierung und das Arbeiten mit Vorlagen ist auch etwas schöner.
http://www.lyx.org/Screenshots
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> schlecht bis grauenhaft aussehen
Lo rendert perfekt. Zu Darstellungsfehlern kommt es nur, wenn man eine Bildschirmauflösung verwendet, die nicht der nativen Auflösung entspricht. Deine Beispiele sehen bei korrekter Config jedenfalls topp aus.
#sb
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Wo jammere ich denn in diesem Post wirklich?
Ich gebe in paar Punkten recht, nur er verallgemeinert er ja doch etwas. Du stimmst ihm ja auch nicht in allem zu, folglich ist seine Aussage nicht korrekt.
(Dazu noch dieses "Windowsnutzer ist doof" gelaberee, was hat das OS damit zu tun? Ist auf Arbeitsplatz-Rechnern halt einfach verbreitet, und insgesamt mit allen Nachteilen nicht mal so schlecht. Auf meinem Laptop ist auch aktuell ne Ubuntu-Version drauf, 100% bin ich aber nicht mit zufrieden, Unity ähhhhm nee, da bleib ich fast bei gnome)
Was einem Workflow anbelangt, so ist der wohl nie ideal, oder? Und wie kommst du da überhaupt drauf, hast du Probleme?
SelfEsteem?
Ich habe OO lange genutzt, nur nach längerem Stillstand (aus meiner persönlichen Sicht/Funktionen) einfach keine Lust mehr, etwas Oracle mag auch dabei gewesen sein ;) Und da MS bei den Ribbons bleibt, "Einarbeitungsaufwand". Das ist doch meine Sache. Zudem ist es für mich beruflich besser, wenn ich mir Wissen über Produkte an eigne, die ich auch in der Arbeit verwende. Habe einiges aus spaß über base gelesen/getestet oder "Makros in OpenOpffice 2.x" Bücher hier rumliegen, sowie einige torturials ausm Web durch.
Es ist aber nicht ganz auf dem Niveau, was ich mit Excel oder Access hin bekomme.
Aus Sicht der IT sind Excel und Access natürlich schreckliche Lösungen, denn oft ist es aus außerhalb des Einflußbereichs der IT. Habe schon genug drüber gelesen, und kann es nachvollziehen. Und versuch sowas auch immer gern zu vermeiden. Ich wünschte mir auch gute allgemeine IT-Lösungen, und das dazu gehörige Personal, dass flexibel und schnell reagiert. Leider gibts das nicht immer. Für so manchen Report, muss man dann eben sich dem Allzweckmittel Excel und Co. bedienen. (Wenn du das mit dem Workflow meinst)
BTW du kommst überheblich rüber.
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Casandro schrieb:
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> Jetzt ganz unabhängig davon, welche der vielen Pakete jetzt besser oder
> schlechter ist, verstehe ich nicht, warum viele Leute daran so kleben.
Sorry, aber mit diesem Kommentar bist Du einer der typischen Repräsentanten derer, die einfach nicht erkannt haben, für welche Endanwender die Programme da sein sollen. Jetzt einfach Mal gewillkürt eine Zahl in den Ring geworfen, behaupte ich, dass 90 % der Nutzer von Textverarbeitungsprogrammen im professionellen und privaten Bereich die Textverarbeitung am Computer als Ersatz für die Schreibmaschine nutzen. Und da sind Tex & Co. völlig fehl am Platz. In den Büros geht es vor allem darum, Briefe im Rahmen der Geschäftskorrespondenz zu schreiben, Angebote, Rechnungen. Zu Hause werden Behördenbriefe geschrieben, Gratulationskarten usw. Und schon dafür dürften 90 % der Funktionen der ganzen Textverarbeitungsprogramme brach liegen. Die Meisten Anwender nutzen den größten Teil der Funktionen aus den Textverarbeitungsprogrammen überhaupt nicht. Neben Groß- und Kleinschreibung wird dort nochmal unterstrichen, unter Umständen auch Mal kursiv. Vielleicht wird auch einmal der Text bunt gestaltet und die Schriftgröße gewechselt. Gern greift man auch Mal eine andere Schrifttype zurück. Gelegentlich werden Bilder eingebunden.
Schon Kopf- und Fußzeilen werden kaum gebraucht, Kapitel- und Gliederungsnummerierung, erst Recht nicht Fußnotenverwaltung. Selbst im studentischen Bereich beherrschen die wenigsten überhaupt die Fußnotenverwaltung, sondern klemmen stattdessen die Quellen in Klammern in den Text.
Und schon deswegen ist in den meisten Textverarbeitungsprogrammen die Gestaltung der Menüs falsch, weil sie einfach alle Funktionen gleichwertig darstellt, statt die Hauptfunktionen für einen Schnellzugriff übersichtlich bereit zu halten und die "feineren", seltener benutzten Funktionen in abgesonderte Bereiche auszulagern. Koffice und Calligra versuchen das - bei allen Mängeln im Übrigen - interessanterweise!
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Benutzername123 schrieb:
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> und wie ersetzt du Excel?
>
Gnumeric. :-)
> Für eine Dipl.-Arbeit würde ich LaTex immer empfehlen, klar, alleine wegen
> der Gliederung ;)
>
Jepp, alles andere ist Masochismus.
> Aber einen Brief würde ich jetzt nicht unbedingt über sowas schreiben, gut,
> evtl. falsches Beispiel, die sehen auch meistens gleich aus.
>
Kommt darauf an. Mit Latex und der Vorlage aus Komascript habe ich schon gute, 'offiziell' aussehende Briefe produziert, mit Addressangabe für Fensterumschläge und allem was dazugehört. Serienbriefe funktionieren auch super. Bei Behördenkommunikation oder Mitteilungen an Vereinsmitglieder oder nehme ich daher sehr gern Latex. Privat greife ich auch mal zu Stift und Papier - so ganz ohne Computer.
> Es kommt immer auf den Einsatzzweck an, und auf die persönlichen
> Fähigkeiten. Wenn Programme wie Word schon bei weitem nicht ausgereizt
> werden, was willst du mit Tex und normalen Menschen? ;)
Tex versteckt seine Funktionalität eigentlich noch besser als Word. Während bei Word viele Funktionen im Menü sichtbar sind und verwirren (das tun sie tatsächlich, wie ich bei meinem Vater sehe), interessieren Dich als Tex-Nutzer Funktionen nicht, die Du nicht kennst. Du kannst einfach Text hinschreiben (und Anfang und Ende aus einem anderen Dokument kopieren) und eine Leerzeile für Absätze machen - schon damit hast Du schön formatierte Texte. Lyx erleichtert sogar noch das mit dem Anfang und Ende und erlaubt den Schritt zu einfachen Formatierungen.
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ich weiß schon, mit copy&paste der einzelnen Anweisungen bekommt man das schon hin, aber ist es für den normalen Nutzer so wirklich praktikabel?
gnumeric, hab ich auch irgendwann mal auf dem Rechner gehabt, aber wieder vergessen :(. Ist es 100% zu MS Excel kompatibel? Meine Arbeiten sind auch eher nicht wissenschaftlich, da reicht die Genauigkeit von MS aus. Muss halt oft die schlechten Reports aus dem System mit Excel ergänzen, um auf die nötigen Ergebnisse zu kommen.
Da wird dummerweise immer gespart...
Ja, kann es nicht. Und immer eher Schuld von MS ;) Brauch ich aber im Berufsleben, da "unsere IT" leider auf Open Source extrem merkwürdig reagiert...
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Was ihr hier für einen Unsinn erzählt.
1. Für Latex braucht man nicht nur "5 Minuten" einarbeit, das ist eine Lüge.
2. Microsoft Office bietet sowohl einen größeren Funktionsumfang als auch eine aufgeräumte Benutzeroberfläche.
Wer die Ribbons nicht mag, bitteschön:
http://www.ubit.ch/software/ubitmenu-office2007/
Kommt mir jetzt nicht mit "Dritt-Software" an, für LibreOffice wurden hier auch schon diverse Pakete verlinkt welche die Oberfläche verändern.
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Wunderlich schrieb:
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> Was ihr hier für einen Unsinn erzählt.
> ...
Microsoft Office bietet sowohl einen größeren Funktionsumfang als auch
> eine aufgeräumte Benutzeroberfläche.
Ich habe seit Jahren auch MS-Office genutzt und auf meinen Rechnern jedenfalls auch Office 2007. Das ein Programm, das mehrere Hundert Euro kostet, das eine oder andere mehr kann, darf dann auch gerne erwartet werden. Ich selbst schreibe viel privat, vor allem aber dienstlich. Und da kann ich sagen, dass es keine einzige Funktion unter MS-Office gibt, die ich unter Libre- oder OpenOffice vermissen musste. Der einzige Nachteil mag der der fehlenden 100-Prozent-Kompatibilität mit MS-Office sein, nachdem ich im Dienst nun Mal nur MS-Office habe.
Und deswegen kann ich nochmals behaupten: Es gibt für die Mehrheit der Büro- und Privatnutzer nicht den Hauch eines Grundes, sich die teure MS-Software anzutun. Und es erstaunt mich, dass jenseits professioneller Textverarbeitung, wo es auf die "Mehrfunktionen" von MS-Office ankommen mag, überhaupt irgendjemand hier "Werbung" für MS-Office macht. Denn: MS hat mit seinen Produkten ein Monopol. Es hat eine völlig marktbeherrschende Stellung, die durch die geschaffenen proprietären Datei-Formate nochmals unterstützt werden.
Es gibt ansonsten keinen einzigen Marktbereich, in dem Staaten ein solches Monopol dulden, selbst bei Oligopolen wird der Markt beobachtet und gegebenenfalls staatlich im Sinne einer Auflösung der Oligopole gesteuert. Dies gilt es Recht für Monopole. Auf MS angewandt müsste das Unternehmen längst zerschlagen werden. Das MS seine Marktstellung darüber hinaus missbraucht, folgt schon aus den Irrsinnsgewinnen, die der Konzern einfährt. Das kann er nur, weil er seine Produkte in Ermangelung einer ernsthaften Konkurrenz (trotz OO und LO) zu einem fast beliebigen Preis am Markt platzieren kann.
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Nachdem fast alle Argumente ausgetauscht sind, noch ein paar Anmerkungen von mir:
Nach meinen Erfahrungen mit MS Word 3.0 für DOS habe ich meine Diplomarbeit mit Plain TeX programmiert, LaTeX gabs noch nicht auf den Rechnern der Universität. LaTeX bietet natürlich eine Menge mehr an Bedienkomfort im Vergleich zu Plain TeX, und aus "Verzweiflung" über die Instabilitäten von Word 2007 (insbesondere mit Tabellen und Dokumenten aus dem Netzwerk) habe ich es kürzlich noch mal zu Hause probiert - und trotz aller positiven Seiten wieder deinstalliert, weil es mich nicht überzeugen konnte, dass ich meine Arbeit damit schneller und einfacher erledigen könnte.
Ich kann alle beschriebenen Probleme mit Wisiwyg bestätigen. Das tollste waren in einem Dokument die klein geschriebenen Zeilen, die als "Fußnote" mitten im Dokument formatiert waren. Aber wie sollen das die Leute lernen, wenn selbst das modernste Word-Lehrbuch aus dem MS-eigenen Verlag erst beschreibt, wie man hart formatiert und auf Seite 285 mit Formatvorlagen kommt? Dann "wissen" die meisten Leute doch schon, wie es funktioniert und brauchen kein weiteres Thema, um "dasselbe" zu erreichen.
Leider sind die Dateiformate inkompatibel zueinander: Sowohl ein mit LibreOffice (benutze ich zu Hause) geschriebenes Dokument sieht in Word 2007 anders aus wie auch umgekehrt. Das macht bei reinen Textdokumenten keinen großen Unterschied, sobald aber etwas Formatierung enthalten ist, z.B. für eine Broschüre, bedeuten die Unterschiede eine Menge zusätzliche Arbeit. Aber selbst für Dokumente, die außer Überschriften, Textkörper, ein paar Tabellen und manchmal viele Bilder enthalten, beschäftigen wir in der Firma eine Sekretärin als "Word-Flüsterin", die nur die geschriebenen Dokumente in eine auslieferbare Form bringt (und damit überwiegend zwangsweise hart formatiert, weil Word seinen "sturen Kopf" durchsetzen muss).
Auch die "Power User" wurden schon angesprochen. Ich fühle mich als solcher - aber ich bin mir sicher, dass ich auch nicht mehr als 20% der Funktionen verwende, die MS Word oder Writer bieten. Und die wirklichen Power User, z.B. die Autoren des o.g. Word Handbuchs, verwenden ein Satzsystem, um die 800+ Seiten unter Kontrolle zu halten, aber nicht das Textprogramm aus der eigenen Firma (sic!).
Ich arbeite gern mit LO, aber eine Sache fehlt mir: Die Ribbons ;-)
Ich habe viel geflucht, als Word 2007 damit kam, aber inzwischen gehe ich mit den Ribbons sehr viel schneller um als mit Menüs, die ich erst aufklappen muss.
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elgooG schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Als Entwicklerin stimme ich dir zu. Das Lernen lohnt sich und das Ergebnis
> ist um einen Quantensprung besser als das aus diesen Office-Suiten.
>
> Aber Otto-Normalanwender? Glaubst du die interessieren sich für ein
> angenehmes Schriftbild? Glaubst du die investieren darin auch nur 5 Minuten
> Lernzeit?
Ein wunderschöner Beitrag, der das Versagen von Entwicklern/Programmierern zeigt. Du verbringst Deinen Arbeitstag mit Entwickeln und dem damit verbundenen Lernen (es mag ein 8-, 10- oder 12-Stunden-Arbeitstag sein). Die Anwender haben ihren 8-, 10- oder 12-Stunden-Arbeitstag, indem sie sich nicht mit dem Entwickeln von Programmen und dem hierzu erforderlichen Dazulernen befassen, sondern mit den ihnen übertragenen Aufgaben und dem dazu erforderlichen Dazulernen. Und da ist, insbesondere, wenn die Leute Familie, ggf. auch andere Interessen haben und der Computer nur Mittel zum Zweck ist, es ihnen nicht möglich, daneben sich noch mit einer Software, einem Betriebssystem zu befassen, allzumal, wenn deren Programmierer die Programme nach eigenen (teilweise völlig lebensfremden) Vorstellungen darüber, wie die Arbeitsabläufe gestaltet sind, programmiert haben!
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HaJotCe schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Nachdem fast alle Argumente ausgetauscht sind, noch ein paar Anmerkungen
> von mir:
...
> Ich kann alle beschriebenen Probleme mit Wisiwyg bestätigen.
...
Sorry, wenn ich beckmessere: Es hieß "Wysiwyg" ("what you see is what you get").
> Leider sind die Dateiformate inkompatibel zueinander: Sowohl ein mit
> LibreOffice (benutze ich zu Hause) geschriebenes Dokument sieht in Word
> 2007 anders aus wie auch umgekehrt. Das macht bei reinen Textdokumenten
> keinen großen Unterschied, sobald aber etwas Formatierung enthalten ist,
> z.B. für eine Broschüre, bedeuten die Unterschiede eine Menge zusätzliche
> Arbeit. Aber selbst für Dokumente, die außer Überschriften, Textkörper, ein
> paar Tabellen und manchmal viele Bilder enthalten, beschäftigen wir in der
> Firma eine Sekretärin als "Word-Flüsterin", die nur die geschriebenen
> Dokumente in eine auslieferbare Form bringt (und damit überwiegend
> zwangsweise hart formatiert, weil Word seinen "sturen Kopf" durchsetzen
> muss).
>
Jo, genau das ist das Problem, dass ich auch schon beschrieben hatte! Leider weigern sich die reichlich selbstgefälligen Programmierer von OO und LO, das zur Kenntnis zu nehmen. Und dass das durchaus anders gehen kann, zeigt z. B. Textmaker, dessen Kompatibilität mit Word-Dokumenten, selbst mit docx, wo man OO und LO völlig vergessen kann, dramatisch besser ist (vorsorglich: Ich habe keine Aktien bei Softmaker und will auch keine Werbung betreiben, es geht wirklich nur um den Nachweis, dass selbst eine kleine deutsche "Softwareklitsche" es besser kann, als ein weltweit vernetztes Progammiererteam, dass darüber hinaus auch professionelle Unterstützung aus dem Kreis internationaler Firmen erhält!
> Ich arbeite gern mit LO, aber eine Sache fehlt mir: Die Ribbons ;-)
>
> Ich habe viel geflucht, als Word 2007 damit kam, aber inzwischen gehe ich
> mit den Ribbons sehr viel schneller um als mit Menüs, die ich erst
> aufklappen muss.
Ich habe mich an die Ribbons nie gewöhnt. Irgendjemand hatte hier übrigens - völlig zu Recht - darauf hingewiesen, dass die wirkliche und einzig professionelle Textverarbeitung WordPerfect war. Ich kann das nur unterschreiben. Als jemand, der 10-Finger-Tippen blind beherrscht und bis 390 Anschläge in der Minute macht, war WordPerfect hierzu wie geschaffen. Wer nicht selbst Schnellschreiben beherrscht, der hat keine Ahnung, dass es für den Schreibfluss tödlich ist, wenn man wegen irgendwelcher Formatierungen auf die Maus zugreifen muss. Bei 10-Finger-Tippsystem gehören die Finger ohne Unterbrechung auf die Tasten, wenn man eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit beibehalten will. Und WordPerfect verkörperte genau das: So ziemlich sämtlich für den Schreiballtag wichtigen Formatierungen liefen über die Tastatur. Word war die Textverarbeitung für den Home-Bereich, WordPerfect die für den professionellen Einsatz!
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Wordpad!
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Moe479 schrieb:
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> nun noch mal ganz schell, nur zum verständnis, wie funktioniert nen
> serienbrief mit ner datenquelle in deiner arbeitsumgebung?
Das ist eine gute Frage, mit der ich mich neulich mal ausgiebig beschäftigt habe. Letzendlich kann dazu folgendes gesagt werden: TeX folgt der Unix-Philosophie "Write programs that do one thing and do it well". Entsprechend muss es auch auf die Unix-Art benutzt werden, um derartige Aufgaben zu erfüllen - also mithilfe anderer Werkzeuge.
Serienbrieferstellung ist ein typisches Anwendungsbeispiel für Template-Engines. Als Repräsentant sei hier mal mustache genannt (http://mustache.github.com/). Man schreibt also in den TeX-Code Sachen wie {{name}}, {{address}} usw., und mustache erzeugt dann aus dem Code und einer Eingabe von Datensätzen einen Satz TeX-Quellcodedokumente, die du dann noch durch den TeX-Compiler jagen musst und deine Serienbriefe hast.
Und woher bekommt mustache die Daten? Naja, von einer Datenbankschnittstelle. Das Schöne ist: Du kannst jede beliebige Datenbank benutzen und bist nicht an irgendwas spezielles gebunden. Allerdings muss einmal jemand den Aufwand treiben, ein Skript zu schreiben, um diese Daten für die Template-Engine aufzubereiten.
Insgesamt braucht es vielleicht 2 Entwicklerstunden, um die nötigen Skripte zu schreiben. Danach kann der Anwender problemlos das Skript auf seinem Template ausführen und bekommt die Serienbrief-PDFs zurück.
Jetzt vergleiche mal die Office-Pakete damit: Erstens bist du in den Datenquellen eingeschränkt. Zweitens ist das Handling von Serienbrief-Platzhaltern grausam (weil genau an der Stelle offenbar wird, dass das mit dem WYSIWYG-Paradigma nicht einfach und verständlich dargestellt werden kann). Oftmals wird sofort der erste Datensatz eingefügt o.ä.. An diesem Punkt bin ich mir nicht sicher, aber ich glaube auch, dass Serienbrieferstellung aus komplexeren Datenbanken in Word richtig unhandlich wird - also etwa im Anwendungsfall "erstelle pro Bestellung eine Rechnung, und füge der Rechnung alle Positionen aus einer anderen Tabelle, die mit dieser Bestellung verknüpft sind, hinzu". Mit TeX und Template-Engines ist sowas gar kein Problem.
> der umgang mit mso wird seit mehr als einem jahrzehnt, hier in de, in der
> sekundarstufe bis zur 10. klasse mehr oder weniger vermittelt, welche
> vorbildung und grob welches alter empfindest du als angemessen tex an den
> benutzer zu bringen?
Genau dasselbe. Schau dir mal die Jugend an, sie schafft es auch, in Internetforen BBCode zu benutzen, dem dasselbe Prinzip wie TeX zugrunde liegt. In Facebook gibt es sicher auch Formatierungsbefehle (kenn mich da aber nicht wirklich aus). Es gibt auch so viele einfachere Markup-Sprachen, mit denen man einsteigen kann, um das Grundprinzip zu erlernen. Markdown oder ReStructured Text beispielsweise können einfachstes Markup nach TeX übersetzen.
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