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  5. › Linus Torvalds: Desktop-Odyssee mit…

Kompetenz?

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  1. Kompetenz?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 05.11.12 - 14:35

    Ich bin jetzt nicht 100% im Bilde über die Biografie von Herrn Torvalds aber ist der nicht eigentlich Programmierer? Klar hat er Linux überhaupt erst entstehen lassen, aber wer hat ihm die Kompetenz zugesprochen, über jegliche Software, die für das System geschrieben wird (und DEs sind auch nur Drittanbietersoftware) rumzugackern und wen interessiert eigentlich, was der dazu meint? Ein Bill Gates stellt doch auch nicht alle 2 Wochen eine Windows-Erweiterung vor, weil er sie für absolut miserabel hält. Und mit Verlaub, ich möchte mal ein DE sehen, dass von Herrn Torvalds entwickelt wird. Entweder wird's der 5001. Abklatsch von Windows, oder etwas, was er nur selbst begreift, wenn überhaupt.

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  2. Re: Kompetenz?

    Autor: Earlchaos 05.11.12 - 14:36

    Er hat aber recht...

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  3. Re: Kompetenz?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 05.11.12 - 14:39

    Er äußert nur seinen eigenen, subjektiven Eindruck. Damit kann man nur recht haben. Die Frage ist nur, warum gerade seine eigene, subjektive Meinung relevant sein sollte. Offenbar glaubt er das ja von sich selbst und von der Fan-Gemeinde wird er darin noch bestärkt, weil dann alle sagen "Ja, wenn der Linus das sagt, dann muss das ja wohl stimmen", dabei aber vergessen, dass er davon genauso viel Ahnung hat, wie der Bäcker um die Ecke.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.12 14:40 durch Himmerlarschundzwirn.

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  4. Re: Kompetenz?

    Autor: WilliWichtig 05.11.12 - 15:24

    er veröffentlicht doch nur was er letztens getan hat und beschreibt kurz seine meinung dazu. Mehr nicht. Weil er nun mal er ist wird auch mal ne Nachricht draus. Alles andere ist doch reininterpretiert.

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  5. Re: Kompetenz?

    Autor: dabbes 05.11.12 - 16:24

    Welche Kompetenz braucht man denn, wenn man die unterschiedliche Optik von Minimierbuttons in einem Desktop kritisiert ?

    Das Problem ist eher dass zuviele reine Tekkies an den Oberflächen basteln und zuwenige richtige User beteiligt sind (so kommts mir jedenfalls vor).

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  6. Re: Kompetenz?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 05.11.12 - 16:28

    Das liegt daran, dass, wenn normale User "das Maul aufmachen", sie sofort von der Elite angefahren werden, dass sie nur keine Ahnung hätten und zu faul zum Lernen wären ;-)

    Und deshalb, meine verehrten Damen und Herren, könnt ihr Linux auf dem Desktop knicken ;-)

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  7. Re: Kompetenz?

    Autor: Thaodan 05.11.12 - 16:32

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das liegt daran, dass, wenn normale User "das Maul aufmachen", sie sofort
    > von der Elite angefahren werden, dass sie nur keine Ahnung hätten und zu
    > faul zum Lernen wären ;-)
    >
    > Und deshalb, meine verehrten Damen und Herren, könnt ihr Linux auf dem
    > Desktop knicken ;-)
    Design hat nichts mit DAU oder nicht DAU zu tun.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  8. Re: Kompetenz?

    Autor: Haudegen 05.11.12 - 17:00

    Ich muss aber selber zugeben, so richtig zufrieden bin ich keiner Linux-Oberfläche. Zurzeit setze ich wieder die GNOME-Shell und deren Extensions ein. Das geht zumindest halbwegs. Cinnamon könnte man noch eine Chance geben.

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  9. Re: Kompetenz?

    Autor: KleinerWolf 05.11.12 - 17:34

    Der Vergleich hinkt nicht mal.

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  10. Re: Kompetenz?

    Autor: mnementh 05.11.12 - 17:50

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und mit Verlaub, ich möchte mal ein DE sehen, dass von Herrn Torvalds
    > entwickelt wird. Entweder wird's der 5001. Abklatsch von Windows, oder
    > etwas, was er nur selbst begreift, wenn überhaupt.
    Nun ja. er übte Kritik an Versionsverwaltungssoftware. Irgendwann schrieb er dann eine. Git ist heute ein wenig beliebt. Kann er also nicht so schlecht gemacht haben. Vielleicht sollte er wirklich einen DE schreiben.

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  11. Re: Kompetenz?

    Autor: soulreaver 05.11.12 - 18:21

    Ich nutze selbst seit Mitte der Neunziger Linux und muss sagen du hast recht!!!
    Ich bin durch diese jahrelange Erfahrung definitiv kein Anfänger, wenn ich aber in irgendeinem Forum neu bin und eine Frage stelle die auch nur etwas unbedarft klingt (bei nem neuen Thema steht man schon mal aufm Schlauch) wird sofort rumgemosert: steht doch da, immer die Neulinge, kein Bock zu lesen etc. pp. .

    Etwas mehr Offenheit den Menschen gegenüber währe ein echter Fortschritt.
    Das gilt aber für viele (v.A. Technische) Foren im Internet.


    Gruß

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  12. Re: Kompetenz?

    Autor: Thaodan 05.11.12 - 18:29

    Kommt auf Forum an, ist mir im Arch Forum noch nie passiert.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  13. Re: Kompetenz?

    Autor: tupolew 05.11.12 - 18:42

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Die Frage ist nur, warum gerade seine eigene, subjektive
    > Meinung relevant sein sollte. Offenbar glaubt er das ja von sich selbst und
    > von der Fan-Gemeinde wird er darin noch bestärkt, weil dann alle sagen "Ja,
    > wenn der Linus das sagt, dann muss das ja wohl stimmen", dabei aber
    > vergessen, dass er davon genauso viel Ahnung hat, wie der Bäcker um die
    > Ecke.

    Ich glaube kaum, dass er das von sich glaubt. Ich glaube eher, dass das ihm eher zugesprochen wird. "Er ist ja der Linux-Vater". Linus Torvalds schimpft in einem Post über Gnome 3 und schon ist steht es in allen Linux-Foren/Zeitschriften/Blogs.

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

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  14. Re: Kompetenz?

    Autor: Nephtys 05.11.12 - 21:05

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin jetzt nicht 100% im Bilde über die Biografie von Herrn Torvalds
    > aber ist der nicht eigentlich Programmierer? Klar hat er Linux überhaupt
    > erst entstehen lassen, aber wer hat ihm die Kompetenz zugesprochen, über
    > jegliche Software, die für das System geschrieben wird (und DEs sind auch
    > nur Drittanbietersoftware) rumzugackern und wen interessiert eigentlich,
    > was der dazu meint? Ein Bill Gates stellt doch auch nicht alle 2 Wochen
    > eine Windows-Erweiterung vor, weil er sie für absolut miserabel hält. Und
    > mit Verlaub, ich möchte mal ein DE sehen, dass von Herrn Torvalds
    > entwickelt wird. Entweder wird's der 5001. Abklatsch von Windows, oder
    > etwas, was er nur selbst begreift, wenn überhaupt.

    Ich denke er hat die meiste Erfahrung damit.

    Das bestimmte Freetards auf ihrem Rechner höchstens Nano neben dem Terminal benutzen dürfte klar sein. Die brauchen auch keine gute Oberfläche.


    Aber schon allein die Tatsache, dass man mit der Tastatur und dem Terminal Linux am schnellsten bedienen kann ist ein Armutszeugnis.

    Cinnamon schafft es zum Glück zumindest etwas richtig zu machen und bringt moderne Möglichkeiten mit Gnome2/Win32-Style.

    Übrigens: Microsoft mag bei Entwickelrn zwar Windows durch gekriegt haben, weil der Support genial ist und die Tools das beste auf dem Markt sind (wenn auch manche Nutzer lieber nano als IDE verwenden wollen als -.-). Aber den Endnutzer haben sie mit einer einfachen, intuitiven Oberfläche gewonnen, dem man treu geblieben ist.

    Linux dagegen kommt auf den Desktop-Systemen kaum auf 1%. Es kann von der Architektur und der Offenheit noch so gut sein... aber ein Betriebssystem für Desktop-Systeme braucht einen Standard-Fenster-Manager.
    Solange sich das nicht einspielt wird sich Linux nie beim Endkunden durchsetzen können. Im Gegenteil.

    Und der liebe Linus erkennt wie auch andere schlaue Köpfe dieses Problem. Linux war nie als reines OS für C-Coder gemeint, was es heute ca ist. Es war dazu da, sich am Markt als OpenSource-OS mit guter Architektur und modularem Design anzusetzen. Wir haben nun zwei Jahrzehnte später, und nichts ist draus geworden.
    Aber das kümmert besagte C-Coder nicht. Die lieben nunmal ihre Linux-Shell und den Charm des ganzen, sich das eigene System über Tage hin weg einrichten zu müssen/können. Die haben kein Recht über Standardisierung oder sonst was zu pöbeln.
    Geschäftsmänner wie Linus Torvalds einer ist, können das aber, und müssen das auch.
    Mag sein dass Windows jedes Jahr aufs neue tot gesagt wurde. Aber M$ hat einen neuen Fenstermanager gleich als Standard eingeführt, und kann das auch.
    Dafür hat man kein POSIX und keine UNIX-Shell... aber Windows-Nutzer beschweren sich da nicht allzu häufig drüber.

    Von MacOSX wollen wir lieber garnicht anfangen. Das ist vom Design für Endkunden das absolute Non-Plusultra, und kann sich so trotz fehlendem Standard-Status gegenüber Windows auf dem Markt halten.
    Wo zur Hölle soll da ein Linux angreifen können, das nichtmal zugängig ist für Nicht-Tekkies?

    Aber dann kommt natürlich wieder das Argument, dass das böse Microsoft ja alles OEMs etc. besticht und so weiter, und Linux garkeine Chance bekommt, die es total verdient...
    Gegenargument: Wenn alle OEMs auf Linux umstellen würden, allein schon welchen Fenstermanager sollten die verwenden?


    PS: Von den Treiberproblemen und der Rechteproblematik will ich gar nicht erst anfangen. Nvidia und Linux waren ja häufig genug hier bei Golem auf der Startseite im Zank. Ohne dass Nvidia etwas vorzuwerfen sei.

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  15. Re: Kompetenz?

    Autor: smurfy 05.11.12 - 21:41

    Nephtys schrieb:

    > Das bestimmte Freetards auf ihrem Rechner höchstens Nano neben dem Terminal
    > benutzen dürfte klar sein. Die brauchen auch keine gute Oberfläche.

    > Aber schon allein die Tatsache, dass man mit der Tastatur und dem Terminal
    > Linux am schnellsten bedienen kann ist ein Armutszeugnis.

    Hier schießt du aber über das Ziel weit hinaus (=daneben). Nur weil man Linux über die Konsole (in einigen Bereichen) schneller Bedienen kann als über die zur Verfügung stehenden GUIs, muss das noch lange nicht bedeuten, dass diese GUIs nun schlechter als z.B. Windows sind.

    Das kannst du dir auch selbst Beweisen, in dem du mal darüber nachdenkst, warum Microsoft die Power Shell eingeführt hat. Und viele Windows-Admins (oder "Power-User") erwähnen beim Vergleich zu Linux, dass sie ja nun auch eine Shell haben, eben die Power Shell. Warum sind die also so auf eine Shell aus, wenn Windows - im gegensatz zu Linux - so gut über die GUI Bedienen lassen soll? Ebenso lieben diese "Freetards" nun mal ihre Konsole unter Linux. Ganz einfach weil sich damit diverse Aufgaben nun mal besser erledigen lassen. Denn sonst hätte es nie die Power Shell für Windows gegeben. Aber deswegen sind die GUIs noch lange nicht schlecht. Stell dir mal vor, dass viele Entwickler unter Linux beides gerne Einsetzen, sowohl die GUI als auch eine Konsole.

    > Übrigens: Microsoft mag bei Entwickelrn zwar Windows durch gekriegt haben,
    > weil der Support genial ist und die Tools das beste auf dem Markt sind
    > (wenn auch manche Nutzer lieber nano als IDE verwenden wollen als -.-).
    > Aber den Endnutzer haben sie mit einer einfachen, intuitiven Oberfläche
    > gewonnen, dem man treu geblieben ist.

    Auch hier hört man immer wieder, wie Intuitiv die Windows-Oberfläche doch sein soll. Dabei vergessen genau diejenigen dann immer, dass dies nur daher kommt, das die Leute an Windows gewöhnt sind. Die GUIs von Linux weichen von der Bedienung von Windows aber nun mal ab, mal mehr mal weniger. Nur weil man es aus Gewohnheit kennt, ist Windows aber nicht zwingend Intuitiver.

    Ich kenne diverse Mac- und Linux-Nutzer, die - wenn sie mal wieder an ein Windows dran müssen - auch erst mal Suchen müssen, wie man was wo Einstellt oder Bedient. Auch ich benötige immer wieder Zeit, um mich an einem Windows-Rechner zurecht zu finden. Manchmal brauche ich wirklich sehr lange, um eine Einstellung zu finden. So Intuitiv ist das also gar nicht. Klar, Microsoft hat in Windows auch einige tolle Ideen umgesetzt. Aber das haben andere Desktops auch. Im gesamten würde ich eher sagen, dass sich einige GUIs unter Linux nicht vor Windows verstecken müssen, was die Usability und auch das optische angeht.

    > Cinnamon schafft es zum Glück zumindest etwas richtig zu machen und bringt
    > moderne Möglichkeiten mit Gnome2/Win32-Style.

    Wenn Cinnamon bzw. Linux Mint einen gewaltigen Ansturm an Linux-Nutzern bekommen würde, dann würde ich dir zustimmen. Cinnamon bietet einen guten Desktop, aber nicht den einzigen guten unter Linux.

    > Linux dagegen kommt auf den Desktop-Systemen kaum auf 1%. Es kann von der
    > Architektur und der Offenheit noch so gut sein... aber ein Betriebssystem
    > für Desktop-Systeme braucht einen Standard-Fenster-Manager.
    > Solange sich das nicht einspielt wird sich Linux nie beim Endkunden
    > durchsetzen können. Im Gegenteil.

    Imho spielt hier aber noch ein ganz anderer Punkt eine Rolle. Wie oft musste ich schon in diversen Foren Lesen, dass jemand mal Linux ausprobiert hat, damit aber nichts Anfangen konnte. Und warum? Nur weil ihm die ihm gewohnten Programme und Spiele gefehlt haben. Das hängt aber eben nicht zwingen daran, dass diejenigen nicht mit Linux zurecht gekommen wären. Ich kenne auch einige Leute, die haben zu Vista-Zeiten noch gemeint, sie würden gerne zu Linux wechseln, wenn es nur die Spiele dafür gäbe.

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  16. Re: Kompetenz?

    Autor: Thaodan 05.11.12 - 21:45

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Himmerlarschundzwirn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin jetzt nicht 100% im Bilde über die Biografie von Herrn Torvalds
    > > aber ist der nicht eigentlich Programmierer? Klar hat er Linux überhaupt
    > > erst entstehen lassen, aber wer hat ihm die Kompetenz zugesprochen, über
    > > jegliche Software, die für das System geschrieben wird (und DEs sind
    > auch
    > > nur Drittanbietersoftware) rumzugackern und wen interessiert eigentlich,
    > > was der dazu meint? Ein Bill Gates stellt doch auch nicht alle 2 Wochen
    > > eine Windows-Erweiterung vor, weil er sie für absolut miserabel hält.
    > Und
    > > mit Verlaub, ich möchte mal ein DE sehen, dass von Herrn Torvalds
    > > entwickelt wird. Entweder wird's der 5001. Abklatsch von Windows, oder
    > > etwas, was er nur selbst begreift, wenn überhaupt.
    >
    > Ich denke er hat die meiste Erfahrung damit.
    >
    > Das bestimmte Freetards auf ihrem Rechner höchstens Nano neben dem Terminal
    > benutzen dürfte klar sein. Die brauchen auch keine gute Oberfläche.
    >
    > Aber schon allein die Tatsache, dass man mit der Tastatur und dem Terminal
    > Linux am schnellsten bedienen kann ist ein Armutszeugnis.
    In der Shell ist man immer schneller, wenn man sie bedienen kann. Mal abgesehen von Dingen die aus Prinzip in der Shell schlecht gehen wie Bildbearbeitung.
    > Cinnamon schafft es zum Glück zumindest etwas richtig zu machen und bringt
    > moderne Möglichkeiten mit Gnome2/Win32-Style.
    Nicht das ich was gegen Cinnamon habe aber mal abgesehen von GNOME hat dies jedes DE und modern sind die, dies es wollen auch. zu mal Win32 jetzt nicht unbedingt für modern steht.
    > Übrigens: Microsoft mag bei Entwickelrn zwar Windows durch gekriegt haben,
    > weil der Support genial ist und die Tools das beste auf dem Markt sind
    > (wenn auch manche Nutzer lieber nano als IDE verwenden wollen als -.-).
    Ach und Eclipse , Qtcreator, Kdevelolp passen nicht?
    BTW: Wenn ein Editor ein IDE sein kann dann Emacs.
    > Aber den Endnutzer haben sie mit einer einfachen, intuitiven Oberfläche
    > gewonnen, dem man treu geblieben ist.
    Dafür steht Windows mal gar nicht.
    > Linux dagegen kommt auf den Desktop-Systemen kaum auf 1%. Es kann von der
    > Architektur und der Offenheit noch so gut sein... aber ein Betriebssystem
    > für Desktop-Systeme braucht einen Standard-Fenster-Manager.
    > Solange sich das nicht einspielt wird sich Linux nie beim Endkunden
    > durchsetzen können. Im Gegenteil.
    Der Fenstermanager ist für den User so egal, für den Anwendungen für Linux entwickeln will auch.
    > Und der liebe Linus erkennt wie auch andere schlaue Köpfe dieses Problem.
    > Linux war nie als reines OS für C-Coder gemeint, was es heute ca ist. Es
    > war dazu da, sich am Markt als OpenSource-OS mit guter Architektur und
    > modularem Design anzusetzen. Wir haben nun zwei Jahrzehnte später, und
    > nichts ist draus geworden.
    > Aber das kümmert besagte C-Coder nicht. Die lieben nunmal ihre Linux-Shell
    C-Coder != Gui Entwickler oder wie? Zu mal niemand die ganze Zeit in der Shell hängt.
    > und den Charm des ganzen, sich das eigene System über Tage hin weg
    > einrichten zu müssen/können. Die haben kein Recht über Standardisierung
    > oder sonst was zu pöbeln.
    Jeder Mensch meckert egal ob er Ahnung hat oder nicht.
    > Geschäftsmänner wie Linus Torvalds einer ist, können das aber, und müssen
    > das auch.
    > Mag sein dass Windows jedes Jahr aufs neue tot gesagt wurde. Aber M$ hat
    > einen neuen Fenstermanager gleich als Standard eingeführt, und kann das
    > auch.
    du hast offensichtlich keine Ahnung was ein Fenstermanager ist, Metro ist weit aus mehr.

    > Dafür hat man kein POSIX und keine UNIX-Shell... aber Windows-Nutzer
    > beschweren sich da nicht allzu häufig drüber.
    die haben auch keine Ahnung bzw. sehen nichts davon.

    > Aber dann kommt natürlich wieder das Argument, dass das böse Microsoft ja
    > alles OEMs etc. besticht und so weiter, und Linux garkeine Chance bekommt,
    > die es total verdient...
    > Gegenargument: Wenn alle OEMs auf Linux umstellen würden, allein schon
    > welchen Fenstermanager sollten die verwenden?
    Du meinst wohl DE, du kannst immer noch nicht zwischen DE und Windows Manager unterscheiden. Wie zb. bei Android auch das was die OEMs wollen der Grundstock ist eh gleich, aber ich würde sagen KDE weil ich mehr Zukunft sehe wenn es mehr Manpower für diesen gibt.
    >
    > PS: Von den Treiberproblemen und der Rechteproblematik will ich gar nicht
    Rechteproblematik gibt es für Anwendungsentwickler nicht, das Treiber im Kernel Tree sind hat Sinn geht aber zu weit ins Offtopic.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  17. Re: Kompetenz?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 06.11.12 - 10:00

    Du denkst also nicht, dass er sich der "Macht" (blödes Wort dafür, aber mir fällt gerade kein besseres ein) bewusst ist, die ihm von allen Seiten zugesprochen wird? Das sehe ich aber schon anders. Und ich finde, wenn man in dieser Position ist, sollte man auch verantwortungsvoll damit umgehen. Indem er aber medienwirksam immer wieder aufzählt, was an der Linuxwelt so alles Mist ist (der kritisiert ja nicht nur, der meckert ja schon), wird er "seinem" System wohl kaum einen Gefallen tun.

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  18. Re: Kompetenz?

    Autor: dnl 06.11.12 - 10:57

    HEHE,
    ein Problem das ich bei meiner Arbeit jeden Tag beobachten darf :P
    Zuletzt in einem SAP-App^^. Wo ein Techie für "logische", leicht verständliche, Abläufe bei der Dateneingabe / bearbeitung gesorgt hat... *hilfe*

    Der arme Bediener, der jetzt mit dem ***** Arbeiten muss - ist der doofe.

    mfg

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  19. Re: Kompetenz?

    Autor: Thaodan 06.11.12 - 11:50

    Stimmt schon, sein Ton ist etwas rau. Aber er scheint allgemein etwas direkter zu sein, gerade auf den Mailinglists.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  20. Re: Kompetenz?

    Autor: mxcd 06.11.12 - 13:24

    Darf ich das trotzdem weiterbenutzen, bitti bitti?

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