eigentlich nur der Preis, oder?
> eigentlich nur der Preis, oder?
Der Preis sollte als Vorteil reichen.
Frag lieber nach den Nachteilen.
Kann vielzuviel...
i-g.o.l.e.m schrieb:
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> eigentlich nur der Preis, oder?
Nö, nicht nur der Preis. FOSS != Freeware.
Wie u.a. im Artikel steht wird Lightworks ja mit der neuen Version FOSS werden und das hat deutlich mehr Vorteile als nur den Preis → http://www.micuintus.de/2010/10/27/die-gesellschaftliche-bedeutung-freier-software-und-offener-standards/
http://www.micuintus.de
i-g.o.l.e.m schrieb:
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> eigentlich nur der Preis, oder?
Gewiss nicht nur den Preis. Der ganze Aktivierungsmuell von kommerzieller Software faellt weg, d.h. man braucht keine Pappschachteln wegen eines Installationskeys oder der Original-Installations-CD/DVD aus dem Keller kramen und beim Hersteller (der hoffentlich noch nicht pleite ist, sonst hat man ein weiteres Problem) "Bitte, bitte" machen um die Software auch auf einem neu gekauften Rechner wieder nutzen zu koennen. Open-Source-Software hat keinen Kopierschutz auf der CD, daher braucht man keinen Original-Datentraeger und auch keinen Key und kann alles komfortabel in ein paar Minuten offline vom Server installiert und danach direkt damit arbeiten.
Wenn die Softwarehersteller kommerzieller Software heutzutage die Zeit in Rechnung gestellt bekaemen, die ihre Kunden damit zubringen sich mit dem (sinnlosen, da bisher jedesmal gehackten) Kopierschutz zu beschaeftigen, dann muessten viele von ihnen binnen kuerzester Zeit Konkurs anmelden.
Ich bin Boersenhaendler und muss privat gewiss nicht auf den Cent schauen, aber wenn ich teilweise ueber 1000EUR fuer die Vollversion einer Software ausgeben soll, dann will ich sie gefaelligst offline und ohne Kniefaelle beim Hersteller machen zu muessen auf einem neuen Notebook installieren koennen, sonst waehle ich ein Open-Source-Pendant, selbst wenn es schwieriger zu bedienen oder mit weniger professionellen Funktionen ausgestattet sein sollte. Mittlerweile bekommt man fuer fast jeden Bereich Open-Source-Software die ebenbuertig oder sogar besser ist als kommerzielle Software.
Hast Du in den letzten Jahren mal ein Adobe Produkt gekauft und versucht es auf einem Firmennotebook, welches wegen Betriebsgeheimnissen auf der verschluesselten Platte nicht ins Internet darf, zu installieren? Wenn ich Photoshop installieren will, muss ich eine Version verwenden, die ich vor einigen Jahren mal gekauft habe. Ein Update brauche ich nicht mehr kaufen, weil ich ja keine Online-Aktivierung durchfuehren kann. Mittlerweile bin ich auf GIMP umgestiegen, da dies auch auf Linux laeuft und ich Windows ohnehin nicht mehr viel nutze.
Auf meine Rechner kommt nie wieder irgendeine Software, die sich nicht offline und auch ohne telefonisches Betteln beim Hersteller installieren und in Betrieb nehmen laesst. Meine Photoshop-Lizenz liegt mittlerweile ungenutzt im Schrank und ich habe auf GIMP "umgelernt", ungenutzte Windows-OEM-Lizenzen verstauben da auch und meine alte Premiere-Lizenz kann ich dank Lightworks auch in Rente schicken. Die konnte mit HD-Material sowieso nicht umgehen und an den Kauf eines Updates brauchte ich dank der dann noetigen Online-Aktivierung nicht zu denken.
Dazu kommt die Tatsache, dass man bei Open-Source-Software, wie der Name schon sagt, in den Quellcode sehen und z.B. nach Backdoors suchen kann, waehrend Programmierer in "Closed-Source" Software Funktionen einbauen koennen um den ganzen Rechner mit Adminrechten zu uebernehmen, ohne dass man eine Moeglichkeit haette etwas davon mitzubekommen. Das tun die schon nicht? Von wegen. Seht euch die Sch..... im Spielebereich mit Diensten wie PunkBuster, Origin und Steam (laufen alle mit Adminrechten und koennen somit den ganzen Rechner kontrollieren) an oder die Aktion von Sony-Bertelsmann, die als Kopierschutz fuer ihre Musik-CDs vor ein paar Jahren den fuer die Datensicherheit auf Festplatten, CD-Brennern und anderen Laufwerken nicht ganz unwichtigen, millionenfach getesteten und daher stabil laufenden ATAPI-Treiber von Windows gegen einen selbst zusammengestrickten mit Rootkit-Faehigkeiten ausgetauscht haben, der sich auch noch leicht hacken liess. Dem Konzern haette man wegen Computermanipulation und Beihilfe zur Computersabotage den Ar... bis zu den Ohren aufreissen muessen, damit jeder andere Konzern direkt gesehen haette, wo die Grenze der Nutzerbevormundung und -kontrolle erreicht ist. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass die irgendeine empfindlichere Strafe erhalten haetten.
P.S. Ich weiss, dass in dem Text einiges doppelt vorkommt, das liegt daran, dass ich gerne Texte aus frueheren Diskussionen zusammenkopiere um nicht jedesmal eine halbe Sachverhalte neu ausformulieren zu muessen, die ich schonmal beschrieben habe. ;-)
Ich weiß ja nicht, wie es inzwischen aussieht. Aber Adobe hat mit Wechsel von CS3 auf CS4 die Aktivierungspflicht aufgehoben.
Ich kann meine Creative-Suite problemlos auf einem Offline-System installieren, ohne Einschränkungen.
Was jetzt allerdings nicht heißt, dass ich Adobe-Fan bin. Ganz im Gegenteil, ich hab mit CS3 massiv Schwierigkeiten mit dem Support gehabt und finde die neue Upgrade(preis)strategie einfach nur noch lächerlich.
-absolut richtig. So stehts mal wieder geschrieben. Habe mich grade nach einer Schulung für Avid und Final Cut umgesehen und über den proprietären Apple FCP x Rückschritt erfahren. - na ist doch ganz einfach, dann lerne ich eben Lighworks und Avid- thx und mit Gruß - Thasol
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