Thaodan schrieb:
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> Rapmaster 3000 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > In der OpenSource-Welt nennt man sowas "Vielfalt" und "Freiheit" und ist
> > IMMER besser. ;)
> > Das ist auch das Problem.
>
> Du willst Menschen also dazu zwingen an einem Projekt mit zuarbeiten?
Wieso redest du jetzt direkt wieder von "Zwang"?
Die OS'ler sagen doch dauernd "wenn du willst dass die Programme besser werden, dann mach doch mit und beteilige dich mit dem was du kannst". Aber wenn ich denen dann sagen würde "ne lass mal, ich will meine Freiheit nutzen und mach lieber ne weitere Kopie von dem Projekt statt mich euch anzuschliessen, damit das Projekt vorankommt" dann würden die mich sicherlich wieder blöd anmachen.
Was ist denn wichtiger, die Ideale der Entwickler oder das, was die Entwickler entwickeln wollen?
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Rapmaster 3000 schrieb:
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> Die OS'ler sagen doch dauernd "wenn du willst dass die Programme besser
> werden, dann mach doch mit und beteilige dich mit dem was du kannst". Aber
> wenn ich denen dann sagen würde "ne lass mal, ich will meine Freiheit
> nutzen und mach lieber ne weitere Kopie von dem Projekt statt mich euch
> anzuschliessen, damit das Projekt vorankommt"
Das ist exakt das Entwicklungs-Modell von Linux: Jeder arbeitet an seiner eigenen Kopie von Linux, irgendwann später (oder nie) werden Änderungen zusammengeführt (merge).
Linus Torvalds hat git exakt aus diesem Grund erst entwickelt, um das möglich zu machen.
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matbhm schrieb:
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> Gähn ... Das Wochenende ist vorbei, und schon geht das unsachliche Gepöbel
> wieder los :)!
Unsachliches Gepöbel kommt nur von dir. Ich konnte deine Lüge völlig Sachlich mittels Screenshot vom Installer widerlegen.
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jtsn schrieb:
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> Linus Torvalds hat git exakt aus diesem Grund erst entwickelt, um das
> möglich zu machen.
Jetzt hat Linus auf einmal Distributed Version Control Systems erfunden? Ne du, da biste falsch informiert. git hat ein lange bestehendes Konzept nur noch mal implementiert, weil Linus nach BitKeeper wohl an NIH-Syndrom litt und keine Lust auf GNU arch, darcs oder Monotone hatte…
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Seitan-Sushi-Fan schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> jtsn schrieb:
> ------------------------------------
> > Linus Torvalds hat git exakt aus diesem Grund erst entwickelt, um das
> > möglich zu machen.
> Jetzt hat Linus auf einmal Distributed Version Control Systems erfunden? Ne
> du, da biste falsch informiert. git hat ein lange bestehendes Konzept nur
> noch mal implementiert,
Aus guten Gründen.
> weil Linus nach BitKeeper wohl an NIH-Syndrom litt
> und keine Lust auf GNU arch,
ist seit Jahren tot.
> darcs
ist in Haskell geschrieben und für ein Projekt von der Größe von Linux nicht geeignet.
> oder Monotone hatte…
ist in C++ geschrieben, nutzt SQlite und für ein Projekt von der Größe von Linux nicht geeignet.
Für git reicht ein C-Compiler und weitere Abhängigkeiten gibt es nicht. Genau deswegen hat Linus nochmal from scratch angefangen. Revision Control ist ja keine Raketenwissenschaft.
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jtsn schrieb:
-------------------
> Aus guten Gründen.
>
> > weil Linus nach BitKeeper wohl an NIH-Syndrom litt
> > und keine Lust auf GNU arch,
>
> ist seit Jahren tot.
Ich muss dich mal wieder korrigieren:
Als Linus git geschrieben hat (2005), war GNU arch bei Weitem nicht tot (letzter Release mit diesem Namen war im Jahr 2006) und arch ist auch heute nicht tot, sondern ist in GNU bzr aufgegangen. Es kam halt zu einem Rewrite bei gleichzeitiger Namensänderung (bzr ist de facto GNU arch 2.x).
Zugegeben, zwischendurch wurde mal hin und her geforkt, aber das hat's bei GCC auch gegeben.
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Little_Green_Bot schrieb:
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> Vorschlag an LO:
Golem ist kein Feedback-Forum für LO.
> Die Implementierung neuer Funktionen stoppen, bis die momentane Bug-Liste
> komplett (!) abgearbeitet ist. Das wäre mal eine sympathische Aktion!
Ne, das wäre total unrealistisch. Gerade bei so großer Software mit so einer langen Geschichte sind Bugs oftmals Ergebnis, dass Code für eine andere Zeit/Umwelt geschrieben wurde und in einer heutigen Umgebung (z.B. 64Bit-CPUs) schlicht ganz fundamental nicht mehr richtig läuft. In solchen Fällen hilft nur das komplette Rausschmeißen besagter Funktion, um sie dann von Vorne neu zu implementieren.
Zwei Extreme Beispiele, die leider nicht so bald umgesetzt werden (wenn überhaupt), sind einmal das komplette Rausschmeißen aller Java-Komponenten, um sie durch C++-Varianten zu ersetzen, und zweitens das eigene GUI-Toolkit durch etwas modernes wie Qt zu ersetzen.
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jtsn schrieb:
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> Rapmaster 3000 schrieb:
> Das ist exakt das Entwicklungs-Modell von Linux: Jeder arbeitet an seiner
> eigenen Kopie von Linux, irgendwann später (oder nie) werden Änderungen
> zusammengeführt (merge).
Träumer!
... irgendwann später (oder nie) ...
Sehr hübsch formuliert! Und genau das macht Linux gegenüber den Geldpanzern à la Winzigweich vom Hauptaktionär Rechnung Tore so schwach! Und genau damit argumentiert Winzigweich gegenüber den Kunden bei der (vernichtenden) Bewertung von Linux und OpenSource.
Dort die Geldgeier, hier die trotteligen Idealisten!
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Er ist in allen Punkten besiegt. *thumbs up*
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Seitan-Sushi-Fan schrieb:
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> matbhm schrieb:
> -----------------------------------------
> > Und typische für OpenSource: Das Hauptprodukt ist voller
> > Mängel
> Wusste gar nicht, dass Windows open source ist.
*g*
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